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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. JULI 2026)

01.07.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. JULI 2026)

Der Kultursommer Wien 2026 startet!
 Kultur so nah: 2.7.–16.8.2026 =

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WIen (OTS) – Das Open-Air-Festival bringt unter dem Motto „Kultur so nah“ zum siebten Mal Kunst und Kultur bei freiem Eintritt in die Grätzl Wiens. Rund 500 Acts aus unterschiedlichen Genres zeigen, welche Themen die Menschen bewegen. Der Kultursommer Wien leistet einen wichtigen Beitrag zu kultureller Teilhabe, sozialem Zusammenhalt und zur hohen Lebensqualität in unserer Stadt.

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Copyright: Kultursommer

 Kultur so nah

Sechs Wochen lang präsentiert der Kultursommer Wien ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Kabarett, Theater, Literatur, Tanz & Performance und Zeitgenössischem Zirkus in ganz Wien. Die Abendveranstaltungen finden donnerstags bis sonntags zwischen 18:30 und 21 Uhr statt. Neben Kinderprogramm an ausgewählten Vormittagen gibt es 29 Gartenkonzerte in den Häusern zum Leben, zwei Chorabende und einen sonntäglichen Jazz Brunch am Rathausplatz. „ Der Kultursommer Wien hat sich als wesentlicher Bestandteil der kulturellen Infrastruktur unserer Stadt etabliert. Mit seinem kostenlosen Angebot im öffentlichen Raum fördert er die kulturelle Teilhabe und bereichert Grätzl abseits klassischer Kulturorte “, erklärt Bürgermeister Michael Ludwig.

 Demokratisierung von Kultur

„ Der Kultursommer ist gelebter Ausdruck einer Stadt, in der leistbare Kultur für alle nicht nur ein Schlagwort ist – im Gegenteil: Die Demokratisierung von Kunst und Kultur ist beim Kultursommer Wien gelebte Praxis. Das zeigt sich nicht nur im freien Zugang an dezentralen Standorten, sondern auch darin, wer auf der Bühne steht, wer erreicht wird und im thematisch breiten Spielplan. Und dann ist der Kultursommer ein wichtiges Projekt für die hier lebenden Künstler:innen – denn der Kultursommer ist auch in Sachen Fair Pay ein Vorzeigeprojekt “, betont Kulturstadträtin Veronica Kaup -Hasler. Mit seinen Bühnen in Wiener Parks und auf Plätzen löst sich das Festival von klassischen Kulturräumen und schafft eine besondere Situation, in der sich Kunst, Publikum und Nachbarschaft über mehrere Wochen hinweg gegenseitig beeinflussen. An den Spielstätten treffen Fans auf zufällige Besucher:innen und kulturelles Interesse auf spontane Neugier. Der Kultursommer Wien schafft damit wie kaum eine andere Veranstaltung Räume, in denen ein offenes Miteinander unterschiedlicher Lebensrealitäten möglich wird. Eine Besucherin berichtet: „Mir gefällt die breite Mischung des Programms und Publikums, die so einfach gelingt: Aufführungen von Ballettprofis und danach Dark Wave Indie Sounds. Tanzende Kindergartenkinder, Menschen aus unterschiedlichen Bubbles und Senior:innen aus dem benachbarten Wohnhaus. Ich fand das schon großartig.“

 Was gerade bewegt, kommt hier auf die Bühne

Ob Dating-Geschichten mit Anfang Siebzig in Dirty Old Women von Jenny Simanowitz und Kathy Tanner, die Verbindung unterschiedlicher kultureller Einflüsse als zentrales Element in der Musik von Tamara Flores oder eine Theaterperformance über bürokratische Hürden für Migrant:innen in MA35 and Friends – der Kultursommer Wien bringt auf die Bühne, was gesellschaftlich gerade bewegt. Das Festival zählt zu den größten Kulturplattformen Europas mit offener Ausschreibung. „ Eine Besonderheit des Kultursommer Wien ist, dass es keinen inhaltlichen Schwerpunkt bei der Bewerbung gibt – das Programm entsteht direkt aus den Einreichungen der Künstler:innen. Daraus ergibt sich die besondere Möglichkeit, vieles beinahe in Echtzeit auf die Bühne zu bringen und zu zeigen, was die Menschen aktuell beschäftigt, berührt und bewegt “, erklären Caro Madl und Siglind Güttler, die Festivalleitung. Der gesamte Spielplan ist unter www.kultursommer.wien abrufbar.

