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INFOS DES TAGES (FREITAG, 25. SEPTEMBER 2026)

25.09.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 25. SEPTEMBER 2026)

 
BÜHNEN GRAZ: Willkommen zur neuen Ausgabe Ihres Bühnen Graz Newsletters!

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Vorhang auf: wir feiern an diesem Wochenende gleich drei Eröffnungspremieren in der Oper Graz, im Schauspielhaus Graz und im Next Liberty. Die Proben laufen auf Hochtouren, Kostüme sitzen, das Orchester stimmt ein – wir eröffnen mit geballter Bühnenpower: von großem Musiktheater über packendes Schauspiel bis hin zu magischen Momenten für Jung und Alt.

In diesem Newsletter geben wir Ihnen erste Blicke hinter die Kulissen der neuen Premieren und stellen Ihnen die Highlights vor.

Sichern Sie sich jetzt rasch Ihre Plätze für das Premierenwochenende.

Wir freuen uns auf Sie!
Herzlich
Ihr Team der Bühnen Graz

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 Jippie, Mississippi!
Tom Sawyer und Huckleberry Finn sind zurück! Ab 3. Oktober stürzen sich die beiden wieder in ein wildes Abenteuer voller Freundschaft, Mut und Herzklopfen. Tobias Ribitzkis farbenfrohe Inszenierung bringt Mark Twains legendäre Figuren mit der Musik von Kurt Weill, den Kindern der Singschul’ und großem Orchester auf die Bühne.

Ein Familienmusical für kleine und große Abenteurer – witzig, spannend und mit jeder Menge Mississippi-Feeling.

Wiederaufnahme am 3. Oktober | empfohlen ab 6 Jahren
 
 PREMIERE
La Damnation de Faust
Hector Berlioz’ monumentales, von Goethes Faust I inspiriertes Höllenfahrtsdrama.
Samstag, 26.09.2026 um 20 Uhr

 Drei Premieren zum Auftakt
Zum Saisonstart bringt das Schauspielhaus Graz Bertha von Suttners pazifistischen Klassiker »Die Waffen nieder!« erstmals in Österreich auf die Bühne, fragt in Ewe Benbeneks Uraufführung »фielföلkaŠtát (äh, vielvölkastaat, oder was?)« nach Zugehörigkeit, Grenzen und Europa und lässt in »Undine geht« Ingeborg Bachmanns legendäre Stimme gegen starre Geschlechterrollen erklingen. Drei Stücke, drei Zeiten, drei Perspektiven – und Fragen, die erstaunlich nah an unserer Gegenwart liegen.
 
 PREMIEREN-TRIPLE
FR, 25.09.2026, 19:30 Uhr

»Die Waffen nieder!« ÖEA
nach dem Roman von Bertha von Suttner

SA, 26.09.2026 18:00 Uhr
»Undine geht«
Ein Solo nach der Erzählung von Ingeborg Bachmann

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MUSIKFEST BERLIN (28. August bis 23. September 2026) Musikfest Berlin 2026: Jubiläumsausgabe mit neuem Publikumsrekord

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Foto: Fabian Schellhorn

Das Musikfest Berlin, veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker, beendet seine 22. Ausgabe im Zeichen von 75 Jahren Berliner Festspiele mit einem Rekord von 53.240 Besuchern. Bei den 34 Veranstaltungen in der Philharmonie Berlin, im Konzerthaus Berlin, in der Deutschen Oper Berlin und im Haus der Berliner Festspiele erlebte das Publikum internationale Spitzenorchester, Musiktheaterproduktionen, zahlreiche Solistinnen und solisten sowie mehrere Uraufführungen. 

Insgesamt 13 Konzerte wurden von Deutschlandfunk Kultur und radio3 vom rbb aufgezeichnet und stehen bereits zum großen Teil in den jeweiligen Mediatheken und in der Berliner Festspiele Mediathek zum Nachhören bereit. 

