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INFOS DES TAGES (FREITAG, 7. AUGUST 2026)

07.08.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 7. AUGUST 2026)

75. ARD-MUSIKWETTBEWERB 30. August bis 18. September

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Foto: Daniel Delang

75. Internationaler Musikwettbewerb der ARD. Von München in die Welt: Die Jubiläumsausgabe des ARD-Musikwettbewerbs in 18 Livestreams mitverfolgen
Vom 30. August bis 18. September findet in München der 75. ARD-Musikwettbewerb in den Kategorien Fagott, Orgel, Streichquartett und Schlagzeug statt.
Ab dem 4. September wird der Wettbewerb live auf dem YouTube-Kanal von ARD Klassik übertragen.

Klassische Musik live erleben, wo immer man ist: Der ARD-Musikwettbewerb erweitert im Jubiläumsjahr 2026 seine digitale Bühne für das Publikum zuhause erneut. Wenn sich 184 Musiker*innen aus 32 Nationen bei den „Olympischen Spielen der klassischen Musik“ (Sir Simon Rattle) in ihrem Fach messen, können Klassikfans und Musikinteressierte aus aller Welt mitverfolgen, wer sich Runde für Runde durchsetzt. Insgesamt 18 Livestreams laden zum Mitfiebern und zum Austausch mit Gleichgesinnten im Chat ein.

Übertragen werden die zweiten Wettbewerbsrunden in den Fächern Fagott, Streichquartett und Schlagzeug sowie alle Semifinale, Finale und die drei Preisträgerkonzerte. Den Auftakt macht das Semifinale Orgel am 4. September. Den Abschluss bildet am 18. September das dritte Preisträgerkonzert im Herkulessaal mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Dennis Russell Davies.
Weitere Einblicke hinter die Kulissen bietet der Instagram-Kanal @ard_competition. Bereits im vergangenen Jahr entfaltete der ARD-Musikwettbewerb eine beeindruckende digitale Strahlkraft:
Von Südkorea bis Mexiko verfolgte eine stetig wachsende Fangemeinde die Auswahlrunden im Stream.
Während ein Konzertsaal rund 1000 Menschen fasst, erreichte jeder Stream etwa das Zwanzigfache. Das Onlinepublikum ist dabei jünger als das im Saal: 40 Prozent der Stream-Zuschauer*innen der Bläserkategorien waren unter 35 Jahre alt

Die Finale finden statt am 09. (Orgel), 11. (Fagott), 12. (Streichquartett) und 13. September (Schlagzeug). Das Abschlusskonzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Dennis Russel Davies ist am 18. September.

Der Wettbewerb wird auch auf YouTube gestreamt und kann so aus aller Welt mitverfolgt werden. 

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TTT: Kulturkommentar + Musiktheaterdenken. Menschen oder „Amorphe KI – Maschine“? Frankenstein lässt grüßen!  Phänomenologie – miserabler Bayreuther KI – Ring, u. a.

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Amorph = chaotisch, unangenehm, nicht fassbar, form-, strukturlos!

Vom Bayreuther KI – Ring zu Kanzler Merz: ferngesteuerte Tele-Robotik gelenkter KI, stetig programmiert zu Minderleistung, s. ein „Kanzler auf Abruf“, outet sich am 15.7.26 als „lernfähiges System“! Statt humanem Maßstab diagnostiziert man Avatar!

So auch G. Infantino, Fifa, in rücksichtsloser wirtschaftlicher Selbstoptimierung. U. v. A.!

 Phänomenologie – „Bewusstsein ist immer Bewusstsein von etwas“

 Phänomenologie beschäftigt sich mit unmittelbarem Erleben, Eindruck, im Gegensatz zur Naturwissenschaft, die nach objektiven, messbaren Fakten sucht. „Wie erlebt ein Mensch Phänomene?“

Phänomenologie versteht Wahrnehmung als unmittelbare Erfahrung in direkter Wirkung auf Bewusstheit durch qualitative Empfindung. Befreit von kausalen Deutungen, theoretischen Vorurteilen, verschiebt sich Fokus vom „Warum“ auf  ein  „Wie“ sinnlicher Erfahrung, des  Er – Lebens. Hinwendung zur Sinnlichkeit erschließt bereichernde, sinnstiftende Kraft in Vitalität / Energie, im Menschsein.

 Dies entspricht langjährigem TTT – Musiktheater – Diskurs gegen permanent kognitive Konfrontationen z. B. im Regietheater ohne Sinnlichkeit, nun auch in automatisierten, entmenschlichten, eigentlich grundsätzlich misanthropischen KI – Inszenierungen…

Weiterlesen unter: https://onlinemerker.com/ttt-kulturkommentar-musiktheaterdenken-menschen-oder-amorphe-ki-maschine-frankenstein-laesst-gruessen-phaenomenologie-miserabler-bayreuther-ki-ring-u-a/

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Salzburg: Mehrere Fotos der gewaltigen Messiaen-Oper

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ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos zur Produktion

SALZBURG/ Festspiele: Olivier Messiaen:» Saint François d’Assise «
Salzburger Festspiele am 4. August 2026
Von Thomas Prochazka
Scènes franciscaines. Eine Oper? Ein Oratorium? Ein Mysterienspiel? Ein … Gottesdienst? Das wird festzustellen sein.

