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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. APRIL 2026)

01.04.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. APRIL 2026)

Kontrapunkt: „Kein Aprilscherz, oder doch?“
Aus „Der Opernfreund“

Liebe Leser, eigentlich wollte ich einen Aprilscherz schreiben. Das ist nun rausgekommen. Was gestern noch (Auszüge aus einem15 Jahre alten Beitrag von mir) wie Fiktion und Alptraum klang, ist heute, 2026, übelste Realität geworden. Auch der Grund, warum ich immer weniger in die Oper gehe.

Das Mobiltelefon ist unersetzlich (fast hätte ich „unersättlich“ geschrieben!) geworden auf unserer wunderschönen Erde mit ihren, zumindest bei uns, noch vielfältigen und blühenden Landschaften. Es hat sich als sehr wichtiges Kommunikationsmittel erweisen und hat schon viele Leben gerettet. Punktum! Aber doch nicht in der Oper – oder doch?

Kontrapunkt: „Kein Aprilscherz, oder doch?“ – Der Opernfreund

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 Bayerische Staatsoper:  Save the Date – Preview zu den Apollon Foyers

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PREVIEW APOLLON FOYERS
Freitag, 24. April 2026, ab 15.00 Uhr
 
Mit den Apollon Foyers entsteht ein lebendiger, einladender „Dritter Ort“ im Herzen der Stadt, der zum Austausch, Verweilen und Entdecken einlädt. Im Laufe der Spielzeit 2025/26 wird das Vorderhaus des Nationaltheaters Schritt für Schritt zugänglicher gemacht: Die prachtvollen Prunksäle, der Königssaal und die Ionischen Säle werden im Mai 2026 erstmals tagsüber für alle geöffnet. Das Ziel ist klar: den Münchner:innen und den Besucher:innen der Stadt neue Perspektiven zu eröffnen, kreative Erlebnisse zu teilen und durch aktives Mitgestalten die Gemeinschaft zu stärken.
 
Die Beisheim Stiftung hat das Förderprogramm „Dritte Orte“ als Pilotprojekt in München gestartet. Seit Sommer 2024 bzw. Januar 2025 unterstützt sie drei Münchner Kultureinrichtungen unterschiedlicher Sparten bei ihrer Transformation zu „Dritten Orten“: Die Schauburg – Theater für junges Publikum, das Haus der Kunst und die Bayerische Staatsoper. Auch die Pinakothek der Moderne macht sich auf den Weg zu einem „Dritten Ort“ und steht dazu mit der Beisheim Stiftung und den von ihr geförderten Kultureinrichtungen im Austausch. Neben der Begleitung durch das Beratungsunternehmen Syspons umfasst das Programm auch gemeinsame Netzwerktreffen und eine externe Evaluation.
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Opera Carlo Felice Genova

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Gentile amica, gentile amico

La stagione artistica 2025-2026 della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova prosegue con il settimo appuntamento in programma: Tosca melodramma in tre atti di Giacomo Puccini su libretto di Giuseppe Giacosa e Luigi Illica, sarà in scena da venerdì 10 aprile alle ore 20.00 (repliche sabato 11 alle ore 20.00, domenica 12 alle ore 15.00, venerdì 17 alle ore 20.00, sabato 18 alle ore 17.00 e domenica 19 alle ore 15.00).

Sul podio ci sarà Giuseppe Finzi alla guida dell’Orchestra, del Coro (diretto da Claudio Marino Moretti) e del Coro di voci bianche (diretto da Gino Tanasini) del Teatro Carlo Felice. Personaggi e interpreti: Anastasia Bartoli (Floria Tosca); Giorgio Berrugi (Mario Cavaradossi); Lucas Meachem (Il Barone Scarpia); Luca Tittoto (Cesare Angelotti); Fabio Maria Capitanucci (Il Sagrestano); Manuel Pierattelli (Spoletta); Franco Cerri (Sciarrone); Loris Purpura (Un carceriere); Angelica Battarino, Maria Guano, Zeno Gregorio Nigido (Un pastorello).

Nelle recite del 17 e 19 il personaggio principale sarà interpretato da Carmen Giannattasio (Floria Tosca).
Nelle recite dell’11 e 18 aprile la locandina prevede Valentina Boi (Floria Tosca), Carlo Ventre (Mario Cavaradossi), Ivan Inverardi (Il Barone Scarpia) e ancora John Paul Huckle (Cesare Angelotti) e Roberto Conti (Un carceriere).

