INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. APRIL 2026)
Wiener Staatsoper: Kartenkontingnent für »WOZZECK« am Samstag, den 11.04.2026
Für »WOZZECK« am Samstag, den 11.04.2026 steht ein Kontingent von 120 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.
Dieses Angebot kann ab Freitag, den 10.04.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.
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Illusionisten. Ortsgruppe Salzburg

Salzburg. Blick über die Salzach auf die Altstadt mit dem Dom und der Festung Hohensalzburg.
Salzburg ist das Herz vom Herzen Europas. Es liegt in der Mitte zwischen Süd und Nord, zwischen Berg und Ebene, zwischen der Schweiz und den slawischen Ländern. (Hugo von Hofmannsthal, 1920) © Thomas Prochazka
Von Thomas Prochazka
Markus Hinterhäuser ist als Intendant der Salzburger Festspiele Geschichte. Das Projekt » Festspielbezirk 2030 « hat bereits ein Jahr Verspätung. Und dann wären da noch jene Fragen, die nicht gestellt werden.
Eine Spurensuche.
Wir erinnern uns: Am 29. Jänner berichtete die Kronenzeitung, Markus Hinterhäuser habe nach erfolgter Ausschreibung und den Anhörungen für die Leitung der Sparte » Schauspiel « von Karin Bergmann als liebe Freundin
gesprochen, die sich immer wieder sehr entscheidend zu Theaterfragen geäußert hat
. Auch stand zu lesen, daß die ehemalige Burgtheaterdirektorin an den Anhörungen teilgenommen hat. Allerdings hatte sich Karin Bergmann nicht beworben. Die Folge: eine eilig einberufene Sitzung des Festspiel-Kuratoriums, nach der die aktuelle Vorsitzende, Salzburgs Landeshauptmann Karoline Edtstadler, dem Intendanten die gelbe Karte
zeigte. (Man kennt sich aus beim Fußball in der Mozartstadt.) Und: Der (dienstlich) abwesende Intendant solle sich erklären.
Einen Monat später war davon nur mehr am Rande die Rede. Dafür waren jetzt Vorwürfe im Umgang mit Mitarbeitern aufgetaucht, und das Wort » Wohlverhaltensklausel « begehrte dringend Berücksichtigung um das Wort des Jahres…
…Salzburg ist dann gut, wenn es den Anspruchsvollsten genügt
, postulierte Oscar Fritz Schuh einst. Davon ist man heute weit entfernt. Allerdings nicht nur bei den Sommerfestspielen. Und nicht nur in Salzburg.
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Die Oper Zürich hat ihren Spielplan für 2026/27 bekanntgegeben und bietet eine Dichte an Sängerstars an, mit der Zürich in der kommenden Saison die Nase wohl ziemlich weit vorne hat.
Stark die Puccini-Besetzungen: Sonya Yoncheva singt Manon Lescaut als auch Tosca, Jonas Kaufmann ist Dick Johnson in La fanciulla del west, Benjamin Bernheim übernimmt abermals den Ruggero in der Puccini-Rarität La rondine und Anna Netrebko kehrt nach längerer Abwesenheit wieder zur Mimi in La bohème zurück. Zudem singt Juan Diego Florez den Romeo in Gounods Romeo et Juliette, Cecilia Bartoli den Sesto in Mozarts La clemenza di Tito, Lise Davidsen die Elisabetta in Don Carlo, und Elina Garanca kehrt mit einem Liederabend nach Zürich zurück.
Der komplette Spielplan ist online: https://www.opernhaus.ch/spielplan/oper-2627/
Lukas Link
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Opernhaus Zürich stellt Saison 2026/27 vor

Oper Zürich. Foto: Andrin Fretz
Die Saison 2026/27 des Opernhauses Zürich steht im Zeichen dreier Leitmotive: Magie – als Transformation des Unsichtbaren. Abgründe – als Ausdruck existenzieller und gesellschaftlicher Konflikte. Sowie Ungesehenes – in neuen ästhetischen Zugriffen auf das Repertoire. Das Opernhaus Zürich unter seinem Intendanten Matthias Schulz begreift Oper und Ballett als verdichtete Gesamtkunstwerke, in denen Musik und Text, Bild und Narration zu einer intensiven ästhetischen Erfahrung verschmelzen. In der besonderen Intimität des Opernhauses mit seinen 1.100 Plätzen entsteht ein Raum, in dem sich künstlerische Intensität und gesellschaftliche Reflexion unmittelbar begegnen. Zugleich öffnet sich das Opernhaus konsequent nach aussen und spricht mit neuen Formaten und Spielorten gezielt ein vielfältiges Publikum an.
