INFOS DES TAGES (FREITAG, 22. MAI 2026)
COMUNICATO STAMPA: VISIONI D’ADDIO AL TEATRO DELL’OPERA DI ROMA
MARIOTTI DIRIGE I VIER LETZTE LIEDER DI STRAUSS E “LA GRANDE” DI SCHUBERT

Il 28 maggio al Costanzi il soprano Marina Rebeka canta per la prima volta in Europa i Vier letzte Lieder

Marina Rebeka. Copyright: Tatjana Vlasova
«Questo programma rappresenta una sorta di testamento spirituale. L’ultima sinfonia di Schubert è inquieta e agrodolce, e alterna momenti di tenera speranza ad altri più malinconici e irrequieti. Il secondo movimento, più degli altri, manifesta un senso di sconforto e paura, evocando atmosfere quasi mahleriane. Strauss, invece, ci accompagna verso l’ultima fase della vita: il misterioso viaggio dell’uomo verso una morte desiderata.» Con queste parole il Direttore Musicale dell’Opera di Roma Michele Mariotti introduce il concerto sinfonico del 28 maggio al Costanzi. Il programma ruota attorno a due pilastri della musica: da un lato le ultime composizioni vocali di Richard Strauss: i Vier letzte Lieder (Quattro ultimi Lieder), e dall’altro la Sinfonia n. 9 in Do maggiore, detta “La Grande”, di Franz Schubert. Il soprano di fama internazionale Marina Rebeka, vincitrice del Readers’ Award agli International Opera Awards 2025, debutta in Europa nei Vier Letzte Lieder.
Il titolo Visioni d’addio scelto per questa coppia di capolavori rimanda al concetto di lascito artistico. Nei Vier letzte Lieder Strauss mette in musica quattro poesie, tre di Hermann Hesse: Frühling, (Primavera) September (Settembre), Beim Schlafengehen (Addormentarsi) e una di Joseph von Eichendorff: Im Abendrot (Al tramonto), tutte riflessioni crepuscolari e meditative sul finire della vita. Considerati il testamento spirituale del compositore, Richard Strauss li compose tra il 1946 e il 1948, negli ultimi anni della sua vita. Furono pubblicati postumi ed eseguiti per la prima volta il 22 maggio 1950 alla Royal Albert Hall di Londra con la direzione di Wilhelm Furtwängler e il soprano Kirsten Flagstad. La Sinfonia n. 9 in Do maggiore, nota come “La Grande”, composta da Franz Schubert tra il 1825 e il 1826, appartiene anch’essa all’ultima fase creativa del compositore viennese. L’opera, uno dei vertici del sinfonismo ottocentesco, non fu eseguita durante la sua vita: fu Robert Schumann a riscoprirne il manoscritto nel 1838, affidandolo a Felix Mendelssohn per la prima esecuzione pubblica a Lipsia.
La programmazione concertistica del Teatro Costanzi prosegue a ottobre con le due Petite Messe solennelle di Gioachino Rossini, affidate ancora alla direzione di Michele Mariotti. Il 17 ottobre al Costanzi viene eseguita la seconda versione per soli Coro e Orchestra, mentre il 22 ottobre, nella Basilica di San Vitale, viene proposta la versione originale per soli, Coro, due pianoforti e harmonium.
Rappresentazione: giovedì 28 maggio 2026, ore 20.00
Info: www.operaroma.it
Biglietti:https://www.operaroma.it/spettacoli/mariotti-visioni-daddio/ e al Botteghino dell’Opera di Roma
Foto: https://drive.google.com/drive/folders/1f30PQ3gS4GsvjM9GGqgEl3XrZBVY0eGl
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Berlin/ Staatsoper: Tipp: Preußens Hofmusik III (30. und 31.5.2026)

Apollosaal. Copyright: Marcus Ebener
Schon vor seinem neunten Geburtstag schrieb Wolfgang Amadeus Mozart während seiner Londonreise erste Symphonien. Inspiriert von dem Stil des Spätbarocks und der frühen Klassik zeigte er dabei bereits Experimentierfreude und Sicherheit in der Auswahl unterschiedlicher Tonträger. In dieser Schaffensphase Mozarts prägten vor allem die böhmischen Komponisten Josef Mysliveček, Jan Křtitel Vaňhal sowie Joseph Haydn seine klassischen Symphonien entscheidend. Preußens Hofmusik III widmet sich dieser facettenreichen musikalischen Epoche des 18. Jahrhunderts.
