INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 3. SEPTEMBER 2026)
Wiener Staatsoper: KARTENVERKAUF NOVEMBER 2026 läuft
Foto: Andrea Matzker
Dienstag startete der Verkauf für alle Vorstellungen im November 2026. Sie können die Tickets → online oder in all unseren → Verkaufsstellen (bitte achten Sie auf unsere neuen Öffnungszeiten) erwerben.
DIE ZWEITE OPERN-PREMIERE DER SAISON UND STARS, STARS, STARS…
Im November feiert die zweite Opern-Produktion dieser Spielzeit Premiere, → Ariadne auf Naxos – in der Regie von Barrie Kosky und musikalisch geleitet von Franz Welser-Möst. Darüber hinaus gibt es mit u.a. Xabier Anduaga, Nicole Car, Freddie De Tommaso, Jonas Kaufmann, Sir Simon Keenlyside, Kate Lindsey, Ambrogio Maestri, Serena Sáenz, Golda Schultz oder Roberto Tagliavini ein Wiedersehen mit zahlreichen Publikumslieblingen. Ballettfreunde können sich auf Vorstellungen der Premierenserie von → Nijinsky und auf die Wiederaufnahme von → Onegin freuen.
November-Highlights in der Wiener Staatsoper
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RICHARD STRAUSS
»ARIADNE AUF NAXOS«:
FRANZ WELSER-MÖST UND BARRIE KOSKYS ERSTE ZUSAMMENARBEIT
Richard Strauss´ und Hugo von Hofmannsthals Ariadne auf Naxos gilt für viele als das beste Werk dieser kongenialen Künstlerpartnerschaft. Das unterhaltsame und kluge Werk kommt nun an der Wiener Staatsoper neu heraus: Franz Welser-Möst übernimmt die musikalische Leitung, Barrie Kosky die Regie – es ist ihre erste Zusammenarbeit. Zu hören ist ein grandioses Ensemble: Golda Schultz singt Primadonna/Ariadne, Daniel Behle Tenor/Bacchus, Kate Lindsey übernimmt die Partie des Komponisten, Serena Sáenz gibt die Zerbinetta, Michael Nagy den Musiklehrer. Und: Die einzigartige Andrea Eckert wird als Haushofmeisterin zu erleben sein – ein Hausdebüt an der Wiener Staatsoper!
Termine → Ariadne auf Naxos→ Premiere: 22. November 2026
weitere Termine: 25. & 28. November 2026 &
1. & 5. Dezember 2026
TICKETS »Ariadne auf Naxos«
Selbstverständlich gibt es auch diesmal eine von Staatsoperndirektor Bogdan Roščić moderierte → Einführungsmatinee, in der das Werk und die Neuproduktion vorgestellt werden und Mitwirkende der Premiere auftreten.
Für Newsletter-Abonnenten/-Abonnent, ist diese Einführungsmatinee, wie immer kostenlos zu besuchen (geben Sie dazu bitte den Code Vormittag_NL bei der Buchung im Feld »Kundenkarte/Aktionscode« ein).
Termin → Einführungsmatinee Ariadne auf Naxos 8. November 2026
TICKETS EINFÜHRUNGSMATINEE »Ariadne auf Naxos«
GAETANO DONIZETTI: »LA FILLE DU RÉGIMENT«:. 9 HOHE Cs IN FOLGE!
Die berühmteste Arie dieser Oper, »Ah! mes amis«, wartet mit 9 hohen Cs in kurzer Folge auf… Nur die Besten der Besten wagen sich an diese Partie. In der aktuellen Serie ist dies der hochgefeierte junge Xabier Anduaga als Tonio, seine Marie singt die amerikanische Sopranistin Erin Morley. Dazu kommt mit Misha Kiria als Dritter im Bunde eine Idealbesetzung des raubeinig-weichherzigen Sergeanten Sulpice.