Dieses programmatische Profil manifestiert sich in 18 Premieren in Oper und Ballett sowie 20 Wiederaufnahmen, im zehntägigen Festival «Zürich Barock», in Konzertzyklen mit dem Orchester der Oper Zürich und dem Orchestra La Scintilla sowie Festkonzerten mit internationalen Solist:innen und Kooperationen mit anderen Zürcher Institutionen. Hinzu kommt ein breites Angebot an Kammerkonzerten und Vermittlungsformaten, eine neue Spielstätte sowie gross angelegte Veranstaltungen für ein breites Publikum.
Ein Höhepunkt der Saison 2026/27 ist der Abend «Rachmaninow – Die drei Open»: Das Programm vereint mit «Aleko», «Der geizige Ritter» und «Francesca da Rimini» die drei einzigen vollendeten Opern Sergei Rachmaninows. Zwei der Werke werden erstmals in der Schweiz aufgeführt. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda, Regie führt Dmitri Tcherniakov.
Thematischer Fokus: Amerika
Ein programmatischer Schwerpunkt richtet den Blick auf zentrale Momente der US-amerikanischen Geschichte und deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart: «Doctor Atomic» thematisiert das Manhattan-Projekt und den Beginn des Atomzeitalters, «La fanciulla del West» beleuchtet den Mythos des Wilden Westens als Gründungsnarrativ der Vereinigten Staaten, «Angels in America» reflektiert die gesellschaftlichen Brüche der AIDS-Krise in der Reagan-Ära.
Oper im Dialog mit anderen Künsten
Mehrere Produktionen entstehen an der Schnittstelle von Musiktheater und zeitgenössischer Kunst: Die Performancekünstlerin Vanessa Beecroft gibt mit der Inszenierung von «Doctor Atomic» ihr Operndebüt, die New Yorker Künstlerin Mika Rottenberg gestaltet den Bühnenraum für «L’elisir d’amore», der international diskutierte KI-Künstler Boris Eldagsen entwickelt Videoarbeiten für «Elektra». Zudem realisiert die Schweizer Sängerin und Songschreiberin Sophie Hunger ein eigenständiges Programm für das Opernhaus Zürich.
Repertoire neu gelesen
Klassiker des Opernrepertoires werden durch markante Regiehandschriften neu interpretiert: Die Saison eröffnet mit einer spektakulären Neuinszenierung der «Zauberflöte» von Daniele Finzi Pasca – eine bildgewaltige, poetische Lesart mit der Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann als Pamina. Mit «Elektra» kehren Lorenzo Viotti und Lydia Steier zurück. Die finnische Sopranistin Miina-Liisa Värelä gibt ihr Zürcher Debüt. «La traviata» wird erstmals von Christof Loy inszeniert; am Pult steht Joana Mallwitz. Das grosse französische Repertoirewerk «Samson et Dalila» wird von Gianandrea Noseda und Evgeny Titov neu interpretiert. Rihab Chaieb und Stanislas de Barbeyrac werden in den Hauptpartien wie auch am Opernhaus debütieren.
Internationale Stimmen
Die Saison vereint herausragende Sängerpersönlichkeiten sowohl in Neuinszenierungen als auch in Wiederaufnahmen: Jonas Kaufmann und Anja Kampe in «La fanciulla del West», Anna Netrebko als Mimì in «La bohème», Juan Diego Flórez in «Roméo et Juliette», Lise Davidsen als Elisabetta in «Don Carlo», Sonya Yoncheva als Manon Lescaut, Benjamin Bernheim in «La Rondine» und Michael Volle in «Das Rheingold» und «Die Walküre». Zugleich wird gezielt auf neue Stimmen gesetzt, die prominent positioniert werden und Raum für Entdeckungen eröffnen.
