INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 5. JUNI 2026)
HEUTE AUF ORF 2: DIE PERLENFISCHER

um 21,21 h in ORF 2
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Oper Frankfurt: Aktuelle Fotos vom Liederabend von Dagmar Manzel (Gesang) und Band (2.6.2026)

Foto: Barbara Aumüller

Foto: Barbara Aumüller

Foto: Barbara Aumüller
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15 Jahre Kammermusikfestival „harriet&friends“: 6 Kammermusikkonzerte mit 17 international gefeierten, jungen Musikerinnen und Musikern von 24. bis 28. Juni 2026 auf Burg Feistritz, Niederösterreich
Künstlerische Leitung: Harriet Krijgh

Harriet Krijgh. Foto: Armin Dreiling
Mitwirkende Interpretinnen und Interpreten: Violine: Candida Thompson, Nikita Boriso-Glebsky, Mario Hossen, Julia Turnovsky; Viola: Pauline Sachse, Gerhard Marschner; Violoncello: Harriet Krijgh, Tim Posner, Lilyana
Kehayova; Klavier: Nino Gvetadze, Magda Amara; Klarinette: Pablo Barragán; Jazz: Martin Breinschmid & The Radio Kings. | Moderation: Ulla PilzProjekt von: Forum Burg Feistritz, 2873 Feistritz am Wechsel 1
Karten: info@burgfeistritz.com | Info: https://harrietandfriends.at
Von 24. bis 28. Juni 2026 verwandelt sich die Burg Feistritz im niederösterreichischen Wechselgebiet zur Bühne der 15. Jubiläumsausgabe des Kammermusikfestivals „harriet&friends“. Künstlerische Leiterin und Gastgeberin ist die junge, vielfach ausgezeichnete und international gefragte Cellistin Harriet Krijgh. Sie versammelt 17 befreundete, exzellente Musikerinnen, Musiker und musikalische Weggefährten, um sich fünf Tage lang der intimen Klangkunst und dem künstlerischen Austausch auf höchstem Niveau zu verschreiben. Mit ihnen gestaltet sie ein ausgesuchtes, sechs Konzerte umfassendes Kammermusikprogramm.
Intendantin Harriet Krijgh über das Festival: „Was als kleiner musikalischer Traum begann, hat sich auf Burg Feistritz zu einer fantastischen Gemeinschaft entwickelt. Für dieses besondere Jubiläum haben wir ein Programm zusammengestellt, das alles feiert, was harriet&friends ausmacht: den Mut zum Entdecken, die Leidenschaft für das Bekannte und Freude am gemeinsamen Moment. Von den ‚Kammermusik-Juwelen‘ über den lebendigen
Swing bis hin zu den ‚Hidden Harmonies‘ unserer Sonntagsmatinee – wir möchten zu einer Reise durch Licht und Schatten, Geschichte und Gegenwart einladen.“
Für das Jubiläumsjahr hat Harriet Krijgh ein Ensemble der Extraklasse zusammengestellt:m mit den Geigern Candida Thompson, Nikita Boriso-Glebsky, Mario Hossen, Julia Turnovsky, Pauline Sachse und Gerhard Marschner (Violine/Viola). Am Cello sind neben Harriet Krijgh auch Tim Posner und Lilyana Kehayova zu hören. Für den Klavierpart konnten Nino Gvetadze und Magda Amara gewonnen werden. Pablo Barragán setzt an der Klarinette besondere Akzente. Vibraphonist, Schlagzeuger und Perkussionist Martin Breinschmid & The Radio Kings sorgen für schwungvoll-jazzige Kontrapunkte. Als roter Faden durch die gesamte Festivalwoche begleitet die renommierte Moderatorin Ulla Pilz das Publikum durch alle Konzerte.