L’allestimento proviene dal Teatro dell’Opera di Roma con la regia di Alessandro Talevi ripresa da Anna Maria Bruzzese, le scene e i costumi di Adolf Hohenstein e le luci di Vinicio Cheli e ricostruisce lo spettacolo secondo i bozzetti e i figurini originali del debutto assoluto dell’opera a Roma nel 1900.

Ti ricordiamo che i titolari di abbonamento o biglietto per le opere 2025-2026, 45 minuti prima di ciascuna recita, possono accedere in Sala Paganini e partecipare a una conferenza di presentazione a cura degli allievi del Conservatorio “Niccolò Paganini”.

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Kammertänzer Friedemann Vogel mit Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet

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Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne, Mitte) mit den Ordensprätendentinnen und Ordensprätendenten Foto: Land Württemberg

Am Freitag, 27. März 2026 wurde der Erste Solist und Kammertänzer Friedemann Vogel von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Der Landesorden wird für herausragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg verliehen, insbesondere im kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bereich. Die Zahl der Ordensträger ist auf insgesamt 1.000 lebende Personen begrenzt.
Friedmann Vogel wurde in Stuttgart geboren. Er absolvierte seine Ballettausbildung zunächst an der John Cranko Schule in Stuttgart und danach als Stipendiat des John Gilpin-Fonds bei Marika Besobrasova an der Académie de Danse Classique Princesse Grace in Monte Carlo. Sein besonderes Talent wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Ballett-Wettbewerben gewürdigt, darunter der Prix de Lausanne und der Erik-Bruhn-Preis für junge Tänzer in Toronto. Zu Beginn der Spielzeit 1998/99 kam er ins Corps de ballet des Stuttgarter Balletts. Im Juni 2002 erfolgte seine Ernennung zum Ersten Solisten. 2015 wurde Friedemann Vogel vom Land Baden-Württemberg der Titel Kammertänzer am Staatstheater Stuttgart verliehen. 2020 wurde er im Rahmen des
Deutschen Tanzpreises als herausragender Interpret gewürdigt.

Weitere Informationen und Bildmaterial
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KÖLN: HA Schult in Aktion

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

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HA Schults Kunstwerk HOPE mit Luis Paulo. Foto: Andrea Matzker

Kölns aktivster und aktuellster Aktionskünstler wird nicht müde, die Welt auf wichtige Dinge aufmerksam zu machen. Zuerst mahnte er mit zwei Medizinmännern, sich regelmäßig vorsorglich untersuchen zu lassen, zumal im Monat März mit der Darmkrebsprävention. Er schuf die Medizinmänner ausschließlich aus medizinischem Material des Hohenlind-Krankenhauses in Köln, wo nun die beiden Kunstwerke im Entrée stehen.

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HA-Schult-und-die-Luis-Paulo-Stiftung-am-Kunstwerk-HOPE. Foto: Andrea Matzker

Dann unterstützt er mit der Bank für Sozialwirtschaft die Luis Paulo Stiftung, indem er Luis Paulo in sein Kunstwerk HOPE am Rheinufer in Köln aufnimmt, das täglich bis abends verschiedenste Menschen ins reale Licht rückt, um an sie zu erinnern und ihrem Werk Aussage zu verleihen. Luis Paulo ist ein junger Student der Kölner Sporthochschule gewesen, der sein Leben riskierte und tragischerweise völlig unschuldig verlor, als er auf einem Zebrastreifen bei grünem Licht für die Fußgänger vier kleine Kinder vor einem Raser rettete.

Seine zauberhafte Familie gründete daraufhin eine großartige Stiftung, die Kindern hilft. Die Aktion am Rhein lädt alle Interessierten ein, am 25. April 2026 um 17:00 Uhr zur Vernissage der Kunstausstellung „Nachleuchten“ in der ehemaligen Zerafabrik auf der Kellerstraße 4 in 53639 Königswinter, ansonsten auch gerne zu einem späteren Zeitpunkt. Die Ausstellung läuft bis zum 24. Mai 2026. Viele Künstler stellen dort ihre Kunstwerke aus, die zugunsten des Kinderwohls verkauft werden, darunter sind auch HA Schult und Thomas Baumgärtel.

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Trash-Man-in-der-Bank-fuer-Sozialwirtschaft-mit-dem-Stiftungsplakat-Foto-Andrea-Matzker

Informationen gibt es jederzeit unter: info@luispaulo-stiftung.de.

Andrea Matzker /Dr. Egon Schlesinger

 

 

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