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INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. FEBRUAR 2026)

06.02.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. FEBRUAR 2026)

Heute Stream“ LA TRAVIATA“ aus der Wiener Staatsoper

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https://play.wiener-staatsoper.at/event/9381e3bf-12c2-44ca-890f-690a99e9ed36
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Bayerische Staatsoper: Premierengespräch und Livestream zu „FAUST“, „JUST LISTEN“: CLOSE-UP und Trailer

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FAUST“: PREMIERENGESPRÄCH UND LIVESTREAM 
Mit Charles Gounods Faust feiert am 8. Februar 2026 die dritte Neuproduktion der Spielzeit 2025/26 Premiere im Nationaltheater. In der Inszenierung von Lotte de Beer und unter der Musikalischen Leitung von Nathalie Stutzmann, die ihr Hausdebüt am Pult des Bayerischen Staatsorchesters gibt, entfaltet sich ein zeitloses Werk über Moral, Verantwortung und den Konflikt zwischen Gut und Böse.
 
Der alternde Gelehrte Faust schließt in seiner existenziellen Verzweiflung einen Pakt mit dem Teufel: Méphistophélès verspricht ihm ewige Jugend und Liebe im Tausch gegen seine Seele. Faust verliebt sich in die junge Marguerite, verlässt sie jedoch bald. In ihrer Verzweiflung tötet sie das gemeinsame Kind, verfällt dem Wahnsinn, und geht dennoch als moralisch Überlegene aus der Begegnung mit Faust hervor.
 
Zur Vorbereitung und Einstimmung auf die Premiere von Charles Gounods Faust wird ab Freitag, 6. Februar 2026, ein Premierengespräch auf Staatsoper.tv veröffentlicht. Im Gespräch mit Sylvia Schreiber geben Nathalie Stutzmann (Musikalische Leitung), Jonathan Tetelman (Le docteur Faust) und Olga Kulchynska (Marguerite) Einblicke in die aktuelle Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper.
 
Arte concert zeigt die Premiere am 8. Februar 2026 in Kooperation mit BR Klassik und Staatsoper.tv.
 
 STAATSOPER.TV

„JUST LISTEN“: CLOSE-UP und Trailer
 
Das gemeinsam mit der Schauburg München entwickelte Musiktheater Just Listen widmet sich mit einer Komposition von Benno Heisel und in der Inszenierung von Katharina Mayrhofer den verschiedenen Spielarten des Zuhörens. Durch binaurale Mikrofone taucht das Publikum in eine 3D-Klanglandschaft ein, die neue Erzählperspektiven eröffnet und hörbar macht. Im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof und im Lehrerzimmer entfaltet sich der Schulalltag für das Publikum, wobei Details hörbar werden, die in der analogen Theatersituation entgehen würden.
 
In Zusammenarbeit mit der Schauburg München bringen Sänger:innen der Bayerischen Staatsoper, Musiker:innen des Bayerischen Staatsorchesters und Darsteller:innen der Schauburg die Produktion in Turnhallen auf die Bühne. Am 12. Februar 2026 gibt es zudem die Möglichkeit, das ursprünglich für Schüler:innen konzipierte Werk im Rahmen einer öffentlichen Vorstellung zu besuchen. Ab 19.00 Uhr wird Just Listen in der Mittelschule an der Elisabeth-Kohn-Straße 4, 80797 München aufgeführt.
 
Staatsoper.tv gibt mit dem CLOSE-UP: Just Listen und einem Trailer exklusive Einblicke in die Probenarbeit für dieses außergewöhnliche Projekt und zeigt die besonderen Anforderungen an das Sounddramaturgie-Kollektiv, um die technische Umsetzung binauraler Mikrofone möglich zu machen.
 
 ZUM CLOSE-UP
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BÜHNE BADEN: Heute Premiere „THE SOUND OF MUSIC“

„Besser denk ich voll Hoffnung an morgen…“

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Emily Nathan, Erin Marks, Mariella Hofbauer, Maya Hakvoort. Foto: Christian Husar

 Eine junge Frau holt mit ihrer herzlichen Art einen verbitterten Witwer wieder zurück ins Leben, ermuntert seine Kinder zur unbändigen Lebensfreude und weckt in ihnen allen die Liebe zur Musik: Die Handlung des Musicals THE SOUND OF MUSIC hat gemeinsam mit den unvergessenen Melodien Weltgeschichte geschrieben. Ab 6. Februar ist das Stück von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II an der Bühne Baden zu erleben. Die von Presse und Publikum gefeierte Produktion war in der Originalregie von Andreas Gergen und Christian Struppeck bereits am Salzburger Landestheater zu sehen und besticht besonders durch historische Authentizität. Das Publikum erwarten also keineswegs nur grüne Hügel und imposante Berge, sondern auch SA-Uniformen und bedrohliche Bilder der Deutschen Wochenschau.

