INFOS DES TAGES (FREITAG, 8. MAI 2026)
München/ Bayerische Staatsoper: Die Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores

Copyright:Bayerische Staatsoper
Die Bayerische Staatsoper hat seit dieser Spielzeit ein Nachwuchsprogramm für junge Sängerinnen und Sänger initiiert – mit dem Fokus auf Chor- und Ensemblegesang. Die Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores möchte die für eine Karriere als Opernchorsänger:in notwendigen berufspraktischen Fähigkeiten und Erfahrungen vermitteln – unter hochprofessionellen Bedingungen an der Seite von erfahrenen Mitgliedern des Bayerischen Staatsopernchores. Die Chorakademist:innen werden musikalisch und szenisch umfassend weitergebildet und in den Opernbetrieb eines großen Repertoirehauses integriert. Das Programm versteht sich als Talentschmiede für junge Künstler:innen aus ganz Europa und darüber hinaus und dient als Schnittstelle zwischen dem Studium und einer professionellen Laufbahn.
Christoph Heil, Direktor des Bayerischen Staatsopernchores: „Die Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores ist eine signifikante Investition in die Zukunft – hinsichtlich Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Sänger:innen, aber auch für den Bayerischen Staatsopernchor unmittelbar. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, dieses Programm zu entwickeln und ein wichtiges Zeichen zu setzen, das auch übergeordnet der Förderung des Ensemble- und Chorgesangs zugute kommt.“
Die zweijährige Ausbildung umfasst neben der Mitwirkung in verschiedenen Premieren- und Repertoireproduktionen der Bayerischen Staatsoper die Teilnahme an Proben und Konzerten in einem der renommiertesten Opernchöre der Welt. Für die Chorakademist:innen steht hierbei die Weiterentwicklung des sängerischen Potentials im kollektiven Kontext im Fokus. Ein zusätzlicher Teil der Ausbildung ist eine hochkarätige individuelle Förderung der jungen Sänger:innen – im Rahmen von Coachings für Chorrepertoire, bei Masterclasses mit internationalen Gesangsspezialist:innen, in direkter Zusammenarbeit mit Pianist:innen der Bayerischen Staatsoper und bei Workshops im Bereich szenischer Arbeit.
Ziel der Chorakademie ist es, jungen Sänger:innen attraktive Zukunftsperspektiven zu eröffnen, indem das Interesse für Ensemble- und Chorgesang gefördert wird. Darüber hinaus soll die exzellente Qualität des Bayerischen Staatsopernchores fortlaufend weiterentwickelt und langfristig gesichert werden.
In der aktuellen Spielzeit sind 7 Sänger:innen aus unterschiedlichen Ländern Teil der Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores. Zum Beginn der Spielzeit 2026/27 werden weitere neue Mitglieder hinzukommen. Interessierte Nachwuchstalente können sich bis zum 17. Mai 2026 für die Chorakademie bewerben.
Die Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores wird finanziell unterstützt von Dr. Ingo und Margarete Riedel, den Freunden des Nationaltheaters in München e.V. und der Unitel Musikstiftung.
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OPERA CARLO FELICE GENOVA

Gentile amica, gentile amico
La stagione artistica 2025-2026 della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova prosegue con il penultimo titolo operistico in programma: Macbeth melodramma in quattro atti di Giuseppe Verdi su libretto di Francesco Maria Piave e Andrea Maffei, sarà in scena da venerdì 15 maggio alle ore 20.00 (repliche sabato 16 e domenica 17 alle ore 15.00, venerdì 22 e sabato 23 alle ore 20.00 e domenica 24 alle ore 15.00).
Sul podio ci sarà Sesto Quatrini alla guida dell’Orchestra, del Coro (diretto da Claudio Marino Moretti) del Teatro Carlo Felice.
La regia è di Fabio Ceresa, le scene di Tiziano Santi, i costumi di Giuseppe Palella, le luci di Cristian Zucaro.
In scena si alterneranno George Gagnidze / Stefano Meo (Macbeth); Gianluca Buratto / Abramo Rosalen (Banco); Jennifer Rowley / Caterina Meldolesi (Lady Macbeth); Kamelia Kader (Dama di Lady Macbeth); Giulio Pelligra / Vasyl Solodkyy (Macduff); Leonardo Cortellazzi (Malcom); Luciano Leoni (Medico/Sicario); Franco Rios Castro / Tiziano Tassi (Domestico di Macbeth); Matteo Armanino / Loris Purpura (Araldo); Tiziano Tassi / Bernardo Pellegrini (Prima Apparizione); Lucilla Romano e Eliana Uscidda (Seconda e Terza Apparizione).
Nuovo allestimento del Teatro Carlo Felice di Genova in coproduzione con Teatro Verdi di Pisa, Teatro Alighieri, Ravenna, Teatro Amintore Galli di Rimini, Teatro Pavarotti-Freni di Modena, Teatro Valli di Reggio Emilia, Teatro Comunale di Ferrara, Teatro Goldoni di Livorno in collaborazione con Teatro Sociale di Rovigo, Teatro Comunale Mario Del Monaco di Treviso, Teatro Verdi di Padova.
Ti ricordiamo che i titolari di abbonamento o biglietto per le opere 2025-2026, 45 minuti prima di ciascuna recita, possono accedere in Sala Paganini e partecipare a una conferenza di presentazione a cura degli allievi del Conservatorio “Niccolò Paganini”. PRIMA
RAPPRESENTAZIONE
Venerdì 15 maggio 2026
ore 20.00
Teatro Carlo Felice
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WIEN: KONZERTE IM ACHTEN! (Albertgasse 35, 1080 Wien)

