INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. JULI 2026
DIE WIENER STAATSOPER BEIM FILM FESTIVAL AM WIENER RATHAUSPLATZ: »LA SONNAMBULA«, »NABUCCO« & »DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER«

Foto: Filmfestival/Sacher
Wiener Staatsoper: Bevor wir Sie heute über das Programm für die nächsten »Staatsopern-Sonntage« auf der großen Leinwand, sowie für den ersten Beitrag zum Kinder Opern Festival am Wiener Rathausplatz informieren, möchten wir Ihnen noch eines unserer speziell für das jüngste Publikum ausgerichteten Angebote ans Herz legen:
Am Sonntag, 19. Juli um 15 Uhr findet in der Wiener Staatsoper eine Kinderführung statt. Im Rahmen der Tour, die sowohl durch den großen Saal wie durch die Prunkräume der Staatsoper führt, dürfen sich die Kinder selbst im Umgang mit Requisiten üben und Theaterkostüme anprobieren. Sie erfahren Spannendes über Musikinstrumente, über Berufe auf und hinter der Bühne und erlernen so spielerisch, was alles für eine gelungene Vorstellung notwendig ist. Darüber hinaus erzählen wir Details und Geheimnisse zur Architektur sowie der Geschichte der Staatsoper. Die Führung ist für Kinder von 6 bis 10 Jahren geeignet.
Informationen zu unseren Kinderführungen
Nun aber zum Programm beim Film Festival am Rathausplatz:
VINCENZO BELLINI »LA SONNAMBULA« (2023)
Die Inszenierung von Marco Arturo Marelli, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, lässt die Sonnambula in einem Sanatorium stattfinden, in einer Zauberberg-Atmosphäre. Marelli löst das Werk psychologisch auf: Elvino ist ein junger Komponist und lebt seit Längerem in dieser Sanatoriumswelt, um sich vom Verlust der Mutter zu erholen. Amina bedeutet für ihn auch die Wiedergeburt der Mutter, er formt sie nach seinen Vorstellungen. Amina befreit sich (im Traum) von den Zwängen, Wünschen und Bildern, die an sie herangetragen werden. Zuletzt wird sie zur Primadonna und wird damit wieder ein Bild, das Elvino anbeten kann: eine Diva. Die Titelpartie singt Pretty Yende, es dirigiert Giacomo Sagripanti.
Termin → La sonnambula (2023)
Sonntag, 12. Juli, 21.15 Uhr
beim Film Festival am Rathausplatz
film festival am rathausplatz »La Sonnambula (2023)«
GIUSEPPE VERDI: »NABUCCO« (2021)
Mit Nabucco gelang Verdi sein Durchbruch als Opernkomponist. Zum ersten Mal verwendet er hier die große populäre Chormelodie, seine ganz persönliche Handschrift, die nicht nur diese Oper zum Erfolg führte. Zentrales Element der Inszenierung ist die Projektionsfläche, auf der hebräische Buchstaben und Texte zu sehen sind. Die im Verlauf der Handlung auftretende geistige Verwirrung Nabuccos zeigt sich auch optisch im Verrutschen, Verschwimmen und Sich-Auflösen dieser Texte. Plácido Domingo, zum Zeitpunkt der Aufzeichnung feierte er gerade seinen 80. Geburtstag, ist in der Titelrolle zu erleben. Den Ismaele singt Freddie De Tommaso, die Abigaille Anna Pirozzi. Es dirigiert Marco Armiliato.
Termin → Nabucco (2021)
Sonntag, 19. Juli, 21.15 Uhr
beim Film Festival am Rathausplatz
film festival am rathausplatz »Nabucco (2021)«
Programm auf der Kinderopern-Leinwand:
WOLFGANG A. MOZART: »DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER« (2024)
Bereits legendär ist Mozarts Zauberflöte für Kinder, die Jahr für Jahr nach dem Opernball direkt auf dem Tanzparkett aufgeführt wird. In der rund einstündigen Kurzfassung erleben mehrere Tausend Kinder die Magie dieser Märchen-Oper. Es spielen die Wiener Philharmoniker, 2024 unter der Leitung von Philippe Jordan, der neben seiner Rolle als musikalischer Leiter dem jungen Publikum auch alle Orchesterinstrumente näherbringt. Papageno ist niemand Geringerer als Spaßvogel Rolando Villazón.
