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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 10. JUNI 2026)

10.06.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 10. JUNI 2026)

Bayerische Staatsoper: Umbesetzungen

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
 
LA MORTE D’ORFEO
Im Barockkonzert zum 25-jährigen Bestehen des Monteverdi Continuo Ensembles am 28. Juni 2026 singt Mauro Borgioni anstelle von Konstantin Krimmel.


Mauro Borgioni. Foto: Bayerische Staatsoper

Mauro Borgioni
Der Bariton Mauro Borgioni studierte Gesang zunächst an der am Conservatorio di Musica „Francesco Moralcchi“, dann an der Scuola Civica in Mailand und zuletzt der Fondation Royaumont, gefördert durch ein Stipendium für Barockmusik. Ein Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens liegt auf der Barock- und zeitgenössischen Musik. Zu seinem Repertoire zählen Garibaldo (Rodelinda, regina de’ Longobardi), Polyphemus (Acis and Galatea) von Händel, Astolfo (Orlando furioso) und Aquilio (Il farnace) von Vivaldi, Aeneas in Dido and Aeneas von Purcell, Gugliemo (Così fan tutte), Traveller in Curlew River von Britten und Aye in Akhnaten von Philipp Glass sowie die Titelpartien in L’Orfeo und Il Ritorno di Ulisse von Monteverdi sowie Brittens Noye’s Fludde. Zu seinem Konzertrepertoire zählen u. a. Monteverdis Vespro della Beata Vergine, die Johannes- und Matthäuspassion sowie die h-Moll-Messe von Bach, Vivaldis Senna festeggiante, Haydns Paukenmesse und Mozarts Vesperae solennes de Confessore, Requiem und Große Messe in c-Moll. Er arbeitet mit Dirigenten wie Jordi Savall, Giovanni Antonini, Ottavio Dantone, Federico Maria Sardelli oder Alessandro De Marchi zusammen und trat bislang u. a. in der Hamburger Elbphilharmonie, in der Berliner Philharmonie, am Theater Kiel, im Wiener Konzerthaus, im Teatro Regio in Turin, im Teatro del Maggio Musicale in Florenz, im Teatro Massimo in Palermo, im Teatro Alighieri in Ravenna, im Théâtre du Châtelet und im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, im Palau de la Música Catalana in Barcelona und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik auf. An der Bayerischen Staatsoper ist er in der Spielzeit 2025/26 erstmals im Rahmen des Festspiel-Barockkonzerts zu hören.

Zum Konzert
 
CENERENTOLA
In den Vorstellungen von La Cenerentola am 13., 18. und 20. Juni 2027 übernimmt Eirin Rognerud die Partie der Clorinda anstelle von Sarah Dufresne.

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operklosterneuburg:; SAMSON UND DALILA. Premiere ist am 4.Juli. Bestellen Sie Ihre Karten, solange es noch welche gibt

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Margarita Gritskova, Kristian Benedikt. Bildrechte: operklosterneuburg/ Mark Glassner

Die Vorbereitungen für „Samson und Dalila“ bei der operklosterneuburg laufen auf Hochtouren – und die Tickets sind heiß begehrt. Mehr als 60 Prozent der Karten sind bereits Wochen vor der Premiere am 4. Juli verkauft – besonders die höherwertigen Kategorien sind stark nachgefragt.

operklosterneuburg 2026: Mehr als 60 Prozent der Tickets für „Samson und Dalila“ bereits verkauft
Proben laufen auf Hochtouren – internationale Starbesetzung sorgt für großen Kartenandrang vor der Premiere am 4. Juli.

(Klosterneuburg, am 9. Juni 2026) Mit Camille Saint-Saëns‘ großer Oper „Samson und Dalila“ bringt die operklosterneuburg im Sommer 2026 erstmals ein Meisterwerk des französischen Repertoires in den Kaiserhof des Augustiner Chorherrenstiftes Klosterneuburg. Bereits Wochen vor der Premiere zeichnet sich der große Publikumserfolg ab: Über 60 Prozent der verfügbaren Karten sind bereits verkauft. Besonders die höherwertigen Kategorien verzeichnen starke Nachfrage. „Wer sich noch Plätze in den begehrten besseren Kategorien sichern möchte, sollte möglichst rasch buchen“, rät Intendant Peter Edelmann. „Mit ‚Samson et Dalila‘ bringen wir ein Werk auf die Bühne, das durch seine emotionale Tiefe und musikalische Strahlkraft fasziniert – und das im einzigartigen Ambiente des Kaiserhofs zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Das kann ich unserem Publikum versprechen.“

