INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 21. JÄNNER 2026)
Neapel: Für NABUCCO 10 Minuten Schlussbeifall, das schaffen wir in Wien selten!

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GRAZ/ Musikverein für Steiermark: 4. Kammerkonzert am Dienstag, 27. Jänner 2026 19.30 – 21.25 Uhr im Kammermusiksaal, Congress Graz
THEY GOT RHYTHM – KONZERT FÜR FRAUENRECHTE
HIDDEN HARMONIES

Duo Roséwa. Foto: Lisa Fokina
Sebastian Breit, Oboe
Sophie Breit, Fagott
Emil Stepanek, Klarinette
Valentina Paetsch, Violine
Benedict Mitterbauer, Viola
Moritz Huemer, Violoncello
Gabriel Meloni, Klavier
Duo Roséwa
In Kooperation mit Synchron Stage Vienna
Vítězslava Káprálova: Trio für Klarinette, Oboe und Fagott
Emilie Mayer: Klavierquartett in Es-Dur
Reina Yoshioka: Memorial & Fantasia on I got Rhythm
Rebecca Clarke: Klaviertrio

Raina Yoshioka. Foto: Kazuki Ikegami
Die Wiener Initiative „Hidden Harmonies“ möchte unbekannte historische Werke von österreichischen Komponistinnen entdecken und aufführen. Unter dem Motto „They got Rhythm“ erklingt beim Konzert für Frauenrechte – das erste eines für 2026-28 geplanten Zyklus – Musik der tschechischen Martinů-Schülerin Vítězslava Kaprálová, der Berliner Beethoven-Zeitgenossin Emilie Mayer, der britischen Stanford-Schülerin Rebecca Clark sowie Zeitgenössisches von Reina Yoshioka.
Information, Karten und Abonnements
Konzertkasse: Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55
tickets@musikverein-graz.at
www.musikverein-graz.at
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CD: SONY bringt die CD mit dem Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker unter Yannik Nezet-Séguin bereits auf den Markt
Das weltweit berühmteste klassische Musikereignis, erstmals mit Yannick Nezet-Séguin am Pult, erscheint bei Sony Classical digitat, als Doppelalbum, Vinyl, auf DVD und Blu-ray.

Neujahrskonzert 2026
Box-Set, 12″ vinyl sleeve-jacket
Bautzen/ Sorbische Kammerphilharmonie: Streicherserenade mit Werken u.a. von Rachmaninow, Kocor & Britten

Foto: Martin Pižga
Ein musikalisches Highlight erwartet das Publikum mit einem außergewöhnlichen Konzert der Sorbischen Kammerphilharmonie. Als hochkarätiger Gast wirkt der weltberühmte österreichische Tenor Daniel Johannsen, einer der derzeit gefragtesten Bach-Interpreten, mit. An seiner Seite musizieren der renommierte Hornist Lutz Lehmann sowie die Streicher der Sorbischen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Katharina Dickopf.
Auf dem Programm stehen die „Sinfonia für Streichorchester“ (1. Satz) von K. A. Kocor, die lyrische Romanze für Streicher von S. Rachmaninow sowie „Sieben nicht nur auf einen Streich“ von U. Pogoda. Höhepunkt des Abends ist die eindrucksvolle „Serenade für Horn, Tenor und Streichorchester“ op. 31 von Benjamin Britten, die Daniel Johannsen gemeinsam mit Solohornist Lutz Lehmann interpretiert. Ein Konzertabend voller Klangfarben, Ausdruck und musikalischer Exzellenz – ein Muss für Liebhaber klassischer Musik.
Termin: Freitag, den 6. Februar um 19.30 Uhr in Bautzen, Saal des SNE
Tickets & Infos: www.ansambl.de
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TTT Musiktheater 2026 mit Quanten / Fraktalen. Zurück zu Naturgesetzen, Alltagsverstand verwirrt und erstaunt!