Termine → La Fille du régiment
1. / 4. / 7. / 10. & 13. November 2026
TICKETS »La Fille du régiment«
GAETANO DONIZETTI: »L´ELISIR D´AMORE«. DER DAUERBRENNER IM REPERTOIRE
Nicht nur der Allzeit-Schlager »Una furtiva lagrima« rangiert in vielen privaten Opern-Hitparaden an oberster Stelle, das gesamte Werk funkelt vor Einfallsreichtum und raffiniertem musikalischen Ausdruck. Dazu Otto Schenks Inszenierung, die das Werk in ein warmes, »menschelndes« und heiteres Licht hüllt. In der aktuellen November-Besetzung kehrt Bogdan Volkov in der Rolle des Nemorino ans Haus am Ring zurück. Als Adina ist erstmals die junge amerikanische Sopranistin Emily Pogorelc zu hören, die 2025 an der Wiener Staatsoper debütierte und ein gerne gesehener Gast an den ersten internationalen Häusern ist – von der New Yorker Metropolitan Opera bis nach Salzburg. Den Dulcamara gestaltet einmal mehr Ambrogio Maestri.
Termine → L’Elisir d’amore: 14. / 17. & 19. November 2026
TICKETS »L’Elisir d’amore«
GIUSEPPE VERDI »OTELLO«: JONAS KAUFMANN IN DER TITELROLLE
All jene, die für die Oktober-Termine keine Karten mehr ergattern konnten, haben nun eine weitere Chance, Jonas Kaufmann in seiner Glanzrolle zu erleben. Otellos Widerpart Jago wird vom italienischen Starbariton Luca Salsi verkörpert, die Desdemona von Nicole Car. Am Pult: Bertrand de Billy.
Termine → Otello: 26. & 29. Oktober 2026 &
2. / 5. & 8. November 2026
TICKETS »Otello«
GIUSEPPE VERDI: LUISA MILLER
Die November-Serie der Verdi-Oper wartet gleich mit mehreren Rollendebüts auf: Kristina Mkhitaryan singt erstmals die Titelpartie, Amartuvshin Enkhbat, einer der besten Verdi-Baritone der Gegenwart, gibt den Vater Miller und der kanadische Bass John Relyea kehrt als Intrigant Wurm nach vielen Jahren an die Staatsoper zurück. Wie schon bei der Premiere sind Freddie De Tommaso als Rodolfo und Roberto Tagliavini als Graf Walter zu erleben.
Termine → Luisa Miller: 21. / 23. / 27. & 30. November 2026
TICKETS »Luisa Miller«
GIACOMO PUCCINI: »MADAMA BUTTERFLY«:
ANTHONY MINGHELLAS MEISTERHAFTE REGIEARBEIT
Höchste Ausdruckskraft und farbenfrohe, bestechende Bilder prägen die Regiearbeit vom Oscar-gekrönten Hollywood-Regisseur Anthony Minghella. Als Dirigent steht in dieser Serie Giampaolo Bisanti am Pult: einer der führenden internationalen Kenner und Könner gerade auch des Puccini-Repertoires. Mit Ermonela Jaho in der Titelpartie, Joshua Guerrero als Pinkerton und Attila Mokus als Sharpless ist ein Ensemble zu erleben, das große Vorfreude auf die Aufführungsserie im November weckt.
Termine → Madama Butterfly: 15. / 18. / 20. & 24. November 2026
TICKETS »Madama Butterfly«
BALLETT IM NOVEMBER
JOHN NEUMEIER: NIJINSKY
Die letzten Termine der Premierenserie stehen am Anfang des Ballettspielplans im November. Jahrhunderttänzer und Visionär der Tanzkunst – das war Vaslav Nijinsky, der als »Gott des Tanzes« verehrt und gefeiert wurde. Das Publikum erfährt in John Neumeiers tänzerischem Porträt von einem Leben zwischen strahlendem Ruhm und abgründiger Verzweiflung.
Termine → Nijinsky. Premiere: 20. Oktober 2026
weitere Termine: 22. / 24. / 27. &
30. Oktober 2026 &
6. & 9. November 2026
Tickets »Nijinsky«
JOHN CRANKO: ONEGIN
Ein Klassiker für alle Freundinnen und Freunde des Erzählballetts: John Crankos choreografische Adaption von Alexander Puschkins tragischer Geschichte zählt zu den Meisterwerken des 20. Jahrhunderts und die vier großen Solopartien Onegin, Tatjana, Lenski und Olga zu den Signaturrollen einer jeden Ballettkarriere. Zu der Musik Piotr I. Tschaikowskis betrachtet Cranko die Emotionen und Leidenschaften seiner Figuren wie durch ein Brennglas und macht sie zum Motor einer Dramaturgie, die sich allein durch den Tanz erzählt.
