INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 18. MÄRZ 2026)
„operkosterneuburg“: 2026: „Samson et Dalila“ – Neue Impulse im zweiten Jahr von Intendant Peter Edelmann

Kristian Benedikt, Margarita Gritskova. Foto: Mark Glassner
Mit „Samson et Dalila“ setzt Intendant Peter Edelmann in seinem zweiten Jahr an der Spitze der operklosterneuburg auf künstlerische Weiterentwicklung: ein eigenes Festspielorchester, erstmals Ballett auf der Opernbühne und gezielte Nachwuchsförderung – flankiert von großen internationalen Stimmen wie Margarita Gritskova und Kristian Benedikt.
operklosterneuburg 2026: „Samson et Dalila“ – Neue Impulse im zweiten Jahr von Intendant Peter Edelmann
Große Stimmen, starke Geschichten, klare Ideen – die operklosterneuburg startet mit Leidenschaft und Kreativität in die neue Saison.
(Klosterneuburg, am 17. März 2026) Intendant Peter Edelmann setzt 2026 mit neuen künstlerischen Akzenten auf Weiterentwicklung, frische Perspektiven und eine stärkere künstlerische Eigenständigkeit des Festivals. „Die operklosterneuburg soll ein lebendiger Ort für große Stimmen, starke Geschichten, neue Ideen und vor allem ein Ort für alle sein, die Oper in der Form lieben, die der Komponist und Textdichter gemeint hat“, erklärt Peter Edelmann.
Eigenes Orchester und neuer Dirigent
Ein bedeutender Schritt ist die Gründung des eigenen Orchesters der operklosterneuburg ENS – entwickelt aus dem Ensemble Neue Streicher – das künftig den musikalischen Kern der Produktionen bilden wird. Dazu kommt das Konzept, jedes Jahr einen anderen Dirigenten einzuladen, der der jeweiligen Produktion seine individuelle musikalische Handschrift verleiht. Nach dem erfolgreichen Auftakt mit Francesco Cilluffo im vergangenen Jahr steht 2026 mit Thomas Rösner ein arrivierter Dirigent am Pult, der dem Klosterneuburger Publikum bereits bestens vertraut ist und mit seiner Erfahrung und Musikalität eine spannende Interpretation verspricht.
Erstmals Ballett auf der Opernbühne
Auch choreografisch betritt die operklosterneuburg Neuland: Erstmals wird ein großes Ballett in die Produktion integriert, das die dramatische und sinnliche Welt der Oper um eine künstlerische Dimension bereichert. Choreografin Desi Bonato erarbeitet gemeinsam mit der jungen Master Class der „Dance Factory“ eine frische und moderne Fassung der berühmten Bacchanal-Szene.
Junge Talente im Rampenlicht
Ein besonderer Schwerpunkt der operklosterneuburg liegt weiterhin auf der Förderung junger Talente. Neben etablierten Künstlerinnen und Künstlern erhalten auch vielversprechende Nachwuchssänger wichtige Bühnenchancen. In „Samson et Dalila“ sind dies unter anderem die beiden Österreicher Ivo Kovrigar als Abimelech, Elina-Garanca-ZukunftsStimmen-Preisträger Felix Pacher als alter Hebräer sowie Jiayu Li als Bote der Philister, die neben den beiden international gefeierten Sängern Margarita Gritskova als Dalila und Kristian Benedikt als Samson auf der großen Opernbühne reüssieren können.
Auch im instrumentalen und chorischen Bereich wird gezielt in die Zukunft investiert: Mit einer Orchesterakademie und einer Chorakademie schafft die operklosterneuburg neue Möglichkeiten, junge Musikerinnen und Musiker sowie Sängerinnen und Sänger zu fördern und ihnen wertvolle professionelle Bühnenerfahrung zu ermöglichen.
Kunst braucht starke Partner
„Mir ist wichtig, dass wir künstlerische Qualität mit Offenheit verbinden – für neue Formate, für neue Künstlerinnen und Künstler und für ein Publikum, das Oper in besonderer Atmosphäre erleben möchte. Damit sich dieses Festival langfristig entfalten kann, brauchen wir neben Leidenschaft und Kreativität auch starke Partner, die diesen Weg mit uns gehen“, so Intendant Peter Edelmann.
Ein zentrales Thema der kommenden Jahre bleibt daher die Suche nach Sponsoren und Förderern, um die künstlerische Weiterentwicklung nachhaltig zu sichern. Ein besonderer Abend in diesem Zusammenhang ist das Fundraising-Dinner am 21. April, bei dem Freunde, Partner, Unterstützer und Künstler der operklosterneuburg zusammenkommen. Interessierte können sich gerne per Mail an info@operklosterneuburg.at melden.