Neben Anker in Dramaturgie, Inszenierung, Regie, in Kunst komplexe interdisziplinäre Methoden aus Wirtschaft, Recht, Philologie und Naturwissenschaften:
Quanten z. B. sind Naturwissenschaft, bilden atomar, subatomar zentrale moderne Physik, erklären Phänomene in Materie und Energie bis zu Mikrokosmen unserer Welt unterhalb von Atomen. Wie Fraktale als zentrales Konzept der Naturwissenschaft, die komplexe, selbstähnliche Strukturen in der Natur beschreiben / erklären.
Auch wenn Alltagsverstand bei rätselhaften Ergebnissen verwirrt und erstaunt reagiert, Quantenwelten, Fraktale sind rigorose, empirisch fundierte Naturwissenschaft, innovativer Kosmos innerhalb entdeckter Naturgesetze, von höheren Mächten zur idealen Öffnung neuer Musiktheater – Universen erkoren.
Davor darf man nicht die Augen schließen: es geht nicht um degenerierten konventionellen Realismus wie Regietheater, es geht um Naturgesetze wie Quanten und Fraktale, die unsere Welt seit Anbeginn ausmachen, formen.
Musiktheater – Durchdringung führt integrative Transzendenz (C. G. Jung) szenischer Gestaltungen zu Bewusstem und Unbewusstem, zu neuem, höherem Bewusstsein von Auditorien und Protagonisten durch Symbolbildung, innere Prozesse.
Dienliche, erfassbare Metaphysik illustriert spirituelle oder existenzielle Fragen und Zustände jenseits vitaler Wahrnehmung , z. B. Verhältnis Seele – Materie, Wesen des Seins – dem Göttlichen. Metaphysik ist zentral in Philosophie, Bewusstem, spiritueller Kunst, Unbewusstem, Surrealem, Kunst, Traumwelt, Verfremdung, Quanten, Fraktalen, etc..
Musiktheater muss Hort von Traumgedanken, verdrängten Wünschen, archetypischen Vorstellungen, Phantasie / Phantasma werden, sich mit Surrealismus, mit Unbewusstem, Unterbewusstem, Träumen und Verfremdung der Realität beschäftigen, auf irrationale, unerwartete, symbolische Metaphern zielen, tiefere psychosoziale Wahrheiten erschließen.
Konventioneller Realismus (z. B. Regietheater) zeugt von völlig deplatzierter Phantasiearmut im Musiktheater.
Tim Theo Tinn 19. Jan. 2026
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Theater Biel/ Solothurn: La Bohème von Giacomo Puccini
Premiere Biel: 20. Februar 2026, 19:30, Nebia
Premiere Solothurn: 28. Februar 2026, 19:30, Stadttheater
Als Ikone des Opernrepertoires vereint «La Bohème» Poesie und Jugend, Leidenschaft und weltberühmte Melodien! Diese Inszenierung eröffnet einen zeitgenössischen Blick auf eines der grossen Liebesdramen der Operngeschichte und verknüpft Puccinis Werk mit gesellschaftlichen Fragestellungen von anhaltender Aktualität. Eine Einladung, «La Bohème» neu zu entdecken – mit einer emotionalen Intensität, die unmittelbar berührt.
Uraufgeführt am 1. Februar 1896 in Turin unter der Leitung von Arturo Toscanini markiert «La Bohème» einen entscheidenden Wendepunkt im Schaffen des jungen Giacomo Puccini (1858–1924). Angeregt durch Henri Murgers Feuilleton «Scènes de la vie de bohème» sowie Alfred de Mussets «Mademoiselle Mimi Pinson» verdichtete der Komponist hier sein melodisches Genie und sein feines Gespür für dramatische Gestaltung. Er schuf so eine der meistgespielten Opern der Welt, die durch ihre Wahrhaftigkeit und zeitlose Modernität ebenso berührt wie durch ihre berühmte Musik.
