INFOS DES TAGES (FREITAG, 14. NOVEMBER 2025)
Deutsche Oper am Rhein: Axel Kober kehrt für Katja Kabanova an die Deutsche Oper am Rhein zurück

Sylvia Hamvasi als Katja Kabanova, inszeniert von Tatjana Gürbaca an der Deutschen Oper am Rhein. FOTO: Sandra Then.
In der hochgelobten Inszenierung von Tatjana Gürbaca feiert das Meisterwerk von Leoš Janáček am Sonntag, 7. Dezember 2025, um 18.30 Uhr Premiere im Opernhaus Düsseldorf.
Als die Deutsche Oper am Rhein im März 2022 im Theater Duisburg eine Neuinszenierung von Leoš Janáčeks Katja Kabanova präsentierte, war die Resonanz überaus positiv: „Großartiges Musiktheater“, titelte die Rheinische Post; in Szene gesetzt von „Tatjana Gürbaca, die die Geschichte um Liebe, Treue und Tod zu einem fesselnden Psychodrama verdichtet“ (nmz – neue musikzeitung). Am Pult der Duisburger Philharmoniker hatte Axel Kober „Janáčeks so differenzierte, schillernde Musik feinnervig und mit großem Gefühl für ihre dramatische Kraft“ (Theater Pur) erlebbar gemacht.
Nun kehrt der ehemalige Generalmusikdirektor als Gast an die Deutsche Oper am Rhein zurück: Zusammen mit den Düsseldorfer Symphonikern bringt Axel Kober Katja Kabanova am Sonntag, 7. Dezember, um 18.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf zur Premiere. Nach ihrem exzellenten Rollendebüt in Duisburg singt Ensemblemitglied Sylvia Hamvasi erneut die Titelpartie des fesselnden Psychodramas.
Es spielt am Ufer der Wolga, irgendwo im Nirgendwo, wo sich die junge Katja in der Ehe mit Tichon (Riccardo Romeo) und im Haus ihrer kaltherzigen Schwiegermutter (zu Gast: Rosie Aldridge) gefangen fühlt. Ihre Suche nach Lebenssinn und Leidenschaft bricht sich in einer heimlichen Affäre mit Boris (Jussi Myllys) Bahn, doch Katjas Drang nach Freiheit geht über die Ausweglosigkeit dieser Beziehung weit hinaus.
Auf der Stückseite finden Sie weitere Informationen zur Produktion, Besetzung und allen Aufführungen.
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Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme DIE ERSTEN MENSCHEN
Oper in zwei Aufzügen von Rudi Stephan
Text von Otto Borngräber
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Foto: Matthias Baus
Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi
Inszenierung: Tobias Kratzer
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild und Kostüme: Rainer Sellmaier
Licht: Joachim Klein
Video: Manuel Braun
Dramaturgie: Bettina Bartz, Konrad Kuhn

