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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 2. SEPTEMBER 2026)

02.09.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 2. SEPTEMBER 2026)

Salzburg: SOMMER 2026

Die Zeit ist aus den Fugen. William Shakespeare (1564 – 1616)

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Salzburg. Blick über die Salzach auf die Altstadt mit dem Dom und der Festung Hohensalzburg.
Salzburg ist das Herz vom Herzen Europas. Es liegt in der Mitte zwischen Süd und Nord, zwischen Berg und Ebene, zwischen der Schweiz und den slawischen Ländern. (Hugo von Hofmannsthal, 1920) © Thomas Prochazka

Ein Dürre-Sommer: nur 55 % des üblichen Niederschlags. Da keimt nicht alles. Und weniger noch kommt zur Blüte. Das gilt auch für die Festspiele.

Über der Stadt: lähmende Hitze, als erwarteten alle eine vielfach als befreiend ersehnte Explosion. Die Festspiele, so hört man von Salzburger Bürgern, den » Salzbürgern « (© Erich Kästner), haben sich von der Bevölkerung entfernt. Der behauptete Feuilleton-Glanz: Nachglimmern eines vor Dezennien bereits verloschenen Sterns. Niemand, so Salzbürger im Gespräch, interessierten Kopftotgeburtinszenierungen zu Höchstpreisen mit Allerweltsbesetzungen, während der Theatersaison anderswo um einen Bruchteil des Betrages wohlfeil. Zuviele Stücke fielen feindlichen Regisseurspraktiken zum Opfer; der lokale Kulturfreund spiele in Konzeption und Realisierung keine Rolle mehr. Einzig sich als Schattenkulturpolitiker gerierende und als Loyalisten verstehende Feuilleton-Mitglieder bejubeln in Groupie-Manier, was kritisch zu tadeln wäre: die Hinterhäuseries in der Höh.

Es ist höchste Zeit für einen Hinterhäuseries-Baum in der Salzachstadt zum Tausch der Freundschaftsarmbänder.

Selbstverständlichkeiten wurden medial zu jenen Sensationen hochgeschrieben, über welche umgehend in selbsterfüllender Prophezeiung berichtet werden mußte. Jene etwa, daß der Pianist Markus Hinterhäuser seine gegenüber dem Intendanten Markus Hinterhäuser eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen erfüllt; seine musikalischen Partner nicht im Stich läßt. Wahrlich, Die Zeit ist aus den Fugen, wie‘s bei Shakespeare heißt.

Asmik Grigorian und Theodor Currentzis, so las man’s im darob delirierenden Feuilleton, saßen im Publikum und jubelten jenem zu, der sie seit Jahren mit Engagements versorgt. Man riecht das haut goût, und einzig die Vermutung, daß beide ihre Karten zum Vollpreis erwarben, nähme solcher Peinlichkeit die Spitze…

…Ein entschiedenes Aber jetzt! wird sich als untauglich erweisen, Emotion und Empathie wieder zurückkehren müssen auf die Bühnenbretter dieser Welt: Es ist das Publikum, daß für die Billette zahlt, nicht die Kritiker.

Ein möglicher Festspielpräsident sitzt in der Findungskommission: Es wäre nicht das erste Mal, daß sich jemand selbst fände, und es wäre die schlechteste Lösung nicht. Auch für den Posten des Intendanten gibt es interessantere Kandidaten als Barrie Kosky; manche sogar österreichischer Herkunft. (Hier ihre Namen zu nennen hieße, sie in der darob einsetzenden öffentlichen Debatte zu beschädigen.)<

2026: ein Dürre-Sommer. Die Festspiele mögen florieren, aber sie treten auf der Stelle.
(Und immer noch kein Salzburger Freundschaftsarmbandsbaum für die Hinterhäuseries.)

https://dermerker.com/index.cfm?objectid=AF44D975-0897-2707-473F0F4D39D160E5

Thomas Prochazka (www.dermerker.com)

