INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30 OKTOBER 2025)
Wiener Staatsoper. Pelléas et Mélisande (Stream am 2. November um 19 h)
Rolando Villazon vor dem ersten Pelléas

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Pelléas mit Mélisande (Kate Lindsey)

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Die Vorstellung am kommenden Sonntag ist im Staatsopern-Stream zu erleben
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Wiener Staatsoper: Für das Ballett »KALLIRHOE« am Freitag 31.10.2025 steht ein Kontingent von 40 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.
Dieses Angebot kann ab Donnerstag, 30.10.2025, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.
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Oper Frankfurt: Fotos vom Liederabend Slavka Zamecnikova/ Matthias Samuil (28.10.2025)

Matthias Samuil, Slavka Zamecnikova. Foto: Barbara Aumüller

Matthias Samuil, Slavka Zamecnikova. Foto: Barbara Aumüller
Slavka Zámečníková in der Oper Frankfurt – Vom nächsten April träumen
Die slowakische Sängerin Slavka Zámečníková vereint mit 33 Jahren eine jugendlich wirkende Silberglockenstimme mit genug Fülle, Schwere und Größe, um durch nur eine einzige Richard-Strauss-Zugabe („Zueignung“, natürlich) starken Bedarf nach sehr viel mehr davon zu wecken. Ihr Liederabend an der Oper Frankfurt, zugleich ihr Debüt am Haus – häufiger kann man sie in Wien und Berlin erleben –, ist aber gewiss auch für das mithörende Baby im Bauch geeignet: von leichter Süße nämlich und jener Zartheit, die die makellose Kultur von Zámečníkovás Sopran erst recht zur Geltung bringen.
FrankfurterRundschau.de.zamecnikova
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Operalia-Wettbewerb: Alexander Grassauer und die Operalia-Gewinner aus dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper:

Alexander Grassauers Biografie auf seiner Homepage erwähnt nichts von einem Opernstudio – weder in München noch in Wien noch sonstwo. Von 2019 bis 2024 war er festes Ensemblemitglied in … München! Und zwar am dortigen Gärtnerplatztheater.
Biografie Alexander Grassauer: https://www.alexandergrassauer.com/bio
Grassauer ist kürzlich nach Wien übersiedelt, wie dieser Beitrag verrät: https://www.merkur.de/kultur/bassbariton-alexander-grassauer-portraet-interview-gaertnerplatztheater-bergson-zr-93583364.html
Übrigens: Vor zwei Jahren gewann Stephano Park den Ersten Preis bei Operalia, und da war es die Wiener Staatsoper, die zu Recht gejubelt hat. War der junge Bass zu diesem Zeitpunkt doch Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper.
Ein Blick auf die aktuellen Mitglieder des Opernstudios der Wiener Staatsoper:
https://www.wiener-staatsoper.at/opernstudio/
LG LL
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23.10.2025- Johann Strauss-Gesellschaft Wien- Kranzniederlegung am Ehrengrab von Johann Strauss (Sohn). Wiener Zentralfriedhof.
Ehrendes Gedenken an den großen, bedeutenden Österreicher, den einzigartigen, unsterblichen, legendären Walzerkönig Johann Strauss (Sohn)!