Foto: Matthias Baus
Adahm: Andreas Bauer Kanabas
Chawa: Ambur Braid
Kajin: Iain MacNeil
Chabel: Ian Koziara
Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Rudi Stephan (1887-1915) vollendete seine Oper Die ersten Menschen 1914. Die Uraufführung fand jedoch erst 1920 in Frankfurt statt; bereits fünf Jahre zuvor war der Komponist als Soldat an der Front gefallen. Eine eigenwillige Stimme war verstummt, noch ehe sich ganz entfalten konnte, was bereits wenige Werke versprachen. Ähnlich wie Franz Schreker, dessen Opern zum Teil noch vor dem Weltkrieg ebenfalls in Frankfurt uraufgeführt worden waren, bleibt Rudi Stephan der Tonalität verpflichtet und lotet die Klangfarben eines großdimensionierten Orchesters auf bis dahin ungehörte Weise aus. In immer neuen Aufschwüngen gewinnt seine sinfonisch geprägte Musik ungeheure Expressivität und hebt den mit erotischem Überdruck aufgeladenen Text – er fußt auf einem Drama Otto Borngräbers, das 1912 schon kurz nach der Uraufführung verboten wurde – auf eine neue Stufe, die den genuinen Opernkomponisten erkennen lässt.
Es gilt, ein beinahe vergessenes, aufregendes Werk zu entdecken. Dies wurde auch anlässlich der Frankfurter Neuproduktion der Oper in der Saison 2022/23 deutlich: „Tobias Kratzer inszeniert an der Oper Frankfurt Rudi Stephans Die ersten Menschen und manövriert sich klug durch den hochexpressiven Irrsinn“ (Süddeutsche Zeitung). „Hier kochen die Emotionen über, aber die kluge, den symbolistischen Fettauswuchs strikt abstreifende Kratzer-Inszenierung hält klug den Deckel auf dem Operntopf“ (Die Welt). „Kratzer, der sich nie mit seinen originellen Settings und Grundeinfällen begnügt, der praktisch immer eine erstklassige Personenregie bietet, hat hier noch dazu ein fabelhaftes Quartett zur Verfügung“ (Frankfurter Rundschau).
Die musikalische Leitung oblag in der Premierenserie Frankfurts ehemaligem Generalmusikdirektor Sebastian Weigle. Eigentlich sollte er auch die erste Wiederaufnahme der Produktion dirigieren, musste aber aus persönlichen Gründen von dieser Planung zurücktreten, daher übernimmt diese Aufgabe jetzt Takeshi Moriuchi, Frankfurts Studienleiter. Die Sängerbesetzung jedoch ist gleich geblieben, was für die Wiederaufnahme spricht: „Großartig, wie die vier Mitwirkenden ihre hoch anspruchsvollen Rollen meistern, die sie [in der Premierenserie] allesamt zum ersten Mal singen: Andreas Bauer Kanabas als Adam, Ambur Braid als Eva, Iain MacNeil als Kain und Ian Koziara als Abel. Sie müssen nicht nur ganz großformatig gegen das Orchester (…) ankommen, sondern auch noch absolut glaubwürdig die wohl bekanntesten biblischen Gestalten verkörpern, und zwar ohne der Versuchung zu erliegen, das Pathos von Monumentalfilmen wie den Zehn Geboten zu imitieren.“ (BR-Klassik / Allegro)
Zum Inhalt: Die ersten Menschen sind aus dem Paradies vertrieben worden. Sie suchen ihren Weg in einer neuen Welt, in der sie von nun an leben müssen: Chawa erinnert sich sehnsüchtig daran, wie Adahm sie einst, im Frühling ihrer Liebe, begehrt hatte. Doch Adahm ist müde geworden und vollauf mit dem Ringen um das nackte Dasein beschäftigt. Sein Sohn Kajin verweigert sich diesem Ringen „im Schweiße des Angesichts“; stattdessen gibt er seinem inneren Drang nach und streift durch die Wildnis auf der Suche nach einer Frau. Chabel wiederum sucht das „Heil“ in der Anbetung eines gütigen Gottvaters, dem er ein Opfer darbringt. Beide begehren ihre Mutter auf unterschiedliche Weise. Als Kajin Chawa und Chabel nachts in ekstatischer Vereinigung überrascht, erschlägt er den Bruder. In einer Vision sieht er die Zukunft voraus: Ihr Kennzeichen ist „kommendes Blut kommender Menschheit“.

Foto: Matthias Baus
Wiederaufnahme: Sonntag, 16. November 2025, um 19 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 28. November, 3., 12. Dezember 2025
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 16 bis 121 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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Bayerisches Staatsballett: Aufzeichnung World Ballet Day 2025, neue Folgen der Reihe HINTER DEM VORHANG
AUFZEICHNUNG WORLD BALLET DAY 2025
Zum jährlichen World Ballet Day am 12. November öffneten renommierte Compagnien weltweit ihre Studiotüren und ermöglichten einzigartige Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Ab 13. November 2025, ist der Mitschnitt des Trainings des Bayerischen Staatsballetts exklusiv kostenfrei auf Staatsoper.tv zu sehen. Anmoderiert von den ersten Solist:innen Violetta Keller und Jakob Feyferlik, übernimmt Ballettmeister Laurent Guilbaud die Leitung des morgendlichen Trainings. Simon Murray begleitet die etwa 75-minütige Einheit am Klavier.
Das Bayerische Staatsballett wurde kürzlich vom Fachmagazin tanz aus Berlin als „Glanzlicht des Jahres 2025“ ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt die technische Brillanz, den künstlerischen Ausdruck und die Strahlkraft der Compagnie unter der Leitung von Ballettdirektor Laurent Hilaire. Sie bestätigt zugleich die herausragende künstlerische Entwicklung des Ensembles, das in der Saison 2024-25 Publikum und Kritik gleichermaßen überzeugt hat.
„In München hat Laurent Hilaire seit 2022 eine Compagnie versammelt, die von der Spitze bis ins Corps de ballet glänzt und strahlt und leuchtet!“
– Dr. Dorion Weickmann, tanz – Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance

WORLD BALLET DAY 2025 – TRAINING
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GRAZ/ Musikverein: Liederabend Simon Keenlyside/
KLEINE ZEITUNG
Musikverein Graz: Exzellenter Gestalter. Sir Simon Keenlyside: Lieder auf höchstem Niveau.
Wortdeutlich war seine Diktion, ausgefeilt seine Phrasierungs- und Legatokultur, nuancenreich sein Ausdruck: Das waren nur einige der Vorzüge von Simon Keenlyside bei einem Liederabend des Grazer Musikvereins im Stefaniensaal. Der weltweit gefragte 66-jährige Brite zeigte dabei auch einen untrüglichen Sinn für feine Klänge und zarte Poesie. Es gelang ihm, als exzellenter Stilist und Gestalter alle Stimmungen richtig zu erspüren. Der bei Bedarf auch kraftvolle Bariton führte bis in erstaunliche Höhen. Und das bei einem reichen Programm. Der Abend begann und endete einfühlsam mit dem Liederfürsten Franz Schubert: „Stimme der Liebe“, „Das Fischermädchen und „Im Abendrot“, letzteres sang er als eine der drei Zugaben (zwei davon waren von Gustav Mahler). Bei den ausgewählten Liedern von Johannes Brahms wusste er besonders mit dem „Ständchen“ und der „Abenddämmerung“ zu gefallen.
Besonders reizvoll waren auch der Liederzyklus „Tel jour, telle nuit“ von Francis Poulenc sowie ausgewählte Mörike-Lieder von Hugo Wolf – etwa das ausdrucksstarke „Lied vom Wind“. Kongenial begleitet wurde er dabei vom einfühlsamen, aber auch virtuosen Malcolm Martineau am Klavier. Stehende Ovationen!
Helmut Christian

Foto: Musikverein Graz
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Tiroler Landestheater: Gabor Vosteen kommt nach Innsbruck

Gabor Vosteen. Copyright: Tiroler Landestheater
So haben Sie die Blockflöte wahrscheinlich noch nie gehört: Der klassisch ausgebildete Blockflötist und Komiker Gabor Vosteen bringt am 16. und 17. November gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck sein Programm Spaghetti, Crocodile & Popcorn! auf die Bühne des Hauses der Musik Innsbruck.
Nach Auftritten u. a. beim Circus Roncalli, in der Elbphilharmonie Hamburg und im Wiener Konzerthaus gastiert Gabor Vosteen nun auch in Innsbruck und wir laden Sie herzlich ein, dieses außergewöhnliche Konzert mitzuerleben.
Sonntag/Montag
16./17.11. 2025
SPAGHETTI, CROCODILE UND POPCORN!
Konzert: Der klassisch ausgebildete Blockflötist Gabor Vosteen verbindet auf einzigartige Weise Musik, Poesie und Comedy. Gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) präsentiert er ein Konzert, das gänzlich ohne Sprache auskommt.
Ein Programm, das garantiert zum Lachen und zum Staunen bringt, spätestens dann, wenn Gabor Vosteen fünf Blockflöten gleichzeitig spielt!
Haus der Musik, Großer Saal
Sonntag, 16.11. / 16.00 Uhr
Montag, 17.11. / 9.00 Uhr & 10.30 Uhr
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Wien: Performances im studio brut: Huggy Bears mit starken Charakteren
Huggy Bears Days im studio brut, der Spielstätte der freien Wiener Szene. Huggy Bears? Seit 2016 wird unter dieser Bezeichnung eine innovative Perfomancekunst vom Bund in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen gefördert. Und, wertvoll: Die beiden an einem Abend gezeigten Performances aus diesem Förderungsprojekt bieten keine oberflächlichen Shows. Beide haben Tiefgang, sind wohl eher für ein Fachpublikum gedacht, beide warten mit ausgepielten Überlängen auf. Und beide sind von starken Charakteren gezeichnet.

