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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. AUGUST 2026)

06.08.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. AUGUST 2026

Broadway in Baden : Das große Sommernachts-Konzert der Bühne Baden
in Zusammenarbeit mit ORF III

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Moritz Mausser, Maya Hakvoort, Ana Milva Gomes, Drew Sarich © Goran Andric

Bald ist es soweit: Wenn der Theatervorplatz zur Bühne wird und über der Stadt die Sterne funkeln, dann ist es Zeit für „Broadway in Baden“ – das große  Sommernachtskonzert der Bühne Baden! Unter freiem Himmel lassen mit Ana Milva  Gomes, Maya Hakvoort, Moritz Mausser und Drew Sarich vier absolute Stars des Genres die größten Hits aus der Welt des Musicals erklingen – kraftvoll, berührend und mitreißend interpretiert vom Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Michael Zehetner, begleitet von Chor, Tanzensemble und Kinderensemble der Bühne Baden.

Moderiert wird dieses besondere Konzert von Peter Fässlacher.
Der gebürtige Villacher Peter Fässlacher ist seit Anbeginn Teammitglied des 2011  gestarteten Senders ORF III, wo er u. a. die von Heinz Sichrovsky präsentierte Literatursendung „erLesen“ entwickelte und das Format „Kultur Heute“ von seinen Anfängen bis zur aktuell 30-minütigen werktäglichen Kultursendung ausbaute. Heute ist Fässlacher dort als Sendungsverantwortlicher und Moderator tätig, u. a. auch bei Kulturveranstaltungen wie dem jährlichen Bachmannpreis oder dem Wiener Theaterpreis NESTROY. Darüber hinaus war der Kärntner an zahlreichen Programminnovationen von  ORF III maßgeblich beteiligt.

14., 15. & 16. August 2026, Theatervorplatz (bei Schlechtwetter im Stadttheater)

MIT
Moritz Mausser, Drew Sarich, Ana Milva Gomes, Maya Hakvoort
Orchester (Leitung: Michael Zehetner), Chor, Tanzensemble und Kinderensemble
der Bühne Baden
Nähere Infos: www.buehnebaden.at

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SAVE THE DATE:: Das Eröffnungswochenende der Oper Graz

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Am 12. September 2026 eröffnet die Oper Graz mit einem Fest offiziell die Saison 2026/27. Beim Bühnenzauber erhalten Sie seltene Einblicke hinter die Kulissen – Mitarbeiter der Technik zeigen Abteilungen, Fertigkeiten und überraschende Tricks der Bühnentechnik. Bei Vorhang auf! erwarten Sie erste Highlights der neuen Spielzeit.

Am 13. September 2026 setzt das Eröffnungskonzert Ewig! den musikalischen Auftakt für eine spannende und aufregende Saison.
 
 Infos und Tickets: Eröffnungskonzert Ewig!

Infos und Tickets:

La Damnation de Faust
ERÖFFNUNGSPREMIERE La Damnation de Faust

Hector Berlioz’ monumentales, von Goethes Faust I inspiriertes Höllenfahrtsdrama

Samstag, 26.09.2026 um 20:00 Uhr

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Goldemund-Quartett:  11. September 2026:  Neues Album „Paganini – his music, his instruments“

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Gerne möchte ich Ihnen ein außergewöhnliches Projekt vorstellen: Vier Freunde aus München, die sich bereits aus Schulzeiten kennen, zählen heute zu den international erfolgreichsten Streichquartetten ihrer Generation und spielen als weltweit einziges Ensemble auf dem legendären „Paganini Quartett“ von Antonio Stradivari.

Seit 2019 sind diese vier außergewöhnlichen Instrumente, die einst Niccolò Paganini gehörten, dem Goldmund Quartett anvertraut. Nun schließt sich für die Musiker ein besonderer Kreis: Gemeinsam mit der italienischen Gitarristin Carlotta Dalia veröffentlichen sie am 11. September 2026 ihr neues Album „Paganini – his music, his instruments“ – eingespielt auf Instrumenten, die tatsächlich alle aus Paganinis persönlichem Besitz stammen.

Dabei steht nicht der berühmte „Teufelsgeiger“ im Mittelpunkt, sondern eine kaum bekannte Seite: Paganini als Komponist und Gitarrist. Die Gitarre war sein ständiger Begleiter, und viele seiner kammermusikalischen Werke entstanden ursprünglich für dieses Instrument.

Das Quartett ist heute international gefragt – von Konzerten in der Elbphilharmonie bis zu Tourneen durch die USA, Großbritannien und Japan. Gleichzeitig engagieren sich die vier Musiker intensiv für die Vermittlung klassischer Musik: Mit der Goldmund Academy fördern sie junge Ensembles, entwickeln Konzertformate für Kinder – unter anderem gemeinsam mit dem aus der ARD bekannten Checker Julian – und bringen mit ihrem Goldmund Festival internationale Spitzenmusiker und Nachwuchstalente in einer persönlichen Festivalatmosphäre zusammen.