Robert Schumann komponierte sein einziges Klavierquartett in Es-Dur, op. 47, als letztes größeres Werk in seinem sogenannten “Kammermusikjahr” 1842. Nach den frühen Klavierwerken und dem “Liederjahr” 1841 hatte sich der Komponist bekanntlich im folgenden Jahr intensiv der Kammermusik zugewendet. Auf die drei Streichquartette, op. 41, im Juni und das Klavierquintett, op. 44, im September folgte Ende Oktober das Klavierquartett, das er mit der ihm eigenen Schnelligkeit in nur fünf Wochen entwarf und instrumentierte. Bis zur Uraufführung im Leipziger Gewandhaus mit seiner Frau Clara am Klavier und Ferdinand David an der Geige vergingen freilich noch zwei Jahre intensiver Privataufführungen und Revisionen, an denen auch Felix Mendelssohn maßgeblich beteiligt war.

Robert Schumann. Foto: Konzerte im Achten
Die vier Sätze des Klavierquartetts sind in sich und untereinander thematisch eng verwoben: Die langsame Einleitung des Kopfsatzes kehrten im Lauf des Allegro noch zweimal wieder, vor der Durchführung und der Coda. Schumann hat diesen Zug des Satzes von Mozart übernommen (Streichquintett D-Dur, Ouvertüre zur “Zauberflöte”). Das zweite Trio greift dessen Hauptmotiv des Scherzos auf. Am Ende des langsamen Satzes wird die Kontur des Finalthemas vorweggenommen. Auf diese Weise scheinen alle Teile des Werkes zu einem geheimnisvollen Ganzen zu verschmelzen.
Dies zeigt auch die Anlage der einzelnen Sätze. Die unbestimmte, gleichsam träumerische Atmosphäre der langsamen Introduktion wird zu Beginn des Allegro von einem kraftvollen rhythmischen Impuls verdrängt, der aber “sempre con molto sentimento” gespielt werden soll. Die drei auftaktigen Viertel dieses Themas tauchen im folgenden in immer neuer Gestalt auf. Als zweites Thema von eher episodischem Charakter tritt ihnen die Melodie des Chorals “Wer nur den lieben Gott läßt walten”, umspielt von Läufen, gegenüber. Schumann hatte dieses Thema in seinem Heine-Liederkreis op. 24 mit dem Text “Und anfangs wollt’ ich fast verzagen” verwendet, was seinen Sinn auch im Klavierquartett erklären mag. Aus den Läufen des Seiten- und den Vierteln des Hauptthemas setzt sich das Material für die Durchführung zusammen, die nach einer langen Steigerung im Moment der Reprise die äußerste Emphase erreicht. Selten hat Schumann die Möglichkeiten der Sonatenform genialer ausgeschöpft als hier. Das Scherzo, ein gespenstisches Nachtstück in Moll, wird von zwei Trios unterbrochen, von denen das erste singend und imitatorisch, das zweite zaghaft-tastend angelegt ist. Hier tritt – wie erwähnt – das Scherzo-Thema in skurriler Verkleidung auf. Höhepunkt des Werkes ist das Andante, das mit einem der schönsten Cellothemen der Romantik anhebt. Seine ausdrucksvollen Vorhalte und melodischen Wendungen erinnern an Schumanns schönste Lieder. In freien Variationen wird das Thema von Violine und Klavier aufgegriffen, dann von einem dezidiert Beethoven’schen Mittelteil abgelöst, bis es in der Bratsche wieder eintritt und am Ende ins Cello zurückwandert. Selig strömt der Gesang dahin, bis sich ganz zum Schluss Neues ankündigt. Es ist – wie sich bald herausstellt – das Thema des Finales, das in dieser geheimnisvollen Coda antizipiert wird. Was hier nur schwebend-ungefähr aufscheint, tritt zu Beginn des Finales als kräftiger Impuls aus drei Staccato-Noten mit folgendem Sechzehntellauf hervor. Es ist der Anstoß zu einem Fugato, das dem Finale zunächst einen “akademischen” Anstrich verleiht, bevor die Musik zu freiem Gesang und einer drängend-romantischen Rondoform übergeht. Gegen Ende wird das Hauptthema zur Apotheose gesteigert.
Dieses großartige Kammermusikwerk ist am 20. und 21. Mai in der Albert Hall zu hören, gespielt von Anna Volovitch, Rafael dos Santos, Nikita Gerkusov und Maddalena del Gobbo.
Weitere Infos und Tickets: Karten bestellen
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Das Stars & Rising Stars Festival in München, das sein 10-jähriges Jubiläum feiert, lädt zu einer Mozart-Soirée mit der Salzburger Hofmusik unter Leitung von Wolfgang Brunner ein:
Mozart-Soirée
Salzburger Hofmusik
Leitung: Wolfgang Brunner