Programm-Besonderheiten sind 2026 selten gespielte Kompositionen wie Leonard Bernsteins Klaviertrio op.2, in dem sich bereits der charakteristische, an Synkopen reiche „Bernstein-Sound“ ankündigt, und das technisch anspruchsvolle Klavierquintett in C-Dur von Nikolai Medtner. Außerdem werden Werke wenig bekannter Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts zu Gehör gebracht, und zwar: von der US-amerikanischen Cellistin
und Komponistin Amy Beach, die als erste amerikanische Frau eine Symphonie komponierte; von der niederländischen Komponistin und Pianistin Henriette Bosmans sowie von Ethel Smyth, einer britischen Komponistin, Dirigentin und Schriftstellerin, die sich als eine der ersten Feministinnen für Frauen im Feld der Musik engagierte.
Charakteristisch für harriet&friends ist der Symposion-Charakter: Während der Festivalzeit wohnen die Musiker in der Burg, verbringen Zeit miteinander und bereiten sich gemeinsam auf die Konzerte vor. Die Atmosphäre ist wertschätzend und familiär. Die Burg und Konzerträume wie der historische Rittersaal und die großzügige „Alte Reitschule“ sowie der umgebende prächtige Landschaftspark sorgen für einen außergewöhnlichen,
inspirierenden Rahmen.
Von „Kammermusik-Juwelen“ bis „Böhmisches Feuer“ — alle 6 Konzerte im Überblick:
Das Programm ist vielschichtig, jedes Konzert widmet sich einem besonderen Thema, oft stehen Polaritäten und Entwicklungsprozesse sowie Werke von noch wenig bekannten Komponistinnen im Zentrum. Alle Konzerte werden von Musikexpertin, Musikerin, Sängerin und Ö1-Gestalterin Ulla Pilz kenntnisreich moderiert.
Beim euphorischen Auftaktkonzert darf sich das Publikum am Mittwoch, 24. Juni, um 19 Uhr, auf sakralmusikalisch inspirierte, exquisite „Kammermusik-Juwelen“ wie Trios von Nino Rota und Felix Mendelssohn Bartholdy, auf Anton Arenskys Quartett in a-Moll (Opus 35) und Sergei Prokofjews packende Hebräische Ouvertüre freuen.
Das Abendkonzert „Lichtspiele und Schattenklänge“ am Donnerstag, 25. Juni, um 19 Uhr, spannt einen Bogen von Ludwig van Beethovens strahlendem Optimismus, etwa mit der berühmten „Kreutzer-Sonate“ in einem seltenen Arrangement für Streichquintett, bis zur spätromantischen Melancholie musikalischer Raritäten des Tschaikowsky-Schülers Sergei Tanejew und dessen Schüler Nikolai Medtner.
Am Freitag, 26. Juni, um 16 Uhr, steht unter dem Titel „Salon Extravaganz“ ein musikalischer Nachmittag voller Esprit, prickelnder Leichtigkeit und virtuoser Eleganz auf dem Programm: mit Ludwig van Beethovens berühmtem „Gassenhauer-Trio“, das den Schwung der Wiener Straßen in den Konzertsaal bringt, mit virtuoser Brillanz des französischen Romantikers Camille Saint-Saëns‘ und mit spätromantischer Nostalgie der heute wenig bekannten US-amerikanischen Komponistin und Pianistin Amy Beach.
Beim Abendkonzert „Classics & Swingtime“ am Freitag, 26. Juni, um 19 Uhr, treffen Meisterwerke der böhmischen Romantik auf Jazz und Perkussion: Antonín Dvořáks Klavierquintett und Vladimir Horowitz‘ Sonatina für Klarinette und Klavier werden von Vibraphonist, Schlagzeuger und Perkussionist Martin Breinschmid & The Radio Kings schwungvoll-jazzig kontrapunktiert.
Unter dem Motto „Böhmisches Feuer“ verbinden sich am Samstag, 27. Juni, um 19 Uhr, große Gefühle, spätromantische Intensität und volksmusikalische Einflüsse aus Osteuropa zu einem fulminanten Klangfeuerwerk: mit Bela Bartóks temperamentvollen rumänischen Tänzen, Antonín Dvořáks legendärem Dumky-Klaviertrio und Johannes Brahms’ monumentalem B-Dur-Streichsextett.