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OPUS KLASSIK Wochenende 202 6 : Lebenswerk -Preis für Martha Argerich und bestätigte Auftritte für Gala und Konzert

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Die Pianistin Martha Argerich wird beim OPUS KLASSIK Wochenende 2026 mit dem Lebenswerk – Preis ausgezeichnet. © Adriano Heitmann

• Pianistin Martha Argerich wird für ihr Lebenswerk geehrt
• Neben Jonas Kaufmann und Sarah Willis auch Alice Sara Ott, Katharina Konradi , Andrè Schuen , Alexander Malofeev, Esther Abrami, Café del Mundo , Shani Diluka und Shira Patchornik bei der OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober live auf der Bühne
• vision string quartet, Simon Tetzlaff , WuWei Trio , Sarah Willis und Katharina Konradi
beim OPUS KLASSIK Konzert am 10. Oktober
Tickets für die OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober sind hier erhältlich

Berlin, 01. September 2026. Noch 40 Tage bis zum OPUS KLASSIK Wochenende 2026: Der Countdown läuft. Mit Martha Argerich wird eine der bedeutendsten Pianistinnen der
Welt für ihr Lebenswerk geehrt. Darüber hinaus steht fest, welche der diesjährigen Preisträger  im Rahmen der OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober sowie dem OPUS KLASSIK Konzert am 10. Okto ber auftreten werden.

Martha Argerich: Lebenswerk -Preis für eine Ausnahmekünstlerin

Ihr Spiel verbindet poetische Tiefe, außergewöhnliche Klangfarben und technische Brillanz mit einer unmittelbaren und zutiefst persönlichen Ausdruckskraft. Seit Jahrzehnten zählt
Martha Argerich zu den bedeutendsten und faszinierendsten Pianistinnen der Welt. 1941 in Buenos Aires geboren , begann sie bereits als Kind mit dem Klavierspiel und zog 1955 mit
ihrer Familie nach Europa , wo sie unter anderem bei Friedrich Gulda in Wien studierte . 1965 gewann sie den Internationalen Chopin -Wettbewerb in Warschau – ein Erfolg, der den Beginn
ihrer internationalen Karriere markierte.
Neben ihrer internationalen Karriere als Solistin und ihrer Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern und Musiker*innen widmet sich Martha Argerich seit vielen Jahren besonders der
Kammermusik . Die Bühne teilt sie sich gerne mit Weggefährten wie dem Jugendfreund Daniel Barenboim, mit dem sie bereits als Achtjährige in Argentinien musizierte.
2014 traten sie zusammen in der Berliner Philharmonie auf – mit Werken für zwei Klaviere und für Klavier zu vier Händen. Auch die Förderung junger Talente ist ihr ein wichtiges Anliegen . Von 2002 bis 2016 war sie Gastgeberin des „Progetto Martha Argerich“ in Lugano ; seit 2018 findet in Zusammenarbeit mit de n Hamburger Symphonikern das Martha Argerich Festival statt. Für ihre außergewöhnliche künstlerische Laufbahn wurde sie vielfach ausgezeichnet, darunter 2005 mit dem international renommierten Praemium Imperiale.