Das Musikfest Berlin 2027 startet am 28. August.
Im Dezember 2026 gehen die ersten Konzert-Highlights in den Ticketvorverkauf. Das Gesamtprogramm wird im April 2027 veröffentlicht.   
Das Festivalprogramm des Musikfest Berlin stand dieses Jahr im Zeichen des 75-jährigen Bestehens der Berliner Festspiele und präsentierte über 60 Werke von rund 40 Komponist*innen, darunter halbszenisches Musiktheater und zahlreiche Uraufführungen. Das internationale Orchesterfestival der Berliner Festspiele hatte neben den Orchestern und Chören der Musikstadt Berlin Ensembles aus Finnland, Spanien, den USA, der Schweiz, Österreich, Südafrika, England, Japan und Deutschland zu Gast und endete gestern (23. September) mit einem Konzert des RIAS Kammerchor Berlin und des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Außerdem sind am kommenden Wochenende weitere Aufführungen von Karlheinz Stockhausens Mittwoch aus Licht zu sehen, eine Produktion der Deutschen Oper Berlin, die am 19. September im Rahmen des Musikfest Berlin ihre Premiere gefeiert hat.  

Die halbszenische Inszenierung der Oper Le Grand Macabre von György Ligeti aus Helsinki zur Eröffnung des Musikfest Berlin 2026 am 28. August in der Philharmonie Berlin begeisterte das Publikum. Der Aufführung dieses in Musik gefassten sarkastischen Weltuntergangsszenarios ging eine Festrede von Meron Mendel voraus. Darin blickte er in die 75-jährige Geschichte der Berliner Festspiele zurück und zugleich in eine mutige Zukunft voraus – und schlug einen Bogen zu den Thementagen „Reflexe und Reflexionen“, die er gemeinsam mit Saba-Nur Cheema im Haus der Berliner Festspiele unter dem Titel „Die große Unordnung“ kuratierte.
Dieses dem Jubiläum übergeordnete Thema fand mit der „tobenden Ordnung“ des abendfüllenden Orchesterrituals Tutuguri von Wolfgang Rihm eine weitere musikalische Fortsetzung, ein vom Publikum gefeiertes Gastspiel der Lucerne Festival Academy mit rund 100 Studierenden aus 23 Nationen. 

Die Geschichte der Berliner Festspiele zeigte sich in weiteren Bezügen im Festivalprogramm, insbesondere durch die Aufführung von Werken von Komponistinnen und Komponisten, die in besonderer Weise die Festspielgeschichte prägten: Igor Strawinsky, Wolfgang Rihm, Sofia Gubaidulina und Hans Werner Henze, dessen 100. Geburtstag mit drei Konzerten gewürdigt wurde. Zum anderen knüpfte das Programm auch in sehr Gegenwärtigem an die Traditionen der ehemaligen Festwochen an wie zum Beispiel durch die Präsenz der zeitgenössischen Musik in fast allen Konzertprogrammen und zahlreiche Uraufführungen, die Aufführung von Gershwins Porgy and Bess durch das Chineke! Orchestra aus London, die Erinnerung an den in den 1980er-Jahren etablierten Ost-West-Dialog der Berliner Festspiele mit Werken von Edison Denisov, Alfred Schnittke, Sofia Gubaidulina und Anatol Vieru sowie die Präsentation von Kunstformen außereuropäischer Kulturen mit der Einladung des traditionsreichen Kanze Nō Theaters aus Tokio. 

Mit 53.240 Besuchern erreichte das Musikfest Berlin einen neuen Rekord in seiner Geschichte. Insbesondere die Solistinnen und Solisten wurden mit Standing Ovations für ihre Interpretationen gewürdigt: Isabelle Faust mit ihrem Ensemble in Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten in der Produktion des Salzburger Marionettentheaters und bei ihrem Auftritt mit Schumanns Violinkonzert mit dem Freiburger Barockorchester, Tamara Stefanovich mit Henzes Klavierkonzert Tristan und Dominik Wollenweber bei der Uraufführung des Konzertes für Englischhorn und Orchester why feather yellow von Cathy Milliken durch die Berliner Philharmoniker. Ebenfalls gewaltigen Beifall erntete Sopranistin Sarah Aristidou nach der über 90-minütigen Uraufführung des neu entdeckten Werkes La Sainte Face von Yvonne Loriod durch das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Kent Nagano – eine musikgeschichtliche Sensation. Weitere solistische Höhepunkte setzten Siyabulela Ntlale und Nonhlanhla Yende in den Hauptrollen von Porgy and Bess. Eine emotionale Rückkehr erlebte Brett Dean, früherer Bratschist der Berliner Philharmoniker, nun als Dirigent seines ehemaligen Orchesters mit der Uraufführung eines eigenen Werkes.

