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INFOS DES TAGES (FREITAG, 11. SEPTEMBER 2026)

11.09.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 11. SEPTEMBER 2026)

Blindenmarkt: Die Herbsttage starten mit dem „Zarewitsch“

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Maja Triler als „Sonja“, DER ZAREWITSCH, Herbsttage 2026. Credit: Lukas Johann

Intendant Michael Garschall präsentiert eine fantasievolle und packende Legende über die Liebe gegen die Politik.

 Große Gefühle, Sehnsucht, Leidenschaft, Drama, und gleichzeitig auch Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sensibilität: Das alles erwartet das Publikum bei der 37. Auflage der Herbsttage Blindenmarkt vom 2. bis 26. Oktober 2026 mit Franz Lehárs Meisteroperette „Der Zarewitsch“.

Es ist der sprichwörtliche „Goldene Käfig“, in dem sich Alexej, der Zarewitsch, befindet. Abgeschottet von der Welt und in einem politisch geprägten Machtgefüge aufgewachsen, stellt er sich in bewusste Opposition zu diesem und zu den Erwartungen, die an ihn gestellt werden. Er gerät so in Konflikt mit seinem Vater, dem bereits an seinem Lebensende stehenden Zaren, den Hierarchien und der politischen Notwendigkeit, sich bereit für die Übernahme des Zarenthrons zu halten. Vor allem auch verschließt er sich allen Bestrebungen des Ministerpräsidenten hinsichtlich einer Vermählung im Sinne der Thronfolge und der Staatsräson.

So lässt dieser als letzte List die als Tscherkesse verkleidete Tänzerin Sonja in den Palast schleusen, um dem Zarewitsch erste erotische Erfahrungen zu ermöglichen.

Aus dem Wissen ihrer schicksalhaften Abhängigkeiten entsteht zwischen Sonja und dem Zarewitsch ein Spiel, bei dem sie dem Ministerpräsidenten und dem Hof ihre Liebe vortäuschen. Aus dem Spiel wird Ernst.

Dem Zarewitsch ist kein Happy End beschert, letztendlich siegt die Politik über Liebe und Leidenschaft.

Wahre Leckerbissen der Operettenliteratur

Bis es aber zum Finale in Franz Lehárs Meisteroperette kommt, wird das Publikum mit einem wahren Reigen an wunderschönen Melodien verwöhnt: „Einer wird kommen, der wird mich begehren“ (Sonja), „Bleibe bei mir … Hab nur dich allein“ (Zarewitsch, Soja) und allen voran Zarewitsch‘ Wolgalied „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ sind Melodien, die zu wahren Gassenhauern geworden sind. Mit ein Grund, warum sich Blindenmarkt-Intendant Michael Garschall besonders auf die diesjährige Produktion freut: „Schon lange habe ich den Wunsch gehegt, den ‚Zarewitsch‘ zur Aufführung zu bringen. Nun ist es mir gelungen, unserem Publikum mit einem exzellenten und auf die Operette perfekt zugeschnittenen Team einen wahren Leckerbissen der Operettenliteratur präsentieren zu können.“  

Da ist einmal Wolfgang Dosch zu nennen, der zum mittlerweile dritten Mal bei den Herbsttagen in Blindenmarkt für die Regie verantwortlich zeichnet und der auch eigens dafür eine spannende Fassung erstellt hat. Für die Rollen der Sonja und des Zarewitsch konnte Garschall die Elina-Garanča-Preisträgerin Maja Triler sowie Clemens Kerschbaumer gewinnen, der sein Rollendebüt als Zarewitsch gibt. In den Rollen von Mascha und Ivan sind Katrin Fuchs und Andreas Sauerzapf zu bewundern, als Großfürstin tritt die Doyenne des Theaters in der Josefstadt, Marianne Nentwich auf, und als Ministerpräsident kommt Janos Mischuretz von der Oper Graz nach Blindenmarkt.

Am Dirigentenpult wird Thomas Böttcher stehen, die Chorleitung liegt wieder in den bewährten Händen von Kurt Dlouhy, Marcus Ganser zeichnet für das Bühnenbild verantwortlich und Julia Pschedezki für die Kostüme. Für die Choreografie kehrt Monica Rusu nach Blindenmarkt zurück.

Es spielen und singen das Kammerorchester Ybbsfeld sowie der Chor und das Studio der Herbsttage Blindenmarkt.

Am 20. September 2026 findet um 11.00 Uhr im Foyer der Ybbsfeldhalle eine Werkeinführung zum „Zarewitsch“ mit den Stars der Produktion statt. Der Eintritt dazu ist frei.

