INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. MÄRZ 2026
Berlin/ Staatsoper: Das schaue Füchslein“
Mit der von Publikum und Presse gefeierten Premiere unserer Neuproduktion Das schlaue Füchslein schloss sich am letzten Samstag der 2011 an der Staatsoper begonnene Janáček-Zyklus. Für große Begeisterung sorgten dabei die exzellenten Solist:innen – Vera-Lotte Boecker als Füchsin, Magdalena Kožená als Fuchs, Svatopluk Sem als Förster – und dazu selbstverständlich Simon Rattle, als ausgewiesener Janáček-Kenner am Pult.
“Allen voran Vera-Lotte Boecker, die der Titelrolle etwas elastisch Expressives gibt, ebenso Svatopluk Sem als markanter Förster und Magdalena Kožená als ergreifend liebestauglicher Fuchs. Die knorrig holzigen Farben des Orchesters wiederum, die sich auch Janáčeks mutig-spröder Harmonik verdanken, bekommen bei der Staatskapelle unter Sir Simon Rattle etwas spontan Wucherndes, unberechenbar Lebendiges.”
taz, 2. März 2026
„Was für ein schönes Erlebnis!“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. März 2026
Interview mit Vera Lotte Becker
Interview mit Simon Rattle
Erleben Sie die poetische Geschichte von Menschen und Tieren sowie des ewigen Kreislaufs von Werden und Vergehen in Ted Huffmans Neuinszenierung mit Simon Rattle, herausragenden Solist:innen, der Staatskapelle Berlin, dem Staatsopernchor, dem Kinderchor und Schüler:innen der Staatlichen Ballett- und
Artistikschule Berlin – nur noch am 7., 13. und 15. März an der Staatsoper Unter den Linden.
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Kalendarium
Staatsoper Unter den Linden
Unter den Linden 7
10117 Berlin
· T +49 (0) 30 – 20 35 45 55
· tickets@staatsoper-berlin.de
· www.staatsoper-berlin.de
· Bildnachweise: Bild 1: ©Jenny Bohse
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The Philharmonie de Paris and the Paris Mozart Orchestra continued their collaboration for the fourth edition of the La Maestra International Competition for Women Conductors. This new edition, entirely dedicated to women conductors, took place from Monday 23 to Saturday 28 February 2026 at the Philharmonie de Paris.
After five days of competition, during which 16 candidates from around the world conducted the Paris Mozart Orchestra in the quarter-final and semi-final rounds — and both the Paris Mozart Orchestra and the Orchestre de Paris in the final — the jury awarded the following prizes:
1st PRIZE
Mojca Lavrenčič
33 years old – Slovenia
€20,000
2nd PRIZE
Jiajing Lai
34 years old – China
€10,000
3rd PRIZE
Alizé Léhon
27 years old – France
€5,000
The 2026 jury was chaired by Oksana Lyniv (Ukraine), Music Director of the Teatro Comunale di Bologna, Principal Guest Conductor of the Kyiv Symphony Orchestra and founder of the Youth Symphony Orchestra of Ukraine. The jury also included Claire Gibault (France), Artistic and Music Director of the Paris Mozart Orchestra and co-founder and co-director of La Maestra; Wayne Marshall (United Kingdom), conductor, organist and pianist; Vineta Sareika (Latvia), violinist and former First Concertmaster of the Berliner Philharmoniker; Benjamin Schwartz (United States), Head of Artistic Planning at the Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks; Fabienne Voisin, General Director of the Orchestre Métropolitain de Montréal; and Philipp von Steinaecker (Germany), conductor and Music Director of the Mahler Academy.
Please find the press release attached. I remain at your disposal should you need any further information.