OPUS KLASSIK Wochenende: Herausragende Künstler  live auf der Bühne
Zum Galaprogramm am 11. Oktober gehört der gemeinsame Auftritt des Tenors Jonas Kaufmann mit der Sopranistin Katharina Konradi . Die Violinistin Esther Abrami begeistert eine neue Generation für klassische Musik und wird live auf der Bühne stehen. Ebenfalls Teil des Programms sind die in der Kategorie Nachwuchskünstler ausgezeichnete Shira Patchornik und der Pianist Alexander Malofeev . Freuen Sie sich zudem auf den OPUS KLASSIK Sänger des Jahres , den Bariton Andrè Schuen , sowie Alice Sara Ott , die am Klavier mit ihrer unverwechselbaren künstlerischen Sprache be geistert . Das G itarrenduo Café del Mundo , ausgezeichnet in der Kategorie Tournee des Jahres , bringt die Musik seiner erfolgreichen Konzertreise noch einmal auf die Bühne der OPUS KLASSIK Gala. Mit Shani Diluka ist eine poetisch e Pianistin ihrer Generation zu hören. Klassische Musik mit Einflüssen anderer Kulturen erklingt, wenn die Hornistin Sarah Willis mit ihrer kubanischen Band „The Sarahbanda“ auf der Bühne steht . Sie treten bereits beim Konzert am 10. Oktober auf.
Beim OPUS KLASSIK Konzert wird das Fotografiska zum Schauplatz für klassische Musik. Noch vor ihrem Gala -Auftritt ist dort bereits Katharina Konradi live zu erleben. Darüber hinaus gehört die Bühne an diesem Abend dem Cellisten Simon Tetzlaf f, de n virtuosen Streic hern des vision string quartet und dem WuWei Trio , das mit Sheng, Bratsche und Kontrabass eine faszinierende Klangbrücke von Orient bis Okzident schlägt .

Karten für die OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober sind ab 49 Euro hier erhältlich.
Das ZDF überträgt die Gala am 1 1. Oktober ab 22:15 Uhr .

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 Wiener Volksoper: Die Fledermaus – Singalong, Ronja Räubertochter, La Bohème
 
Die Fledermaus – Singalong
Operette von Johann Strauß
am 4. September 2026

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Ronja Räubertochter
Von Astrid Lindgren, Familienstück mit Musik
Uraufführung am 20. September 2026

La bohème
Oper von Giacomo Puccini
Wiederaufnahme am 27. September 2026

Unser allererstes Sing-Along zur Fledermaus war in der vergangenen Saison ein durchschlagender Erfolg. Zum Saisonauftakt lädt die Volksoper Wien nun erneut am 4. September 2026 Publikum und Operettenliebhaber:innen zum Mitsingen ein. In die Rolle des Frosch schlüpft diesmal Robert Palfrader.

Der Premierenreigen startet dann am 20. September 2026 mit der Premiere von Ronja Räubertochter in der Inszenierung von Ruth Brauer-Kvam. Das Familienstück erzählt eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und Versöhnung und verbindet Abenteuer, Humor und große Gefühle zu einem Theatererlebnis für Jung und Alt. Die von nordischer Volksmusik inspirierte Musik stammt von Kyrre Kvam und wurde von Keren Kagarlitsky orchestriert. Die musikalische Leitung übernimmt Maayan Franco. In den Hauptrollen sind Hannah Severin als Ronja und Eike Onyambu als Birk zu erleben. 

Puccinis La bohème ist eines der größten Meisterwerke aller Zeiten. Herz und Schmerz treffen auf genau gezeichnete Szenen des prekären Künstlerlebens der Zeit, einer präzisen Analyse der Stadtgesellschaft zwischen Beschleunigung und Vereinzelung und psychologisch fein gezeichnete Charaktere. 1984 war Harry Kupfers Inszenierung dieser Oper erstmals an der Volksoper zu sehen und wurde seitdem ob ihrer Beliebtheit zahlreiche Male wiederaufgenommen. Am 27. September 2026 feiert sie nun ihre Wiederaufnahme unter der Musikalischen Leitung von Alexander Joel

Die Fledermaus – Singalong
Vorstellung am 4. September 2026

Die Stimmung letzten September war unbeschreiblich, deshalb lädt die Volksoper zur Eröffnung der Saison 2026/27 am 4. September 2026 erneut zum Sing-Along von Johann Strauß’ Die Fledermaus . Freuen Sie sich auf gemeinsames Singen, Schunkeln im bequemen Theatersessel und Genießen der beliebtesten Operettenmelodien. Von „Glücklich ist, wer vergisst …“ bis zum berühmten Champagnerlied – alle dürfen mitsingen! Die Texte können Sie bequem über unsere Übertitelanlage mitlesen. Außerdem erhalten alle Besucher:innen ein kleines Mitmach-Paket: Auspacken und überraschen lassen!