Begeisterung auf der Probebühne

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Regisseur Mario Pavle del Monaco. Bildrechte: Bildrechte: operklosterneuburg / Miloš Lužanin 

   

Die Vorbereitungen im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg laufen auf Hochtouren. Regisseur Mario Pavle del Monaco zeigt sich nach den ersten Proben begeistert: „Es ist eine große Freude zu erleben, wie sich diese Künstlerpersönlichkeiten in ihre Rollen vertiefen. Die musikalische und darstellerische Qualität, die wir derzeit auf der Probebühne erleben, verspricht eine Produktion auf höchstem Niveau. Diese Sänger können in allen großen Opernhäusern der Welt für einen Sensationserfolg sorgen.“

Internationale Spitzenbesetzung
Die Titelrolle der Dalila übernimmt Margarita Gritskova – eine Künstlerin, die dem Klosterneuburger Publikum aus fünf Produktionen bestens vertraut ist, zuletzt als Adalgisa in „Norma“, Eboli in „Don Carlo“ und Muse in „Les contes d’Hoffmann“. Die gefeierte Mezzosopranistin kehrte erst kürzlich von einer viel umjubelten Produktion von Rossinis „La Cenerentola“ aus Australien zurück und bringt ihre unverwechselbare Mischung aus stimmlicher Wärme, Ausdruckskraft und dramatischem Bühnencharisma nun erstmals in die Rolle der Dalila ein.

Als Samson steht mit Kristian Benedikt einer der international gefragtesten Spinto-Tenöre unserer Zeit auf der Bühne. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er, als er kurzfristig an der Metropolitan Opera New York die Rolle des Samson übernahm – ein Auftritt, der seinen Weltruf begründete. Seither ist er regelmäßiger Gast an führenden Häusern, darunter die Wiener Staatsoper, wo er zuletzt als Otello reüssierte.

Die dritte große Rolle des Abends – die des Oberpriesters der Philister – ist mit dem rumänischen Bariton Șerban Vasile besetzt. Dem Klosterneuburger Publikum ist er in bester Erinnerung: Mit seinem fulminanten Debüt als Scarpia in Puccinis „Tosca“ begeisterte er im Vorjahr Publikum und Presse gleichermaßen. Nun kehrt er für eine weitere große Charakterrolle zurück.

Ein Werk voller Leidenschaft, Dramatik und Verrat
„Samson und Dalila“ erzählt die biblische Geschichte des Helden Samson, der sein Volk aus der Unterdrückung führen soll – und doch an seiner Liebe zu Dalila zerbricht, die ihn mit List und Verführung ins Verderben stürzt. Camille Saint-Saëns verbindet in seiner Musik ergreifende Innigkeit mit überwältigender Klangpracht und entfaltet ein musikalisches Drama, das von zarter, verführerischer Emotion bis zu machtvoller Ekstase reicht.

Kaiserhof, Ballett und ein Bühnenbild von Hans Kudlich
Das historische Ambiente des Kaiserhofs des Augustiner Chorherrenstiftes bildet den einzigartigen Rahmen für die Produktion. Im Bühnenbild von Hans Kudlich verschmelzen historische Architektur und künstlerische Exzellenz zu einem Gesamterlebnis. Am Pult steht der international gefragte österreichische Dirigent Thomas Rösner, der dem Klosterneuburger Publikum bereits bestens vertraut ist.

Erstmals in der Geschichte der operklosterneuburg wird zudem ein großes Ballett in die Produktion integriert: Choreografin Desi Bonato erarbeitet gemeinsam mit der jungen Master Class der Dance Factory Klosterneuburg eine moderne und energiegeladene Interpretation der berühmten Bacchanal-Szene im dritten Akt.

Oper für die ganze Familie
Die operklosterneuburg macht große Oper auch für die jüngsten Besucherinnen und Besucher erlebbar: Am 19. Juli 2026 um 18:00 Uhr findet eine eigens gestaltete Kindervorstellung statt, die das Drama um „Samson und Dalila“ altersgerecht und spannend aufbereitet – inklusive Happy End und präsentiert von Georg Wacks in der Rolle des Friseurs der Philister und Hebräer.