Best regards,
Gina Tagliabue
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HAMBURG / Kammerspiele: „LAST CALL“ von Peter Danish – Deutsche Erstaufführung
18.2.2026 (Werner Häußner)

Foto: Werner Häußner
Das Stück kommt zur rechten Zeit: Kurz vor der Hamburger Europa-Premiere von Peter Danishs Fantasie „Last Call“ über das letzte und einzige Zusammentreffen der Dirigier-Giganten Leonard Bernstein und Herbert von Karajan in Wien erschien ein Buch des Historikers Michael Wolffsohn. Sein Titel: „Genie und Gewissen. Herbert von Karajan zwischen Musik und Nationalsozialismus.“ Sein Inhalt: Die Frage, ob der „musikalische Genius des Wirtschaftswunders“ (Adorno) ein „glühender Nazi“ oder eben doch nur ein Opportunist, Nutznießer, Mitläufer in einem unmenschlichen System gewesen ist. Mehr noch geht es Wolffsohn aber um die Frage nach dem Zusammenhang von Kultur und Politik, nach der gesellschaftlichen Rolle von – in diesem Fall – Musik: Gegenwelt zur Realität oder Dienstmagd in der Welt von Verbrechern? Ein hübsches Dekor? Oder ein Elfenbeinturm, dessen Bewohner „mit Politik nichts zu tun haben“ (wollen)?
Vorneweg: Peter Danish beantwortet diese Fragen in den 90 Minuten seines glänzend konstruierten, den Boulevard nicht scheuenden „well made play“ nicht. Aber er wirft Schlaglichter auf das Thema – spätestens, als Karajan in dem fiktiven Gespräch seinem Kontrahenten Bernstein gratuliert, weil er erst nach zwanzig Minuten das Thema „Nazi“ aufs Tapet gebracht hat. Ein „neuer Rekord“, wie Karajan süffisant bemerkt. Hat sich Karajan „für den leichtesten statt für den richtigen Weg“ entschieden? Bernsteins Frage betrifft alle, die im „Reich“ geblieben sind, statt den steinigen Weg der Emigration zu gehen. Ob der historische Karajan die Gefühle der Kunstfigur Danishs teilte, kann wohl nicht einmal Wolffsohn letztendlich ergründen. Der „Herbert“ in der Blauen Bar des Hotels Sacher jedenfalls bekennt gegen Ende des Gesprächs, er empfinde keine Schuld – „denn dazu gehört Verantwortung“ – aber tiefe Scham.
Die Debatte, die Wolffsohns Buch erneuert hat, nährt den Verdacht, dass es vielen Kontrahenten gar nicht um die historische Wahrheit über Karajan selbst geht, sondern nur um die Rechtfertigung eigener Positionen und Urteile. „Last Call“ agiert erfrischend anders. Danish hat sich mit vielen Menschen ausgetauscht, die Bernstein und Karajan gut kannten, mit den beiden musizierten und arbeiteten, auch die Charaktere hinter den Fassaden der medialen Inszenierung erlebt haben. So ist er nahe dran, aber sein Stück hält stets Distanz zur Versuchung, ins Dokumentarische überzuschwenken.
Ein entscheidender Kunstgriff der Inszenierung von Gil Mehmert: Die beiden Protagonisten der männerdominierten Dirigenten-Elite von damals werden von zwei Frauen dargestellt. Lucca Züchner zeigt Karajan als sich lustvoll stilisierender Pult-Genius, kantig in den Konturen seiner Bewegungen: Der Kopf schnellt wie ein Raubvogel vor; der Zeigefinger scheint sich auf den Gesprächspartner zu stürzen; die Stimme schnarrt und knarzt, genießt das Rechthaben, kostet Pointen höhnisch aus. Helen Schneider, alias Leonard Bernstein, charismatischer Komponist, Dirigent und Musikvermittler aus jüdischer Familie, schlendert lässig in die ansonsten leere Bar (aufs Nötigste reduzierte Bühne: Chris Barreca), in der Karajan über einer Brahms-Partitur brütet, ordert Whisky und taxiert den jungen Kellner mit Blicken und – später – fahrig tastenden Händen.