Allen, die letztes Jahr dabei waren, versprechen wir: Nochmal kommen lohnt sich, haben wir doch einige neue Überraschungen parat, unter anderem Robert Palfrader als Frosch. Der Kabarettist und Schauspieler begeistert u. a. als Kaiser im Weißen Rössl das Volksopernpubikum und schlüpft nun in die Paraderolle des Gerichtsdieners Frosch. Zusätzlich wird er gemeinsam mit Paula Nocker, die als Ida ihr Debüt feiert, das Sing-Along moderieren – beste Unterhaltung ist also garantiert! Weitere Fledermaus-Vorstellungen mit Robert Palfrader als Frosch sind in Planung.

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Ronja Räubertochter

Von Astrid Lindgren, Familienstück mit Musik
Uraufführung am 20. September 2026

Mit der Uraufführung von Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter am 20. September 2026 feiert die Volksoper die erste Premiere der neuen Saison. Regisseurin Ruth Brauer-Kvam bringt den beliebten Kinderbuchklassiker als großes Musiktheatererlebnis für die ganze Familie auf die Bühne. Die von nordischer Volksmusik inspirierte Musik stammt von Kyrre Kvam und wurde von Keren Kagarlitsky orchestriert. Die musikalische Leitung übernimmt Maayan Franco. In den Hauptrollen sind Hannah Severin als Ronja und Eike Onyambu als Birk zu erleben. Ronja Räubertochter erzählt eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und Versöhnung und verbindet Abenteuer, Humor und große Gefühle zu einem Theatererlebnis für Jung und Alt.

„Ronja Räubertochter ist ein fantastisches Volksmärchen, das essenzielle Themen behandelt, die für Jung und Alt wichtig sind: Freundschaft, Versöhnung und Naturschutz. Ronja und Birk lösen gemeinsam einen scheinbar unlösbaren Konflikt. Gerade jetzt, wo so viele schreckliche Konflikte die Welt erhitzen und uns alle, also auch die Kinder, verunsichern, ist es sehr wichtig, uns auf hoffnungsvolle Geschichten zu besinnen. Geschichten, die zeigen, wie Versöhnung geht, wie wichtig Naturschutz ist und wie mutig wir alle sein können“, so Ruth Brauer-Kvam.

Die Musik, komponiert von Kyrre Kvam, fängt das Rauschen der Wälder ebenso ein wie die wilde Energie der Räuberbanden: „Die Musik klingt leicht nordisch und ist von Volksmusik inspiriert. Ich habe viel Volksmusik aus Schweden und Norwegen gehört, ohne mich konkret auf Elemente festzulegen. Diese Musik hat mich sowieso früh als Musiker geprägt, sowohl alte norwegische Psalmen in der Kirche als auch schwedischer Jazz. Aber die Melodien entstehen eigentlich aus dem Text, aus dem Rhythmus der Sprache. Ich bin immer davon fasziniert, wie sich Melodien in Worten verstecken. Man muss mit Geduld genau reinhören, um niederschreiben zu können, was sich gut singen lässt.”

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La Bohème

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„La Bohème. Foto: Barbara Palffy

La bohème
Oper von Giacomo Puccini
Wiederaufnahme am 27. September 2026

Paris im 19. Jahrhundert, Quartier Latin, Weihnachtsabend. Während alles auf die Straßen drängt, um zu feiern, sieht es in einer zugigen Mansarde ganz anders aus. Vier arme Künstler-Freunde leben hier als Bohème-WG zusammen: der Maler Marcello, der Musiker Schaunard, der Philosoph Colline und der Dichter Rodolfo. Sie spinnen große Träume – auch wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht. Davon lassen sie sich die Stimmung aber nicht verderben. Sie sind jung, die Welt steht ihnen offen – und Paris ist groß. Also auf ins Café Momus! Nur Rodolfo bleibt zurück, um einen Artikel fertig zu schreiben. Als die Nachbarin Mimì an die Tür klopft, entwickelt er sofort Gefühle für sie, doch die zarten Liebesbande werden bald von Mimìs Armut und Krankheit überschattet.
 