Programm
Josef Mysliveček: Symphonie C-Dur F 26
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 4a F-Dur KV19a Anh. 223
Jan Křtitel Vaňhal: Konzert für Kontrabass und Orchester D-Dur
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 64 A-Dur Tempora mutantur Hob I:64
Besetzung
Musikalische Leitung: Laura Volkwein
Kontrabass: Otto Tolonen
Termine
30.05.2026 15:00 Uhr
31.05.2026 15:00 Uhr
Veranstaltungsort: Apollosaal
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Kammermusikfestival INTONATIONS mit Martha Argerich 11.-14. Juni 2026 im KühlhausBerlin
Großartige Kammermusik an vier Tagen im Kühlhaus Berlin: In drei Wochen beginnt wieder Elena Baschkirovas Festival „Intonations“. Martha Argerich hat sich für vier Auftritte im Rahmen des Festivals angekündigt.

Martha Argerich. Copyright: Adriano Heitmann
Vom 11. – 14. Juni treffen sie sich wieder für eine Art „Familientreffen“ – herausragende Musiker:innen aus aller Welt und jeden Alters werden wieder gemeinsam bei Berlins einzigem jährlichem Kammermusikfestival im Kühlhaus auftreten. Eingeladen hat wieimmer Festivalgründerin und Pianistin Elena Bashkirova persönlich: Sie stellt Jahr für Jahr ein bewegendes Programm zusammen, bei dem junge, aufstrebende Talente die Chance erhalten, mit etablierten Berühmtheiten der klassischen Musikwelt zu musizieren.
„Ich freue mich sehr, dass ich für die diesjährige Ausgabe von Intonations Martha Argerich gewinnen konnte“, zeigt sich Elena Bashkirova begeistert. „Sie wird mit Tatiana Samouil und Boris Brovtsyn an der Geige Violinsonaten von Beethoven spielen und mit Bariton Thomas Bauer Schumanns Dichterliebe auf die Bühne bringen.“
Daniel Barenboim wird am 14. Juni Mozarts Serenade für Bläser: “Gran Partita” dirigieren. Das Publikum darf sich zudem in diesem Jahr unter anderem auf die Violinist:innen Madeleine Carruzzo, Fedor Rudin, Marc Bouchkov und Lir Vaginsky, den Flötisten Emmanuel Pahud, den Oboisten und Dirigenten François Leleux, den Hornisten Ben Goldscheider, den Klarinettisten Pablo Barragán, die Pianistin Nathalia Milstein sowie die Cellist:innen Claudio Bohorquez; Andrei Ioniță, Tim Park und Astrig Siranossian freuen.
„Wir zeigen auch in diesem Jahr, wie das gemeinsame Musizieren von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Background und Alter Kraft und positive Verbindungen erschaffen kann – jenseits von den Aktionen der Politik da draußen“, sagt Elena Bashkirova. „Austausch und Verbindung ist das, was die Welt aktuell mehr denn je braucht.“
Eintrittskarten für Intonations sind über den Ticketanbieter Eventim an allen gängigen Vorverkaufsstellen sowie online erhältlich.
Über die Geschichte des Intonations Festivals
2012 gründete Elena Bashkirova Intonations als „Schwesterfestival“ zum Jerusalem Chamber Music Festival (1998 ebenfalls von Elena Bashkirova gegründet). Erstaunlich genug war, dass es in Berlin mit seinem vielfältigen, pulsierenden Musikleben bis dahin kein Festival dieser Bedeutung gab, das ausschließlich der Kammermusik gewidmet war. So ist Intonations als einziges jährlich stattfindendes Kammermusikfestival der Stadt zu einem wichtigen kulturellen Beitrag der Musikstadt Berlin geworden, der aus dem Kulturkalender nicht mehr wegzudenken ist. Jedes Jahr teilen die beiden Festivals ihr Programm und ihre Musiker:innen und fördern so eine stetig wachsende künstlerische Verbindung zwischen den beiden Städten.
Weitere Informationen über das Festival finden Sie hier:
https://www.intonations-jicmf.com/whats-on
Tickets erhalten Sie unter:
https://www.eventim-light.com/de/a/65e855266d345052cd3e9f20/s/69a577092a1b6440e5ba0eb9
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Bühne Baden: CHESS ist für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 nominiert!
Groß ist die Freude an der Bühne Baden: CHESS, die Erfolgsproduktion aus dem Sommer 2025 (Regie: Andreas Gergen), wurde in der Kategorie „Beste Gesamtproduktion Musical“ für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 nominiert.