Karten & Spieltermine 2026
Offene Probe (mit Werkeinführung und Meet & Greet mit den Künstlern):

19. Juni 2026, 18:30 Uhr
Premiere: 4. Juli 2026, 20:00 Uhr

Weitere Vorstellungen:

7. Juli (Rotary-Abend), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25. und 28. Juli sowie 1. August 2026, jeweils 20:00 Uhr

„Samson und Dalila“ für Kinder:
19. Juli 2026, 18:00 Uhr
Mehr als 60% der Karten sind bereits verkauft – frühzeitige Buchung wird empfohlen. Tickets erhältlich unter:

Online: shop.eventjet.at/klosterneuburg
E-Mail: karten@operklosterneuburg.at
Telefon: 02243 444 – 424

Details zu den Aufführungen sowie zum Ensemble finden Interessierte unter: www.operklosterneuburg.at

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Sebastian Holecek als Wiener-Lieder-Sänger. Sebastian Holecek mit einem Wiener Liederabend in Enns/OÖ am 21. Juni 2026.

 Sebastian Holecek engagiert sich seit einiger Zeit  für das Wiener Lied. Und er hat den echten Wiener Schmäh dafür.

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Kansas City Symphony und Chefdirigent Matthias Pintscher:: Zweite Europatournee im August 2026
Nach seiner überaus erfolgreichen ersten Europatournee 2024 kehrt das Orchester mit Music Director Matthias Pintscher zurück nach Amsterdam (27.08.), Hamburg (29.08.) und Berlin (30.08.)

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Fotos: Felix Broede, KCS

KANSAS CITY, Missouri, USA (9. Juni 2026) — Das Kansas City Symphony Orchester kommt im August unter der Leitung seines Chefdirigenten Matthias Pintscher auf seiner zweiten internationalen Tournee erneut nach Europa. Nach drei von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Konzerten im Rahmen ihrer gemeinsamen Debüt‐Tournee im Sommer 2024 erhielten das Orchester und sein Music Director von allen drei Veranstaltern umgehend Wiedereinladungen: Im August 2026 ist das Kansas City Symphony Orchester mit Matthias Pintscher bei Konzerten im Concertgebouw in Amsterdam (27.08.), in der Hamburger Elbphilharmonie (29.08.) und in der Philharmonie Berlin (30.08.) zu erleben.

Unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher, mittlerweile seit zwei Spielzeiten Music Director des Kansas City Symphony, repräsentiert das Orchester erneut die lebendige Kulturszene von Kansas City, Missouri, auf der internationalen Bühne. Das Tourneerepertoire umfasst sowohl Werke amerikanischer als auch europäischer Komponisten, darunter Aaron Copland, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Sergej Rachmaninow und Olga Neuwirth. Als Solisten mit dabei sind der amerikanische Geiger und Grammy‐Gewinner Gil Shaham in Amsterdam und Hamburg sowie der für die kanadischen Juno Awards nominierte kanadische Geiger Blake Pouliot in Berlin.

„Diese Rückkehr auf drei der weltweit bedeutendsten Bühnen markiert die Fortsetzung der bemerkenswerten künstlerischen Entwicklung des Kansas City Symphony“, sagt Danny Beckley, Präsident und CEO des Orchesters. „Unter der künstlerischen Leitung von Matthias Pintscher ist das Orchester in eine außergewöhnlich kreative Phase eingetreten, in der wir unser Repertoire vertiefen, unsere künstlerische Identität prägen und dem europäischen
Publikum Aufführungen präsentieren, die eine authentische amerikanische Energie ausstrahlen. Wir freuen uns darauf, dieses Kapitel unserer Geschichte mit dem Publikum in Europa zu teilen.“

Die bevorstehende internationale Tournee unterstreicht den Ruf des Orchesters als herausragendes Ensemble aus dem Herzen des Mittleren Westens der USA. „Die Rückkehr nach Europa mit dem Kansas City Symphony Orchestra ist für mich von großer Bedeutung und gleichzeitig künstlerisch beflügelnd“, erklärt Music Director Matthias Pintscher. „Diese Aufführungen spiegeln das bemerkenswerte Wachstum, die Ausdrucksvielfalt und den Abenteuergeist des Orchesters wider. Ich freue mich besonders darauf, ein Programm zu präsentieren, das das amerikanische und das europäische Erbe in einigen der inspirierendsten Konzertsälen der Welt vereint.“

