Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (FREITAG, 13. FEBRUAR 2026)

13.02.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 13. FEBRUAR 2026)

Helmuth Rilling ist tot: Gründer der Bachakademie Stuttgart starb mit 92 Jahren

rill
Helmut Rilling. Foto: Facebook

Der Dirigent Helmuth Rilling ist verstorben. Maßstäbe setzte der Stuttgarter Musiker insbesondere mit seiner Auseinandersetzung mit dem Werk Johann Sebastian Bachs.
Liste der Share-Möglichkeiten öffnen Teilen
https://share.google/mqPk1TtrhILjd3o2M

Dr. Ingobert Waltenberger zum Tod von Helmut Rilling: Mit dem wirklich wissenden und für Chorliteratur idealen Dirigenten Rilling hatte ich als Wiener Chorbass die Ehre Joseph Haydns Jahreszeiten im August 2001 in der Royal Albert Hall in London (Proms Konzert) und in der Avery Fisher Hall im New Yorker Lincoln Center zu singen… Ingo Waltenberger 

Zum Tod von Helmuth Rilling Der Bach-Papst
Das Werk Johann Sebastian Bachs lag Helmuth Rilling besonders am Herzen. Seine Einspielungen wurden vielfach ausgezeichnet. Nun ist der Kirchenmusiker und Dirigent im Alter von 92 Jahren verstorben.
BR-Klassik.de.rilling

__________________________________________________________________________________

Wien/ Staatsoper: Szenenausschnitt aus LA TRAVIATA mit Xabier Anduaga 

Hay escenarios que se quedan contigo para siempre.
Por el público.
Por el reparto.
Y porque aquí fui muy feliz. ❤️🎶
Gracias @wienerstaatsoper

andua

ZU INSTAGRAM mit Video

__________________________________________________________________________________

Teatro Regio Parma zeigt „NORMA“ ab 15.2.2026

Dopo il successo di Orfeo ed Euridice, la 𝐒𝐭𝐚𝐠𝐢𝐨𝐧𝐞 𝐋𝐢𝐫𝐢𝐜𝐚 𝟐𝟎𝟐𝟔 prosegue con 𝐍𝐨𝐫𝐦𝐚 di 𝐕𝐢𝐧𝐜𝐞𝐧𝐳𝐨 𝐁𝐞𝐥𝐥𝐢𝐧𝐢, in scena da domenica 15 febbraio.
Quando l’amore viola il sacro, una donna sceglie il sacrificio. Norma è la tragedia dell’anima divisa.
@nicola.berloffa firma l’allestimento di @regioparma @teatripiacenza e @teatrocomunalemodena, con le scene di Andrea Belli, i costumi di Valeria Donata Bettella e le luci di Simone Bovis.
𝐑𝐞𝐧𝐚𝐭𝐨 𝐏𝐚𝐥𝐮𝐦𝐛𝐨 dirige la tragedia lirica, sul podio dell‘

normk

ZU INSTAGRAM

𝐂𝐚𝐬𝐭
Pollione DMITRY KORCHAK
Oroveso CARLO LEPORE
Norma VASILISA BERZHANSKAYA
Adalgisa MARIA LAURA IACOBELLIS
Clotilde ALESSANDRA DELLA CROCE
Flavio FRANCESCO CONGIU

📍 𝐓𝐞𝐚𝐭𝐫𝐨 𝐑𝐞𝐠𝐢𝐨 𝐝𝐢 𝐏𝐚𝐫𝐦𝐚
Domenica 15 febbraio 2026, ore 20.00 TURNO A
Martedì 17 febbraio 2026, ore 20.00 TURNO B
Venerdì 20 febbraio 2026, ore 20.00 TURNO C
Domenica 22 febbraio 2026, ore 15.30 TURNO D
Prova Under30 venerdì 13 febbraio 2026, ore 20.00
______________________________________________________________________________________