 THE SOUND OF MUSIC bringt ein Wiedersehen mit vielen prominenten Darsteller*innen, zugleich aber auch Musicalstars auf die Bühne des Stadttheaters, die bisher noch nicht in Baden zu sehen waren: Katharina Gorgi ist als Novizin Maria zu erleben, die vom Kloster den Auftrag erhält, sich um die sieben Kinder des Kapitäns Georg von Trapp (Lukas Perman) zu kümmern. Der jungen Frau gelingt es mit ihrer unkonventionellen Art schon nach kurzer Zeit, das Vertrauen der Kinder zu gewinnen, und auch deren Vater erliegt schon bald Marias Zauber. Doch die junge Liebe wird getrübt von den politischen Ereignissen jener Zeit. Die Familie beschließt, zu fliehen und ein neues Leben in den USA zu beginnen.

Maya Hakvoort gibt die nach Außen hin strenge, in Wahrheit aber verständnisvolle Mutter Oberin, die Maria nicht nur dazu ermuntert, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden, sondern auch der geflohenen Familie Unterschlupf gewährt. Ein Wiedersehen gibt es mit Chris Lohner, die als treue Haushälterin Frau Schmidt den politischen Umbrüchen ablehnend gegenübersteht. Cornelia Mooswalder schlüpft in die Rolle von Marias Nebenbuhlerin Elsa Schrader, und Timotheus Hollweg steht als Rolf Gruber stellvertretend für die vielen, die sich im Zuge des Anschlusses Österreichs ans Deutsche Reich mitreißen ließen und diese Entscheidung letzten Endes mit ihrem Leben bezahlen mussten.

Die sieben Trapp-Kinder werden mit Ausnahme der ältesten Tochter Liesl (Anna Rosa Döller) vom Kinder-Ensemble der Bühne Baden verkörpert. In weiteren Rollen: Mariella Hofbauer, Peter Lesiak, Michael Duregger, Jan-Eike Majert, Beppo Binder u.a.

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Katharina Gorgi und Ensemble. Foto: Christian Husar

 Andreas Gergen nimmt in seiner Inszenierung bewusst Abstand vom sanften Weichzeichner, der dieses Musical lange Zeit begleitet hat – immerhin spielt die Geschichte der Trapp-Familie, die später als „The Trapp Family Singers“ eine Weltkarriere starten sollte, vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs.

 Originalgetreu sind dementsprechend auch Bühnenbild und Kostüme (Ausstattung: Court Watson). Für die Choreografie zeichnet Kim Duddy verantwortlich (Associate Choreographer: Francesc Abós). Die musikalische Leitung dieses symphonischen Werks liegt in den bewährten Händen von Michael Zehetner.

 Premiere ist am 6. Februar 2026 um 19.30 Uhr im Stadttheater

Weitere Vortstellungstermine:                                           
7., 11., 12., 21., 27. & 28. Februar 2026  

7., 20., 21., 26. & 27. März 2026  

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Arte.TV to Present Teatro San Carlo’s ‘La Gioconda’ with Anna Netrebko, Jonas Kaufmann & Ludovic Tézier
Arte.TV is set to present Ponchielli’s “La Gioconda” from the Teatro San Carlo. The historical production by Romain Gilbert was recorded in 2024 and features three of operas biggest stars, Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, and Ludovic Tézier. The cast also includes Eve-Maud Hubeaux, Alexander Köpeczi, and Kseniia Nikolaieva. Pinchas Steinberg conducted the production. When the production premiered OperaWire wrote, “Anna Netrebko & Ludovic Tézier Lead a Solid Performance of Ponchielli’s Rarely Performed Work.”

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Oper Frankfurt: Heute Wiederaufnahme „Madama Butterfly“

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Kelsey Lauritano (Suzuki). Anna Princeva (Cio-Cio-San). Foto: Barbara Aumüller

Zweite Wiederaufnahme MADAMA BUTTERFLY
Japanische Tragödie in zwei Akten von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini
Inszenierung: R.B. Schlather
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Silvia Gatto
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Doey Lüthi
Bewegungschoreografie: Sonoko Kamimura
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Konrad Kuhn

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Kelsey Lauritano (Suzuki), Benedikt Alt (Kind), Annna Princeva (Cio-Cio-San). Foto: Barbara Aumüller