Großen Anklang beim jungen Publikum fanden die beiden ausverkauften „Konzerte mit der Maus“ mit dem WDR Sinfonieorchester sowie das Kanze Nō Theater-Ensemble aus Tokio, das nicht nur drei klassische Werke in der ausverkauften Philharmonie Berlin präsentierte, sondern zudem im Education-Programm der Berliner Philharmoniker eine Einführung in das Nō-Theater für rund 600 Schüler*innen mit dem XXVI. Großmeister Kanze möglich machte. Die beiden Nō-Theater-Veranstaltungen waren Teil des festivalübergreifenden Focus Japan der Berliner Festspiele.

13 Konzerte wurden von Deutschlandfunk Kultur und radio3 vom rbb live übertragen oder aufgezeichnet und bundesweit ausgestrahlt, ergänzt um das Diskussionsformat „Quartett der Kritiker“ in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Die Präsentation des Nō-Theater-Ensembles in der Philharmonie Berlin zeichnete zudem der japanische Fernsehsender NHK auf.

In Kooperation mit der Yorck-Kinogruppe wurden vor und während des Musikfest Berlin mehrere Filme präsentiert, die thematisch mit dem Festivalprogramm in Verbindung standen.

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Badisches Staatstheater Karlsruhe eröffnet die neue Spielzeit mit „SUNSET BOULEVARD

🇩🇪 Ich freue mich unglaublich, bekannt geben zu dürfen, dass ich die  Rolle des Joe Gillis in Sunset Boulevard übernehmen werde und damit diese  neue Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe beginne.

Das Badische Staatstheater eröffnet die Spielzeit 26/27 mit Sunset Boulevard, dem Erfolgsmusical von Andrew Lloyd Webber nach dem gleichnamigen Filmklassiker von Billy Wilder: Eine anrührende Story mit Tiefgang, die die Schnelllebigkeit des Showbusiness‘ hinterfragt und mit der Vergänglichkeit von Ruhm auch grundlegende Fragen stellt. Vor diesem Hintergrund setzt Regisseur Tobias Ribitzki vor allem die Menschen ins Zentrum des Bühnengeschehens. Die Symphonische Version des Musicals lässt unter Leitung des erfahrenen Musicaldirigenten Andreas Kowalewitz die Badische Staatskapelle in großer Besetzung grooven. In den beiden Hauptrollen sind mit der Schauspielerin und Sängerin Vasiliki Roussi als Norma Desmond und dem Musicaldarsteller Filippo Strocchi als Joes Gillis zwei vielgefragte Gäste zu erleben.

Sunset Boulevard

Musical von Andrew Lloyd Webber

Buch und Gesangstexte von Don Black und Christopher Hampton
Nach dem Film von Billy Wilder
Deutsch von Michael Kunze
Ab 12 Jahren