Anastasia Lerman. Foto: Daria Valetova
Programm:
Mozart: Sonate C Dur für zwei Violinen, Hammerklavier und Baß KV 336
Mozart: Abendempfindung KV 523
Mozart: Don Giovanni KV 527, Cavatine des Don Giovanni: Deh, vieni alla finestra…
Mozart: Don Giovanni KV 527, Duett Giovanni – Zerlina: La ci darem la mano…
Mozart: Mitridate KV 87, Arie des Ismene: Tu sai per chi m’acceso…
Mozart: La finta giardiniera KV 196, Arie des Nardo: Con un vezzo all’ Italiana…
Mozart: Le nozze di Figaro KV 492, Arie des Figaro: Se vuol ballare…
Mozart: Il re pastore KV 208, Duett Elisa – Aminta: Vanne a regnar, bene mio…
Mozart: Die Zauberflöte KV 620, Arie des Tamino: Dies Bildnis ist bezaubernd schön…
Rossini: Fantasie Es-Dur für Klarinette und Fortepiano
Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 f-moll op. 73, Adagio ma non troppo
Weber: Der Freischütz/ Arie des Max: Nein, länger trag ich nicht die Qualen… Durch die Wälder, durch die Auen…
Schubert: Der Hirt auf dem Felsen – für Singstimme, Klarinette und Klavier D 965

Ilia Skvirskii, Tenor. Copyright: Skvirskii
Michael Nagy, Bariton
Anastasia Lerman, Sopran
Ilia Skvirskii, Tenor
Ernst Schlader, Klarinette
16. Mai 2025m in der Allerheiligen-Hofkirche, Münchner Residenz
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Wien / Theater Nestroyhof: Poesie, Musik und Tanz in einer Nelly Sachs-Performance (5.5.2026)

Copyright: Marcel Köhler
Nelly Sachs, Literaturnobelpreisträgerin 1966, heute bereits vergessen? Im Theater Nestroyhof führt Regisseurin Ingrid Lang mit einer Musik-Tanz-Rezitation-Performance in die Tiefe der Seele einer von den Nationalsozialisten gejagten, sich fürchtenden Dichterin. Die zarte Lyrik der deutsch-jüdischen Berlinerin Nelly Sachs (1891 – 1970), welche in letzter Minute vor der Deportation aus ihrer Heimatstadt nach Stockholm flüchten konnte, wurde in deren späteren Jahren ehrfurchtsvoll gelesen. Ohne auf eine erzählerische dramatische Entwicklung zu achten wird in „An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt“, so Sachs Worte bei ihrem Nobelpreis-Dank, diese nach tragischer Wahrhaftigkeit strebende empfindsame Dichtung in Episoden von Dana Litzenberg-Vinet vorgetragen. Cello- Und Klaviermusik, gespielt von Komponist Lukas Lauermann, passen sich den Stimmungen an, äußerst dezent. Und Choreographin Adi Hanan lebt intensiv mit hochexpressiver Körpersprache diese Proteste gegen diese schrecklichen Nötigungen in dieser Welt berührend mit. Sachs dokumentierte Stimme, kleinwenig Puppenspiel, einfache Projektionen runden ab. Die Verletzungen, die Schmerzen der Lyrikerin sind in deren Worten wie in dieser lyrischen Innenschau zu spüren … die Performance zielt auf reine Sensibilität.
Meinhard Rüdenauer
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Wiesbaden: Premiere „Ciao amore!“ – „Don Giovanni“ meets „Szenen einer Ehe“