Karten & Spieltermine 2026
Camille Saint-Saëns‘ Oper „Samson et Dalila“ – mit Publikumsliebling Margarita Gritskova als Dalila und dem international gefragten Tenor Kristian Benedikt als Samson – feiert am 4. Juli Premiere im Kaiserhof des Stifts Klosterneuburg.
Premiere: 4. Juli 2026, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 7. (Rotary), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25., 28. Juli sowie 1. August 2026, jeweils 20:00 Uhr
„Samson und Dalila“ für Kinder: 19. Juli 2026, 18:00 Uhr
Der Kartenverkauf für „Samson und Dalila“ läuft bereits. Tickets erhältlich unter:
Online: shop.eventjet.at/klosterneuburg
E-Mail: karten@operklosterneuburg.at
Telefon: 02243 444 – 424
Details zu den Aufführungen sowie zum Ensemble finden Interessierte unter: www.operklosterneuburg.at
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TTT – Kommentar: Berichte zur Auslastung der Bay. Staatsoper + unbedarfte, aber reale Feststellung von Timothée Chalamet zur weltweiten Musiktheaterbedeutung: „diese Kunstformen „interessieren niemanden mehr“!
? – oder auch nicht
Meine aktuellen Texte werden von der Realität eingeholt: „Warnungen vor Blindheit in Raum und Zeit zeigen, wie leicht Menschen die Zeichen der Zeit übersehen!“
Realitätsfern, beratungsresistent lassen sich etablierte und sonstige Medienmenschen in eine verirrte Gemeinschaft einordnen, deren Bekundungen kaum Fakten standhalten. So läuft das Ganze gem. Metaphern schon lange aus den Rudern:
- – Anton aus Tirol – Syndrom: „Wir sind so schön, wie sind so toll!!!
„Anton aus Tirol-Syndrom“ bezeichnet eine kritische Metapher für narzisstisches, selbstüberschätzendes Verhalten von Personen, die sich als herausragend darstellen, ohne Beweise vorzulegen. Das Syndrom steht symbolisch für eine Kultur der Selbstdarstellung, in der Eitelkeit und mediale Präsenz fachliche Tiefe ersetzen – besonders problematisch in verantwortungsvollen Positionen.
- – Selbstbestätigungskreislauf: „Revolvierende Autogamie“ –
Revolvierende Autogamie ist metaphorischer Begriff in kritischer Auseinandersetzung mit Systemen der Kulturindustrie, beschreibt geschlossenen, sich selbst reproduzierenden Kreislauf, in dem Akteure – wie, Intendanten, Regisseure und Medien – sich gegenseitig bestätigen und legitimieren, ohne Innovation oder externe Kritik zuzulassen.
https://onlinemerker.com/ttt-revolvierende-autogamie-wird-gefluegeltes-wort/
Reaktion der Opernwelt „diese Kunstformen „interessieren niemanden mehr“! S. Anhang
Diese unbekümmerte Aussage ist gemessen an über 99 % der Weltbevölkerung Volkesstimme: eine Aussage oder Meinung, die als repräsentativ für die breite Bevölkerung gilt – also die gemeinsame Stimme / Meinung vieler Menschen.
Kritikfähige könnten sich nun berufen fühlen, durch Wandel antiquierter Strukturen in Organisation und Ergebnissen, solchen Einwürfen zu begegnen. Opernmacher sehen da offensichtlich keine Notwendigkeit. „Wir sind so toll, …“
„Theater-Relevanz von fast 7,9 Milliarden Menschen auf der Erde“,
… statt einmal den Elfenbeinturm zu verlassen, um sein Theatertun zu hinterfragen.
Zum 30. Juni 2021 lebten 83,1 Millionen Menschen in Deutschland. (rd. 1 % der Weltbevölkerung). 2,78 Millionen, also nur ca. 3,5 % (oder 0.035 % der Weltbevölkerung) interessieren sich für öffentlich-rechtliche Theater, dafür werden jährlich an die 10 Milliarden Euro in der BRD ausgegeben.
Zu den Auslastungszahlen der Bay. Staatsoper:
Bayerische Staatsoper bringt sich in Fokus kritischer Diskussionen hinsichtlich ihrer Auslastung: Oper läge bei 99 Prozent, Staatsballett sogar bei 100 Prozent.