TOURNEEPLAN AUGUST 2026:

Kansas City Symphony
Matthias Pintscher, Dirigent
Donnerstag, 27. August, 20.00 Uhr
Concertgebouw Amsterdam „SummerConcerts“ Aaron Copland: Appalachian Spring / Suite für Orchester
Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D‐Dur op. 35
Gil Shaham Violine
– – –Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a‐Moll op. 44

Samstag, 29. August, 20.00 Uhr: Elbphilharmonie „Elbphilharmonie Sommer“
Aaron Copland: Appalachian Spring / Suite für Orchester
Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D‐Dur op. 35
Gil Shaham Violine
Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a‐Moll op. 44

Sonntag, 30. August, 19.00 Uhr
Philharmonie Berlin „Musikfest Berlin“
Olga Neuwirth: Tombeau I für Orchester und Sample
Olga Neuwirth: Dreydl
Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D‐Dur op. 35
Blake Pouliot Violine
Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a‐Moll op. 44

Kansas City Symphony
In seiner mittlerweile 44. Spielzeit hat sich das Kansas City Symphony Orchester zu einem der dynamischsten großen Orchester der USA entwickelt und internationale Anerkennung erlangt. Von seiner Heimat, der Helzberg Hall im Kauffman Center for the Performing Arts, aus erreicht das Orchester die Metropolregion Kansas City mit ihren mehr als 2,2 Millionen Einwohnern.
Die 80 Musikerinnen und Musiker des Orchesters präsentieren jede Saison ein vielfältiges und dynamisches Programm mit Orchester‐ und Kammermusikaufführungen unter der künstlerischen Leitung von Music Director Matthias Pintscher, der als Dirigent und Komponist international ein hohes Ansehen genießt und regelmäßig am Pult der weltweit führenden Orchester und Opernhäuser zu erleben ist.

Neben den Konzerten in der Helzberg Hall treten die Musiker des Symphonieorchesters auf einer innovativen mobilen Bühne, der „Mobile Music Box“, in der gesamten Region auf. Das Orchester begleitet zudem das Kansas City Ballet und die Lyric Opera of Kansas City und trägt so zu den vielfältigen kulturellen Erlebnissen bei, die diese Einrichtungen der Öffentlichkeit bieten.

Matthias Pintscher
Matthias Pintscher ist Music Director des Kansas City Symphony Orchesters. Er begann seine Amtszeit mit einer äußerst erfolgreichen Europatournee mit dem Orchester mit Konzerten im Concertgebouw in Amsterdam, in der Philharmonie Berlin und in der Hamburger Elbphilharmonie, kurz bevor er die Saison 2024/25 in Kansas City eröffnete. Pintscher war zuvor zehn Jahre lang Musikdirektor des Ensemble Intercontemporain. Derzeit ist er bereits in seiner siebten Spielzeit als künstlerischer Partner des Cincinnati Symphony Orchestra tätig und hatte zuvor verschiedene Positionen inne, darunter neun Spielzeiten als „Artist‐in‐Association“ des BBC Scottish Symphony Orchestra, Chefdirigent des Lucerne Festival Academy Orchestra, Musikdirektor des Ojai Festivals 2020 und als „Season Creative Chair” beim Tonhalle‐Orchester Zürich.

Pintschers Kompositionen werden von einigen der besten Interpreten, Orchestenr und Dirigenten der Gegenwart aufgeführt, darunter das Boston Symphony Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, das New York Philharmonic, die Berliner Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra und das Orchestre de Paris.