Karlsruhe: 48. Internationalen Händel-Festspiele 

HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE 2026, Foto: Studio Geissbühler

am 20.2.2026 werden am Badischen Staatstheater Karlsruhe die 48. Internationalen Händel-Festspiele eröffnet. Die Künstlerische Leitung liegt erneut in den Händen von Operndirektor Christoph von Bernuth als Künstlerischem Leiter, der Leitenden Opern- und Konzert­dramaturgin Stephanie Twiehaus als Kuratorin für das Konzert- und Rahmenprogramm und Orchesterdirektor Oliver Kersken. Insgesamt 28 Veranstaltungen präsentiert das Programm in Karlsruhe.

Auch in diesem Jahr stehen die Festspiele wieder unter einem Motto – es stammt aus der zentralen Festspiel-Oper Tamerlano und kreist um Wege der Befreiung aus Diktatur und Despotismus: „Standhaftigkeit und Verachtung sind Waffen gegen die Tyrannei.“ (Bajazet)

Als Inspiration zieht es sich durch viele Program­mierungen, konkret inhaltlich oder im abstrakten Sinne als künstlerische Selbstbestimmung und Befreiung aus einem starren Regelwerk.

Festspiel-Eröffnung am Freitag, 20.2. um 18 Uhr im Neuen Entrée

________________________________________________________________________________________

Tiroler Landestheater: idomeneo. Premiere am 14.2.2026

daiuz
Anastasia Lerman (Ilia) & Ariadni Wieser-Christoforidou (Ilia als Kind). © Barbara Palffy

Musiktheater | Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart; in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mozart ist erst 24 Jahre alt, als er aus München den Kompositionsauftrag für Idomeneo erhält – ein Meilenstein seines Schaffens und zugleich seine Lieblingsoper. Die Arien sind psychologisch komplex gezeichnet, die Chöre erschüttern durch ihre monumentale Wucht und die Orchesterfarben sind so reich, dass man die Stürme brausen hört und die inneren Kämpfe der Figuren unmittelbar spürt.

Nach dem Trojanischen Krieg kehrt König Idomeneo nach Kreta zurück, doch unterwegs wird sein Schiff von einem gewaltigen Sturm bedroht. In seiner Not schwört er dem Meeresgott Neptun, das erste Lebewesen, dem er an Land begegnet, zu opfern. Doch das Schicksal ist grausam: Kaum an Land, trifft Idomeneo ausgerechnet auf seinen Sohn Idamante. Dieser liebt die trojanische Prinzessin Ilia. Gleichzeitig begehrt Elettra, Tochter Agamemnons, den kretischen Prinzen. Die Zurückweisung Idamantes treibt sie in eine rasende Eifersucht. Und auch Neptuns Rache für das von dem verzweifelten König hinausgezögerte Opfer lässt nicht auf sich warten: Ein Seeungeheuer verwüstet die Insel. Idomeneo gesteht sein Gelübde und Idamante ist bereit, die Bevölkerung der Insel durch seine Selbstopferung zu retten, nachdem er das Monster selbst erschlägt. Doch Ilia bietet ihr Leben im Tausch für die Verschonung Idamantes an. Im entscheidenden Moment erklingt die Stimme Neptuns: Idomeneo muss zugunsten seines Sohnes abdanken und Idamante mit Ilia herrschen lassen. Sie stehen für eine neue Generation, die den Kreislauf von Krieg und Gewalt durchbrechen kann.