Am Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 19:30 Uhr feiert das Stück „Ciao amore!“ in der Regie von András Dömötör im Rahmen der 130. Internationalen Maifestspiele Premiere im Kleinen Haus
des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Zwischen Schauspiel und Musiktheater kreiert der ungarische Regisseur, der am Deutschen Theater Berlin ebenso wie an der Ungarischen Staatsoper in Budapest inszeniert, eine humorvolle Satzung, die Texte aus Ingmar Bergmanns ikonischem Fernsehdrama „Szenen einer Ehe“ von 1973 mit Arien und Duetten aus W. A. Mozarts Oper „Don Giovanni“ (1787) verflechtet. Mit einem großen spartenübergreifenden Ensemble und Musikern des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden unter der Leitung von Alejandro Jassán und einem beweglichen Bühnenraum von Botond Devich entsteht ein heiterer Abend mit Tiefgang, der den intensiven widersprüchlichen Ausschlägen von Beziehungsdynamiken folgt und den Theaterkosmos mit seinen Klischees aufs Korn nimmt.
Bereits am Mittwoch, den 13. Mai um 19:30 Uhr kann man eine Preview mit Einführung und einem kompletten Stückdurchlauf erleben.
Das Regie-Duo Katarina und Peter – im Business ein eingespielteres Team als im Privatleben –inszenieren Mozarts „Don Giovanni“. Als Inspiration für ihre Figurenzeichnung dient ihnen das
befreundete Paar Marianne und Johann – ein scheinbares Musterbeispiel einer langjährigen funktionierenden Ehe. Bei einem Abendessen zu viert eskaliert die Situation und unter der
Fassade liegende Probleme brechen sich Bahn. Derweil muss der Probenbetrieb weitergehen.
Auch am Set führen emotionale Wirrungen und aufbrechende Konflikte zwischen Ensemblemitgliedern und Stab zu Komplikationen. Und dann ist da noch der Star der Inszenierung – der Darsteller des Don Giovanni – der sich beständig weigert zu proben. Der Regieassistent wittert seine Chance und auch andere Ensemblemitglieder übernehmen. Es erklingen die bekanntesten Arien und Duette von Don Ottavio, Donna Anna, Zerlina und Masetto. Mehr und mehr greifen die Dramen der Oper, der Geschehnisse im Ensemble und der sich fortschreibenden emotional turbulenten Paargeschichte von Marianne und Johann ineinander und verweben sich – teils auf urkomische, teils auf bewegende Art und Weise…
Mit Ensemblemitgliedern aus Oper und Schauspiel, internationalen Gästen, einem Kammerensemble im selten zum Einsatz kommenden Orchestergraben im Kleinen Haus kreiert András Dömötör einen unterhaltsamen Abend zwischen Drama und Komödie, der immer wieder die Wand zwischen Fiktion und (fiktionaler) Wirklichkeit durchbricht. „Ciao amore“ ist bis 25. Juni fünfmal im Kleinen Haus zu erleben.
András Dömötör (Regie)
András Dömötör (*1978 in Zalaegerszeg, Ungarn) ist Theaterregisseur, Schauspieler und Autor.
Er studierte Schauspiel und Regie an der Universität für Theater und Filmkunst (SZFE) in Budapest und hatte anschließend an der SZFE einen Lehrstuhl für Schauspielkunst inne. Von 2003 bis 2010 war Dömötör Ensemblemitglied am Örkény Theater in Budapest. Seit 2010 arbeitet er ausschließlich als Regisseur, zunächst überwiegend in Ungarn, seit 2014 vermehrt im deutschsprachigen Raum. Er inszenierte u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Residenztheater München, am Schauspiel Hannover, am Schauspielhaus Graz, am Theater Basel und am Wiener Burgtheater. Dömötör ist insbesondere für seine Arbeit mit zeitgenössischer Dramatik und die Inszenierung von Uraufführungen bekannt. Er arbeitet häufig eng mit Autorinnen und Autoren wie Sasha Marianna Salzmann, Sivan Ben Yishai, Thomas Perle, Ferdinand Schmalz und Lukas Bärfuss zusammen. Als Autor und Regisseur schuf er eigene Stücke wie „Mephistoland“ (Maxim Gorki Theater) sowie Dramatisierungen bekannter Werke wie „Solaris“ und „Die Pest“ (Deutsches Theater Berlin). 2021 feierte seine erste Operninszenierung „Figaro“ an der Ungarischen Staatsoper Budapest Premiere.
Dömötör wurde in Ungarn vielfach ausgezeichnet: Für seine Inszenierung „Káli holtak – The Dead of the Kali Basin“ (Katona József Theater Budapest) erhielt er 2021 bei der jährlichen Kritikerumfrage die Preise „Bester Regisseur der Saison“, „Beste Aufführung“ und „Bester neuer Bühnentext“. Zuvor wurde er bereits als Nachwuchstalent des Theaters ausgezeichnet.
Dömötör ist Preisträger des Hevesi-Sándor-Preises und des Preises des Zeitgenössischen Ungarischen Dramas.
Er lebt und arbeitet als freier Regisseur in Budapest und Berlin.
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