Foto: Altmann-Althausen
Anlässlich der 200. Wiederkehr des Geburtstages von Johann Strauss (Sohn) am 25. Oktober 2025, fand, unter dem Ehrenschutz von Bundeskanzler Dr. Christian Stocker am 23. Oktober 2025 die feierliche Kranzniederlegung am Ehrengrab von Johann Strauss eindrucksvoll statt. Initiiert und veranstaltet von der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, war diese exzellente Feierstunde, in Anwesenheit hochkarätiger Prominenz wie u.a. Operettenstar Helga Papouschek, Prof. Werner Resel, Univ. Prof. Rainer Küchl, Komm.-Rat Christian Gerzabek, Peter Großmann, Univ. Prof. Dr. Paul Wagner mit Gattin Melanie, Magic Christian, Willy Strauss, Heeresmusikchef und Gardekapellmeister Oberst Prof. Mag. Bernhard Heher, Gardekommandant Oberst Frischeis, Pater Mag. Jan Soroka… überwältigend zu erleben. Der Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien, Dr. Michael Ludwig, schickte eine Grußbotschaft, in welcher er der Johann Strauss-Gesellschaft Wien „ausdrücklich“ für ihren „großartigen Einsatz im Johann-Strauss-Jahr“ dankt. Die Gardemusik Wien unter der musikalischen Leitung von Heeresmusikchef und Gardekapellmeister Oberst Prof. Mag. Bernhard Heher und im Beisein von Gardekommandant Oberst Frischeis, eröffnete, schwungvoll und authentisch musiziert, die Feierstunde mit dem Marsch- „Freiwillige vor!“ von Johann Strauss. In seiner brillanten Festrede betonte der Präsident der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, Prof. Mag. Peter Widholz, dass es Johann Strauss, der große, bedeutende Österreicher 200 Jahre nach seiner Geburt immer noch schafft weltweit bekannt und beliebt zu sein und in seinem Jubiläumsjahr international gefeiert zu werden. Österreich ist reich an großen und bedeutenden Komponisten, wie Widholz weiter ausführte, die bei uns geboren worden oder hierher gekommen sind und sich in der Folge von Wien aus einen festen Platz in der Musikgeschichte erobert haben. Sie haben wie Johann Strauss Weltruhm erlangt wie zum Beispiel Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms… Trotzdem übertrifft Johann Strauss und das ist statistisch leicht belegbar, sie alle bis zum heutigen Tag an weltweiter Bekanntheit und Beliebheit. Die Besonderheit von Johann Strauss‘ Musik ist die Verwurzelung seiner Werke in der volkstümlichen Musik seiner Heimat Wien. Er hat es verstanden, diese Wiener Tanzmusik hinsichtlich Harmonik, Instrumentation und formaler Struktur immer weiter zu entwickeln, so zu veredeln, dass sie sich symphonischer Musik bzw. der Tonsprache von Opern annäherte. Dabei- und das ist das Entscheidende- verlor er niemals an Bodenhaftung, das heißt den Bezug zur volkstümlichen Wiener Musik, sodass der einfache Zuhörer, der über keinerlei musikalische Vorbildung verfügt, sich daran ebenso zu erfreuen vermag wie der musikalisch anspruchsvolle. Das machte Johann Strauss populär, das machte ihn groß und bedeutend, ja mehr noch- es machte ihn einzigartig! Widholz hob weiters hervor, dass die Grundformel von Strauss‘ Musik grundsätzlich auf eine einfache Formel zu reduzieren sei: heitere Zuversicht beim Erkennen und Verstehen menschlicher Sorgen. Nach weiteren detaillierten Ausführungen über die Karriere von Johann Strauss betonte Prof. Mag. Peter Widholz in seiner ausführlichen Festrede, dass sich die Kunst von Johann Strauss, quer durch die Höhen und Abgründe der großen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen seit seiner Zeit, stets aufs Neue zu behaupten vermochte und scheint heute in einer globalisierten Welt populärer denn je zu sein. Und so dürfen wir wohl getrost darauf vertrauen, dass sich wieder Menschen vor seinem Ehrengrab versammeln werden, wenn es eines Tages gelten wird, seines 300. Geburtstages zu gedenken! Und so verneigen wir uns voll Ehrfurcht vor seinem Genie!

