INFOS DES TAGES (FREITAG, 27. FEBRUAR 2026)
Bayerische Staatsoper: Porträt der Kammersängerin Ingeborg Hallstein und Reminder Spielzeitpräsentation 2026/27

Copyright: Bayerische Staatsoper
Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass am kommenden Sonntag, 1. März 2026, durch die freundliche Unterstützung der Freunde des Nationaltheaters in München e.V., ein neues Porträt der Kammersängerin Ingeborg Hallstein eingeweiht wird. Die Präsentation findet um 16.30 Uhr im 1. Rang des Nationaltheaters statt. Sowohl Frau Hallstein als auch die Künstlerin Blanca Amorós werden persönlich anwesend sein.
Zudem erinnern wir gerne an die Spielzeitpräsentation 2026/27 der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters:
SPIELZEITPRÄSENTATION 2026/27
Sonntag, 15. März 2026, 11.00 Uhr
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
80539 München
Die Veranstaltung wird zudem live auf Staatsoper.tv übertragen.
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ZÜRICH BAROCK – vom 20. bis 29. März 2026

«Scylla et Glaucus». Copyght: Zürich Barock
Das Opernhaus Zürich feiert die faszinierende Vielfalt der Barockmusik mit einem neuen jährlichen Festival. Ein reiches Programm aus Opern, Konzerten, Kammermusik, Familienkonzerten und Performances lädt Kenner:innen ebenso wie Neulinge dazu ein, zehn Tage lang in die Welt der Alten Musik einzutauchen.
Im Zentrum der ersten Festivalausgabe steht die Premiere der selten gespielten Tragödie «Scylla et Glaucus» des französischen Komponisten Jean-Marie Leclair. Cecilia Bartoli ist als Cleopatra in Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare» zu erleben. Der Countertenor Philippe Jaroussky gibt mit Händels «Aci, Galatea e Polifemo» sein Opernhaus-Debüt als Dirigent.
Weitere Konzerthöhepunkte bilden die beiden grossen Passionen von Johann Sebastian Bach: die «Johannes-Passion» mit dem Orchestra La Scintilla und der Zürcher Sing-Akademie sowie die «Matthäus-Passion» mit dem gefeierten Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon. Gemeinsam mit Concerto Köln gestaltet die Sopranistin Jeanine De Bique ein Programm mit Werken von Händel und seinen Zeitgenossen.
Im Kunsthaus erforschen Studierende der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Ovids «Metamorphosen»: Vierzehn neue Performances eröffnen ein künstlerisches Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Weitere Konzerte mit dem Zürcher Kammerorchester sowie Musiker:innen des Ensembles Le Concert d’Astrée widmen sich Kompositionen von Jean-Marie Leclair. Nicht zuletzt machen zwei Kinderkonzerte die Musik Händels und Leclairs auf spielerische Weise erfahrbar.
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Festival Chopin Recitals startet am 1. März in Breslau

Foto: Veranstalter
Festival Chopin Recitals startet am 1. März in Breslau
Vom 1. bis 8. März findet in Breslau das 1. Festival Chopin Recitals statt: eine Veranstaltung, die Konzerte internationaler Stars mit einem musikalischen Bankett im historischen Barock-Oratorium Marianum am Platz Uniwersytecki 1 verbindet.
Die Eröffnung des Festivals fällt mit einem besonderen Datum zusammen: dem 216. Geburtstag von Frédéric Chopin. Breslau hat eine besondere Verbindung zu dem bedeutendsten polnischen Komponisten. Hier gab Chopin am 8. November 1830 eines seiner wenigen öffentlichen Konzerte.
Das Programm des Festivals ist eine wahre Parade der Preisträger der wichtigsten Wettbewerbe der Welt. Die Eröffnung am 1. März um 18.30 Uhr wird durch den Auftritt von Philippe Giusiano, dem Gewinner des XIII. Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau, bereichert, einem Künstler, über dessen Spiel Kritiker schreiben: „Genau so hat Chopin gespielt”.
Die folgenden Tage bringen Begegnungen mit einer neuen Generation von Virtuosen. Am 4. März um 17 Uhr hören die Musikliebhaber Gabriele Strata, den letztjährigen Silbermedaillengewinner und Publikumspreisträger in Montreal sowie den Sieger des Wettbewerbs in Rio de Janeiro, und um 19.30 Uhr Leonora Armellini, die den 5. Preis beim 18. Chopin-Wettbewerb in Warschau gewann und Star des vielbeachteten Films „Pianoforte” ist.
Das Finale des Festivals am 8. März gehört Jonas Aumiller, dem Gewinner des Brahms-Wettbewerbs in Detmold und Gewinner des 2. Preises in Hamamatsu, der um 17 Uhr auftritt. Um 19 Uhr spielt Martín García García: ein spanischer Pianist, der 2021 mit seinem Temperament die Herzen der Jury und des Publikums in Warschau erobert hat und den 3. Preis und Preis für die beste Konzertaufführung mit Orchester erhielt, sowie Gewinner und Publikumspreisträger in Cleveland ist.
Die Chopin-Recitals zeichnen sich durch einen außergewöhnlichen Rahmen aus: Nach jedem Recital haben die Gäste die Möglichkeit, an einem exquisiten Bankett in Begleitung des Stars des Abends teilzunehmen, den wir täglich auf den größten Bühnen der Welt wie der Carnegie Hall oder der Scala sehen können. M. Ilgmann
Ticketpreise: ab 110 PLN. Mehr unter: www.chopinrecitals.pl
Iwona Karpińska
Wrocław
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Theater Magdeburg: Theaterspektakel ohne moralische Grenzen: „Leben mit einem Idioten“, Oper von Alfred Schnittke
Premiere: Sa., 7.3.26, 19.30 Uhr, Opernhaus, Bühne