Festival «Zürich Barock»
Die zweite Ausgabe des Festivals «Zürich Barock» widmet sich Werken von Händel und Mozart – mit dem Orchestra La Scintilla und internationalen Gästen wie Cecilia Bartoli, Jordi Savall und Philippe Jaroussky. Höhepunkt ist die Premiere von «Rinaldo» mit Regula Mühlemann und Christophe Dumaux.
Ballett Zürich zwischen Tradition und Neugestaltung
Das Ballett Zürich bewegt sich in der Saison 2026/27 zwischen Tradition und zeitgenössischer Neugestaltung. Ballettdirektorin Cathy Marston eröffnet die Spielzeit mit einer Neuinterpretation von Shakespeares «Ein Sommernachtstraum». In einer poetisch-gebrochenen Szenerie auf einem verlassenen Rummelplatz wird die Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit dem «Concerto for Turntables and Orchestra Nr. 1» von Gabriel Prokofjew kontrastiert. Der zweiteilige Abend «Slow Rush» stellt choreografische Handschriften unterschiedlicher Generationen einander gegenüber: Während Jiří Kylián mit «Last Touch First» eine entrückte, verlangsamte Bewegungswelt entwirft, setzt Stephanie Lake mit einer Neukreation einen temporeichen Gegenpol. Mit «See the Music, hear the Dance» knüpft die Company an seine Tradition mit George Balanchine an und verbindet neoklassische Ästhetik mit zeitgenössischen Positionen, mit Werken von Cathy Marston und dem US-amerikanischen Choreografen Justin Peck. Ergänzt wird das Saisonprogramm unter anderem durch Arbeiten von Mats Ek, William Forsythe und Hans van Manen sowie Projekten mit gesellschaftlicher Wirkung, die Tanz als partizipative und inklusive Kunstform im Stadtraum verankern.
Kooperation mit dem Tonhalle-Orchester
Ein zentrales musikalisches Projekt ist der Prokofjew-Zyklus in Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester Zürich: Unter der Leitung von Paavo Järvi und Gianandrea Noseda erklingen vier Sinfonien von Sergej Prokofjew sowie Solokonzerte mit Sol Gabetta, Hilary Hahn, Daniil Trifonov und Hayato Sumino – im Dialog mit Werken des Schweizer Komponisten Dieter Ammann.
Internationale Gastspiele
Neben den Konzertformaten legt das Opernhaus Zürich grossen Wert auf internationalen Austausch und Gastspiele, die wichtiger Bestandteil der künstlerischen Arbeit sind. Gastauftritte auf internationalen Bühnen ermöglichen den Dialog mit einem weltweiten Publikum und stärken die Rolle des Orchesters als kultureller Botschafter. Im August sind Chor, Orchester und ein herausragendes Ensemble mit Giuseppe Verdis «Un ballo in maschera» zu Gast beim Edinburgh International Festival.
Im März 2027 folgt ein grosse Gastspielreise mit dem Orchester der Oper Zürich in die Philharmonie de Paris und die Carnegie Hall in New York City. Erstmals in der Geschichte beider Spielorte wird der vollständige «Ring»-Zyklus aufgeführt. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda versammelt die Produktion eine hochkarätige internationale Besetzung, darunter Michael Volle als Wotan/Wanderer, Klaus Florian Vogt als Siegfried und Siegmund sowie Camilla Nylund als Brünnhilde.