Termin → Die Zauberflöte für Kinder (2024)
Freitag, 10. Juli, 18 Uhr
auf der Kinder Opern-Leinwand beim Film Festival am Rathausplatz
film festival am rathausplatz »Die Zauberflöte für Kinder (2024)«
Wir dürfen Ihnen nochmals unsere Sommeröffnungszeiten in Erinnerung rufen:
Bundestheaterkassen im Opernfoyer•
1. – 12. Juli: Mo-Fr 10-14 Uhr, Samstag & Sonntag geschlossen
•
13. Juli – 2. August: geschlossen
•
3. – 23. August: Mo-Fr 10-14 Uhr, Samstag & Sonntag geschlossen
•
ab 24. August: Mo-Fr 10-17 Uhr, Samstag & Sonntag 10-13 Uhr
Café Bar Aperitivo im Opernfoyer
im Zeitraum 1. Juli – 24. August: •
an Spieltagen (Fremdveranstaltungen): 10-22.30 Uhr
•
an spielfreien Tagen: 10-20 Uhr
Abonnement- & Bestellbüro in der Operngasse 2
im Zeitraum 29. Juni – 16. August:•
Persönlich: Mo-Do 9-16 Uhr
•
Telefonisch: Mo-Do 9-14 Uhr
•
Freitag – Sonntag geschlossen
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Saisonfinale am Opernhaus Zürich:
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Mit einem Wochenende voller musikalischer Höhepunkte endet am 12. Juli die erste Spielzeit unter Intendant Matthias Schulz
Nach dreizehn Opern- und vier Ballettpremieren, dem neuen Festival «Zürich Barock», der ersten internationalen Tournee des Orchesters der Oper Zürich unter seinem ursprünglichen Namen, der Gründung des Kinderopernorchesters, dem erstmals dreitägigen «Opernhaus für alle», einem kantonalen Opernkinotag sowie zahlreichen Debüts und internationalen Kooperationen verabschiedet sich das Opernhaus Zürich in die Sommerpause.
Den Auftakt des Abschlusses bildet am Freitag, 10. Juli, die letzte Vorstellung von Jules Massenets «Werther» in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca. Nach einer erfolgreichen Aufführungsserie verabschiedet sich die Produktion mit dem gefeierten Tenor Jonathan Tetelman in der Titelpartie vom Spielplan.
Parallel dazu ist im Bernhard Theater letztmals Simon Steen-Andersens Musiktheater «Wie du warst! Wie du bist!» zu erleben. Im Mittelpunkt steht die Mezzosopranistin und langjährige Ensemblesolistin Liliana Nikiteanu, die auf eine aussergewöhnliche Karriere und ein bewegtes Leben am Opernhaus Zürich zurückblickt. Eine Reflexion über Oper, Zeit und über die Erfahrungen mit einer alternden Stimme.
Am Samstag, 11. Juli, folgt die Dernière von Richard Wagners «Tannhäuser». Die Neuproduktion des isländischen Regisseurs Thorleifur Örn Arnarsson bildete den krönenden Abschluss der Opernpremieren der Saison und markierte zugleich das erfolgreiche Hausdebüt des Dirigenten Tugan Sokhiev.
Am Sonntagvormittag, 12. Juli, verabschiedet sich das Orchester der Oper Zürich mit dem 7. Philharmonischen Konzert in die Sommerpause. Unter der Leitung von Tugan Sokhiev erklingt ein französisches Programm mit Werken von Gabriel Fauré, Reinhold Glière, Claude Debussy und Maurice Ravel. Solistin ist die Harfenistin Anneleen Lenaerts.