Herbsttage 2026 in memoriam der langjährigen Festspielpräsidentin Hilde Umdasch

Informationen und Tickets:

Premiere „Der Zarewitsch“: 2. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Ybbsfeldhalle Blindenmarkt
Vorstellungen: 9., 10., 11., 16., 17., 18., 23., 24., 25., 26. Oktober 2026

Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Beginnzeiten!

Online-Tickets (zum Originalpreis) für alle Operettenaufführungen sowie weitere Informationen: www.herbsttage.at, Tel. 07473/666 80, karten@herbsttage.at

 Kartenbüro:

Gemeindeamt Blindenmarkt, Hauptstraße 17, 2. Stock (Aufzug), Freitag 10.00 – 12.00 Uhr – NEUE ZEITEN!

Mehr Infos:  https://www.herbsttage.at/presse/

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Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ von 7. November bis 13. Dezember 2026

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Fotos (v.l.): Maria & Martin Ivanov©Kulturverein Amadeusite; Samuel Neubauer©Amar Mehmedinovic; Barucco Harmonie©Barucco; Andreas Helm©Theresa
Pewal; BruckZuckMusi©Dorothea Neubacher; Haydn Geb.Haus Rohrau/Innenhof©Michael Linsbauer; Remy Ballot©Reinhard Winkler; Elloise Bella
Kohn©Marianne Rosenstiehl

Von 7. November bis Saisonschluss am 13. Dezember 2026 darf sich das Publikum auf Kompositionen von Joseph Haydn, Kammermusik-Raritäten, Harmoniemusik und innovativ interpretierte Volksmusik in den Schlössern Mannersdorf, Kittsee und Rohrau sowie im Haydn Geburtshaus Rohrau freuen. Anfang Dezember lädt das Musikvermittlungsprogramm „Ein Koffer voller Wunderklänge“ Kinder von 6 bis 12 Jahren zu einer spannenden Rätselreise durch Joseph Haydns Welt ins Haydn Geburtshaus Rohrau.

Die Konzertreihe findet ganzjährig (15. März – 13. Dezember 2026) statt. 
Weblink/Infos: https://www.haydnregion-noe.at/ [Programmänderungen vorbehalten]

Programm-Steckbrief 

  1. November bis Saisonabschluss am 13. Dezember 2026
  • Am 7. November präsentieren das brillante Musikerehepaar Maria Ramalchanova, Geige, und Martin Ivanov, Klavier, sowie der junge, schon vielfach ausgezeichnete, niederösterreichische Klarinettist Samuel Neubauer eine Auswahl kammermusikalischer Raritäten in einer Gegenüberstellung mit Joseph Haydns berühmtem „Zigeunertrio“ und seiner 94. Symphonie „Mit dem Paukenschlag“ in dieser speziellen Besetzung bei der „Rhapsodie im Schloss“ in Mannersdorf[Konzert ist bereits ausverkauft!]
  • Mit „Pathétique“ gastiert die Haydnregion Niederösterreich erstmals im benachbarten Burgenland, im prächtigen Barockschloss von Kittsee, wo das Originalklang-Ensemble Barucco am 21. November auf ausgewählten Blasinstrumenten ‚Harmoniemusik‘ zur Aufführung bringt — mit Auszügen aus Haydns „Jahreszeiten“ und Beethovens „Pathétique“ sowie Werken von Paul Anton Wranitzky und Paul Resch, die mit Esprit die Tradition ihres Vorbildes Haydn fortführten. [Konzert ist bereits ausverkauft!]
  • Beim stimmungsvollen „Advent im Haydnhaus“ am 28. November im Haydn Geburtshaus Rohrau sorgt das 2021 gegründete Volksmusik-Ensemble BruckZuckMusi, das musikalische und persönliche Einflüsse aus Salzburg, Ober- und Niederösterreich verbindet, für Darbietungen zwischen traditioneller Volksmusik, Klassik und modernen Klangfarben. Durch das Programm führt Verena Scheitz, bekannte Schauspielerin, Moderatorin und Kabarettistin, die mit Charme, Witz und Feingefühl adventliche Texte und Geschichten präsentiert.  [Beide Konzerte sind bereits ausverkauft!]
  • Das Musikvermittlungsprogramm „Ein Koffer voller Wunderklänge“, am 6. Dezember, geeignet für Kinder von 6 bis 12 Jahren, im Haydn Geburtshaus Rohrau, ist eine spannende, durch die Musik Joseph Haydns inspirierte Adventgeschichte rund um einen mysteriösen Koffer von ‚Papa Haydn‘ ― von und mit dem Accio Piano Trio.