Puccinis Oper ist eines der größten Meisterwerke aller Zeiten. Herz und Schmerz treffen auf genau gezeichnete Szenen des prekären Künstlerlebens der Zeit, einer präzisen Analyse der Stadtgesellschaft zwischen Beschleunigung und Vereinzelung und psychologisch fein gezeichnete Charaktere. 1984 war Harry Kupfers Inszenierung dieser Oper erstmals an der Volksoper zu sehen und wurde seitdem ob ihrer Beliebtheit zahlreiche Male wiederaufgenommen. Man „erlebt fasziniert, mit wie viel Können Kupfer damals gearbeitet hat, wie jede Figur perfekt gezeichnet ist“, schrieb die Kronen Zeitung 2022, und der Standard erkannte „zeitlos großes Musiktheater“. Nun kehrt die legendäre Inszenierung zurück.

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Gefeiertes Gastspiel des Opernhauses Zürich unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda beim Edinburgh International Festival

 Mit der gestrigen Vorstellung von Giuseppe Verdis «Un ballo in maschera» fand das von Publikum und Presse gefeierte Gastspiel des Opernhauses Zürich beim Edinburgh International Festival seinen Abschluss. Vom 26. bis 30. August waren das Orchester und der Chor der Oper Zürich unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda im Festival Theatre zu erleben. Zum Solist:innenensemble zählten u.a. Elena Stikhina und Erika Grimaldi in der Rolle der Amelia sowie Stephen Costello und Piero Pretti als Riccardo.

Die Zürcher Produktion, in der Regie von Adele Thomas, stiess in Edinburgh auf grosse Resonanz. Besonders hervorgehoben wurden die musikalische Leitung von Gianandrea Noseda und das Orchester der Oper Zürich:

The Times hebte Nosedas «controlled yet explosive conducting» sowie das «fine playing from the Zurich Opera orchestra, which sounded very Italian except with impeccable discipline» hervor.

Seen and Heard International lobte: «A genuine pleasure to lose oneself in Noseda’s rendering of the grand emotions, beauty and originality in Verdi’s score.» The Scotsman bezeichnete die Aufführung als «heart-stoppingly compelling» und schrieb: «Every component strand worked superbly in this high voltage production of Verdi’s classic opera.»Bachtrack resümierte: «Noseda drew sparkling Italianate colours from the large Zurich Opera Orchestra, his gestures ever alive to his singers» und «what a treat to hear this lesser-performed Verdi score given such vitality to this enjoyable production.»

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Gastspiels setzt das Opernhaus Zürich seine internationale Präsenz fort.

Weitere internationale Gastspiele führen das Orchester der Oper Zürich in dieser Spielzeit gemeinsam mit Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda im März 2027 in die Philharmonie de Paris und an die Carnegie Hall in New York City. Erstmals in der Geschichte beider Institutionen wird dort der vollständige «Ring des Nibelungen» aufgeführt. Unter Nosedas musikalischer Leitung vereint die konzertante Produktion eine hochkarätige internationale Besetzung, darunter Michael Volle als Wotan und Wanderer, Klaus Florian Vogt als Siegfried und Siegmund sowie Camilla Nylund als Brünnhilde.

In Zürich startet die Spielzeit ab dem 11. September mit der Wiederaufnahme des zweiteiligen Balletabends «Oiseaux Rebelles». Am 18. und 19. September sind alle bei freiem Eintritt zum grossen Eröffnungsfest «24h Opernhaus» eingeladen. Am 20. September folgt mit Mozarts «Die Zauberflöte» die Eröffnungspremiere 2026/27. Dafür konnte der Tessiner Regisseur Daniele Finzi Pasca gewonnen werden, der nicht nur sein Debüt am Opernhaus Zürich gibt, sondern erstmals eine Oper in der Deutschschweiz inszeniert. Der junge finnische Dirigent Tarmo Peltokoski übernimmt die musikalische Leitung. In der Rolle der Pamina ist die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann zu erleben.