Mimi Reiter, Gernot Kranner. Foto: Christian Husar
Szenenfotos zum Musical CHESS gibt es hier: https://celum.noeku.at/pinaccess/showpin.do?pinCode=pIYqfPERVUN

Beppo Binder und Ensemble. Foto: Christian Husar
Hier der Link zu allen Nominierungen:
Nominierungen 2026 – Der Österreichische Musiktheaterpreis
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Die Macht des Mobs: Eine Analyse der Empörungskultur
Wien hat ein kulturelles Großereignis und eine politische Zerreißprobe hinter sich. Während der Eurovision Song Contest (ESC) auf der einen Seite ein willkommener Grund zum Feiern und für ausgelassene Stimmung war, wurde die Veranstaltung auf der anderen Seite von Boykott und Protesten begleitet.
Eine Seite kritisierte die Teilnahme Israels, andere warfen genau diesen Kritikern politische Instrumentalisierung vor. Noch bevor ein Ton gesungen wurde, war der ESC zum Schauplatz einer Debatte geworden, die weit über Musik hinausgeht: Wer darf auftreten – und wer entscheidet das eigentlich?
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Künstlernachrichten (Agentur Balmer & Dixon/Zürich: Ausgewählte Nachrichten für Juni 2026 (in alphabetischer Reihenfolge):
Ilker ARCAYÜREK ist in der Pfarrkirche Schwechat am 12. Juni mit Mozarts REQUIEM zu erleben. Thomas Rösner leitet die Beethoven Philharmonie. Am 19. und 21. Juni singt er die Titelrolle in Händels ACIS UND GALATEA in Vilniaus senajame teatre in Wilna. Dirigat: Trevor Pinnock. Regie: Paulius Markevičius. Er ist ausserdem am 25. Juni noch einmal in der Titelrolle von Léhar’s ZAREWITSCH zu erleben, und zwar an der Volksoper Wien in einer Inszenierung von Steef de Jong. Am Pult steht Alfred Eschwé.
Simon BAILEY singt an der Grance Park Opera den Don Bartolo in Rossinis BARBIERE DI SIVIGLIA unter der Leitung von Gianluca Marcianò. Die Inszenierung stammt von Bruno Ravella. Termine: 25. und 27 Juni, 3./11./12. Juli.
Claude EICHENBERGER ist am 5./13./19./27. Juni Kostelnička Buryjovka in Janáčeks JENUFA an der Narodni Divadlo Prag. Die Vorstellungen werden von Robert Jindra dirigiert. Regie führte Calixto Bieito.
Anna EL-KHASHEM ist am 12. und 13. Juni am Mozartfest Würzburg in einer konzertanten Version von Mozarts CLEMENZA DI TITO zu erleben. Sie singt die Rolle der Servilia. Christophe Rousset leitet die Talens Lyriques. Am 19. Juni präsentiert sie im Rahmen des Heidelberger Frühlings das Konzert «Was blüht denn da?» zusammen mit Keval Shah am Piano. In der Aula der Alten Universität werden Lieder von Schubert, C. und R. Schumann, Strauss, Rimsky-Korsakow, Tchaikowsky und Rachmaninov dargeboten.
Cornel FREY singt erneut die Rolle des Aegisth in Strauss’ ELEKTRA an der Deutschen Oper am Rhein. Vitali Alekseenok dirigiert diese Inszenierung von Stephan Kimming. Letzte Vorstellung in dieser Spielzeit: 4. Juni. Der Künstler ist ausserdem am 7. Juni bei der Wiederaufnahme von Bergs WOZZECK an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf dabei. In der Inszenierung von Stefan Herheim singt er erstmalig den Hauptmann. Die musikalische Leitung hat Axel Kober. Weitere Termine: 13. und 21. Juni sowie 1. Juli.
Johannes KAMMLER ist weiterhin mit dem Dresdner Musikfestspielorchester auf Tournee. Er singt die Rolle des Gunther in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG unter der Leitung von Kent Nagano. Kommende Termine: 4. Juni, Kölner Philharmonie; 10. September, Lucerne Festival; 13. September, Théâtre des Champs-Élysées, Paris. Ausserdem präsentiert er am 13. und 14. Juni in Leipzig das Konzert «Top 50 Bach Cantatas». Es spielt das Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe. Das Konzert am 13. Juni findet in der Thomaskirche statt; das am 14. Juni in der Nikolaikirche.
Lena KUTZNER wird am Staatstheater Meiningen erneut die Rolle der Tochter in Hindemiths CARDILLAC singen. Killian Farrell steht am Pult. Die Inszenierung unter der Regie von Giulia Giammona wird am 5. Juni zum letzten Mal in dieser Spielzeit zu sehen sein. Am 28. Juni ist die Künstlerin noch einmal Agathe in Von Webers FREISCHÜTZ, ebenfalls am Staatstheater Meiningen. Killian Farrell dirigiert die Meininger Hofkapelle. Die Inszenierung stammt von Philipp M. Krenn.