Premiere
Karlsruher Erstaufführung

Sonntag, 4.10. 2026 Großes Haus  um 18:00 Uhr

Im Anschluss Premierenfeier im Neuen Entrée

Seit 1908 in Hollywood der erste Film gedreht worden war, entwickelte sich der von Los Angeles über Beverly Hills bis zum Pazifik reichende Sunset Boulevard zur Top-Adresse der Stars und Filmemacher:innen, gesäumt von teuren Villen, in denen sich auch manch ein reales Drama abspielte. In seinem gleichnamigen Klassiker schilderte Filmregisseur Billy Wilder 1950 die fiktive Geschichte der einstigen Stummfilmdiva Norma Desmond, die von ihrem großen Comeback träumt, sich hoffnungsvoll in einen jungen Drehbuchautor verliebt und so sehr den Sinn für die Realität verliert, dass sie am Ende zur Mörderin wird …
Aus Wilders gnadenloser Abrechnung mit dem erbarmungslosen „System Hollywood“ machte Anfang der 1990er-Jahre Andrew Lloyd Webber ein weiteres Erfolgsmusical: Er übertrug vieles von Wilders Filmatmosphäre, assoziierte alte Soundtracks der Stummfilmzeit ebenso wie Partymusik der 1920er-Jahre, schilderte aufgeregtes Treiben am Filmset, aber auch die tiefe Melancholie verlorener Illusionen und zwei Star-Rollen: Norma Desmond wird in Karlsruhe verkörpert von der aus Theater und Fernsehen bekannten Schauspielerin und Sängerin Vasiliki Roussi. Als der ihr schicksalhaft verbundene Drehbuchautors Joe Gillis ist mit Filippo Strocchi ein vielgefragter Musicaldarsteller zu erleben.

In unserem Format Vor der Premiere lädt das Produktionsteam ein paar Tage vor der Premiere herzlich ein, schon einmal einen Eindruck von dem zu gewinnen, was das Publikum erwartet. In der Einführungssoirée berichten Beteiligte der Produktion über das Stück und ihre Arbeit, anschließend besteht die Möglichkeit zu einem etwa einstündigen Besuch einer Bühnenprobe mit Orchester.

Vor der Premiere – Sunset Boulevard: Mittwoch, 30.09.2026, 17 Uhr Neues Entrée

Auch dazu laden wir herzlich ein. (Es werden Tickets benötigt, daher bitten wir um Anmeldung.)

Termine und Infos unter: https://www.staatstheater-karlsruhe.de/programm/info/3919/

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„Dunkelheit & Licht“ – ensemble doppel:punkt gastiert am 26. September in Flensburg

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Am 26. September 2026 um 19:00 Uhr lädt das ensemble doppel:punkt in die St. Marien Kirche in Flensburg zu einem Konzert unter dem Titel „Dunkelheit & Licht“ ein. Der Eintritt ist frei (um Spenden wird gebeten).

Die Wurzeln des Ensembles liegen in Norddeutschland, wo gemeinsames Musizieren in verschiedenen Chören und die Arbeit mit dem Kirchenmusiker Matthias Janz die Sänger:innen verbindet. 2020 gründete sich das ensemble doppel:punkt unter Janz‘ musikalischer Leitung und konzertiert seitdem in ganz Norddeutschland. Durch den lebendigen Dialog von alter Musik des Barock mit Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts entstehen dabei Programme, die historisch informiert und zugleich überraschend gegenwärtig klingen.

Mit „Dunkelheit & Licht“ zeichnet das Ensemble einen musikalischen Weg durch die Nacht ins Licht. Die erste Hälfte widmet sich, mit Werken u. a. von Ešenvalds, Distler und Brahms dem Mysterium der Nacht: Angst, Trauer, Verzweiflung – aber auch Stille und hoffnungsvolles Warten. Danach wendet sich der Blick dem Licht zu: vom zarten Morgendämmern bis zur strahlenden Fülle der aufgehenden Sonne.

So verbindet der Abend Klänge aus vier Jahrhunderten zu einer Reise aus der Dunkelheit ins Licht.

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Premiere

Deutsches Singspiel in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Fragment (1779/80)
Text von Johann Andreas Schachtner
Ergänzt durch Auszüge aus Mozarts Schauspielmusik
Thamos, König in Ägypten (1773)
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: George Petrou
Inszenierung: David Hermann
Bühnenbild: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink


Karolina Bengtsson (Zaide). Foto: Barbara Aumüller

Zaide: Karolina Bengtsson
Gomatz: Michael Porter
Soliman: Peter Marsh
Allazim: Aleksander Myrling
Osmin: Pete Thanapat


Ensemble. Foto: Barbara Aumüller. 

Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

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