Cio-Cio-San, genannt Butterfly: Anna Princeva
Leutnant B.F. Pinkerton: Gerard Schneider / Kudaibergen Abildin (8., 14., 20. März 2026)
Konsul Sharpless: Domen Križaj
Suzuki: Kelsey Lauritano / Karolina Makuła (8., 14., 20. März 2026)
Goro, Heiratsvermittler: Peter Marsh u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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Peter Marsh (Goro), Anna Princeva (Cio-Cio-San), Domen Krizaj (Sharpless), Taehan Kim (Yamadori). Foto: Barbara Aumüller

Wiederaufnahme: Freitag, 6. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 14. (18 Uhr), 22. Februar (18 Uhr); 8. (18 Uhr), 14., 20. März 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 121 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich

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Staatstheater Meiningen: Vor der Premiere „Cardillac“

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 Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ (Premiere FR 13.02.2026, 19.30 Uhr, Großes Haus). Die junge deutsch-italienische Regisseurin Giulia Giammona inszeniert diese Meininger Erstaufführung, die Musikalische Leitung liegt bei GMD Killian Farrell.  

Zum Werk

Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“ war 1819 die erste deutschsprachige Kriminalgeschichte. 107 Jahre später macht Paul Hindemith mit „Cardillac“ aus dem Stoff einen Opernkrimi nach dem Geschmack der Zeit: ein rhythmusgetriebener 20er-Jahre-Dreiakter von nicht viel mehr als 90 Minuten. „Cardillac“ wird in der Fassung von 1926 in Meiningen exakt 100 Jahre später erstmalig aufgeführt.

In Paris geht ein Serienmörder um, der seinen Opfern den Schmuck abnimmt, den diese zuvor beim angesehenen Goldschmied Cardillac erstanden haben. Keiner ahnt, dass Cardillac selbst der Täter ist, der sich von seiner Kunst nicht trennen kann. Der Goldschmied ist ein Getriebener, dessen mörderischer Wahn sogar den Liebhaber seiner Tochter trifft.

Nicht nur einen düsteren Krimi, sondern mehr noch ein Künstlerdrama schuf Hindemith, der den Fokus auf die Konflikte zwischen der gesellschaftlichen „Normalität“ und dem Anderssein des Einzelnen lenkt. Musikalisch mischt er nüchtern-sachliche Töne mit neobarocken Fugen- und Passacaglia-Formen in einem Wechselspiel von Bewegung und Statik. Mit melodischen Linien und Polyphonie setzt der Komponist in einer widersprüchlichen Zeit auf Mechanisierung und Versachlichung im bewussten Kontrast zum Pathos des aufkommenden Nationalsozialismus.

 Musikalische Leitung: GMD Killian Farrell | Regie: Giulia Giammona | Bühne, Kostüme: Susanne Maier-Staufen | Choreografie: Alessandra Bareggi | Chor: Roman David Rothenaicher | Dramaturgie: Matthias Heilmann          

mit: Shin Taniguchi, Lena Kutzner, Roman Payer, Selcuk Hakan Tiraşoğlu, Isaac Lee, Tamta Tarielashvili, Tomasz Wija        

 Es spielt die: Meininger Hofkapelle          

 Premiere

FR, 13.02.2026, 19.30 Uhr, Staatstheater Meiningen, Großes Haus
Matinee
SO, 01.02.2026, 11.15 Uhr – Foyer Großes Haus, Eintritt frei

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 Neu von Sony-Classical: Nikolaus Harnoncourt – Konzertmitschnitt

Zum 10. Todestag von Nikolaus Harnoncourt erscheint bei Sony Classical am 27. Februar 2026 ein einzigartiger Konzertmitschnitt mit Werken von Felix Mendelssohn, Robert Schumann und – als sensationelle Rarität – Richard Wagner

Es ist nicht mehr häufig der Fall, dass aus dem Nachlass eines bedeutenden Dirigenten bislang unveröffentlichte Aufnahmen auftauchen – gerade bei einem diskographisch gut dokumentierten Künstler wie Nikolaus Harnoncourt. Und so kommt es einer kleinen Sensation gleich, dass mit dem während der Styriarte 1999 entstandenen ORF-Mitschnitt auch drei Werke erscheinen, die bishe nicht in der Diskograpie des österreichischen Dirigenten, dessen Todestag sich am 5. März zum zehnten Mal jährt, zu finden waren: Neben Robert Schumanns rätselhaften „Requiem für Mignon“ sind es Ausschnitte aus den Wagner-Opern „Tristan und Isolde“ und „Tannhäuser“, die Harnoncourt gemeinsam mit der Ouvertüre „Die schöne Melusine“ von Felix Mendelssohn-Bartholy auf das Programm seiner mit „Isoldes Liebestod übertitelten Konzerte gesetzt hatte. 

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Produkt Nr. 19802969402

Im Handel ab 27.2.2026

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