François-Eloi Lavignac „Fifth position“ © Iris Writze
Vor dem Sommer ist der 30jährige Franzose Francois-Eloi Lavignac noch als Halbsolist des Staatsballetts auf der Bühne der Wiener Staatsoper gestanden. Fünf Saisonen lang. Der zuletzt vollzogene Direktionswechsel hat eine ungemein große Fluktuation in der Kompanie mit sich gebracht. Und da im rund hundertköpfigen Opernballett fast keine Österreicher mehr engagiert sind, so sind einige bestens bewährte ausländische TänzerInnen auf Wiener Boden wohl eher hart gelandet. Lavignac zählt zu diesen. Und mit Hilfe von Huggy Bears hat er sich in Wien unter die freien Choreographen gereiht. „Fifth Position“ ist dieses Solo betitelt. Und es ist, ohne in Sentimentalität zu fallen, die tragische Reflexion über jugendliches Lebens, über die Träume, die angestrebte Karriere, die Erwartungen und ständigen Enttäuschungen eines perfekt ausgebildeten Ballerinos zwischen den Geschlechtern. Hilflos in der Sinnsuche, immer wieder sich verschämt versteckend, dann sich doch hoffnungsfroh den vorgegeben Attitüden und der fifth position im Ballettsaal hingebend. Höchst eindringlich dargestellt, nur von spärlichen Musikeinblendungen untermalt. Lavignac zeigt hier das wahre Gesicht des heutigen Kulturbetriebes mit all den Facetten menschlicher Probleme.

Laureen Drexler & Giorgia Scisciola „PIERRE“ © Doron Nadav
Nicht minder konsequent hat die Wiener Tänzerin Laureen Drexler mit ihrer Partnerin Giorgia Scisciola das Duo „Pierre“ (franz.: der Stein) erarbeitet. Ausdruckslos führen beide gleich schwesterlich Gekleideten in anfänglich extremster Gelassenheit ein eigenartiges, sehr persönlich geprägtes Körperspiel zum Thema gegenseitiger Unterdrückung vor. Konflikte entwickeln sich. Dies wirkt auch, als ob zwei Seelen in einem Körper nach ihrer Eigenständigkeit suchen würde. Es formt sich eine ebenfalls sehr ausgedehnte Piece, welche Geduld vom Betrachter fordert. Und auch hier: Bestechend durch eine von Charakter geprägten Aussage.
Meinhard Rüdenauer
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Nachruf auf Kammersänger Eike Wilm Schulte (13.10.1939; † 31.10.2025)
„Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.“

Am 31.Oktober 2025 ist einer der ganz Großen im Alter von 86 Jahren leider von uns gegangen. Der Wiesbadener Kammersänger Eike Wilm Schulte, der als international gefeierter Bariton an den größten Opernhäusern der Welt auftrat, darunter die Wiener Staatsoper und eine lange Karriere hatte, die ihn unter anderem an die Bayerische Staatsoper, die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala und die Opernhäuser in London, Paris und Berlin führte…
An der Wiener Staatsoper gastierte er im Jahre 1991 in „Lohengrin“ in der Rolle des Heerrufers des Königs, Dirigent: Peter Schneider, Regie: Wolfgang Weber. Im Jahre 2002 in die „Meistersinger von Nürnberg“ in der Rolle des Sixtus Beckmesser, Dirigent: Leopold Hager, nach einer Inszenierung von Otto Schenk.
Eike Wilm Schulte, der als „Jahrhundert-Beckmesser“ galt, verlieh seinen Rollen mit seiner überragenden Gesangstechnik und seiner großartigen Stimme ein ganz persönliches, unvergleichliches und einzigartiges Profil. Mehrere Jahre sang Schulte bei den Bayreuther Festspielen, den Heerrufer in „Lohengrin“, den Wolfram von Eschenbach in „Tannhäuser“ und den Gunther in der „Götterdämmerung“.
Außerdem war er ein bedeutender Konzertsänger und gesuchter Gesangslehrer.
Eike Wilm Schulte war Ehrenmitglied des Hessischen Staatstheaters. Im Jahre 2008 wurde ihm vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst als Anerkennung und Würdigung für seine langjährige, verdienstvolle künstlerische Tätigkeit die Goethe-Plakette verliehen. Diese ist die höchste Auszeichnung des Landes Hessen.
Im Rahmen der Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft, der er sehr eng und freundschaftlich verbunden war, hatte ich in den vergangenen Jahren die Gelegenheit KS Eike Wilm Schulte persönlich zu treffen und mit ihm sprechen zu können. Beim diesjährigen Künstlertreffen Mitte Oktober 2025 war er leider nicht mehr anwesend.
Ein großer Künstler und ein großer Mensch! Möge er in Frieden ruhen! Er hat es sich wahrlich verdient! Die Erinnerung an ihn wird bleiben!
Marisa Altmann-Althausen
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