Termine → Onegin 29. November 2026
4. / 7. / 11. / 14. & 16. Dezember 2026 (ab 1. Oktober im Verkauf)
KONZERT: SOLOKONZERT SIR SIMON KEENLYSIDE
Seine unverwechselbare – durch das Verdi-Fach dramatischer gewordene – edle Stimme und seine nuancenreichen, durchdachten, hochkomplexen Rollenporträts machen Sir Simon Keenlyside seit rund 30 Jahren zu einem der begehrtesten Baritone der internationalen Opernwelt. Als Liedsänger ist er nun im Haus am Ring im Rahmen der Solokonzertreihe zu erleben.
Termin → Solokonzert Sir Simon Keenlyside: 12. November 2026
TICKETS »Solokonzert Sir Simon Keenlyside«
KARTENBESTELLUNG
W tickets.wiener-staatsoper.at
M tickets@wiener-staatsoper.at
A Service Center, Opernring 2, 1010 Wien
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»Serenadenkonzerte Niederösterreich« 2026:
Programm im September

Fotos (v.l.): Schloss St. Peter/Au©Johannes Zinner; Valer Sabadus©schneiderphotography; Schloss Atzenbrugg/Konzert©Richard Marschik; Camilla Nylund©Shirley Suarez; Annely Peebo©zVg; Rafael Fingerlos©Theresa Pewal; Clemens Unterreiner©Ulrik Hoelzel; Hagar Sharvit©Andrej Grilc; Ehem. Synagoge St. Pölten©Pfoser ZT/Herfert.
- Nach dem erfolgreichen Start mit der Carl Zeller gewidmeten Serenade in St. Peter/Au wird am 6.9. im Schubertschloss Atzenbrugg die Schubert-Serenade geboten. Valer Sabadus, einer der renommiertesten Countertenöre, wagt an diesem Abend den Schritt ins romantische Liedfach und interpretiert eine stimmungsvolle Melange aus 200 Jahren Kunstlied. Kongeniale Begleiterin am Klavier ist Akemi Murakami, eine der gefragtesten Liedbegleiterinnen ihrer Generation.
- Nächster Programmhöhepunkt ist die Schloss-Serenade am 13. 9. im Schlosstheater Laxenburg. Dort gibt es die seltene Gelegenheit, die befreundeten Weltklasse-Opernstars Camilla Nylund und Annely Peebo mit einem einzigartigem Programm von Mozart bis Mahler gemeinsam auf der Bühne zu erleben.
- Gottfried von Einem, einem der großen Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts, ist die nach ihm benannte Serenade mit Bariton Daniel Gutmann, Pianistin Andrea Linsbauer und Schauspielstar Gerti Drassl als Rezitatorin am 19.9. in Oberdürnbach gewidmet. Von Einem vertonte zahlreiche Gedichte seiner Frau, der Schriftstellerin Lotte Ingrisch. Einige dieser Lieder sowie literarische Kostproben aus dem Werk der Schriftstellerin und Lebenspartnerin von Einems, Lotte Ingrisch, werden u.a. vorgestellt.
- Bei der von Ludwig van Beethovens Sommerfrische-Aufenthalten in Baden inspirierten Beethoven-Serenade am 27.9. im Badener Haus der Kunst werden der international gefragte Bariton Rafael Fingerlos, Pianistin und Yamaha-Künstlerin Eloise Bella Kohn und Schauspielerin und NÖ-Kulturpreisträgerin Sophie Aujesky mit Liedern von Beethoven, Mozart und Schubert sowie mit durch Lyrik und Prosa aus der Zeit des Genius Loci begeistern.
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STECKBRIEF »Serenadenkonzerte Niederösterreich«
Im Rahmen der 66. Ausgabe der Konzertreihe sind von 30. August bis 1. November 2026 zahlreiche Weltklasse-Vokalistinnen und -Vokalisten zu erleben, etwa Camilla Nylund, Annely Peebo, Rebecca Nelsen, Valer Sabadus, Rafael Fingerlos, Thomas Ebenstein und Clemens Unterreiner. Hinzu kommen exzellente Instrumentalisten sowie von Schauspiel, Film und Fernsehen bekannte Persönlichkeiten wie Gerti Drassl, Petra Morzé, Philipp Kelz und Joseph Lorenz als Rezitatorinnen und Rezitatoren.