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Foto: Salzburger Festspiele/Rittershaus

Im Programmheft beansprucht Jürgen Maehder » Weltgeltung « und bedient sich des komparativen Superlativs: Saint François d’Assise sei eines der bedeutendsten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts. Bezeichnet es als festen Bestandteil des internationalen Repertoires. So wie Bellinis Il Pirata? Donizettis Linda di Chamounix? Wagners Liebesverbot? Von Einems Dantons Tod? Oder Stockhausens [Wochentag] aus Licht?

Messiaens einziger Beitrag zum Musiktheater, so Maehder, sei die am größten besetzte Partitur der Operngeschichte; — was immer das auch heißen soll. Kann man eine Partitur überhaupt » groß « besetzen? Müßte » groß « nicht vielmehr das Werk bezeichnen; meinetwegen die Zahl der Systeme, Orchester- und Gesangsstimmen? Gegen Programmheftenthusiasmus wuchs noch kein Kraut. Ebenso gegen Messiaenies. In diesem Sommer keimt allerdings der Verdacht, hierbei handele es sich eher um Hinterhäuseries auf der Suche nach ihrem Salzburger Fan-Armband-Freundschaftbaum …

… Festspiele sind der richtige Ort für Unterfangen wie dieses; musikalisch wie szenisch. Und mit der Felsenreitschule verfügt Salzburg über einen idealen Schauplatz.

Maxime Pascal war Messiaens Werk ein beredter Fürsprecher. Romeo Castellucci tat, was er immer tut: Er ignorierte des Schöpfers Anweisungen und stülpte dem Abend seine Sichtweise über. Und das Publikum dankte, wie man nach Hochämtern den Künstlern Beifall zollt. Es feierte wohl auch sein Durchhaltevermögen.

https://dermerker.com/index.cfm?objectid=91053136-C28E-90A0-70139A0C0394BA79

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Festivalfinale zu Mariä Himmelfahrt: KIRCH’KLANG beschließt den Kultursommer mit einem musikalischen Magnificat

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Company of Music und Johannes Hiemetsberger in der Pfarrkirche St. Wolfgang
Mit einem festlichen Konzert am Hochfest Mariä Himmelfahrt endet am 15. August das KIRCH’KLANG Festival Salzkammergut 2026. Unter dem Titel Magnificat! – Musik zu Mariä Himmelfahrt verbindet das Finale in der Pfarrkirche St. Wolfgang barocke Klangsprache, romantische Ausdruckskraft und Musik des 20. Jahrhunderts zu einem großen geistlichen Bogen. Im Mittelpunkt stehen die Company of Music unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger sowie die Organisten Eivind Berg und Erich Traxler.

Ausgehend von Johann Sebastian Bachs Fuga sopra il Magnificat entfaltet sich ein Programm, das unterschiedliche Epochen geistlicher Musik miteinander verbindet. Felix Mendelssohn Bartholdys Motette Hora est eröffnet einen vielstimmigen Klangraum zwischen Erwartung und Sammlung. Es folgt Thomas Daniel Schlees Stabat Mater aus op. 18 – ein Werk von stiller Eindringlichkeit, das im Gedenken an den im November 2025 verstorbenen österreichischen Komponisten besondere Resonanz erhält. Domenico Scarlattis großangelegtes Stabat Mater für zehn Stimmen vertieft diese geistliche Dimension. Einen besonderen Akzent setzt der international renommierte norwegische Organist Eivind Berg mit Anton Heillers monumentaler Fantasia super „Salve Regina“ – einem der bedeutendsten Orgelwerke des 20. Jahrhunderts, das die große österreichische Orgelsinfonik in ihrer ganzen klanglichen und spirituellen Weite erlebbar macht. Mit Mendelssohns Ave Maria und dem festlichen Te Deum findet der Abend seinen leuchtenden Abschluss.

Die Company of Music zählt zu den profiliertesten Vokalensembles Österreichs. Als „vokales Orchester“ verbindet sie Präzision, stilistische Offenheit und programmatische Neugier.
Unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger gestaltet das Ensemble die großen Chorwerke des Abends. Einen besonderen Akzent setzt der international renommierte norwegische Organist Eivind Berg, der als Solist zu erleben ist.
Mit diesem Konzert beschließt KIRCH’KLANG einen Festivalsommer, der historische Räume des Salzkammerguts mit außergewöhnlichen Programmen erfüllt hat. Das Finale zu Mariä
Himmelfahrt greift noch einmal das zentrale Anliegen des Festivals auf: Musik als Verbindung von Geschichte und Gegenwart, von spiritueller Tradition und lebendiger künstlerischer Gegenwart. So entsteht ein vielschichtiges Magnificat, in dem Erinnerung,
Glaube und musikalische Ausdruckskraft zu einem gemeinsamen Schlussakkord zusammenfinden

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