Das Werk ist mythologisches Welttheater, Gesellschaftskritik und zutiefst emotionale Musik zugleich. Dieser Komplexität widmet sich der erfolgreiche britisch-österreichische Regisseur Henry Mason und stellt sich mit seiner bildstarken und atmosphärischen Inszenierung erstmals dem Tiroler Publikum vor. Bühne und Kostüme gestaltet Jan Meier, der seit vielen Jahren eng mit Mason zusammenarbeitet und aktuell als Ausstattungschef bei den Salzburger Festspielen tätig ist. Die Titelrolle übernimmt mit Dovlet Nurgeldiyev ein Gast mit Engagements in großen Mozart-Tenorpartien, unter anderem an der Bayerischen Staatsoper in München. Idamante und Ilia verkörpern die Ensemblemitglieder Camilla Lehmeier und Anastasia Lerman, die zuletzt beide in Mozarts La clemenza di Tito brillierten. In der hochemotionalen Partie der Elettra wird Susanne Langbein zu erleben sein.

Regieteam und Besetzung

Musikalische Leitung Gerrit Prießnitz, Regie Henry Mason, Bühne & Kostüme Jan Meier, Video Sven Stratmann, Dramaturgie Diana Merkel, Idomeneo Dovlet Nurgeldiyev / Dmitry Ivanchey, Idamante Camilla Lehmeier, Ilia Anastasia Lerman, Elettra Susanne Langbein, Arbace Jason Lee, Oberpriester des Neptun Jason Lee, die Stimme / Neptun Oliver Sailer, Chorsoli Sopran Alexandra Anuşcă / Ana Akhmeteli, Chorsoli Alt Clarissa Toti / Sabrina Henschke, Chorsoli Tenor William Tyler Clark / Ivan Yesid Benìtez Fernandez, Chorsoli Bass Qi Wang / Seongchan Bahk

 Termine

Premiere Samstag, 14.2.26 / 19.00 Uhr Großes Haus (Dauer ca. 2 h 50, eine Pause)
22.2.26 / 19.00 Uhr, 28.2.26 / 19.00 Uhr, 11.3.26 / 19.30 Uhr, 15.3.26 / 19.00 Uhr, 26.3.26 / 19.30 Uhr, 17.4.26 / 19.30 Uhr, 19.4.26 / 19.00 Uhr, 22.4.26 / 19.30 Uhr, 24.4.26 / 19.30 Uhr

______________________________________________________________________________________

THE ROCKY HORROR SHOW im Stadtsaal Mistelbach

rocky

mein Name ist Reinhard Hirtl und ich bin Intendant des Musiktheaters Mistelbach (viele kennen mich als „Ritter Rost“ aus den Kittenberger Erlebnisgärten im Rahmen des Theatersommers Niederösterreich). Ich schreibe Ihnen heute mit einer Erfolgsmeldung:

Am Freitag, 13. März 2026, feiert das Kultmusical THE ROCKY HORROR SHOW im Stadtsaal Mistelbach Premiere. Die Resonanz ist überwältigend – mit bereits 5.000 verkauften Karten seit dem Verkaufsstart am 1. Oktober befindet sich Mistelbach im wahrsten Sinne im „Musical-Fieber“. Aufgrund der großen Nachfrage wurden inzwischen vier Zusatzvorstellungen eingeschoben.

Im Anhang sende ich Ihnen unseren Flyer. Unterhalb finden Sie zwei Links der regionalen Medien – MeinBezirk und NÖN.

Musiktheater – Der „Time Warp“ kehrt nach Mistelbach zurück – NÖN.at

Ein Kultmusical kehr zurück: The Rocky Horror Show in Mistelbach – Mistelbach

______________________________________________________________________________

NEUE CD von GRAMOLA Winter & CO: Fritz Kreisler/ Georg Breinschmid

brein

Kreisler Jubiläum/Werke für Violine und Orchester
Schmid/Aichner/Angerer/ORFSO/Szbg.Wind Phil.
Kreisler/Breinschmid/Paganini
1 CD, Gramola
€ 19.90
Veröffentlichungsdatum: 05.12.2025
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993501
Bestellnummer: 99350