Matthias LIKA darf am 7. Juni die erste Wiederaufführung nach 170 Jahren von Joachim Raffs DORNRÖSCHEN präsentieren. Er singt in der Lutherkirche Bad Cannstatt die Rolle des Königs. Jörg-Hannes Hahn leitet die Württembergische Philharmonie Reutlingen.
Louis LOHRASEB dirigiert das Wolf Tap Opera Orchestra mit Rossinis CENERENTOLA in einer Inszenierung von Joel Ivany. Daten: 18./21./25./27. Juni.
Andrei MAKSIMOV ist am 28. Juni Teil des Studiokonzerts im Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper. Mitglieder des Opernstudios der Wiener Staatsoper präsentieren Lieder und Arien abseits der Opernbühne. Das Programm wird kurzfristig bekanntgegeben.
Polina PASTIRCHAK singt erneut die Feldmarschallin in Strauss’ ROSENKAVALIER an der Grazer Oper in einer Inszenierung von Philipp M. Krenn. Dirigat: Vassilis Christopoulos. Termine: 3./10./13./19./26. Juni.
Magnus PIONTEK wird am 13. Juni am Theater Chemnitz erneut die Rolle des Daland in Wagners FLIEGENDER HOLLÄNDER singen. In dieser Inszenierung von Juana Inés Cano Restrepo liegt die musikalische Leitung bei Kens Lui.
Margaret PLUMMER wird am 4. und 14. Juni die 2. Norn in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG an der Wiener Staatsoper singen. Die Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf wird von Pablo Heras-Casado dirigiert. Die Künstlerin ist ausserdem als Clover in Raskatovs ANIMAL FARM, und zwar am 12./16./18./23. Juni an der Staatsoper Wien. Alexander Stoddy steht am Pult. Regie führte Damiano Michieletto.
Johannes SCHWARZ wird erneut die Rolle des Phileas Fogg in Jonathan Doves IN 80 TAGEN UM DIE WELT am Theater Erfurt singen. Dirigent: Clemens Fieguth; Inszenierung: Nina Kühner; Vorstellungen: 9. und 13. Juni. Am 20. Juni präsentiert er einen Liederabend mit Rückert-Liedern im Jagdschloss Bad Rodach. Am Flügel sitzt Jan Philipp Schulze.
Marie SEIDLER singt am 10. und 14. Juni die Olga in Tchaikovskys EUGEN ONEGIN am Theater Aachen. Regie: Verena Stoiber. Musikalische Leitung: Christopher Ward.
Bo SKOVHUS ist am 7. Juni bei der Wiederaufnahme von Bergs WOZZECK an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf dabei. In der Inszenierung von Stefan Herheim singt er die Titelrolle. Es dirigiert Axel Kober. Weitere Daten: 13. und 21. Juni sowie 1. Juli. Er kehrt ausserdem auch als Wozzeck an das Theater Lübeck zurück. Stefan Vladar hat die musikalische Leitung und die Inszenierung stammt von Brigitte Fassbaender. Letzte Termine: 19. und 25. Juni.
Alma Ruoqi SUN wird am 3./9./12. Juni in der Inszenierung von Marco Štorman an der Staatsoper Stuttgart erneut die Rolle der Helene in Strauss’ und Benatzkys CASANOVA singen. Cornelius Meister und Luka Hauser dirigieren das Ensemble. Am 16./18./20./28. Juni ist sie ausserdem wieder als Königin der Nacht in Mozarts ZAUBERFLÖTE an der Staatsoper Stuttgart zu erleben. Am Pult steht Luka Hauser. Regie führten Barrie Kosky und Suzanne Andrade.
Matthew TOOGOOD dirigiert am 3. und 27. Juni Tchaikovskys SCHWANENSEE am Tiroler Landestheater. Die Choreographie stammt von Marcel Leemann. Am 14. und 17. Juni leitet er das Orchester des Tiroler Landestheaters mit Puccinis MADAMA BUTTERFLY. Regie: Jasmina Hadžiahmetović.
Junho YOU ist nochmals als Soldat in Ullmanns und Mozarts KAISERREQUIEM an der Volksoper Wien zu sehen. Tobias Wögerer hat die musikalische Leitung. Regie führte Andreas Heise. Termine: 16./19./23./26./28. Juni.
Lukasz ZALESKI singt am 6. Juni die Rolle des Jontek in Moniuszkos HALKA an der Opera Nova Bydgoszczy in der Inszenierung von Natalia Babińska. Am Pult steht Piotr Wajra.
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