Victoria Dietrich

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Leipzigs Komponistenhäuser- und wirkungsstätten stehen vom 12. bis 20. September wieder im musikalischen Zentrum:

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Anna Garzuly-Wahlgren (Flöte). Foto: Irene Zandel

Das Kammermusikfestival CON SPIRITO lädt in seiner 6. Saison zu sieben Konzerten mit Stars der internationalen Klassikszene ein. Eröffnet wird das Festival am 12. September im Leipziger Gewandhaus, u.a. mit  Thorsten Johanns (Klarinette), Antje Weithaas und Tobias Feldmann (Violine), Oliver Triendl (Klavier), dem Künstlerischen Leiter des Festivals Peter Bruns und Yibai Chen (Violoncello). 

Erstmals kooperiert CON SPIRITO, veranstaltet vom Schumann-Verein Leipzig, mit dem Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover und lädt amtierende Preisträgerin Angela Chan zu vier Konzerten ein. 

 

CON SPIRITO findet jährlich im September in Leipzigs Europäischen Kulturerbestätten statt: Alte Nikolaischule, Bach-Museum, Gewandhaus, Grieg-Begegnungsstätte, Hochschule für Musik und Theater Leipzig Felix Mendelssohn Bartholdy, Mendelssohn-Haus, Schumann-Haus und Thomaskirche.

 

Fotos: we.tl/t-7xNQvOZ7PS

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Die 50. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026 ziehen sehr erfolgreiche Bilanz

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 Mit dem Finale des Cesti-Wettbewerbs am 30. August endeten die 50. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026. Durch mehr Veranstaltungen und der damit verbundenen Steigerung verkaufter Tickets um rund 9%, konnte im Vergleich zum Vorjahr mit einem Einnahmenplus um rund 8% ein neuer Höchststand erreicht werden.

 Die Auslastung lag bei über 95%. Vom 24. Juli bis 30. August besuchten mehr als 20.000 Gäste aus dem In- und Ausland die insgesamt 62 Festwochen-Veranstaltungen an 20 Veranstaltungsorten – darunter 23 kostenfreie Formate. Besonders auffällig war im Jubiläumsjahr auch das Medieninteresse aus dem In- und Ausland. Allein zu den drei Vorstellungen der Hauptoper «Il pomo d’oro» von Pietro Antonio Cesti kamen 62 Medienvertreter*innen. Insgesamt besuchten 81 Medienvertreter*innen die zahlreichen Darbietungen des abwechslungsreichen Programms, von denen viele restlos ausverkauft waren.

 Den Auftakt bildeten wie immer die vier Ambraser Schlosskonzerte, die allesamt gut besucht bzw. ausverkauft waren. Zu ihnen zählte auch «Bach à 7», das mit Sigiswald Kuijken und La Petite Bande an die Anfangszeiten der Festwochen erinnerten. Über die Ambraser Konzerte hinaus erwiesen sich auch weitere Hommagen an Wegbegleiter der Festwochen als besondere Publikumsmagnete: «A Tribute to Alan» mit Anna Bonitatibus und der Accademia Bizantina, als auch die Gastspiele der ehemaligen Musikalischen Leiter Alessandro De Marchi (2010-2023) mit dem Coro Maghini («Gioseffo») und das Oratorium «Il Trionfo» mit dem Freiburger Barockorchester und Attilio Cremonesi, der kurzfristig für den erkrankten René Jacobs (1997-2009) einsprang.

 Für volle Säle sorgte ebenfalls «Christina von Schweden», ein dem 400. Geburtstag der gleichnamigen Kaiserin gewidmetes Programm vom Orchestre de l’Opéra Royal de Versailles, «Die blaue Stunde» im Pavillon des Hofgartens und Francesco Corti mit der Akademie für Alte Musik Berlin bei «Bach & Söhne». Begeisterten Anklang fanden darüber hinaus die Talenti Vulcanici und die Familienmusik Huber mit ihrem kulturraumübergreifenden Programm «Neapolitanisch aufg‘spielt», «Ottavio plus» mit Blockflötist Giovanni Antonini, die Rückkehr des französischen Cembalisten Jean Rondeou in «Encore» und viele weitere Konzerte.