Am Heiligabend kämpfen vier junge Künstler in ihrer kalten Behausung darum, der Armut mit Freundschaft, Humor und Zuversicht zu begegnen. Hier trifft der Dichter Rodolfo auf seine Nachbarin Mimì, eine junge Frau von fragiler Gesundheit, deren aufkeimende Liebe seinen Alltag erhellt. Doch der anfänglichen Leichtigkeit steht bald eine härtere Realität gegenüber: Krankheit, prekäre Lebensverhältnisse und die Unausweichlichkeit des Verlusts.
Mit «La Bohème» realisiert die spanische Schauspielerin und Regisseurin Lucía Astigarraga ihre erste Inszenierung bei TOBS! auf der grossen Bühne im Nebia. In einem Bühnenbild von Aída-Leonor Guardia und mit Kostümen von Eva Butzkies wird das Publikum in eine zeitgenössische soziale Realität geführt. Die musikalische Leitung liegt bei Yannis Pouspourikas, Chefdirigent des Sinfonieorchester Biel Solothurn TOBS!. Die Inszenierung verknüpft Puccinis Werk mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen wie Wohnraummangel sowie prekären Arbeits- und Lebensbedingungen junger Künstlerinnen und Künstler.
Die Besetzung versammelt sechs vielversprechende Nachwuchskünstlerinnen und -künstler: Amy Nì Fhearraigh (Mimì), Giuseppe Infantino (Rodolfo), Léonie Renaud (Musetta), zuletzt in «Acis & Galatea»), Jungrae Noah Kim (Marcello), Fionn Ó hAlmhain (Colline) und Mykyta Burtsev (Schaunard), aus dem Schweizer Opernstudio. Weitere Rollen übernehmen Konstantin Nazlamov (Benoit / Alcindoro), Roberto Santos Luy (Parpignol) und Dario Lupi (Sergente). Der Jugendchor 1 der Musikschule Biel (Leitung: Melanie Kummer), der bereits vor zwei Jahren in «Heidi feiert Weihnachten / Heidi fête Noël» Beachtung fand, wirkt nun in dieser neuen Produktion zusammen mit dem Chor TOBS! (Leitung: Valentin Vassilev).
Eine Lunchtime-Opera findet am Freitag, 20. Februar 2026, um 12.30 Uhr im Foyer des Stadttheaters Biel statt. Sie bietet die Gelegenheit, das Produktionsteam sowie das künstlerische Konzept der Oper kennenzulernen.
Dauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten inkl. Pause
Altersempfehlung: 12+
In italienischer Sprache mit Übertiteln d/f
In Kooperation mit: dem Luzerner Theater
Biel, Nebia
Fr | 20.02.26 | 19:30 Premiere
So | 22.02.26 | 15:00
Di | 24.02.26 | 19:30
Mi | 11.03.26 | 19:30
Fr | 13.03.26 | 19:30 *
So | 15.03.26 | 15:00
Solothurn, Stadttheater
Sa | 28.02.26 | 19:00 Premiere
Mi | 04.03.26 | 19:30
Fr | 06.03.26 | 19:30
Do | 19.03.26 | 19:30
So | 22.03.26 | 15:00 **
Do | 26.03.26 | 19:30
Auswärtige Vorstellungen
Di | 31.03.26 | 19:30 | Stadttheater Schaffhausen ***
Do | 23.04.26 | 19:30 | Casino Theater Burgdorf
Sa | 25.04.26 | 19:30 | Podium Düdingen
Sa | 02.05.26 | 19:30 | KK Thun
Fr | 08.05.26 | 19:30 | Kurtheater Baden
Di | 19.05.26 | 19:30 | Stadttheater Olten
mit Audiodeskription in französischer Sprache
mit Audiodeskription in deutscher Sprache
mit Audiodeskription in deutscher Sprache und taktileEinführung
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