Auffällig ist dabei, dass die Oper keine transparenten Verkaufszahlen veröffentlicht, was Spekulationen und Kritik befeuert. Da die Zahlen ohnehin überreizt wirken, wird Misstrauen von vornherein geweckt.
Erschreckend bleiben dabei die Berichte langgedienter Kulturschreiber, die kaltblütig Kartenverkäufe unterschlagen, sich stattdessen nur auf behauptete Sitzplatz – Auslastung reduzieren. Durch fehlen offizieller, transparenter Verkaufsdaten ist Kritik an der Datenlage gerechtfertigt.
Besonders kritisch ist anzumerken, dass keine offiziellen Verkaufsdaten veröffentlicht werden. Dies führt zu Transparenz – Mangel, der es Beobachtern unmöglich macht, die tatsächliche Lage objektiv einzuschätzen, weckt auch den Eindruck mglw. getäuschter Öffentlichkeit und finanzierender Arbeitgeber. Der Mangel an Transparenz stellt die Angaben in Frage.
Ohne diese bleibt jede Diskussion spekulativ. Wie will man seine Position als führende Opernbühne langfristig noch substantiiert darstellen, neben der Wiener Staatsoper, die ja auch schon ehrbare Verhältnisse aufgibt?
Tatsächlich sind also solche „Besucherzahlen“ nicht transparent, könnten glatt erfunden sein … und Theater finden oft Wege, die Zahlen „schönzurechnen“.
Tim Theo Tinn 17. März 2026
Anhang: Reaktion der Opernwelt „diese Kunstformen „interessieren niemanden mehr“!
- New York City Opera: Postete ein TikTok-Video mit Mitarbeitern, Musikern und einem vollen Opernsaal mit der Nachricht: „Das hier ist für dich, Timothée Chalamet“.
- Los Angeles Opera: Scherzte auf Instagram: „Wir würden dir Freikarten für die Oper ‚Akhnaten‘ geben, aber die Vorstellung ist fast ausverkauf
- Wiener Staatsoper: Startete eine Straßenumfrage mit der Frage: „Sind Oper und Ballett den Leuten wirklich egal?“ und lud Chalamet persönlich ein.
- Opernhaus Zürich: Postete einen Clip mit einem Dinosaurier, der Chalamets Aussage schaut und mit einem Teufelshörner- und Bart-Bild auf sein Foto kritzelt, um ihn humorvoll einzuladen.
- Hamburgische Staatsoper: Lässt Bilder sprechen – ein Video mit spektakulären Aufnahmen aus Oper und Ballett endet mit jubelndem Publikum.
- Bayerische Staatsoper & Royal Opera London: Zeigten Bilder von ausverkauften Häusern und tosendem Applaus, um die hohe Relevanz der Kunstformen zu unterstreichen.
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Broadway in Baden: Das große Sommernachtsfestkonzert der Bühne Baden

Ana Milva Gomes, Moritz Mausser, Maya Hakvoort, Drew Sarich © Goran Andric, Marco Sommer, Alexander Haiden, Karim Khawatmi
Ein Sommerabend, der Herzen höher schlagen lässt! Wenn der Theatervorplatz zur Bühne wird und über Baden die Sterne funkeln, ist es so weit: „Broadway in Baden“ – das große Sommernachtskonzert der Bühne Baden! Unter freiem Himmel erklingen die größten Hits aus der Welt des Musicals – kraftvoll, berührend und mitreißend interpretiert vom Orchester der Bühne Baden, dem Chor, dem Tanzensemble und zahlreichen beliebten Musicalstars. Ein Abend voller Emotion, Leidenschaft und Lebensfreude, an dem die Magie des Theaters ganz unmittelbar spürbar wird. Von mitreißenden Showmomenten bis zu leisen, berührenden Augenblicken – hier verschmilzt Musik mit Sommerluft, Sternenglanz und purer Begeisterung. „Broadway in Baden“ ist mehr als ein Konzert – es ist ein unvergessliches Erlebnis, das das Publikum verbindet und Baden für eine Nacht in Klang und Licht taucht.