 Unter dem Motto «Was feiern wir?» brachten die Innsbrucker Festwochen als Jubiläums-Highlight die als unaufführbar geltende Festoper «Il pomo d‘oro» von Pietro Antonio Cesti auf die Bühne. 20 Solist*innen, ein Chor, Tanzende zweier Kompanien und die Accademia Bizantina setzten unter der Musikalischen Leitung Ottavio Dantones das von ihm teilweise rekonstruierte Meisterwerk um. Die Begeisterung des Publikums, die sich an allen Abenden in Standing Ovations auch für die Regie von Fabio Ceresa, die Kostüme von Giuseppe Palella und das Bühnenbild von Nikolaus Webern ausdrückte, fand auch in der Medienresonanz ihre Bestätigung:

 «Am Ende entdeckt man ein absolutes Meisterwerk.» (La Libre Belgique, 11.8.2026)
«Es ist eine Oper, in die man sich verliebt, weil sie alles hat, nur keine Langeweile.» (La Stampa, 10.8.2026)
«Innsbruck kann es. Fahren Sie hin! Der Goldene Festspiel-Apfel 2026 geht eindeutig nach Innsbruck.» (Welt, 11.8.2026)

 Ein Herzensanliegen der Innsbrucker Festwochen bleibt zudem die Förderung von Nachwuchstalenten. So feierten die vier, monatelang im Vorhinein ausverkauften, Vorstellungen der Barockoper:Jung «Atalanta» einen großen Erfolg und auch das Abschlusskonzert von youngbaroque & Masterclass wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Mit Josef Laming bei «Sonare organo» und dem Cardinal Points Ensemble und Vierhalbiert bei «Made in Tirol» traten weitere junge Talente auf die Festwochen-Bühnen.

 Die Künstlerische Direktorin Eva-Maria Sens blickt auf dieses außergewöhnliche Jubiläum zurück: «Dieses Jubiläumsjahr hat vor allem gezeigt, wie lebendig die Innsbrucker Festwochen und die Alte Musik sind. Wir haben Künstler*innen wiedergetroffen, die die Festwochen über Jahrzehnte begleitet und geprägt haben, und zugleich jungen Talenten eine Bühne gegeben, die ihre Zukunft gestalten werden. Mir war wichtig, dass unser 50. Jubiläum keine reine Retrospektive wird. Mit «Il pomo d’oro» haben wir uns deshalb an ein Werk gewagt, das lange als unaufführbar galt – und damit vielleicht deutlicher als mit jedem anderen Projekt gezeigt, was uns antreibt: die Vergangenheit ernst zu nehmen, um daraus großartiges Neues zu schaffen. Dieses Jubiläumsjahr ist eine Grundlage, auf der wir mit Neugier, Mut und künstlerischer Freude weiterbauen können.»

 «Unser 50. Jubiläumsjahr war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Die hohe Auslastung, die steigenden Ticketverkäufe und das erreichte Einnahmenplus sind eine schöne Bestätigung für die künstlerische Arbeit und stimmen uns für die weitere Entwicklung der Festwochen zuversichtlich», betont der Kaufmännische Direktor Dr. Markus Lutz.

 Seit ihrer Gründung 1976 sind die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Ausgangspunkt vieler Künstler*innenkarrieren und weltweit eine der wichtigsten Adressen im Bereich der Alten Musik. 2023 übernahm Eva-Maria Sens als Künstlerische Direktorin gemeinsam mit Ottavio Dantone, der bis 2028 als Musikalischer Leiter fungiert. In dieser Zeit ist seine Accademia Bizantina, eines der weltweit renommiertesten Orchester für historische Aufführungspraxis, das Orchester in Residence der Festwochen.

 Den Pressebereich der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit aktuellen Pressefotos finden Sie hier.

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