INFOS DES TAGES (FREITAG, 28. AUGUST 2026)
GRAFENEGG: Absage Riccardo Muti

(Grafenegg, 27. August 2026) Riccardo Muti muss sein Dirigat des Abschlusskonzerts des diesjährigen Grafenegg Festival am 6. September absagen. Nach ärztlicher Empfehlung wird er sich einem notwendigen medizinischen Eingriff unterziehen. Rudolf Buchbinder wird das Konzert bei geändertem Programm vom Klavier aus leiten.
In der ersten Konzerthälfte folgt auf Domenico Cimarosas Ouvertüre zur Oper Il matrimonio segreto nun Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert in C-Dur KV 467. Nach der Pause beschließen Rudolf Buchbinder und das Orchestra Giovanile Luigi Cherubini den Abend mit Mozarts d-Moll-Klavierkonzert KV 466.
Rudolf Buchbinder zur Programmänderung: «Die Absage meines Freundes Riccardo Muti erfüllt mich mit großem Bedauern. Ich wünsche ihm von Herzen eine rasche und vollständige Genesung. Zugleich bin ich ihm sehr dankbar, dass er die erforderliche Programmänderung ausdrücklich unterstützt und ermöglicht hat.»
Weitere Informationen, sobald verfügbar, unter grafenegg.com.
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WIEN Heute (Freitag) abend 19:30h Bruckners Erste (Wiener Fassung von 1890/91) in der Pfarrkirche Neuottakring
Der Solist ist ein äusserst vielversprechender junger Mann von gerade einmal 14 Lenzen, der aus Paris stammt und hier in Wien bei Boris Kuschnir studiert.

Nähere Infos:
https://events.eventjet.at/e/die-romantik-und-jugendwerke-von-bruckner-und-saint-saens/
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Komische Oper Berlin: Alter Mann, was tust du?

Lear von Aribert Reimann
Oper in zwei Teilen nach William Shakespeare
eingerichtet von Claus H. Henneberg [1978]
Nach den spektakulären Inszenierungen von »Das Floß der Medusa«, »MESSIAS« und »Jesus Christ Superstar« nimmt sich nun Barrie Kosky den Hangar 4 in Tempelhof vor und inszeniert dort einen Sturm: Aribert Reimanns überwältigende Klassiker-Vertonung »Lear« kehrt zurück an die Komische Oper Berlin, wo schon Harry Kupfer und Hans Neuenfels den großen Stoff vom alten König inszenierten.
König Lear schleppt sich dem Tod entgegen. Sein Reich will er unter seinen drei Töchtern aufteilen, woraufhin ein erbitterter Wettstreit entbrennt, denn jene, die den Vater am meisten liebt, soll den größten Teil erhalten. Während Goneril und Regan einander in Liebesschwüren übertrumpfen, verweigert Cordelia, die jüngste, den Wettstreit und trifft den Vater damit schwer, obwohl sie doch diejenige ist, die ihn am meisten liebt. Lear verstößt seine Lieblingstochter. Kaum ist das Reich geteilt, verbünden sich Goneril und Regan gegen den greisen Vater. Begleitet nur von seinem Narren, irrt der alte König nachts auf offenem Feld durch Regen und Sturm …
Zunächst stand Reimann der Komposition einer Oper auf Basis dieses komplexen Dramas kritisch gegenüber und bezeichnete den Stoff sogar als »Monster«, obwohl er bereits zahlreiche Literaturopern verfasst hatte. Trotzdem erhielt er 1975 einen Kompositionsauftrag von August Everding und setzte das Vorhaben gemeinsam mit dem Librettisten Claus H. Henneberg und Dietrich Fischer-Dieskau, für den er die Titelpartie schrieb, um, und erschuf eine der bedeutendsten Opern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die 1978 uraufgeführte Oper »Lear« verdichtet Shakespeares monumentales Drama in elf – teils simultan erklingenden – Szenen zu einem zeitlosen Meisterwerk von unvergleichlicher stimmlicher und instrumentaler Ausdruckskraft. Barrie Kosky inszeniert den Klassi- ker des modernen Musiktheaters als Endspiel eines Königs, der weiß, wie wenig Zeit ihm bleibt, und
doch die Wahrheit nicht hören will. Der geliebt wird – und doch alleine sterben muss. Er zeigt, wie sich über Shakespeares erschütternder Vaterfigur ein Gewitter der Machtgeilheit entlädt.
Stab
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild: Rebecca Ringst
Kostüme: Klaus Bruns
Dramaturgie: Sophie Jira
Chöre: David Cavelius
Licht: Olaf Freese
Sounddesign: Holger Schwark
Besetzung
König Lear: Scott Hendricks
König von Frankreich: Dimitry Ivashchenko
Herzog von Albany: Philipp Meierhöfer
Herzog von Cornwall: Johannes Dunz
Graf von Kent: Ivan Turšić
Graf von Gloster: Günter Papendell
Edgar: Aryeh Nussbaum Cohen
Edmund: Brenton Ryan
Goneril: Rosie Aldridge
Regan: Nicole Chevalier
Cordelia: Penny Sofroniadou
Narr: Dagmar Manzel
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin, Vocalconsort Berlin, Komparserie und Orchester der
Komischen Oper Berlin
Premiere: 16. September, 19:30 @ Flughafen Tempelhof, Hangar 4, Columbiadamm 10, 12101
Berlin
Weitere Vorstellungen am 18., 20., 22., 24., 26., 29. September sowie 1. Oktober, letzte Vorstellung am 3. Oktober
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Wien/ Regiekarten zum Selbstbestellen: 23.9.2026 Mi 19:30 Uhr Wien Wiener Konzerthaus Großer Saal, Wiener Symphoniker Orchester, Mitra Kotte Klavier, Katharina Wincor Dirigentin

Wiener Symphoniker/Copyright Peter Rigaud
Programm
Wilhelm Grosz Spanish Rhapsody für Klavier und Orchester (Uraufführung)
Wilhelm Grosz Serenade op. 5
Wilhelm Grosz Tanz op. 7
Hans Winterberg 2. Symphonie
Details zur Veranstaltung finden Sie hier:
Zur Veranstaltungsseite
Die Regiekarten können über folgenden Sonderlink gebucht werden:
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Anneliese Blauensteiner/ Verbund
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