14., 15. & 16. August 2026, Theatervorplatz (bei Schlechtwetter im Stadttheater)
MIT
Moritz Mausser, Drew Sarich, Ana Milva Gomes, Maya Hakvoort
ORCHESTER, CHOR UND TANZENSEMBLE DER BÜHNE BADEN
Der Kartenverkauf erfolgt gestaffelt:
• Von 18. März bis 7. April Plätze der Kategorie 1 (99 Euro)
• Von 8. April bis 28. April Plätze der Kategorie 2 (81 Euro)
• Ab 29. April Plätze der Kategorie 3 (60 Euro)
• Stehplätze um 31 Euro werden ausschließlich an der Abendkassa erhältlich sein
Nähere Infos: www.buehnebaden.at
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BADEN/STADTTHEATER: FRAU LUNA von Paul Lincke am 13.3.2026 (Premiere)

Es beginnt bei einer Currywurstbude. Foto: Christian Husar
Paul Linckes Frau Luna gilt als Inbegriff der „Berliner Operette“ und ist in Deutschland bis zum heutigen Tag noch immer sehr populär. Bei uns naturgemäß weniger. In letzter Zeit gab es in Österreich nur drei Produktionen: in Bad Ischl (2022), Blindenmarkt (2017) und an der Wiener Volksoper (2013). Aber jetzt hat Neo-Intendant Andreas Gergen das rare Werk auf den Spielplan des Stadttheater Baden gesetzt. Und die Premiere war, um es gleich vorwegzunehmen, ein überwältigender, triumphaler Erfolg.
Eine der Grundlagen dafür war die neue Textfassung von Christian Struppeck. Nun hat man ja mit zwangsweise umgeschriebenen Libretti – gerade in Baden unter der vorangegangen Intendanz – bisher nur die allerschlechtesten Erfahrungen gemacht.
Aber Struppecks Buch ist witzig, geistreich und voller Tempo und funktioniert wirklich.
Die zweite Grundlage ist die von Dirigent Victor Petrov aus den vielen verschiedenen Fassungen der Operette (1899-1922) zusammengestellte Badener Fassung der Musik…
Zum Premierenbericht von Robert Quitta
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Oper Halle/Saale: Franz Schreker: Das Spielwerk und die Prinzessin Oper in 1 Vorspiel und 2 Aufzügen (1908–1912) an der Oper Halle: Premiere am 11. April 2026
Am 11. April 2026 bringt die Oper Halle Franz Schrekers Oper Das Spielwerk und die Prinzessin auf die Bühne. Die Opernrarität des frühen 20. Jahrhunderts verbindet märchenhafte Elemente mit düsteren Visionen und einer opulenten Klangsprache. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Fabrice Bollon, Regie führt Nele Lindemann, es spielt die Staatskapelle Halle. In den Hauptrollen sind Thomas Weinhappel (Meister Florian), Franziska Krötenheerdt (Die Prinzessin), Chulhyun Kim (Ein wandernder Bursche) und Ki-Hyun Park (Wolf) zu erleben. Mit dieser Produktion setzt die Oper Halle die künstlerische Linie des Hauses unter der Leitung von Walter Sutcliffe fort, die neben dem Kernrepertoire immer wieder selten gespielte Opern in den Blick nimmt. Weitere Termine folgen bis zum 24. Mai 2026.
Franz Schreker (1878–1934) gehörte in den 1920er Jahren zu den meistgespielten Opernkomponisten der Weimarer Republik und prägte die Berliner Musiklandschaft dieser Zeit maßgeblich. Wegen seiner jüdischen Herkunft und der Diffamierung seiner Werke als „entartete Kunst“ verschwanden seine Opern während der NS-Zeit von den Spielplänen und wurden erst seit den 1980er Jahren schrittweise wiederentdeckt. Heute stehen einzelne Opern wie Der ferne Klang wieder auf den Spielplänen europäischer Opernhäuser – während andere, darunter Das Spielwerk und die Prinzessin, noch zu entdecken sind.
Die Oper wurde am 15. März 1913 gleichzeitig in Frankfurt am Main und an der Wiener Hofoper uraufgeführt. Während sie in Frankfurt einen Achtungserfolg erzielte, löste die Wiener Premiere einen heftigen Streit zwischen Befürwortern und Gegnern im Publikum aus, bei dem es sogar zu Handgreiflichkeiten kam. Schreker überarbeitete das Werk daraufhin grundlegend und brachte später eine zweite Fassung unter dem Titel Das Spielwerk heraus. Die Neuinszenierung an der Oper Halle präsentiert die erste Fassung des Werks.
In Das Spielwerk und die Prinzessin entfaltet Schreker in einer hochdifferenzierten, sinnlichen Klangsprache eine vielschichtige Reflexion über Macht, Moral und menschliche Leidenschaften: Im Zentrum der Handlung steht eine Prinzessin, deren dekadente Herrschaft ihr eigenes Volk gegen sie aufbringt. Als die Situation zu eskalieren droht und die Menge zur Lynchjustiz greift, schreitet ein fahrender Geselle ein: Mit seinem Flötenspiel und mithilfe eines von Meister Florian gebauten Spielwerks gelingt es ihm, die aufgebrachte Menge zu besänftigen.