Foto: Klein
Das Treffen der beiden dirigierenden Rivalen fand 1988 statt – Karajan starb 1989, Bernstein 1990. Einziger Zeuge war besagter Kellner. Der bemerkt dreißig Jahre später, wie der amerikanische Schriftsteller, Filmemacher und Komponist Peter Danish in der Bar Bernsteins Gesammelte Briefe liest, erzählt ihm von dieser Begegnung – und der fantasiebegabte Autor recherchiert, füllt die dürre Information mit Leben und gibt dem nächtlichen Gespräch seinen Inhalt zwischen Tiefsinn und Tratsch.
„Last Call“ verwebt mit leichter Hand spritzige Pointen mit komplexen Themen. Es geht um die Art der Lebensführung – der ernsthafte Karajan versus den lockeren Lebemann Bernstein –, um die jüdischen Proteste gegen den Auftritt des Österreichers mit mazedonischen Wurzeln 1955 in der Carnegie Hall, um Bernsteins unkonventionellen Zugang zur Musik und seine Karriere als „einziger Schrei nach Liebe“, um Homosexualität, Lebensgenuss und Selbsthass, um originäre und nachschöpferische Kreativität, aber auch um Selbstzweifel und Lebensbilanzen.
Und so spitzen die beiden Kontrahenten ihre Wortspiele zu und kreuzen die verbalen Klingen vor allem im ersten Teil, zünden ein Feuerwerk funkelnder Pointen. Bernstein schaut auf den Dirigenten herab, der lediglich schwarze Punkte liest und ein Stöckchen durch die Luft schwingt. Karajan nimmt den Musical-Komponisten aufs Korn: Die Deutschen hätten den Kitsch erfunden, aber Amerika habe ihn auf ein neues Niveau gebracht.
Schneider und Züchner entfesseln eine sich steigernde Dynamik im Tempo der Wortgefechte. Regisseur Gil Mehmert findet dazu wechselnde Konstellationen von körperlicher Distanz und Nähe, Attraktion und Abstoßung, Beschleunigung und abebbender Spannung, in der sich die Energie für den nächsten Ausbruch sammelt. Die Brillanz der beiden Frauen ist fulminant. Helen Schneider, die erfahrene Musical-Darstellerin und Weill-Interpretin, zeichnet Bernstein mit seiner weltläufigen Nonchalance und seinem beweglichen Intellekt, mit souveränem Humor, aber auch spitzer Angriffslust.
Die Münchner Schauspielerin und Musicalsängerin Lucca Züchner schafft es als Karajan, dem Charmebolzen Stand zu halten. Wie sie den alten, vom Schmerz gezeichneten Dirigenten mit den typisch nach hinten frisierten grauen Haaren durch die Szene wanken lässt, hat große Klasse. Bei ihr blitzt Karajans Energie auf, die sich aus dem Willen zu unbedingter Professionalität, künstlerischer Qualität, musikalischer Vollkommenheit speist.
Man darf unterstellen, dass der Titel „Last Call“ etwas bezeichnet, das hinter den Worten zu entdecken ist. Denn es geht nicht darum, dass hier zwei Persönlichkeiten der Musikgeschichte einen Drink nehmen. Sondern, dass in unterhaltsamer Frische Themen angerissen werden, die über die Personen Bernstein und Karajan hinausweisen. Und es gelingt, das Publikum sogar mit einer Debatte über Mahler- und Bruckner-Interpretation zu fesseln. Das war bei der Uraufführung in New York im März in der gleichen Besetzung der Fall; das ließ sich auch in den Hamburger Kammerspielen beobachten.