Für ein breites Publikum
Mit Formaten wie «Opernhaus für alle» wird das Haus im Sommer zum offenen Kulturraum: Ein Open-Air-Wochenende auf dem Sechseläutenplatz mit Live-Übertragungen der Neuproduktion «Samson et Dalila» (Regie: Evgeny Titov, Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda) und dem Ballett «Ein Sommernachtstraum» sowie einem Konzert mit dem Orchester der Oper Zürich, Gianandrea Noseda und Lise Davidsen lädt ein vielfältiges Publikum auf den Sechseläutenplatz ein. Ergänzt wird das Angebot durch ein 24-Stunden-Eröffnungsfest, den Opernkinotag, das Kinderopernorchester sowie vielfältige Vermittlungsprogramme im Haus und in der neuen Spielstätte «Opernhaus im Quartier».
Service
Der Abonnementverkauf beginnt Mitte April 2026. Der freie Vorverkauf von Einzelkarten startet am 20. Juni 2026 an der Billettkasse im Opernhaus, unter www.opernhaus.ch oder per E-Mail: tickets@opernhaus.ch.
Ein grosser Dank gilt dem Kanton Zürich, den Partner:innen Rolex, UBS und Zurich Versicherung, den Freundeskreise von Oper und Ballett, Gönner:innen und Sponsor:innen.
Das Material zur Saison 2026/27 können Sie hier downloaden:
- Download Mediendossier
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- Opernhaus Zürich: Premieren, Festival, Konzertantes und Repertoire
- Ballett Zürich: Premieren und Repertoire
- Orchester der Oper Zürich: Konzerte und Gastspiele
- Sonderprojekte und Vermittlung
- Rollen- und Hausdebüts
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- Editorial Matthias Schulz
- Download Fotos + Premierenvisuals
- ISSUU-Ausgabe Saisonbuch 2026/2027
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Musikverein Graz: Das nächste Konzert: Wir dürfen Sie auf unser kommendes Orchesterkonzert am Montag, 20.04.2026 und Dienstag, 21.04.2026 hinweisen:

Sebastian Weigle. Foto: Kirsten Bucher
• Veranstalter: Musikverein Graz
• Was: Sebastian Weigle, Grazer Philharmoniker
• Wann: Montag, 20. April 2026 & Dienstag, 21. April 2026, Beginn 19.30 Uhr
• Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
• Tickets: Musikverein Graz, tickets@musikverein-graz.at, +43-316-822455,
Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
• Rubrik Klassik, Orchesterkonzert
• Programm: Carl Maria von Weber: Symphonie Nr. 1, Richard Strauss: Don Juan, Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 7
• Information zum Musikvereins-Konzert:
Sebastian Weigle, der sich selbst als „Wanderer zwischen Orient und Okzident, deutschem und slawischem Repertoire“ bezeichnet, gastiert mit den Grazer Philharmonikern im Musikverein Graz. Auf dem Programm stehen Webers jugendlich-romantische Erste Symphonie, Strauss’ mitreißender „Don Juan“ sowie Dvořáks dramatische Siebte Symphonie. Ein facettenreicher Konzertabend, der große orchestrale Klangwelten eindrucksvoll zur Geltung bringt.
Künstlerfotos in hoher Qualität:
https://www.swisstransfer.com/d/af24348c-049a-40fb-bd86-c8ceb486c3cd
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Wien/ Konzerthaus. Preisermäßigte Karten über „Verbund“ für Freitag 17. April 2026
Zum Selbstbestellen
Ermäßigte Karten über Ihren Promotionslink sichern
https://ticket.konzerthaus.at/de/specialoffer/n27iwgqwhzpq6
Fr, 17. April 2026, 19.30 Uhr
Konzerthaus – Regiekarten zum Sonderpreis von € 15,– pro Karte
ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Prégardien / Meister
Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und sein ehemaliger Chefdirigent Cornelius Meister präsentieren ein vielseitiges Programm, das den Bogen von der Spätromantik bis in die Gegenwart spannt:
Werke der 2023 verstorbenen finnischen Komponistin Kaija Saariaho treffen auf Modest Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« sowie Gustav Mahlers »Rückert-Lieder«, interpretiert vom international gefragten Tenor Julian Prégardien – einem „begnadeten Geschichtenerzähler, der weiß, wie er Publikum und Bühne miteinander verbindet“ (Marion Eigl, Die Presse).