Foto: Altmann-Althausen
Im Anschluß an die exzellente Festrede des Präsidenten der Johann Strauss-Gesellschaft Wien spielte die Gardemusik Wien unter der musikalischen Leitung von Oberst Prof. Mag. Bernhard Heher mitreißend den Walzer- Wiener Blut von Johann Strauss, gefolgt vom spritzigen und feurigen „Banditen-Galopp“ op. 378. Anschließend ergriff Willy Strauss, das Familienoberhaupt der Strauss-Nachfahren, humorvoll das Wort und hob hervor, dass Prof. Mag. Peter Widholz, der Präsident der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, der fundierteste Kenner der Straussdynastie ist. Willy Strauss, der vor allem Popmusiker ist begann ein Lied aus seinem Genre zu singen und animierte alle Anwesenden mit ihm mitzusingen, was natürlich zur allgemeinen Erheiterung beitrug. Die Gardemusik Wien unter der musikalischen Leitung von Oberst Prof. Mag. Bernhard Heher erfreute anschließend mit „Leichtes Blut, Polka schnell“ op. 319 von Johann Strauss. Nach der feierlichen Kranzniederlegung auf das Ehrengrab von Johann Strauss (Sohn), die von Prof. Mag. Peter Widholz und Prof. Werner Resel durchgeführt wurde, flankiert von zwei Gardesoldaten, erklang sehr berührend „An der schönen blauen Donau“ op. 314, der berühmte Donauwalzer von Johann Strauss. Überaus empathisch und feinfühlig dargebracht von der Gardemusik Wien unter der musikalischen Leitung von Oberst Prof. Mag. Bernhard Heher. Die begeisterten Anwesenden wurden als Zugabe mit dem hinreißenden Einzugsmarsch aus „Der Zigeunerbaron“ belohnt.
Eine fulminante Gedenkfeier von fesselnder Authentizität für den einzigartigen, unsterblichen, legendären Walzerkönig Johann Strauss (Sohn)!
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WIEN/ Weltmuseum: Es ist wieder soweit – im Weltmuseum Wien können ab sofort Magie und Fröhlichkeit des Día de Muertos erlebt werden. Im Zentrum: ein prächtiger Totenaltar und ein stimmungsvolles Totenfest.
Weltmuseum Wien, Día de Muertos, Foto: Eva Puella
Der Día de Muertos (Tag der Toten) ist eines der größten und traditionsreichsten mexikanischen Feste und zelebriert die Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten. Rund um Allerheiligen finden in ganz Mexiko große Paraden und freudige Feiern statt, um in ausgelassener Stimmung der Verstorbenen zu gedenken und das Leben zu ehren.
Das Weltmuseum Wien hat abermals ein vielfältiges Programm zur Feier des Día de Muertos geplant. Alle Besucher*innen sind herzlich eingeladen, hier die Bräuche des mexikanischen Tages der Toten kennenzulernen und vor allem: mitzufeiern.
Workshops, Führungen, Performance und ein großes Fest
Ab heute gibt es die Möglichkeit, mit Künstlerin Stephany Rodríguez Cabañas in einem Workshop Totenkopfschmuck zu gestalten. Kinder- und Familienformate, Führungen und Performances begleiten die darauffolgenden Tage bis zum 2. November, dem Höhepunkt der Festivitäten:
Nach einer Eröffnung durch Mitglieder der Tanzgruppe Ameyalli folgt ein Konzert mit Neivi Martinez und María Baez, begleitet von der Gruppe Mariachi Sin Fronteras. In einer Parade ziehen Tänzer*innen gemeinsam mit den von Stephany Rodríguez Cabañas kunstvoll gefertigten Mojigangas zum Altar in der Säulenhalle und präsentieren einen Totentanz. Diese Vorführung geht über in ein Fest, eine Muerteada, bei der alle Besucher*innen mitmachen können.
Im Zentrum der Feierlichkeiten im Weltmuseum Wien steht die ebenfalls von Künstlerin Stephany Rodríguez Cabañas gestaltete, farbenfrohe Ofrenda – ein Totenaltar in mexikanischer Tradition – die von 28. Oktober bis 2. November in der Säulenhalle zu sehen ist.
Das gesamte Programm zum Día de Muertos finden Sie hier.
Neue Sonderausstellung zu moderner Textilkunst in Mexiko
Wer sich noch weiter in die mexikanische Kultur vertiefen möchte, besucht die aktuelle Sonderausstellung Die Farben der Erde.. Moderne Textilkunst in Mexiko. Mit der Schau präsentiert das Weltmuseum Wien eine visuelle und sinnliche Hommage an das farbenprächtige textile Erbe Indigener Gemeinschaften in Mexiko. Der Künstler Carlos Barrera Reyes arbeitet seit über siebzehn Jahren mit Indigenen Weber*innen aus dreißig Gemeinschaften in Oaxaca und Chiapas zusammen. In gemeinschaftlich organisierten Färbeworkshops werden traditionelle Färbe- und Webtechniken in einem zeitgenössischen Kontext wiederbelebt und neu interpretiert.
Weitere Information zur Sonderausstellung finden Sie hier.
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CD: Reinhard Keiser: „Der angenehme Betrug oder: Der Carneval in Venedig (barockwerk hamburg – Ira Hochmann)