Timur, Vincent Casagrande. Foto: Nilz Böhme
Die Magdeburger Neuinszenierung der Oper „Leben mit einem Idioten“ von Alfred Schnittke nach einem Libretto des russischen Enfant terrible Wiktor Jerofejew verantwortet Generalintendant Julien Chavaz. Die Koproduktion mit der Opéra national de Lorraine in Nancy inszeniert Chavaz als groteskes Theaterspektakel. Die Premiere ist am Samstag, 7. März, um
19.30 Uhr im Opernhaus.
Der namenlose Protagonist, lediglich als „Ich“ bezeichnet, nimmt einen sogenannten „Idioten“ bei sich zuhause auf. Seine Frau reagiert zunächst ablehnend, beginnt mit diesem jedoch ein Verhältnis, das zwischen sexueller Lust, Gewalt und Verliebtheit changiert. Auch „Ich“ kann sich nicht von der rohen Anziehungskraft des neuen Mitbewohners frei machen und so entsteht eine
Ménage-à-trois, die keine moralischen Grenzen mehr kennt.
Julien Chavaz hinterfragt in seiner Inszenierung der absurden und selten inszenierten Oper, wer in einer verrückten Welt voller Individualisten den Grad zur Idiotie übertritt. Gemeinsam mit Bühnenbildnerin Anneliese Neudecker erschafft Chavaz eine kafkaeske Zirkuswelt voller Sex und Gewalt. Erstmals am Theater Magdeburg ist Bariton Gyula Nagy als Ich zu erleben. Er sang bisher u. a. an der Komischen Oper Berlin, der Irish National Opera und der Ungarischen Staatsoper. Als Gäste kehren zudem Alison Scherzer als Frau und Timur als Idiot Wowa zurück, die in der letzten Spielzeit das Publikum der Uraufführung „Salome“ begeisterten.
Als „irrational und zerstörerisch“ bezeichnete der Komponist Alfred Schnittke seine Oper, deren Uraufführung 1992 in Amsterdam stattfand. Das gleichermaßen verstörende wie faszinierende Libretto entstammt der Feder des Schriftstellers Wiktor Jerofejew und lässt sich als Parabel gegen die kleinbürgerliche Moral, als schonungsloser Blick in die psychischen Abgründe des Menschen lesen.
Leben mit einem Idioten
Oper in zwei Akten von Alfred Schnittke
Auf der Grundlage der gleichnamigen Erzählung von Wiktor Jerofejew, übersetzt von Beate Rausch
Deutsche Adaption von Jörg Morgener
Mit deutschen Übertiteln
Koproduktion mit der Opéra national de Lorraine in Nancy
Ab 16 Jahren
Musikalische Leitung Paweł Popławski
Regie Julien Chavaz
Bühne Anneliese Neudecker
Kostüm Severine Besson
Maskenbild-Konzeption Julia Kreuziger
Lichtdesign Eloi Gianini
Dramaturgie Christoph Clausen
Ich Gyula Nagy
Frau Alison Scherzer
Wowa Timur
Wärter Johannes Stermann
Marcel Proust Vincent Casagrande
Bursche András Adamik
Opernchor Theater Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie
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Wien / Volksoper: Preisermäßigte Karten über „Verbund“
Zum Selbstbestellen
Bitte direkt Ihre Wunschsitze (maximal 4 Karten) im Saalplan buchen
(www.volksoper.at – Spielplan oder Webshop)!
Besetzung, Beginnzeit und Inhalt über die Homepage – www.volksoper.at
Auch die Kartenbuchung bitte direkt aus dem jeweiligen Saalplan vornehmen oder mit dem Link direkt im Spielplan
https://tickets.volksoper.at/webshop/webticket/shop?eventlist
Volksoper
die Karten kosten 25.-€ und der Aktionscode ist: März
05. März Im weißen Rössl
08. März Nurejews Hund (Beginn 18:00)
17. März tick, tick … BOOM!
21. März Die Hochzeit des Figaro
Grüße: Anneliese Blauensteiner/ Verbund)
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GRAMOLA Winter & CO: Neue CD: Rudi Berger – New Doors
Anfang März erscheint Rudi Bergers Neueste Veröffentlichung“New Doors“. Auch diese Aufnahme des Jazz Virtuosen und Komponisten ist geprägt von seinem langjährigen kulturellen Austausch mit der brasilianischen Musikwelt, für den er 2025 mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet wurde. Die Verleihung finde am 30. April 2026 in Brasilia durch den östereichischen Botschafter statt.