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»Lasst euch entgrenzen!« Internationales Festival für Musik und Theater »Mannheimer Sommer« veröffentlicht Programm

Der Vorverkauf startet
Unter dem Motto »Lasst euch entgrenzen!« wird vom 18. bis 28. Juni 2026 das internationale Festival für Musik und Theater »Mannheimer Sommer« stattfinden. Biennal von der Oper des Nationaltheaters Mannheim veranstaltet, bietet das Festival ein breites Programm unterschiedlicher Formate, künstlerischer Perspektiven und Genres. Von der großen Opernpremiere, über ein Streichquintett im Fußball-Stadion oder einen interaktiven Drum Roboter im Museum bis hin zur Tanzperformance und intimen Wohnzimmerkonzerten. Opernstars wie Diana Damrau, namhafte Künstler*innen wie Charly Hübner, Boris Charmatz, Kat Frankie oder das Orchester in Residence »Wooden Elefant« erobern elf Tage lang die Bühnen des Nationaltheaters sowie neue Orte in der Stadt. Auf der heutigen Pressekonferenz in der Interimspielstätte OPAL, stellte das Festivalteam um Jan Dvořák, Jakob Kotzerke, Cordula Demattio und Julia Warnemünde das detaillierte Programm vor. Zeitgleich startete der Vorverkauf.
Das künstlerische Leitungsteam, Jan Dvořák und Jakob Kotzerke, ist voll Vorfreude. »Unser Motto ›Lasst euch entgrenzen‹ soll ein Signal für Neugier und Entdeckungsfreude sein – wir wollen dazu verführen, die künstlerischen Gebiete jenseits der traditionellen Grenzen zu erkunden«, so Jan Dvořák. Und Jakob Kotzerke ergänzt: »Die Festivalausgabe 2026 wird zu großen Teilen in und rund um unsere Interimspielstätte OPAL stattfinden. Wir sind begeistert, dass viele ungewöhnlichen Veranstaltungsorte in der Stadt hinzu kommen und wir großartige Kooperationspartner gewinnen konnten«.
Premieren und Eigenproduktionen des Nationaltheaters
Neben Gastspielen und Konzerten stehen Eigenproduktionen des Nationaltheaters im künstlerischen Zentrum, allen voran die Premiere von W. A. Mozarts Oper »Die Zauberflöte« in der Inszenierung von Cordula Däuper, mit der das Festival am 18.06. im OPAL eröffnet. Claudio Monteverdis »L’Orfeo« (Regie: Markus Bothe, Musikal. Leitung: Jörg Halubek) im Schlosstheater Schwetzingen (23., 24.06.) ist als zweite große Opernneuproduktion des Nationaltheaters zu erleben. Mit diesem Werk beginnt vor über 400 Jahren die Geschichte der Oper. Und wie kein anderes Stück stellt dieses die Frage, welche Grenzen uns Menschen gesetzt sind und ob wir sie überwinden können.
Ein weiteres Highlight ist »E.L.I.Z.A.«, eine Musiktheater-Installation von Kommando Himmelfahrt im Studio Werkhaus, die sich mit dem vor 60 Jahren entwickelten, ersten Chatbot der Geschichte beschäftigt und dabei eine düstere Utopie von Selbstoptimierung, emotionaler Steuerung und digitaler Verheißung entwirft.
Projekt-Wettbewerb mit vier Uraufführungen
Ungewöhnliche Perspektiven und zeitgenössische Impulse versprechen die vier Uraufführungen, die als Gewinnerproduktionen aus dem Projekt-Wettbewerb der Oper »TO THE EDGES« (2025) hervorgegangen sind. Der Wettbewerb richtete sich an künstlerische Gruppen, die ausgehend von Mozart, die Grenzen des Musiktheaters erkunden und ortsspezifisch in Mannheim arbeiten wollen.
Das Berliner Regieduo Vöcks de Schwindt lädt mit seiner Produktion »Queer Opera Love. Ein dokumentarischer Hausbesuch« zu einem Mannheimer Opernfan ein. Ausgehend von ihrer eigenen Opernleidenschaft erkunden sie dabei die Querverbindungen zwischen Begeisterung für die Oper, Biographie und queeren Identitäten.