Die Off-Broadway-Produktion, inzwischen in zehn Kategorien (!) für den Broadway World Award ausgezeichnet, ist Schauspieler-Theater vom Feinsten, zu dem auch Victor Petersen als Ober seinen Beitrag leistet. Er bringt einen Moment magischer Fantasy ins Spiel: Als sich Lennie und Herbert in ihrer Bewunderung der Gesangskunst von Maria Callas einig sind, verwandelt er sich für einen Moment in die Belcanto-Diva in schwarzer Samtrobe (Kostüme: René Neumann) und intoniert „Il dolce suono“ aus „Lucia di Lammermoor“. Ein Coup, der die versöhnende Kraft der Musik beschwört. Es ist dem Stück zu wünschen, dass es seinen Weg macht. Die österreichische Erstaufführung ist, so war zu hören, in Planung – demnächst wird man in Wien mehr davon erfahren.
Werner Häußner
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Budapest / Hungarian State Opera: „ONEGIN“. – aufwühlendes emotionales Ballettdrama
Der schlichte goldfarbene Schriftzug Anyegin auf transparentem Vorhang zu Vorstellungsbeginn, hinterlegt mit einem schwarzen Vorhang, hebt sich und man ist mitten drin im Geschehen. John Cranko setzte mit seiner Choreografie den gleichnamigen Versroman von Alexander Puschkin als dreiaktiges Ballett meisterhaft für die Bühne um. Zur Musik von P. I. Tchaikovsky – arrangiert von Kurt-Heinz Stolze – nimmt das Bühnengeschehen seinen fatalen Lauf, hier passend in Szene gesetzt durch die der historischen Zeit der literarischen Vorlage entsprechenden Kostüme sowie in einem etwas reduzierten Bühnenbild – beides entworfen von Thomas Mika. (Lichtdesign: Steen Bjarke).
Für die aktuelle Wiederaufnahme dieses bekannten Handlungsballettes kam Reid Anderson persönlich für das finale Fitting der Proben nach Budapest, nachdem er im Herbst bereits die Besetzungen fixiert hatte. Für diese Vorstellungsserie von „Onegin“ gibt es daher auch mehrere Besetzungsvarianten, verfügt das Ungarische Nationalballett unter der Leitung von Tamás Solymosi doch über viele exzellente Tänzerinnen und Tänzer.
In der samstäglichen Abendvorstellung überzeugt Gergő Ármin Balázsi in der Titelrolle als Onegin. Gelangweilt von der Landadelsgesellschaft, deren Gast er ist, fühlt er sich in seiner Borniertheit zwar zunächst von Tatjanas Schwärmerei belustigt, aber dann so belästigt, dass sich seine kühl-distanzierte Haltung in dreiste Provokation gegenüber seinem Freund Lenski und dessen Verlobter Olga wandelt. Erst als er durch sein gedankenloses Vorgehen den Tod seines Freundes Lenski im Duell verschuldet hat, zeigt er Betroffenheit. Schließlich muss er verzweifelt erkennen, dass er wegen seiner unbedachten Selbstgefälligkeit die Liebe Tatjanas unwiederbringlich verloren hat.

Geträumte Liebe: Gergő Ármin Balázsi (Onegin) und Maria Yakovleva (Tatjana) ©Valter Berecz / Hungarian State Opera
Maria Yakovleva verkörpert mit intensiver Ausdrucksstärke die stille, introvertierte Tatjana, die beim Zusammentreffen mit dem dandyhaften Onegin von mädchenhafter Schwärmerei für ihn erfüllt ist, allerdings von ihm grob zurückgewiesen wird. Ihrem Gemahl Gremin in tiefer Zuneigung zugetan, widersteht sie schlussendlich bei einem unerwarteten Wiedersehen mit Onegin Jahre später in einem heftigen Gefühlsausbruch seinem Liebeswerben. Grandios wie sie sich im Spiegel-Pas de deux ihre Liebe zu Onegin erträumt, berührend, wie sie im letzten Akt Onegin unter Aufbietung aller emotionalen Kraft wegschickt. Diese emotionale Aufgewühltheit hält auch noch beim Schlussapplaus an, bei dem sie sichtlich noch bewegt ist.