·  „Preziosen der Kammermusik“ mit hervorragenden Solistinnen und Solisten rund um den französischen Geiger Rémy Ballot und die Klaviervirtuosin Eloïse Bella Kohn, u.a. von Joseph und Michael Haydn und Franz Schubert, bietet das traditionelle Saisonabschlusskonzert der Haydnregion Niederösterreich am 13. Dezember in Schloss Rohrau.
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Freiburger Barockorchester mit Bachs Brandenburgischen Konzerten in Paris, Stuttgart, Bad Urach, Bydgoszcz, Rostock, Berlin und Freiburg – 04.-12.10.2026

 Mit Johann Sebastian Bachs sechs Brandenburgischen Konzerten BWV 1046–1051 eröffnet das Freiburger Barockorchester im Oktober seine Konzertsaison 2026/27. Vom 4. bis 12. Oktober ist das FBO mit den Six Concerts Avec plusieurs Instruments in Paris (04.10.), Stuttgart (05.10.), Bad Urach (06.10.), Bydgoszcz (07.10.), Rostock (09.10.), Berlin (11.10.) und Freiburg (12.10.) zu erleben. Für das Orchester ist das Programm zugleich eine Rückkehr zu den eigenen Anfängen: Vor genau 30 Jahren eröffnete das FBO seine Freiburger Konzertreihe im Konzerthaus ebenfalls mit Bachs Brandenburgischen Konzerten.

 Die Vielfalt der sechs Konzerte erschließt sich dabei immer wieder neu. Bach stellte die Sammlung 1721 für Markgraf Christian Ludwig von Brandenburg zusammen und erprobte darin unterschiedlichste Besetzungen, Klangfarben und Formen des solistischen Zusammenspiels. Für Gottfried von der Goltz ist die langjährige Beschäftigung mit den Brandenburgischen Konzerten deshalb auch ein fortwährende Vertiefung: Zunächst steht für ihn der Gedanke des Wettstreits im Vordergrund, „in dem unterschiedliche Kräfte aufeinander reagieren“. Dann rücken die verschiedenen Charaktere der einzelnen Stücke stärker in den Blick, heute spielt für ihn der Tanz eine zentrale Rolle: „Wenn man so will, tanzen Kriegsherr, Liebhaber und Hirte auf jeweils ganz verschiedene Weise.“

 Die solistischen Partien übernehmen Musiker:innen aus den Reihen des FBO: Daniela Lieb (Flöte), Josep Domènech (Oboe), Moritz Görg (Trompete), Isabel Lehmann und Marie Deller (Blockflöte), Éva Borhi, Hannah Visser, Gottfried von der Goltz und Péter Barczi (Violine), Corina Golomoz und Werner Saller (Viola), Beatriz López Paz und Arthur Cambreling (Viola da Gamba) sowie Sebastian Wienand (Cembalo).

 Mit dem Zyklus knüpft das FBO zugleich an einen wichtigen Moment seiner eigenen Geschichte an. Im Oktober 1996 eröffnete es mit den sechs Brandenburgischen Konzerten seine Konzertreihe im Freiburger Konzerthaus. 30 Jahre später stehen die Werke erneut am Anfang einer Spielzeit – mit einem Blick auf Bach, der sich über die Jahrzehnte entwickelt hat. „Selbst wenn wir eine Musik schon oft aufgeführt haben, sind wir nie mit ihr fertig“, sagt Gottfried von der Goltz. „Denn die Frage bleibt immer dieselbe: Was wollen wir mit dieser Musik jetzt und heute sagen?“

 barockorchester.de. Weitere Informationen und News finden Sie auf Facebook und Instagram.

 Kartenservice der Abonnementreihen:

Freiburg: www.barockorchester.reservix.de

Johann Sebastian Bach
Brandenburgische Konzerte Nr. 1–6 BWV 1046–1051
Daniela Lieb Flöte
Josep Domènech Oboe
Moritz Görg Trompete
Isabel Lehmann & Marie Deller Blockflöte
Éva Borhi, Hannah Visser, Gottfried von der Goltz & Péter Barczi Violine

Corina Golomoz & Werner Saller Viola
Beatriz López Paz & Arthur Cambreling Viola da Gamba
Sebastian Wienand Cembalo
Freiburger Barockorchester

Konzerttermine:
Paris, La Seine Musicale
Sonntag, 4. Oktober 2026
Stuttgart, Liederhalle, Mozart-Saal
Montag, 5. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Bad Urach, Herbstliche Musiktage

Dienstag, 6. Oktober 202
Bydgoszcz, Festival
Mittwoch, 7. Oktober 2026

Rostock, Bachtage
Freitag, 9. Oktober 2026
Berlin, Philharmonie, Kammermusiksaal
Sonntag, 11. Oktober 2026, 19:00 Uhr

Freiburg, Konzerthaus, Rolf-Böhme-Saal
Montag, 12. Oktober 2026, 20:00 Uhr
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