Vom Digitalen ins Analoge: Mitmachformate von Kultursommer Plus

Bei Kultursommer Plus dreht sich alles ums Mitmachen: In Workshops, offenen Kunststationen und Picknicks kommen Menschen zusammen, lernen einander kennen, schaffen selbst Kunst und nehmen dabei Wien, unser Zusammenleben und die Gesellschaft in den Blick. Ein Schwerpunkt liegt heuer auf analogen Begegnungen: Beim Connection Kiosk – Austausch & Kunst for free! entstehen neue Bekanntschaften, es wird getauscht und gemeinsam gestaltet. Digital Detox – DIY statt AI Druckerei lädt dazu ein, das Smartphone wegzulegen und Kunstdrucke fernab jeder KI oder Share-Buttons zu erstellen. Die Formate fördern Begegnungen auch abseits bestehender sozialer Kreise und bieten Gelegenheiten, miteinander in Kontakt zu kommen, auch als Antwort auf soziale Isolation. Damit knüpft der Kultursommer Wien an Ansätze wie Social Prescribing an, bei denen kulturelle Angebote gezielt genutzt werden, um Wohlbefinden und soziale Teilhabe zu stärken. Das gesamte partizipative Programm ist unter www.kultursommer.wien/kultursommerplus verfügbar.

Nachhaltige Festivalplanung

Der Kultursommer Wien arbeitet kontinuierlich daran, seine Nachhaltigkeitsmaßnahmen auszubauen. Das Festival ist ein ÖKOEvent PLUS und mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Events ausgezeichnet. Heuer kommen drei solarbetriebene Bühnen zum Einsatz. Auch der Abbau von Barrieren wird weiter vorangetrieben: Neben einigen Shows mit Übersetzung in Österreichische Gebärdensprache oder einer Gebärdensprachperformance stehen Induktionsschleifen für Hörgeräte am Nordwestbahnhof und am Schrödingerplatz bereit. Eine Schriftdolmetschung per App soll heuer erneut bei einem ausgewählten Act den sprachlichen Zugang erleichtern. Möglich wird der Kultursommer Wien durch die Unterstützung der Stadt Wien, durch Förderungen aus den Bezirken sowie mit PORR AG als Hauptsponsorin. Gemeinsam schaffen sie die Grundlage dafür, dass Kultur frei zugänglich stattfinden kann und in die Grätzl der Stadt kommt.

Weitere Informationen

Kultursommer-Bühnen 2026: Waldmüllerpark (10. Bezirk) , Hyblerpark (11. Bezirk) , Wilhelmsdorfer Park (12. Bezirk) , Reithofferpark (15. Bezirk) , Kongreßpark (16. Bezirk), Nordwestbahnhof (20. Bezirk) , Fußballverein 1210 Wien (21. Bezirk) , Schrödingerplatz (22. Bezirk) , Stadtpark Atzgersdorf (23. Bezirk)

– Kultursommer-Eröffnung: Mi, 1. Juli, und Do, 2. Juli (Prater- Picknick der Wiener Symphoniker)

29 Gartenkonzerte in den Häusern zum Leben: 6. Juli bis 13. August, jeweils 15–16 Uhr

 Kultursommer-Programm beim Film Festival am Wiener Rathausplatz: Jazz Brunch jeden Sonntag von 5. Juli bis 6. September (12–14 Uhr), Chorabend mit Melodien aus allen Genres (Sa, 25. Juli, 18:30–20 Uhr), Chorabend Sing Along mit Birgit Denk (So, 26. Juli, 18:30–20 Uhr)

Kultursommer am Ottakringer Bierfest: Do, 16. Juli, und Fr, 17. Juli, jeweils von 18:30–19:30 & 20:30–21:30 Uhr

 Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen

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   Wiener Volksoper: Robert Palfrader spielt Frosch in Die Fledermaus – Sing-Along

Die Stimmung letzten September war unbeschreiblich, deshalb lädt die Volksoper zur Eröffnung der Saison 2026/27 am 4. September 2026 erneut zum Sing-Along von Johann Strauß’ Die Fledermaus. Freuen Sie sich auf gemeinsames Singen, Schunkeln im bequemen Theatersessel und Genießen der beliebtesten Operettenmelodien. Von „Glücklich ist, wer vergisst …“ bis zum berühmten Champagnerlied – alle dürfen mitsingen! Die Texte können Sie bequem über unsere Übertitelanlage mitlesen. Außerdem erhalten alle Besucher:innen ein kleines Mitmach-Paket: Auspacken und überraschen lassen!

Allen, die letztes Jahr dabei waren, versprechen wir: Nochmal kommen lohnt sich, haben wir doch einige neue Überraschungen parat, unter anderem Robert Palfrader als Frosch. Der Kabarettist und Schauspieler begeistert u. a. als Kaiser im Weißen Rössl das Volksopernpubikum und schlüpft nun in die Paraderolle des Gerichtsdieners Frosch. Zusätzlich wird er gemeinsam mit Paula Nocker, die als Ida ihr Debüt feiert, durch das Sing-Along moderieren – beste Unterhaltung ist also garantiert! Weitere Fledermaus-Vorstellungen mit Robert Palfrader als Frosch sind in Planung.

Aber halt! Dann wird der Frosch nach vier Jahren rein weiblicher Besetzung ab jetzt an der Volksoper wieder von einem Mann gespielt?

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Robert Palfrader © Palfrader

Zitat Lotte de Beer

„Um es frei nach Conchita zu formulieren: Ob männlich, weiblich oder divers – ganz „wurst“, wer den Frosch spielt, solange es lustig ist. Warum also nicht der „Kaiser“ höchstselbst? Wir freuen uns sehr, dass der stets witzige, gescheite und pointierte Erzkomödiant Robert Palfrader in der ikonischen Rolle des Gefängniswärters Froschs auf die Volksopernbühne zurückkehrt und das Fledermaus-Sing-Along moderieren und das Publikum durch den Abend führen wird.“

Zitat Robert Palfrader

„Ich wollte mir ansehen, wer den Frosch schon gespielt hat und habe eine Liste von hoch- und höchstverehrten Kolleg:innen gefunden. Schon allein deshalb ist es eine riesengroße Freude und eine noch viel größere Ehre für mich, dass ich an der Volksoper meine Version darbieten werde dürfen.“

Wer sich auf das Sing-Along vorbereiten möchte, kann an der kostenlosen Chorprobe am 30. August 2026 teilnehmen. Es werden jene Stellen geprobt, die beim Sing-Along gemeinsam gesungen werden. Ob erfahren oder Anfänger:in – alle sind willkommen.

MEHR INFOS ZUM STÜCK

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Oper Leipzig verabschiedet Intendant Tobias Wolff

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Erfolgreicher Saisonabschluss an der Oper Leipzig – Besucherzahl und Auslastung sind weiter gestiegen

Nach der letzten Vorstellung von Händels »Giulio Cesare in Egitto« verabschiedete sich die Oper Leipzig am 27. Juni feierlich von ihrem Intendanten Tobias Wolff, am 28. Juni folgte ein Empfang in der Musikalischen Komödie.  Mit dem Ende der Spielzeit zieht die Oper Leipzig zugleich eine positive Bilanz: Insgesamt besuchten 2025/26 mehr als 184.000 Zuschauerinnen und Zuschauer 398 Veranstaltungen der Oper Leipzig, die Auslastung steigt weiter auf 75%.