Gefühlsintensiv zeigen sich auch Yuki Wakabayashi als quirlige, naive Olga und Viachaslau Hnedchyk als empfindsamer Lenski.
Luca Massara gefällt als sympathischer Gremin, der Tatjana ein liebevoller Ehemann ist. Ludmilla Taran (Larina) und Ágnes Riedl (Amme) ergänzen solide agierend.

Auf dem Fest im Haus von Madame Larina; ©Valter Berecz / Hungarian State Opera
Das Corps de ballet, das bereits in der Matineevorstellung am selben Tag im Einsatz war, tanzt mit viel Esprit und Präzision in den Ensembleszenen und erhielt dafür stets viel Applaus.
Paul Connelly, der vergangene Woche noch in Wien für das Wiener Staatsballett die Aufführungen von „Jewels“ dirigiert hatte, sorgte hier mit dem Hungarian State Opera Orchestra für einen feinen nuancierten Musikklang.
Das Publikum im ausverkauften Opernhaus war vom großartig Dargebotenen sehr begeistert und spendete langanhaltenden intensiven Beifall mit Bravorufen.
Ira Werbowsky
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WIEN/ 04.03.2026 Th.a.d.W „L‘Opera Seria“

Foto: Werner Kmetitsch)
Ein sehr vergnüglicher Abend brachte einige Erkenntnisse:
Es gibt in der langen Operngeschichte immer noch Werke, die es wert sind, entdeckt zu werden. Von Florian Leopold Gassmanns Parodie auf die damals verbreitete Gattung „Opera Seria“ haben wohl nur wenige gehört.
Es ist erfrischend, wie das Genre „Oper“ auf die Schaufel genommen wird, wie deutlich gemacht wird, dass sich alle damit Befassten allzu ernst nehmen.
Es gibt Regisseure, denen die Intentionen des Komponisten und des Librettisten (Ranieri de‘ Calzabigi) wichtig genug sind, sie ernsthaft umzusetzen.
Es ist erfreulich, dass ein hochklassiges Ensemble imstande ist, das dreistündige Werk fast ohne Längen (der Auftritt der Primadonnen-Mütter wäre verzichtbar gewesen) auf die Bühne zu stellen.
Der Inhalt in Kürzestfassung: Der Impresario, der Komponist und der Librettist befassen sich mit der bevorstehenden Aufführung einer Oper. Das Ensemble probt das schwierige Werk, die Aufführung scheitert komplett. Alle Beteiligten versuchen, sich in den Vordergrund zu spielen, ständiges Gezänk ist die Basis für das Misslingen der Produktion. All das wird aber in witzigen Dialogen, Rezitativen und Arien gekonnt wiedergegeben.
Regisseur Laurent Pelly gelang es, diese Oper wunderbar überzeugend zu inszenieren, sein Sinn für Komik war ein entscheidender Faktor zum Erfolg. Das sparsame (aber ausreichende) Bühnenbild stammte von Massimo Troncanetti.
Das Orchester (Les Talens Lyriques) spielte unter der Leitung von Christophe Rousset sehr überzeugend und „wohltemperiert“. Das Ballett veredelte die eigentliche Opernaufführung mit witzigen Einlagen. Das Ensemble auf der Bühne hatte keinen schwachen Punkt, hervorzuheben wäre der Tenor Josh Lovell als Ritornello, der seine Arien mit makelloser Höhe und großer Stimmkultur meisterte. Auch Pietro Spagnoli als Impresario Fallito war stimmlich und darstellerisch ein wahrhaft leidender Opernchef. Die drei Damen Julie Fuchs (Stonatrilla), Andrea Carroll (Smorphiosa) und Serena Gamberoni (Porporina) glänzten durch sichere Koloraturen in Verbindung mit gekonnter Komik – ein Kunststück in jedem Fall. Das Publikum war zurecht hellauf begeistert, was ja leider nicht allzu oft vorkommen soll…
Johannes Marksteiner
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