Die Matinee „Hidden Harmonies“ lädt am Sonntag, den 28. Juni, um 11 Uhr, ein zu Begegnungen mit verborgenen Gefühlswelten musikalischer Pionier: innen des 20. Jahrhunderts wie Camille Saint-Saëns, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Samuel Barber und Leonard Bernstein sowie der Komponistinnen Ethel Smyth und Henriette Bosmans.

Der Rittersaal auf Burg Feistritz. Foto: Lukas Beck
Burg Feistritz als Festival-Ort
Als ganz besonderer Ort präsentiert sich die Burg Feistritz am Wechsel, 80 km von Wien und nur eine Autostunde von der Wiener Innenstadt und vom Flughafen Wien entfernt. Die kulturellen Aktivitäten auf der Burg Feistritz rund ums Jahr sind sehr vielfältig: Im Sommer bestimmen das harriet&friends-Festival sowie zahlreiche Kunst- und Musikkurse das kulturelle Bild. Bei den jährlich stattfindenden Konzertserien „Spring Classics“ und „Autumn
Classics“ präsentieren sich internationale Musikerinnen und Musiker bei jeweils drei bis vier Konzerten im Rittersaal. | www.burgfeistritz.com/
INTERPRETINNEN & INTERPRETEN
Magda Amara (AT/RU), Klavier | www.magdaamara.com/
Pablo Barragán (ES), Klarinette | www.pablobarragan.es/
Nikita Boriso-Glebsky (RU), Violine | https://boriso-glebsky.info/
Martin Breinschmid (AT) & The Radio Kings | www.martin.breinschmid.at;
Nino Gvetadze (GEO), Klavier | www.ninogvetadze.net/
Mario Hossen (AT/BG), Violine | www.mariohossen.com/
Lilyana Kehayova (BG), Violoncello | www.lilianakehayova.com/
Harriet Krijgh (NL/AT), Violoncello & künstlerische Leitung | harrietkrijgh.com
Gerhard Marschner (AT), Viola | www.mdw.ac.at/1618/
Ulla Pilz (AT), Moderation | https://harrietandfriends.at/kunstler/ulla-pilz/
Pauline Sachse (DE), Viola | http://paulinesachse.com/
Tim Posner (UK), Violoncello | www.timposner.com/
Candida Thompson (UK), Violine | www.candidathompson.com/
Julia Turnovsky (AT), Violine/Viola | https://juliaturnovsky.squarespace.com/
Harriet Krijgh (NL/A), künstlerische Leitung & Violoncello
Harriet Krijgh zählt heute zu den aufregendsten und ausdrucksstärksten Künstlerinnen der Gegenwart. Harriet Krijgh ist sowohl als Solistin mit großen Orchestern als auch als leidenschaftliche Kammermusikerin eine weltweit gefragte Künstlerin. Internationale Konzertreisen führen sie regelmäßig in die bedeutendsten Säle Europas, Nordamerikas und Asiens. Sie konzertierte mit renommierten Klangkörpern wie dem Boston Symphony Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern u.v.a.
Ihre tiefe Liebe zur Kammermusik führte sie im Frühjahr 2019 zum renommierten Artemis Quartett, dem sie bis 2021 angehörte und mit dem sie auf den wichtigsten Bühnen weltweit gastierte. Zuvor übernahm sie bereits in den Jahren 2017 und 2018 von Janine Jansen die künstlerische Leitung des Internationalen Kammermusikfestivals in Utrecht. Ein besonderes Herzensprojekt ist ihr eigenes Festival „harriet&friends“ auf Burg Feistritz in Niederösterreich, das im Sommer 2026 bereits sein fünfzehnjähriges Bestehen feiert.
Aktuell setzt Harriet Krijgh ihre erfolgreiche Aufnahmetätigkeit bei Capriccio fort. In dieser Zusammenarbeit erschien auch ihre Aufnahme der Cellokonzerte von Elgar und Dvořák, eingespielt mit dem Tonkünstler- Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Martin Sieghart. Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sich Harriet Krijgh leidenschaftlich der pädagogischen Arbeit. Harriet Krijgh ist Preisträgerin zahlreicher internationaler
Wettbewerbe. | harrietkrijgh.com
KARTEN & INFORMATIONEN
Zeitraum: 24. – 28. Juni 2026 | Ort: Burg Feistritz, 2873 Feistritz am Wechsel
Website: https://harrietandfriends.at/ | Infos: info@burgfeistritz.com
Karten/Preise:
Festivalpass (6 Konzerte 24.–28. Juni): € 200 | Forum: € 190 | Jugend (bis 24 Jahre): € 140
Abend-Abo (4 Abendkonzerte): € 160 | Forum: € 150 | Jugend (bis 24 Jahre): € 100
Einzelkarten (buchbar ab 1. Mai): € 40 | Jugend & Galerie Rittersaal (bis 24 Jahre): € 25
Konzertkarten nur im Vorverkauf erhältlich über info@burgfeistritz.com
Martina Montecuccoli
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Staatsoper Unter den Linden Berlin: TANZ FÜR ALLE

Imagebild HELDEN, Foto: Daniel Sonnentag
Tanz für alle
Nach der erfolgreichen Premiere von Fearful Symmetries kann das Staatsballett Berlin im Juni zum Ende der Saison noch eine schöne Neuigkeit verkünden: Bei der kommenden Ausgabe von «Staatsoper für alle» im Juni 2027 wird erstmals auch eine Produktion des Staatsballetts Berlin live auf den Bebelplatz übertragen. Außerdem laufen die Proben für das Education-Projekt HELDEN mit 100 Kindern und 30 Tänzer*innen ab 60 Jahren auf Hochtouren. Und die Produktion Ein Sommernachtstraum von Edward Clug kommt zurück auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin.
Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!
JUNI 2027 AUF DEM BEBELPLATZ
«Staatsoper für alle» mit dem Staatsballett Berlin
Die Staatsoper Unter den Linden und ihr langjähriger Hauptpartner BMW setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Die Partnerschaft für «Staatsoper für alle» wurde um weitere drei Jahre verlängert. Damit bleibt das traditionsreiche und überaus erfolgreiche Open-Air-Format auch über das Jubiläumsjahr hinaus bis mindestens 2030 fester Bestandteil des Berliner Kulturkalenders.
Die kommende Ausgabe von «Staatsoper für alle» findet am 12. und 13. Juni 2027 auf dem Bebelplatz statt und wird zusätzlich zur Opern-Live-Übertragung und dem Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin beim 20-jährigen Jubiläum erstmals um die Live-Übertragung einer Vorstellung des Staatsballetts Berlin erweitert. Am Sonntag, den 13. Juni 2027 um 14.00 Uhr findet eine Live-Übertragung des Staatsballetts Berlin mit Marco Goeckes Choreographie Der Liebhaber statt.
Staatsballett-Intendant Christian Spuck: «Ich freue mich sehr, dass das Staatsballett Berlin erstmals bei ‚Staatsoper für alle‘ dabei sein wird. Die Beteiligung an diesem fantastischen Format ermöglicht es uns, Tanz allen Interessierten zugänglich zu machen und dadurch unterschiedlichste Menschen zusammenzubringen, um sich von dieser Kunstform gemeinsam bewegen zu lassen.»
13. Juni 2027, 14.00 Uhr Bebelplatz
Staatsoper für alle mit dem Staatsballett Berlin
EDUCATION-PROJEKT MIT 100 KINDERN und 30 TANZBEGEISTERTEN AB 60 JAHREN
HELDEN
Am 07. Juli 2026 präsentiert Tanz ist KLASSE!, das Education-Programm des Staatsballetts Berlin, mit der Vorstellung HELDEN auf der großen Bühne der Deutschen Oper Berlin die Ergebnisse der Arbeit in seinen Partnerschulen. Zum ersten Mal werden auch Teilnehmer*innen aus dem Erwachsenen-Programm für junge Ältere ab 60 Jahren Teil der Vorstellung sein. Inspiriert von David Bowies Leben und Werk erkunden 130 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in einer großen Bühnenproduktion gemeinsam die Frage: Wer bin ich – und wer kann ich sein?
Die mitwirkenden Schüler*innen besuchen die Lemgo Grundschule (Kreuzberg), Nürtingen Grundschule (Kreuzberg), Charlie-Chaplin-Grundschule (Reinickendorf), Grundschule am Tränkegraben (Lichtenberg) sowie die Grunewald Grundschule (Wilmersdorf). Die auftretenden Erwachsenen nehmen an den zwei neunwöchigen Kursen von (K)nie zu spät von April bis Juli 2026 teil.
Die Leitung der tanzpädagogischen und choreographischen Arbeit wurde von den Tanzpädagog*innen Vanessa Cokaric, Kathlyn Pope, Bettina Thiel und Stefan Witzel-Korolev übernommen.
07. Juli 2026, 11.00 Uhr, Deutsche Oper Berlin
HELDEN
EDWARD CLUG’S INTERPRETATION DER SHAKESPEAR’SCHEN KOMÖDIE
Zum letzten Mal: Ein Sommernachtstraum
Die Komödie Ein Sommernachtstraum ist eines der bekanntesten und beliebtesten Werke von William Shakespeare, die die Macht der Liebe, die Verwirrungen menschlicher Gefühle und die Magie der Fantasie erkundet. Zum vorerst letzten Mal kommt Edward Clugs choreographische Interpretation in dieser Spielzeit auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin. Clug erzählt Shakespeare mit dem Blick von heute – eine Geschichte, die die Tiefen der menschlichen Natur erforscht und dabei humorvoll und verzaubernd bleibt. «Ich möchte, dass sie sich in das Stück verlieben», so der Choreograph.
Die Kostüme von Leo Kulaš, das Bühnenbild von Marko Japelj und Videoprojektionen von Rok Predin unterstützen dies: die Tänzer*innen surfen und schweben über die Bühne, treten als überlebensgroße Insekten oder in großer Gruppe als lebender Blätterwald auf. Die Musik von Milko Lazar ist ein Auftragswerk, das in enger Verbindung mit der Inszenierung entsteht und mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin unter der Musikalischen Leitung von Robert Reimer zur Aufführung kommt.
21., 22., 24. Juni, 01., 07., 10., 12. Juli 2026, Deutsche Oper Berlin
Ein Sommernachtstraum
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Am 27.uni 2026 – Klavierabend Robert Pobitschka auf Renaissanceschloss Greillenstein

Robert Pobitschka, Foto: Kerzenlicht-Konzerte
Pianist Robert Pobitschka – seit 2014 regelmässig Gast in Greillenstein – gibt am 27. Juni 2026 einen weiteren Klavierabend im Türkensaal. Am Programm stehen Kompositionen von Bach, Haydn und Brahms, sowie Pobitschkas „Vermutungen über Oskar Kokoschka“.
Johann Sebastian Bachs Partita Nr. 4 in D-Dur BWV nimmt in seinem OEuvre einen zentrale Stelle ein. Sie zählt zu seinen kunstvollsten und komplexesten Kompositionen für Klavier, Bach wählte die Partita zur Veröffentlichung in seinem Notendruck op. 1 – er war damals schon 41 Jahre alt. Die Sonate F-Dur Hob. XVI:23 ist dritte von sechs Sonaten, die Joseph Haydn 1774 seinem Dienstherrn Nikolaus Fürst Esterhazy widmete. Die Musik kann als Versuch eines pointierten, musikalischen Charakterbildes des Fürsten gesehen werden. Lyrische Klangsprache und Melodienreichtum, Tiefgründigkeit und Dramatik zählen zu den Merkmalen der Klavierstücke op. 118 von Johannes Brahm, die einen der Höhepunkte spätromantischer Klaviermusik darstellen. Mit „Vermutungen über Oskar Kokoschka“ steht auch eine von Pobitschkas eigenen Kompositionen am Programm. Das Werk wurde am 1. März 2026 in einem Festkonzert zu Kokoschkas 140. Geburtstag im Kokoschka Museum Pöchlarn – seinem Geburtshaus – durch den Komponisten uraufgeführt.
Robert Pobitschka konzertiert seit 2003 als Pianist im Rahmen der „Kerzenlicht-Konzerte“ und ist seit 2011 deren organisatorischer Leiter. Neben Konzerten im In- und Ausland tritt er auch als Komponist in Erscheinung. Im Rahmen des Festivals Carinthischer Sommer spielte er die Uraufführung seines 1. Klavierkonzertes, bei der ersten Aufführung seines 2. Klavierkonzertes war er Solist des Mozarteum Orchesters Salzburg.
Renaissanceschloss Greillenstein erhielt seine Gestalt im 16. Jahrhundert und ist seither im Besitz der Grafen Kuefstein. Zahlreiche Räume mit originaler Ausstattung können im Rahmen von Führungen besucht werden.
Der Hörgenuss wird durch das stimmungsvolle Ambiente der Anlage und – wie bei allen Konzerten der Serie – durch Kerzenbeleuchtung unterstützt.
Renaissanceschloss Greillenstein – Türkensaal
Samstag, 27. Juni 2026 – 20.00 Uhr
„Soirée bei Kerzenlicht“
ROBERT POBITSCHKA Klavier
Eine Pause – Buffet
KARTEN zu € 28.- (Studenten und Schüler € 15.-) ab 19.30 an der Abendkassa.
VORVERKAUF im Schlossladen an der Pforte zu den Öffnungszeiten
RESERVIERUNGEN: 0650 – 53 29 909 oder info@kerzenlicht-konzerte.at
Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte
www.schlossgreillenstein.at www.kerzenlicht-konzerte.at
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WIEN/ Lange Nacht der Kirchen: Eine Ehrenrettung für Johann Karl Regber, übersehener Wiener Zeitgenosse (29.5.2026)

Copyright: JKR-Fonds
Die Lange Nacht der Kirchen hat mit der eindrucksvollen Aufführung der „Missa apokalyptica“ von Johann Karl Regber in der Wiener Karlskirche eine Würdigung für einen – nun, nicht einem vergessenen, sondern einem völlig übersehenen – Wiener erbracht. Ein barock klingender Name, doch ein echter Wiener des 20.Jahrhunderts. Regber (1932 – 2022) hat Dramen, Novellen, andere literarische Werke verfasst, hat erst als Reifer zu komponieren begonnen und konnte dank seiner finanziellen Unabhängigkeit ohne Zugeständnisse an den Zeitgeschmack alle stilistischen Kompromisse ausblenden. Seine musikalische Vision: Die ethische Kraft der Wiener Musikklassiker, eines Beethoven, eines Schubert muss auch noch in unseren Tagen als eines der wesentlichsten seelischen Ausdrucksmittel angesehen werden. Damit hatte der einer klassischen Harmonie so bedürftige Regber keine Chance im Reigen der damaligen österreichischen Modernen wie Avantgardisten.
Der „Johann Karl Regber-Fonds“ unterstützt nun Aufführungen von Werken aus dem musikalischen Schaffen des verstorbenen Außenseiters. Das Symphonieorchester der Czech Virtuosi, der Tschechische Akademische Chor sowie ein Opernsänger-Quartett sind aus Brünn in die Karlskirche angereist gekommen, um zur Ehrenrettung des in seine Visionen verhafteten Wieners anzutreten. Klassisch klingt dieses „Deo gratias creationis dedicata“ mit seinem Trompetenschwall, dem gewaltigen Aufrauschen der Chores, der stimmigen Harmonik im Orchesterklang. Und es klingt nicht wie in der Vergangenheit verwurzelt, sondern diese „Missa apokalyptica“ erweist sich als kraftvolle, eindringliche, die Hingabe einsaugende und vor allem ehrliche Kirchenmusik. Dirigent Heinz Prammer führte die Brünner Gäste mit kraftvoller Hingabe zu einer sakral beeindruckenden Interpretation – stille Schöpferkraft vermag weit wertvoller als Bangaranga oder wie es gerade auch genannt mag sein.
Meinhard Rüdenauer
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