Das Spielwerk selbst ist ein geheimnisvoller Mechanismus, ein „seltsames Resonanzwerk“, in dem „selige Einfalt zu sphärenhaft lieblichem Erklingen“ gelangt (Schreker) – doch fehlerhaft konstruiert, sodass „irdische Sehnsucht, Taumel, Rausch und endliches Verderben“ ausgelöst werden…
Bemerkenswert sind die Entstehungsumstände der Oper: Während Schreker an der Partitur arbeitet, endet ein großes Volksfest mit Musikkapellen, Schaustellern und Feuerwerk in einer Katastrophe mit Toten und Panik. Der Komponist kann nur knapp entkommen – die Atmosphäre dieses Unglücks findet später ihren Widerhall in der Partitur.
Die Oper Halle wird seit der Spielzeit 2021/22 von einem neuen Leitungsteam um den Londoner Regisseur Walter Sutcliffe geprägt. Sutcliffe steht für eine klare, publikumsnahe Handschrift, die klassische Stoffe mit intelligenter Gegenwartsbeobachtung verbindet. Ästhetische Opulenz, Spielfreude, Ensemblepflege und verständliche Inhalte mit aktueller Relevanz prägen das Profil der Oper Halle. Unter seiner Leitung hat das Haus in den vergangenen Jahren sichtbar an Attraktivität und Publikumszuspruch gewonnen.
Die positive Entwicklung des Hauses spiegelt sich auch in den aktuellen Kennzahlen: Besonders deutlich zeigt sich die gewachsene Attraktivität der Oper Halle im starken Zuwachs an Neubesuchenden. In der Spielzeit 2024/25 erwarben nahezu fünfmal so viele Menschen erstmals ein Ticket für eine Opernvorstellung im Vergleich zur Spielzeit 2022/23 (+373 %). Auch im längerfristigen Vergleich markiert dies einen historischen Höchststand: Gegenüber dem Durchschnitt der Spielzeiten 2016 bis 2019 entspricht das einer Steigerung von über 200 %.
Gleichzeitig blieb das Stammpublikum stabil: Mit rund 59.000 Besucher*innen erreichte die Oper Halle in der Spielzeit 2024/25 ein Zehnjahreshoch. Auch wirtschaftlich zeigt sich dieser Aufwärtstrend: Die Einnahmen im Opernhaus lagen 2024 rund 19 % über dem Durchschnitt der Jahre 2015–2019. Für die laufende Spielzeit zeichnet sich bereits ab, dass sich diese positive Entwicklung weiter fortsetzt.
Mehr Infos unter www.buehnen-halle.de
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schoepfblog – Programm der 12. Kalenderwoche vom 16.03.2026 bis zum 22.03.2026
Montag:
Apropos: Vom ORF erwarten wir nicht Intrigen und Postenschacher, sondern bessere und innovativere Programme. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Reisen: Walter Plasil war gerade in Dubai, als der Krieg gegen Iran ausbrach. Ein Bericht über seine verspätete Rückkehr.
Literatur: Bernhard Kathan hat 53 Tiroler Kirchen besucht, begutachtet die Kunstwerke aus dem Blickwinkel eines „Hündchens“ und entdeckt dabei nie Gesehenes.
Mittwoch:
Psychologie: Die Scham folgt nicht der Vernunft. Der vermeintlich verurteilende Blick des Anderen verursacht sie: ein Gefühl, das uns alle immer wieder quält. (Susanne Weinhöppel)
Donnerstag:
Literarische Korrespondenz: Auch Johannes Sprenger befürwortet eine Erbschaftsteuer und hält die Bildung für erblich. Wer widerspricht ihm?
Freitag:
Wirtschaft: Günter Aigners Schnee- und Tourismusrückblick über die vergangene Saison: Trotz schwachen Winters war der Tourismus stark.
Musik: Das Sinfonische Blasorchester Tirol unter der Leitung von Bernhard Schlögl schrieb mit seinem Jubiläumskonzert Blasmusikgeschichte. Doch wen kümmert es? (Alois Schöpf)
Samstag:
Weltpolitik: Kriegsherren beherrschen das Weltgeschehen. Das friedliche Europa geht unter. Die Philosophie von Carl Schmitt mit einem negativen Menschenbild setzt sich immer mehr durch. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Tourismus: Mit strahlendem Lächeln werden neue Tourismusrekorde verkündet. Dem Flughafenanrainer Helmuth Schönauer reicht es endgültig.
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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