»Über den großen Zuspruch in meiner letzten Saison freue ich mich sehr – vor allem, weil wir mit der Uraufführung von ›Coming Up for Air‹ und dem Lortzing Festival entschieden auch künstlerische Risiken eingegangen sind.«, sagt Intendant Tobias Wolff. »Besonders stolz sind mein Team und ich auf die weitere Profilierung der Musikalischen Komödie. Eine solche Zahl an Fans hätten wir in der alten ›MuKo‹ gar nicht aufnehmen können. Und die Handlungsballette des Leipziger Ballett unter der Leitung von Rémy Fichet finden ein begeistertes Publikum.«

Die Spielzeit 2025/26 ist die vierte und letzte Saison von Tobias Wolff als Intendant der Oper Leipzig. Seit seinem Amtsantritt 2022 prägte er das Haus mit engagierter Repertoire- und Ensemblearbeit, neuen Vermittlungsformaten, einem klaren Bekenntnis zu künstlerischer Vielfalt und der konsequenten Förderung des sängerischen Nachwuchses. Zu den Höhepunkten seiner Intendanz zählen unter anderem das große Open-Air-Happening »Future Now!« zum Auftakt seiner Amtszeit und der Kompositionsauftrag für »Coming Up for Air« mit der Uraufführung im Frühjahr 2026, dazu große Kooperationen, unter anderem mit Opernhäusern in Paris und Rom. Die Suche nach neuen Musikchefs für die Sparten Oper und Operette brachte er erfolgreich zum Abschluss mit der Ernennung von Ivan Repušić zum Generalmusikdirektor, von Yura Yang zur Ersten Kapellmeisterin und von Michael Nündel zum Musikdirektor der Musikalischen Komödie. Auch veranlasste Tobias Wolff beim Leipziger Ballett den Wechsel zu einer künstlerisch-kuratorischen Leitung durch Rémy Fichet, um abwechslungsreichen choreographischen Handschriften eine Bühne zu geben. Dazu wurden die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Oper Leipzig mehrfach ausgezeichnet und zertifiziert. Die erste nach Kriterien der Nachhaltigkeit entwickelte Produktion, »Mary, Queen of Scots«, wurde von der Bundeskulturstiftung gefördert und für die International Opera Awards nominiert. 

Einen Rückblick auf die vier Jahre der Intendanz Tobias Wolff vom Sommer 2022 bis heute präsentiert die Oper Leipzig in einer Sonderausgabe ihres Magazins »Dreiklang «, die dem Publikum am Samstag vorgestellt wurde. Dieser »Dreiklang Spezial« erinnert an zentrale Momente, Errungenschaften, Produktionen und künstlerische Wegmarken des Teams um Intendant Tobias Wolff – und an die Künstlerinnen und Künstler, die in dieser Zeit auf den Bühnen der Oper Leipzig standen. Das PDF ist über die Webseite der Oper Leipzig unter www.oper-leipzig.de als Download abrufbar.

Mit den festlichen Verabschiedungen vom Wochenende beendet Tobias Wolff seine Zeit als Intendant der Oper Leipzig. Zum 1. August 2026 wird er die Generalintendanz des Staatstheaters Braunschweig übernehmen. Seine Aufgaben in Leipzig übernimmt Verwaltungsdirektorin Lydia Schubert als Geschäftsführende Intendantin bis zum Start seines Nachfolgers Peter Heilker ab der Spielzeit 2028/29.

Direkter Link zum Dreiklang Spezial Tobias Wolff:

https://issuu.com/oper_leipzig/docs/dreiklang_spezial_

www.oper-leipzig.de
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Künstlerinformation: Die polnische Mezzosopranistin Małgorzata Walewska gibt ihr Rollendebut als „Walküre“-Fricka:

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Malgorzata Walewska. Foto: Bogdan Jablonski

Wagner: Die Walküre Fricka Baltic Opera Festival
2., 5. Juli 2026

Unter der Leitung von Axel Kober ist ihr Partner Tomasz Konieczny als Wotan.

In der Co-Produktion des Royal Danish Theatre und der Greek National Opera wird Hunding gesungen von René Pape, Brünnhilde schmettert Stéphanie Müther, das Zwillingspaar verkörpern Stanislas de Barbeyrac (Siegmund) und Izabela Matuła (Sieglinde).

https://balticoperafestival.pl/en/program/richard-wagner-die-walkure/

https://malgorzatawalewska.com/

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