Den Schlusspunkt der Saison setzt am Sonntagabend, 12. Juli Mozarts «Così fan tutte». Die musikalische Leitung übernimmt Roberto González-Monjas am Pult des Musikkollegiums Winterthur.
Matthias Schulz, Intendant des Opernhauses Zürich:
«Für mich lebt Oper vom Dialog: zwischen Werk und Gegenwart, zwischen Bühne und Publikum, zwischen grösster musikalischer Qualität und gesellschaftlicher Offenheit. Oper ist eine Kunstform mit viel Kraft gerade jetzt und in Zukunft und das wollten wir im Opernhaus Zürich erfahrbar machen. Uns ging es nicht nur um eine Abfolge von Premieren, sondern um ein Gesamtbild: grosse Repertoiretitel und Neuproduktionen, aber ebenso neue Formate und Zugänge. Projekte wie das Kinderopernorchester, ‹Opernhaus für alle› oder das Festival ‹Zürich Barock› stehen exemplarisch für den Anspruch, dieses Haus weiter zu öffnen und unterschiedliche Generationen und Perspektiven einzubeziehen. Gleichzeitig war es mir wichtig, das Profil des Opernhauses Zürich international zu schärfen, durch neue künstlerische Handschriften, durch Kooperationen und durch die verstärkte Präsenz unseres Orchesters. Dass unser Publikum diesen Weg mit so viel Neugier und Vertrauen begleitet, ist für mich eine grosse Bestätigung. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, Künstlerinnen und Künstlern sowie unseren Partnerinnen und Partnern, die diese erste Saison mit grossem Engagement getragen und geprägt haben».
Die neue Saison beginnt am 19. September mit dem Eröffnungsfest «24h Opernhaus» und am 20. September 2026 mit der Eröffnungspremiere von Mozarts «Die Zauberflöte» in der Inszenierung von Daniele Finzi Pasca.
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TTT über Geschwafel + „flachplaudernde Sandbänke“: backstage classical, z. B „Der Festspiel-Trick“ 7.7.2026
Sämtliche Beiträge stehen in Verantwortung des jeweiligen Autors!

Infam konstruierte Ungereimtheiten gegen die Bayerische Staatsoper! Simultane Ereignisse oder erzieherische Maßnahme?
TTT Einschätzung: Gehört Zukunft solchen Verblödungsmethoden? Flachdenkende „Sandbank des Geistes“ in moralischen Abgründen, Kulturclownery, Flachplauderei im Kulturzirkus?
Will A. Brüggemann Einfluss durch konstruierte Texte auch auf Werbekunden nehmen, indem er Verehrungsmichel bleibt, solange bei ihm geworben wird, er also damit Geld verdient?
Beispiel Bayerisches Staatsoper und die hervorragende Festspielleistung des Intendanten Serge Dorny, nun beschmutzt mit Text „Festspiel Trick“, nachdem Brüggemann Einnahmen fehlen.
Beendete Werbung z. B. erschienen 15. Juni 2026. Heute gibt es nur noch 2 Werbekunden.

A. Brüggemann, Herausgeber, hat nun einen 22 jährigen Buben texten lassen, zum Vollstrecker seiner Missgunst instrumentalisiert. Wer Klavier studierte, Musikwissenschaften studiert, Assistentdirigent und Komponist ist, fügt sich natürlich glänzend ohne Fakten – , Recherche-, Kenntnis – Orientierung in den Brüggemann – Kosmos.
A. Brüggemann werden mangelnde journalistische Standards zugeordnet, um bestimmte Wirkungen zu erzielen oder persönliche Agenda durchzusetzen. Vorwürfe reichen über Verzerrung von Fakten, gezielter Demontage von Personen bis zu Skandaljournalismus, da Texte statt objektiver Aufklärung eher negative Emotionen schaffen und Druck auf bestimmte Akteure im Kulturbetrieb auszuüben wollen, damit Grenze von Meinungsmache zu Vernichtungsfeldzügen überschreiten.