Unter dem Titel »Mozart. Schwarzenegger. Hitler« erzählen die österreichische Regisseurin Isabella Sedlak und Musiker Thomas Moked Blum in ihrer Musik-Performance die tragikomische Geschichte eines Mozarts des 21. Jahrhunderts: zwischen TikTok und Rokoko, Selbstinszenierung und Selbstzweifel.
Das Pariser Performance-Kollektiv †een▲ge god wagt mit »Don Giovanni (Justin Bieber Remix)« in der Mannheimer Friedenskirche ein Musiktheater-Ritual. Es beschwört den Mythos von Don Giovanni, der als Popstar Justin Bieber wiederkehrt.
Nur acht Takte des »Lacrimosa« aus dem »Requiem« stammen aus W.A. Mozarts Feder. Sie werden zum Ausgangspunkt einer begehbaren Tanztheater-Installation von Lucia Wunsch, Bendrik Grossterlinden und Emilia Bongilaj, die ebenfalls in der Friedenskirche zu erleben ist.
Internationale Gastspiele in prominenter Besetzung – von Technobeats bis große Arien
Im facettenreichen Gastspielprogramm darf man sich auf ein besonderes Wiedersehen freuen. Die große Sopranistin Diana Damrau kehrt am 19.06. mit einem Liederabend auf die Bühne des Mannheimer Nationaltheaters zurück, wo sie in den frühen Jahren ihrer Karriere als Ensemblemitglied der Oper engagiert war.
Bei »Mercy Seat« im Alten Kino Franklin (20., 21.6.) verschmelzen Schauspieler Charly Hübner und das Ensemble Resonanz Schuberts »Winterreise« mit Songs von Nick Cave. Direkt im Anschluss fährt die historische Mannheimer Straßenbahn als Festivalshuttle ins OPAL zum »Maskenball« (20.06., Festivalzentrum und Foyer) im venezianischen Stil.
Inspiriert von Björks »Homogenic« begeben sich Singer-Songwriterin Kat Frankie und ihr Vokalensemble B O D I E S für ihr neues Musiktheater »Hunter« (23.06., OPAL) in ein Spiel über Regeln, Rollen und den Zustand des Herzens – zwischen Basketballplatz, Pop, Oper und Elektronik. Im Solokonzert (24.06., Festivalzentrum) ist Kat Frankie dann noch einmal mit ihrem unverwechselbaren Indie-Pop-Sound an der Gitarre zu erleben.
»Wooden Elephant« ist das diesjährige Ensemble in Residence beim »Mannheimer Sommer«. Das international besetzte Streichquintett verwandelt höchst raffiniert Pop- und Elektronik-Alben in akustische Kammermusik. Während des Festivals spielen »Wooden Elephant« nicht nur vier Konzerte, das Ensemble hat seinen Probenraum im oberen Foyer des OPAL eingerichtet und lädt dort auch zum öffentlichen Workshop »Pop auf Streichinstrumenten« ein. Für »Lemonade« von Beyoncé für Streichquintett und Sprecherin (24.06.) erobert »Wooden Elephant« zudem einen spektakulären Ort, das Rhein-Neckar-Stadion des »Vereins für Rasenspiele (VfR)« und interpretiert dort mit Sprecherin Sandra Bourdonnec eines der radikalsten und beeindruckendsten Alben von Beyoncé aus dem Jahr 2016.
Bei »Best of Wooden Elephant« (26.06., Festivalzentrum) und Pop-Up Konzerten (22., 23.06., Sepp Herberger-Lounge im Rosengarten) ist das Quintett nochmals zu erleben.
Moritz Simon Geist ist Klangkünstler und Erfinder an der Schnittstelle von elektronischer Musik, Robotik und Performance. Seine Installation »MR-808«, ein überdimensionaler Drum- Roboter, der live vom Publikum im Technoseum (ab 23.06.) programmiert werden kann, ist eine Hommage an die legendäre TR-808 aus dem Jahr 1980, deren Sound prägend für Hip Hop und Techno ist. Außerdem gibt Geist ein Roboter-Techno Konzert (23.06.) im Festivalzentrum.