Unter dem Titel „Der angenehme Betrug oder der Carneval von Venedig“ präsentierte die Hamburger Gänsemarktoper im Jahr 1707 ein neues Singspiel aud der Feser Reinhard Keisers (1674-1739), das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde und in den folgenden 24 Jahren eine ungewöhnlich hohe Zahl von Wiederaufführungen verzeichnen konnte. Kein anderes Werkwurde dort über eine so lange Periode, in der sich das Repertoire der Gänsemarktoper und der Publikumsgeschmack wesentlich änderten, gespielt. Welchen Nerv hat der Komponist mit diesem Bühnenwerk beim Publikum getroffen?
Die vorliegende Ersteinspielung des Stücks durch das Ensemble barockwerk hamburg unter der Leitung von dessen Gründerin Ira Hochmann verschafft uns einen Eindruck davon, warum diese Oper so populär war: man möchte fast sagen, dass ein Ohrwurm den nächsten jagt und durch die zum Teil sehr ungewöhnliche, ans Exotische grenzende Instrumentierung (die für die Aufnahme voll ausgekostet wird) ergeben sich herrlich farbige, heitere Momente, die lange in Erinnerung bleiben!
Der Kern der Oper bewegt sich um zwei venezianische Liebespaare, Leonore und Leander sowie Isabella und Rudolffo während des Karnevals in Venedig. Leander verliebt sich in Isabella, während Rudolffo Leonore liebt. Rudolffo behauptet Leonore gegenüber, Leander sei tot, um sie zu gewinnen. Doch Leonore bemerkt, dass Leander noch lebt und behauptet nun ihm gegenüber, Isabella sei tot. Damit sind Leonore und Leander wieder vereint. Auch Isabella und Rudolffo werden schließlich wieder ein Paar.
Ein weiteres „Paar“ sind Celinde, eine „verkleidete Prinzessin aus Teutschland“, welche sich nur für Tanz und Oper interessiert und von der Liebe nichts hören mag, denn Liebe bedeutet für sie Leiden, und ihr Verehrer Myrtenio, ein „Teutscher Prinz“, der sehr unglücklich ist, dass Celinde ihn nicht erhört, sich aber schließlich von ihr überzeugen lässt, der Liebe zu entsagen, um nie aus Liebe leiden zu müssen. Außerdem treten noch das „nieder-sächsischen Mägden“ Trintje und Severin auf, welche mehrere plattdeutsche Arien singen.
Eine Beschreibung/ Einführung per Video
Die CD-Aufnahme von Reinhard Keisers Oper „Der Carneval von Venedig“ (Der angenehme Betrug) ist erhältlich, aber das Album mit dem Titel „Der Carneval von Venedig“ ist ein Album mit dem Namen „Carneval“, das im November 2025 veröffentlicht werden soll
Es handelt sich um eine CD, die dieOper mit den Darstellern Fanie Antonelou, Sönke Tams Freier, Andreas Heinemeyer, Mirko Ludwig, Matthias Vieweg, Hanna Zumsande und der barockwerk hamburg unter der Leitung von Ira Hochman enthält.
- Titel: Reinhard Keiser: Der Carneval von Venedig
- Besetzung: Fanie Antonelou, Sönke Tams Freier, Andreas Heinemeyer, Mirko Ludwig, Matthias Vieweg, Hanna Zumsande, barockwerk hamburg, Ira Hochman
- Veröffentlichungsdatum: ab dem 6. November 2025
- Format: 2 CDs
- Preis: 29,99 €
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