Pintschers Werke erscheinen bei Boosey & Hawkes und Bärenreiter. Aufnahmen seiner Werke sind bei Kairos, EMI, Teldec, Wergo, Winter & Winter und Alpha Classics erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie online unter:
www.kcsymphony.org
www.matthiaspintscher.com
https://gilshaham.com/
https://blakepouliot.com/
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BUDAPEST / Ungarische Staatsoper. 6.6.2026: „SLEEPING BEAUTY“. –   märchenhafte Vorstellung eines Ballettklassikers

Mit der Wiederaufnahme von „Csipkerózsika“, wie „Dornröschen“ auf Ungarisch heißt, kehrt nach einigen Jahren Pause (die ungarische Premiere war im April 2016) ein Märchen-Ballett auf die Bühne der Ungarischen Staatsoper zurück. In der Choreografie von Sir Peter Wright nach Marius Petipa zur Komposition von Pyotr I. Tchaikovsky werden die Zusehenden von Anbeginn an von der prächtigen Ausstattung und den prunkvollen Kostümen verzaubert (Set and Costume Design: Philip Prowse; Lichtdesign: Mark Jonathan) und in eine wahrhaft märchenhafte Welt entführt. In einem Prolog und drei Akten mit zwei Pausen wird das bekannte Märchen von Dornröschen erzählt: der tödliche Fluch der zur Taufe von Prinzessin Aurora nicht eingeladen gewesenen Fee Carabosse wird durch die Fliederfee in hundertjährigen Schlaf gemildert. Es kommt, wie es kommen muss: an ihrem 17. Geburtstag sticht sich Aurora an einer Spindel und der gesamte Hofstaat fällt in tiefen Schlaf. Erst hundert Jahre später kann der Prinz mit Hilfe der Fliederfee Prinzessin Aurora mit einem Kuss aufwecken und dem Hochzeitsfest steht nichts im Wege. 

In der Titelrolle bezaubert Maria Yakovleva mit mädchenhafter Anmut und souveräner Technik. Das technisch sehr anspruchsvolle Rosenadagio gilt immer als Prüfstein für jede Ballerina und Maria Yakovleva besteht hier mit Bravour, ebenso im finalen Grand Pas de deux. Sie besticht durch schön gehaltene Balancen, technische Präzision, stilvollen Auftritt und Eleganz. Als Prinz Florimund reüssiert Louis Scrivener. Er ist als Danseur noble eine edle Erscheinung und zeigt schöne Linie, hohe Sprünge und feines Partnering.

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Maria Yakovleva (Aurora) und Louis Scrivener (Prinz Florimund) im Grand Pas de deux ©Valter Berecz / Hungarian State Opera

Vivien Csokán als liebliche (aber in dieser Version von Sir Peter Wright nicht tanzende sondern schreitende) Fliederfee besiegt letztlich ihre Widersacherin – Katerina Taraszova demonstriert starke Präsenz als Carabosse, muss aber letztlich unterliegen, siegt im Märchen doch immer das Gute. 

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Kampf der Feen: Katerina Taraszova (Carabosse) und Vivien Csokán (Fliederfee)  ©Valter Berecz / Hungarian State Opera

Die zahlreichen solistischen Einlagen in diesem Ballett wurden mit Verve dargeboten. So haben Ellina Pohodnih (Fairy of Beauty),  Natsuna Oya (Fairy of Honour), Ashlee Crowe (Fairy of Modesty), Nadezhda Sorokina (Fairy of Song), Rachel Quintao (Fairy of Temperament) und Adrienn Horányi (Fairy of Joy) gut gefallen.

Auf dem Hochzeitsfest im letzten Akt entzücken Stefanida Ovcharenko als Weißes Kätzchen mit Raffaello Barbieri (Gestiefelter Kater). Diana Kosyreva fürchtet sich als Rotkäppchen vor dem Wolf (Luca Massara). Adrienn Pap als Verzauberte Prinzessin und Vince Topolánszky als Blauer Vogel überzeugen bei ihrem Pas de deux.  Im Pas de quatre überzeugen ebenfalls Anastasiia Konstantinova, Jessica Leon Carulla, Valerio Palumbo und Yago Guerra.

Dumitru Taran (König) und Xénia Kulikova (Königin) komplettierten als majestätisches Herrscherpaar das Ensemble.   

Das Corps de ballet ist in vielen Szenen eingesetzt und präsentiert sich stets mit viel Esprit. Das klangvoll spielende Orchester der Ungarischen Staatsoper stand unter der bewährten Leitung von David Coleman.

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Schlussapotheose: am Ende wird alles gut! ©Valter Berecz / Hungarian State Opera

Das Publikum war vom märchenhaften Ambiente sehr angetan und von den tänzerischen Darbietungen begeistert – langanhaltender heftiger Beifall galt allen Beteiligten und ganz besonders dem exzellenten Hauptpaar.

Ira Werbowsky 
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