Bis heute hält die Faszination des Mythos’ um Mozarts »Requiem« an. So unklar die Entstehung der 40. Sinfonie, so unumstritten ihr leidenschaftlicher Ausdruck. Mit seiner gefeierten Choreographie »10000 Gesten« verwandelt Boris Charmatz Mozarts hochemotionales »Requiem« in ein körperliches Erlebnis, in dem jede Bewegung und jeder menschliche Kontakt flüchtig sind (25.06, OPAL).
Im 8. Akademiekonzert (23.06.) geht es ebenfalls um Mozarts »Requiem« und die Sinfonie g-Moll. Dirigent Rinaldo Alessandrini, Soli und Chor des Nationaltheaters sorgen für ein bewegendes Konzerterlebnis im Mozartsaal des Mannheimer Rosengarten.
Besondere Konzerte an besonderen Orten sind u.a. in der Mannheimer Friedenskirche zu hören, die dafür extra ihre eigentlich verschlossenen Türen öffnet. So etwa, wenn das renommierten Stuttgarter Alte-Musik-Ensemble »Il Gusto Barocco« die »Kunst der Fuge« unter der Leitung des Cembalisten Jörg Halubek zu Gehör bringt (25.06.). Unter dem Himmel des Planetariums öffnen sich Herzen, Ohr und Geist, wenn das legendäre Frankfurter »Ensemble Modern« mit »Atlas Eclipticalis« Sternbilder in meditative Klänge nach John Cages Zufallskomposition von 1961 übersetzt (25.06.).
Am letzten Festivalwochenende hat das »Phantom der Operette« (27.06.) im OPAL seinen musikalisch-vergnüglichen Auftritt. Ausgehend von Emmerich Kálmán erforscht das Kollektiv »La Fleur« singend und tanzend ein totgesagtes Genre. Am Tag zuvor (26.06.) kann man beim »Orchesterkaraoke« mit sinfonischer Begleitung im OPAL stimmgewaltig das Wochenende einläuten und es dann letztendlich am Sonntag bei der »Landschaftsmusik« im Luisenpark (28.06.) stimmungsvoll mit der Mannheimer Bläserphilharmonie ausklingen lassen.
Und sonst noch: Familientag am 21.06. mit vielen kostenfreien Veranstaltungen, Kunstperformance »Slime Studies« von Anik Lazar durchgängig im Festivalzentrum, Operngala mit Feuerwerk »Schloss in Flammen« am 27.06., Parties und Nachgespräche.
Der »Mannheimer Sommer« wird maßgeblich gefördert durch die Stadt Mannheim, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie durch die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V., die Stiftung Nationaltheater Mannheim und die Heinrich-Vetter-Stiftung.
Tickets und Programm unter mannheimer-sommer.de
Pressemappe unter https://www.nationaltheater-mannheim.de/presse/meldungen/
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IPG/ Ruppersthal/NÖ : Entdecken Sie Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris), damit Sie das Schönste nicht verpassen!
Herzlich willkommen zur 652. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG
Konzert
am Sonntag, dem 12.04.2026 um 15:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
KÜNSTLERINNEN:

Eva Maria Neubauer, Stimme – Bratsche
Gerhard Franz Buchegger, Klavier
Kristian Lind, Kontrabass
PROGRAMM:
Eva Maria Neubauer
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Kleine Flamme
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Let me drink the wine of love
Sherwin / Maschwitz
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A Nightingale in Berkley Square Down by the Sally Gardens
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
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Here Awa There Awa
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One day I heard Mary say
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One morning very early
Josef Locke
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If I were a blackbird
Abbey Lincoln
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Throw it away
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
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T’was in that season of the year
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Will Ye go to the Ewe-Bughts Marion
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Sweet Annie frae the sea beach
Ink spots
Into each life
Violetta Parra
•Gracias a la vida
Eingeflochten werden Gedichte von R. M. Rilke, J. v. Eichendorff, J. Krüss, T. Fontane…
Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten!
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