Die Geschichte verbindet Musikgeschichte, außergewöhnliche Instrumente und vier Jugendfreunde, die gemeinsam ihren Weg an die Weltspitze gefunden haben.

Weitere Informationen zum neuen Album finden Sie in der Pressemitteilung sowie der Link zum vorab anhören hier. Einen Ausblick über die Saison 2026/2027 finden sind hier. Videos zum neuen Album finden Sie hier.

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LECH AM ARLBERG/Konzertsaal Lechwelten: „Joseph Haydn – Genie mit Frohnatur“ beim Lech Classic Festival

  1. August 2026

Der zweite Lech Classic Festival – Abend steht ganz im Zeichen von Joseph Haydn, der über eine liebenswürdige und positiv denkende Persönlichkeit verfügte – mit Sinn für Humor und der respektvolle Herzlichkeit gegenüber anderen Musikern pflegte.

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Sebastian Bru. Foto: Lech/ Zürs-Tourismus, Peter Panik

Das Lech Festival Orchester (bis auf Cellisten und Bässen stehend) beginnt unter dem Konzertmeister Sebastian Casleanu aus Münster mit den ersten beiden Sätzen der Sinfonie Nr. 38 in C-Dur „Echo“ mit kräftigem Eröffnungs-Tutti, rhythmischen Paukenschlägen und besonders festlichen Klängen, die zum Feiern einladen. Beim folgenden „Hornsignal“ in Allegro aus der 31. Sinfonie in D-Dur treten die Streicher anfangs sehr zurückhaltend auf, vollkommen im Hintergrund agierend und die zwei Hörner können strahlende Jagdsignale senden, die wie eine freundliche Einladung ertönen. Das Adagio gelingt sensibel und feinfühlig mit fließendem Dialog zwischen Violine, Cello und Hörnern, wobei die Querflöte auch dominante Akzente setzen kann. Es folgt ein temperamentvoller, klar-erklingender Finalsatz „Presto“ der Sinfonie Nr. 73 „La chasse“, sehr sauber und doch energiegeladen dargeboten. Das furiose Finale – aus der Oper „La fedeltà premiata“ aus 1780 – verklingt schön im fast zärtlichen pianissimo. Zuletzt geleitet Cellovirtuose Sebastian Bru mit dem Violoncello-Konzert Nr. 2 in D-Dur in die Pause. Haydns Meisterwerk der Wiener Klassik wurde erst 1962 gefunden und erfordert höchste technische Brillanz und der Stimmführer der Cellogruppe der Wiener Philharmoniker erfüllt die hohen Anforderungen mit Bravour, gewohnter Souveränität und ohne Notenblätter. Feinsinnige Dialoge zwischen dem Soloinstrument und dem Orchester führen durch die drei Sätze: in Allegro moderato führt das Cello nach langem, erhabenem Beginn der Orchestermusiker in lyrisch-warme Tessitura und präsentiert im nächsten Satz Adagio einen von besonderer Innigkeit getragenen, grandiosen Soloteil. Tiefe Berührung und große Ausdrucksstärke bewirken Zwischenapplaus des begeisterten Publikums. Der Schluss-Satz Rondo.Allegro zeigt erneut das gute Zusammenspiel und Bru beweist mit hingebungsvollem Einsatz tänzerische Leichtigkeit und verströmt gekonnt Fröhlichkeit und Freude.

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Damien Muller. Foto: Lech/ Zürs-Tourismus, Peter Panik

Beim Hornkonzert Nr. 1 in D-Dur (nur zwei Konzerte für Blasinstrumente von Haydn sind derzeit bekannt) gibt es einen kurzfristigen Solistenwechsel, da Eva Lilla Fröschl erkrankt ist.  Zum Glück können die Veranstalter auf renommierte Musiker blitzschnell zurückgreifen und Einspringer Damien Muller kann in den Ecksätzen in Allegro helle Freundlichkeit und positive Energie vermitteln. Auf dem Naturhorn spielend schafft der junge Luxemburger die schwierig zu spielenden großen Oktavsprünge und die hohen Anforderungen im Mittelsatz Adagio mit Eleganz und wunderbar tiefem Register.

Am Veranstaltungsende erlebt man Fedor Rudin in Haydns Konzert für Violine und Orchester in A-Dur, das nur eines von drei Violinkonzerten des Komponisten ist. Der in Moskau geborene, 2019-21 als Konzertmeister der Wiener Philharmoniker tätige, Geiger besticht mit virtuosem Können, stets stilistisch fein und vor allem der 3. Satz Allegro wird mit fröhlicher, leichter Art gebracht. Am Cembalo begleitet wundervoll Kamila Akhmedjanova und setzt klangvolle Akzente. Wenn Rudin gerade nicht auf seinem Instrument brilliert, dirigiert er leidenschaftlich und gibt präzise Einsätze vor. Bravo-Rufe folgen, sodass noch eine Zugabe – Fritz Kreislers Recitativo und Scherzo-Caprice – folgt.

Susanne Lukas

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