Kreisler Jubiläum/Werke für Violine und Orchester
Benjamin Schmid stellte sich anlässlich des Kreisler-Jubiläumsjahres 2025 die Frage: Was passiert ca. 100 Jahre nach Fritz Kreisler für die Violine in Wien? Heraus kam diese phänomenale Aufnahme mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Lorenz Aichner mit orchestrierten Werken Kreislers und der Ersteinspielung des „Concerto for Beni Schmid for Solo Violin and String Orchestra“ (2023) des 1973 in Wien geborenen Georg Breinschmid, einem – um den Widmungsträger zu zitieren – „herrlichen Violinkonzert, das aus meiner Sicht viel mit dem Musikverständnis Fritz Kreislers gemein hat: Musik mit ungeteilter Spiellust, die sich den Parametern Melodie, Harmonieerlebnis und tänzerischer (respektive grooviger) Rhythmik unmittelbar und so kunstvoll wie möglich hingibt. Dabei gibt es immer ein Naheverhältnis zu instrumenteller Virtuosität und Klanglichkeit – bei beiden Komponisten ganz stark ausgeprägt.“ Von Fritz Kreisler stammen das Präludium und Allegro „im Stile von Pugnani“ sowie die „Viennese Rhapsodic Fantasietta“ in Bearbeitungen für (Streich-)Orchester. Kreislers „Concerto in One Movement“ basiert auf dem ersten Satz von Paganini’s Violinkonzert D-Dur op. 6 und erklingt hier in einer Bearbeitung für Blasorchester, eingespielt mit der Salzburg Wind Philharmonic unter Hansjörg Angerer.
________________________________________________________________________________________________

 Mainfranken Theater Würzburg präsentiert „DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER“ bei den 40. Bayerischen Theatertagen 2026

schweio
Das schweigende Klassenzimmer“ mit Patricia Schäfer, Julia Baukus, Eva-Lina Wenners, Nils van der Horst, Nils David Bannert und Tom Klenk. Foto: Laura Legge & Pauline Kuhn.

 Mit der Inszenierung DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER präsentiert das Mainfranken Theater Würzburg dokumentarisches Theater mit zeitgeschichtlicher Begleitung bei den Bayerischen Theatertagen 2026. Sie finden vom 8. bis 25. Mai am Theater Regensburg statt.

Die Inszenierung basiert auf dem gleichnamigen Erinnerungsbuch von Dietrich Garstka. Sie erzählt die Geschichte einer 12. Klasse in der DDR, die im Herbst 1956 mit einer Schweigeminute ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Ungarn-Aufstands setzt – ein Akt des Widerstands mit erheblichen Konsequenzen.

Regie führt Anna Stiepani, die Garstkas bewegende und historisch relevante Erzählung in einer gemeinsam mit Dramaturgin Barbara Bily erarbeiteten Fassung auf die Bühne bringt.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden die Aufführungen durch Zeitzeugengespräche als festen Bestandteil des Projektes ergänzt. Seit der Premiere der Uraufführung auf der Probebühne des Mainfranken Theaters im Jahr 2024 haben sich diese Dialogformate zur DDR-Geschichte zu einem zentralen Element der Vermittlung entwickelt und werden – auch im Rahmen des Gastspiels bei den Bayerischen Theatertagen – fortgeführt.

Die Einladung zu den Bayerischen Theatertagen 2026 würdigt die gesellschaftliche Bedeutung der Produktion. Mit ihrer Mischung aus szenischer Präzision, historischer Authentizität und pädagogischer Tiefe leistet DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte und der Förderung historischer Erinnerung.

DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER (Uraufführung)
von Dietrich Garstka, in einer Fassung von Barbara Bily und Anna Stiepani.

Regie: Anna Stiepani | Bühnen- und Kostümbild: Anna Wörl | Dramaturgie: Barbara Bily | Musik: Adrian Sieber | Licht: Anna Stiepani und Anna Wörl

Mit: Eva-Lina Wenners, Julia Baukus, Nils David Bannert, Nils van der Horst, Patricia Schäfer, Tom Klenk
________________________________________________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken