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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 5. FEBRUAR 2026)

05.02.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 5. FEBRUAR 2026)

Wien/ Staatsoper: Samstag, 7. Februar Premiere „Luisa Miller“

7.Pr,/weiters 16./20./23./26.2. und 1.3.)

Dirigent: Michele Mariotti
Inszenierung: Philipp Grigorian
Mit Nadine Sierra, Teresa Sales Rebordao; Freddie De Tommaso, Roberto Taglivini, George Petean. u.a.

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Foto: Fritz.K.

Die Haltestelle steht auf der Bühne wenn der Eiserne hochgeht! Ergibt sich noch der Sinn?
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Wiener Staatsoper: LA TRAVIATA: Anduaga in Aktion

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­Auszug aus „News“ von Heinz Sichrovsky: Triumph für Latein und die Bildung
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Wenn Sie diese vorgezogene Ausgabe meiner Einlassungen in Händen halten, werden vielleicht schon 20.000 unterzeichnet haben. Sie alle sehen sich weniger auf der Seite des Bildungsministers Wiederkehr. Und mehr auf jener der Nobelpreisträger Jelinek, Handke und Zeilinger, der Spitzenmedizin und der kulturellen Elite des Landes. Sie protestieren in einer Petition (die Sie bitte unterzeichnen und teilen wollen, danke!) gegen die Absicht, die „tote“ Sprache Latein zu guillotinieren und den Nachwuchs dafür in Demokratie und KI zu unterweisen (wogegen niemand etwas hat, nur halt nicht zum Schaden des Restalphabetismus). Die derzeit 89 Namen finden Sie unter der Petition, Heinz Fischer und Vranitzky stehen da ebenso wie Felix Kammerer, 30, und Vea Kaiser, 37. Der Genetiker Markus Hengstschläger ebenso wie Festwochen-Intendant Milo Rau. Zeitungen und Sender glühen gerade. Und welchen Pfusch das Lehrplankonzept verkörpert, können Sie meiner News-Geschichte entnehmen. Allmählich klären sich die Verhältnisse: Wiederkehr (NEOS, 35) hat 2018 maturiert, also sieben Jahre Gehrer’scher Bildungsbenefizien verkostet (das eine Jahr Schmied sollte noch nicht durchgeschlagen haben). Und jetzt steht Wiederkehr, der sich mit neoliberalem Populismus ein paar Umfragepunkte erhofft hat, plötzlich Aug in Aug mit der Bildung. Mögen beide daran erstarken.
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Staatsoper Berlin Unter den Linden: Ankündigung der Premiere von ‚Das schlaue Füchslein‘ an der Staatsoper Unter den Linden. 

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Foto: Laura Buechner

Nichts Geringeres als den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen brachte Leoš Janáček in seiner poetischen Oper vom Schlauen Füchslein auf die Bühne. Es erzählt den Lebensweg der jungen, rebellischen Füchsin Schlaukopf, die vom Förster gefangen wird und auf dessen Hof eine Revolution anzettelt, bevor ihr die Flucht gelingt. In der Freiheit des Waldes gründet sie gemeinsam mit dem Fuchs eine Familie und wird schließlich vom Wilderer erschossen. Sehnsuchtsvoll blickt die scheinbar so zivilisierte Menschenwelt auf die ungezähmte Natur, die ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten von Leben und Lieben folgt.

Musikalische Leitung: Simon Rattle
Inszenierung: Ted Huffman

Füchslein Schlaukopf: Vera-Lotte Boecker
Fuchs: Magdalena Kožená
Der Förster: Svatopluk Sem
Die Försterin, Eule: Natalia Skrycka
Der Schulmeister, Mücke: Florian Hoffmann

Termine

  1. Februar 2026, 18:00 Uhr
  2. März 2026,     19:30 Uhr
  3. März 2026,     19:30 Uhr
  4. März 2026,     19:30 Uhr
  5. März 2026,     18:00 Uhr

Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal.

Tickets sind hier erhältlich.

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Die 40. Bayerischen Theatertage, die im Mai in Regensburg stattfinden werden, werfen ihre Schatten voraus: 26 Produktionen aus allen Sparten werden in Regensburg zu erleben sein.

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Flankiert werden die BTT von einem reichhaltigen Begleitprogramm, zu dem in den nächsten Tagen eine eigene Meldung ergeht. Ein Überblick über die Produktionen habe ist beigefügt.

Jury präsentiert Leistungsschau der bayerischen Theaterlandschaft

26 Gastvorstellungen bei den 40. Bayerischen Theatertagen in Regensburg

So bunt wie ihr Motto – Vielfalt leben – werden die 40. Bayerischen Theater sein, die vom 08. bis zum 25. Mai in Regensburg stattfinden. Vier Monate lang hat sich die fachkundige siebenköpfige Jury landesweit Produktionen angeschaut und sich die Auswahl nicht leicht gemacht. 26 Produktionen umfasst nun die gesamtbayerische Leistungsschau.  Im Jubiläumsjahr sind nun erstmals alle Sparten beteiligt, Schauspiel, Musiktheater, Junges Theater, Tanz, Performance, Figurentheater, Digital-Theater und eine inklusive Produktion ist auch dabei.

Das Gros der 26 Produktionen, die aus ganz Bayern nach Regensburg reisen, sind nach wie vor Sprechtheaterstücke, vier Produktionen kommen aus dem Bereich Junges Theater, darunter auch eine Tanzperformance. Au?erdem kommen eine weitere Tanzperformance und ein Tanztheaterstück auf die Bühne. Vier Stücke aus dem Musiktheaterbereich werden zu erleben sein, sie kommen aus Wunsiedel, München, Hof und dem Landestheater Niederbayern. Eine Theater-Text-Performance des Pathos Kollektivs lädt zu völlig neuen Sichtweisen ein und mit Wonderland Ave. beteiligt sich das Staatstheater Augsburg mit seiner jungen digitalen Sparte. Das Brachland-Ensemble, das in Nürnberg starke Wurzeln hat, bringt ein inklusives Stück nach Regensburg. (Eine Liste der Produktionen und Ensembles liegt bei).

Das Theater Regensburg selbst beteiligt sich mit der Premiere der Oper SHINING am 09., der Premiere des Doppelabends der Existenzialisten-Stücke DIE SCHMUTZIGEN HÄNDE und DIE GERECHTEN am 10. und des Kinder- und Jungendstückes DAS LEBEN IST EIN WUNSCHKONZERT am 11. Mai., sowie seinem Repertoire: INVENTUR (UA), DOLLHOUSE, DIE SCHATTENPRÄSIDENTINNEN und LUCIDITY (EEA).

Abgerundet wird dieses Kaleidoskop bayerischen Bühnenschaffens mit einem lebendigen Rahmenprogramm und vielfältigen Zusatzveranstaltungen, vom Publikumsgespräch über Silent Disco bis zur Party.

Schauspiel:
• KAFKAS ERZÄHLUNGEN nach Franz Kafka – E.T.A. Hoffmann Theater, Bamberg
• ATMEN Schauspiel von Duncan Macmillan | Deutsch von Corinna Brocher –
Landestheater Coburg
• DIE ERBSCHAFT Ein Familiendrama nach Motiven von William Shakespeares
„König Lear“ – Landestheater Dinkelsbühl
• MUTTERS COURAGE Schauspiel von George Tabori – Theater in Kempten
• PRIMA FACIE Monolog von Suzie Miller – Theater Schloss Maßbach
• …ODER KANN DAS WEG? Lecture Performance –
Bayerische Theaterakademie August Everding, München
• BEVOR ICH ES VERGESSE Nach dem Roman von Anne Pauly – Münchner
Kammerspiele
• HEARTSHIP von Caren Jeß – Residenztheater, München
• UNSER MANN IN HAVANNA von Graham Greene, adaptiert von Clive Francis |
Deutsch von Maria Jany – Gostner Hoftheater, Nürnberg
• RUFMORD, nach dem gleichnamigen Drehbuch von Claudia Kaufmann und Britta
Stöckle – Landestheater Schwaben
• BILDER DEINER GROSSEN LIEBE von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von
Robert Koall – Theater Wasserburg
• DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER von Dietrich Garstka, in einer Fassung
von Barbara Bily und Anna Stiepani – Mainfrankentheater, Würzburg

Musiktheater:
• DIE TAGEBÜCHER VON ADAM UND EVA, Musical von Marc Seitz & Kevin
Schroeder, nach dem Roman von Mark Twain. Kreative Entwicklung: Christian
Strupeck & Andreas Gergen – Theater Hof
• F(LA)MME FATALE Die Frau in den Flammen unserer Gesellschaft – Bayerische
Theaterakademie August Everding, München
• TRAIL BY JURY / GIANNI SCHICCHI Juristischer Operndoppelabend –
Landestheater Niederbayern
• SEELE FÜR SEELE Musical von Frank Nimsgern & Birgit Simmler; eine
Koproduktion der Luisenburg-Festspiele Wunsiedel & des Festspielhauses
Neuschwanstein

Tanz:
• GREY – Ein Tanztheaterstück von Sophie Haydee Colindres Zühlke & Serhat
„Saïd“ Perhat – Münchner Volkstheater
• NATURA Tanzperformance von Zinada, München

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Düsseldorf/ Rheinoper: María de Buenos Aires – Tango im Opernhaus

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Foto: Daniel Senzek

 Sein einziges Werk für die Opernbühne bezeichnete Astor Piazzolla als Tango Operita – eine kleine Tango-Oper – und schuf mit „María de Buenos Aires“ einen vielschichtigen Genre­springer zwischen Orchester-, Gitarren- und Bandonéonklang, Gesang und Sprech­gesang und natürlich dem Tangotanz. Regisseur Johannes Erath fügt die surrealen Tableaus über Lieben und Leiden zu einem atmosphärischen Bilderreigen zusammen und bringt sie mit einem herausragenden Ensemble aus Solistinnen und Solisten der Deutschen Oper am Rhein, einem Gastsänger als Erzähler, Tangotänzer*innen aus Argentinien, dem Opernchor, den Düsseldorfer Symphonikern sowie einem Gitarristen und einer Bandonéonspielerin unter der musikalischen Leitung von Mariano Chiacchiarini auf die Bühne.
Am Samstag, 7. Februar, um 19.30 Uhr ist Premiere im Opernhaus Düsseldorf.

Der Begründer des Tango Nuevo, Astor Piazzolla, schuf mit seiner abgründigen Passions­ge­schichte der María eine Hommage an den Tango, der in den heruntergekommenen Hafen­vierteln von Buenos Aires entstanden war. Jazz, Toccata und Fuge sind weitere Ingredienzen seiner Klangerzählung zwischen Lebensfreude und Melancholie. Regisseur Johannes Erath inszeniert dieses intensive und äußerst atmosphärische Bühnenwerk mit einem herausragenden Ensemble:  In der selbst für eine Mezzosopranistin ungewöhnlich tief angelegten Titelpartie entfaltet Maria Kataeva ganz neue Facetten ihrer Stimme, an ihrer Seite zeigt sich Bariton Jorge Espino in verschiedenen Rollen und großer sängerischer Varianz, Morenike Fadayomi bringt mit ihrem warmen Sopran den Schatten Marías zum Leuchten. Mit Alejandro Guyot als El Duende, Carmela Delgado am Bandonéon, Ilija Tošić an der Gitarre sowie Agostina Tarchini, der Weltmeisterin des Bühnentango 2017, Mariano Agustín Messad und Andrés Sautel stehen zudem herausragende Vertreterinnen und Vertreter der zeitgenössischen Tangoszene auf der Bühne, die musikalische Leitung hat der italienisch-argentinische Dirigent Mariano Chiacchiarini.

Wen danach oder ohnehin das Tango-Argentino-Fieber gepackt hat, dem sei die literarisch-musikalische Reise mit Jorge Espino ins Heine-Literaturhaus am Donnerstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr empfohlen, ebenso, wie die erste Live-Milonga im Opernhaus, am Donnerstag, 26. Februar, ab 20.00 Uhr. Alle Aufführungen und Informationen auf operamrhein.de

Fotos:  hier 
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Solist der Oper Halle mit Saya Opera Award ausgezeichnet: Ki-Hyun Park erhält Auszeichnung als bester Hauptdarsteller beim Internationalen Opernfestival in Daegu
www.buehnen-halle.de

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Ki-Hyun Park. Foto: Daegu-Festival

Halle (Saale), 03.02.2026 – Der Bassist Ki-Hyun Park, Solist an der Oper Halle, wurde beim Internationalen Opernfestival in Daegu (Südkorea) mit dem Saya Opera Award als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Die Ehrung erhielt er für seine Darstellung des Baron Ochs in Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier«, der Eröffnungsproduktion des Festivals am 4. und 5. Oktober 2024.
Das Internationale Opernfestival in Daegu zählt zu den bedeutendsten Opernereignissen in Südkorea und präsentiert jährlich internationale Produktionen auf hohem künstlerischem Niveau. Aufgrund organisatorischer Gründe wurde die offizielle Verleihung der Saya Opera Awards nach dem Festival verschoben. Die Auszeichnung wurde Ki-Hyun Park schließlich am 3. Januar 2026 im Rahmen des Neujahrskonzerts in Daegu überreicht.
Bereits zuvor hatte Ki-Hyun Park dieselbe Partie in elf Vorstellungen an der Oper Halle gesungen. Diese Bühnenerfahrung bildete eine wichtige Grundlage für den Erfolg in Daegu. Die Rolle des Baron Ochs gilt als besonders anspruchsvoll, da sie sowohl stimmliche Souveränität als auch differenziertes komödiantisches Spiel verlangt.

Die Jury würdigte insbesondere die Verbindung aus musikalischer Präzision, tiefgründigem Humor und starker Bühnenpräsenz, mit der Ki-Hyun Park die Figur gestaltete. Der Sänger selbst betonte, wie prägend seine künstlerische Arbeit in Deutschland für diese Produktion gewesen sei, und zeigte sich bewegt von der intensiven Reaktion des koreanischen Publikums.
Für die Oper Halle bestätigt diese internationale Auszeichnung erneut die hohe künstlerische Qualität ihres Ensembles und die internationale Ausstrahlung des Hauses.

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 schoepfblog – Programm der 6. Kalenderwoche vom 02.02.2026 bis zum 08.02.2026

Montag:
Apropos: Nicht antworten ist nicht die neue Form eines „Nein“, sondern die uralte Form einer Unverschämtheit. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Urs Heinz Aerni im Interview mit einem Weltenbummler, der anhand genauer Länderanalysen für sich und seine Frau einen alternativen Wohnsitz sucht.
Landwirtschaft: Hermann Arnold über die vollkommen unbegründete Hysterie, dem Freihandelsabkommen „Mercosur“ beizutreten.

Mittwoch:
Alltagsethik: Als Kind lernt man: Du sollst nicht lügen. Dabei haben die Erwachsenen ununterbrochen gelogen. Heute ist die Lüge schon eine alternative Wahrheit. (Susanne Weinhöppel)

Donnerstag:
Zeitgeist: Wenn ein Mann sich zum Phänomen des Femizids äußert, vielleicht sogar kritisch, kann er dabei nur alles falsch machen. (Hans Augustin)

Freitag:
Schule: Latein soll pro Woche um 1 Stunde gekürzt werden. Alois Schöpf über eine Zeit, als er noch 8 Jahre lang 5 Stunden in der Woche in Latein unterrichtet wurde. Eine Polemik!

Samstag:
Zeitgeist: Elias Schneitter über sein ganz persönliches Wort des Jahres „owizahrn“: der beliebteste verbale Volkssport des Österreichers.

Sonntag:
Tourismus: Wenn sich die Deutschen über Tirol lustig machen, wird kein Klischee ausgelassen. Unterstützt von einheimischen Selbstdarstellern. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
 
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