Er inszeniert sich als Vertreter des „kritischen Journalismus“, während die Methoden eher Boulevardjournalismus oder gezielter Rufschädigung ähneln und wird von Kritikern nicht als klassischer Investigativjournalist gesehen der Missstände aufdeckt, sondern als ein Akteur, der journalistische Mittel einsetzt, um persönliche Forderungen / Vorstellungen durchzusetzen. Hier dürfte es sich um Druck auf ehemalige Werbekunden handeln. Erneut versucht er auch den Weltkünstler Jonas Kaufmann anzuschießen.
Ich selbst habe in meinem Engagement in 3 Festspielen als Assistent, Spielleiter und Hausregisseur an der Bayerischen Staatsoper mitgewirkt. Tatsächlich ist diese repräsentative Werkschau aus den rd. 60 Inszenierungen mächtigem Repertoire weltweit einmalig. Sorgfältige szenische und musikalische Einstudierungen korrespondieren mit außergewöhnlichen Besetzungen. Der unkundige Schreiberling kann natürlich nicht wissen, dass außergewöhnliche Qualität allerorten oft Geld kostet und dies so manchem Besucher weltweit etwas wert ist – wäre sonst nahezu alles ausverkauft?
Details im Anhang, Unsinn
Tim Theo Tinn, 9.Juli 2026
Anhang Textauszüge aus „Der Festspiel-Trick“,
Zuviel unstrukturierter Unsinn, als dass es weiterer detaillierter Bloßstellung wert wäre. „Und das steigt, zumindest bei einem Teil der Vorstellungen, spürbar: Dieselbe Inszenierung, dieselbe Besetzung, derselbe Vorhang – im Festspielsommer aber im Schnitt rund 23 Prozent teurer als im März
Turandot, Macbeth, Rigoletto, La Cenerentola, Fidelio, Norma, Rusalka, Faust, Der Freischütz – also mehr oder weniger das reguläre Repertoire der Saison, ergänzt um zwei, drei Premieren. Nur diesmal mit Sommerhitze, Touristen aus aller Welt und einem selbstbewussteren Preisschild.
Das eigentliche Problem liegt aber tiefer, und es zeigt sich im Vergleich. In Aix-en-Provence, Salzburg oder Bayreuth weiss man, wofür man den Aufpreis zahlt: Bayreuth spielt ausschliesslich Wagner im traditionellen Festspielhaus, Aix-en-Provence und Salzburg konzentrieren sich auf eine Handvoll eigens für den Sommer gebaute Neuproduktionen mit besonderen und seltenen Besetzungen und wochenlangen Proben.
Das Ergebnis ist Qualität in allen Registern. München macht das Gegenteil: Es stemmt in sechs Wochen fast seinen kompletten Jahresspielplan – und hantiert damit am absoluten Limit. Wer ein Haus so ausreizt, darf sich über Abendroutine nicht wundern; im Zweifel bekommt man im Festspielsommer sogar weniger Sorgfalt als in einer ruhigen Repertoirevorstellung im November.,
Jahr für Jahr steht dort ein Liederabend mit Jonas Kaufmann und das zum Preis einer ganzen Opernvorstellung. Diesen Sommer sind noch reihenweise Karten zu haben. Der immer gleiche Star, Warum also nicht auf wenige Werke setzen und diese exzellent machen, statt ein überbreites Menü aus den bekanntesten Klopfern des Repertoires anzurichten? Innovativ ist das jedenfalls nicht. Es ist einfach nur viel. Der Aufpreis kauft die bessere Aussicht, nicht die bessere Oper. München hat perfektioniert, wie man in der Hochsaison mehr verlangt; die Kunst, in derselben Zeit auch mehr zu
liefern, überlässt es grosszügig Aix-en-Provence, Salzburg und Bayreuth.“