Das Besondere der Konzertreihe ist die Verbindung herausragender künstlerischer Qualität mit authentischen, musikhistorischen Orten. Die Konzerte finden an Originalschauplätzen statt, die eng mit dem Leben und Wirken bedeutender Komponistinnen und Komponisten verbunden sind – an Geburts-, Wohn- und Wirkungsstätten, in Museen, Gedenkräumen und Forschungseinrichtungen oder in historisch passenden Gebäuden in unmittelbarer Nähe.
Programmüberblick September:
06.09., 16 Uhr: Schubert-Serenade, Schloss Atzenbrugg; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/schubert-serenade-2
13.09., 19 Uhr: Schloss-Serenade, Schlosstheater Laxenburg;
https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/schloss-serenade-3
19.09., 18 Uhr: Gottfried von Einem-Serenade, Kirche zur Hl. Katharina Oberdürnbach; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/gottfried-v-einem-serenade
27.09., 16 Uhr: Beethoven-Serenade, Haus der Kunst Baden; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/beethoven-serenade-1
(Besetzungsänderung: Sophie Aujesky tritt am 27.09. statt Philipp Kelz als Rezitatorin auf.)
—Infos: www.serenadenkonzerte.at
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Die Wiener Symphoniker starten in die neue Saison 26-27
Wien –Mit Verdis La Traviata auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele verabschiedeten sich die Wiener Symphoniker am 23. August in die Sommerpause. Zum Geburtstag Arnold Schönbergs kehren die Musiker:innen auf die Bühne zurück, wenn es am 13. September „Happy Birthday, Arnold!“ heißt. Am Geburtstag des Komponisten werden Petr Popelka, Mezzosopranistin Christina Bock und Musiker:innen des Orchesters im Arnold Schönberg Center nicht nur Schönbergs Streichquartett Nr. 2, sondern auch Petr Popelkas Werk Dunkelsang für Stimme und Klavier zur Aufführung bringen. Abgerundet wird das Programm mit Mozarts „Dissonanzenquartett“ einem Werk, das Schönberg immer wieder zitierte.
In der kommenden Saison setzt Petr Popelka seinen Mahler-Zyklus fort und bringt am 30. September und 1. Oktober im Großen Saal des Wiener Musikvereins die 9. Symphonie – die letzte vollendete des Komponisten – zur Aufführung. Weitere Schwerpunkte bilden die Symphonien Ludwig van Beethovens und Robert Schumanns.
Ab Herbst wird Elim Chan das Orchester als Artistic Partner begleiten. In ihren ersten Konzerten setzt sie auf ein Programm, das klassische Meisterwerke mit selten gespielten Kompositionen und zeitgenössischen Akzenten verbindet. Den Auftakt bilden am 5. und 6. Oktober 2026 im Wiener Konzerthaus Sofia Gubaidulinas atmosphärisches Märchen-Poem und Alfred Schnittkes expressives Violinkonzert Nr. 4 mit Gidon Kremer als Solisten sowie eine von Chan selbst zusammengestellte Auswahl aus Sergei Prokofjews Cinderella, die sowohl die Suite als auch Passagen aus dem Ballett umfasst.
Zuvor geben die Wiener Symphoniker am 23. September ein Gedenkkonzert mit dem Titel „Echo des Unerhörten“ zum 20-jährigen Jubiläum von exil.arte und dem 10-jährigen Jubiläum des Exilarte Zentrums der mdw, welches sich zum Ziel gesetzt hat, Musik hörbar zu machen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verboten wurde. So auch die Werke von Hans Winterberg und Wilhelm Grosz, die unter der Leitung von Katharina Wincor interpretiert werden.
- September 2026, 11 Uhr
Arnold Schönberg Center, Konzertsaal
HAPPY BIRTHDAY, ARNOLD!
Christina Bock, Mezzosopran
Petr Popelka, Klavier
Habe-Quartett Wien
Alexander Burggasser, Violine
Ai Miwa, Violine
Johannes Flieder, Viola
Michael Vogt, Violoncello
ARNOLD SCHÖNBERG
Streichquartett Nr. 2 fis-moll op. 10 für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Sopranstimme
PETR POPELKA
„Dunkelsang“, Liederzyklus für Stimme und Klavier (Uraufführung)
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Streichquartett Nr. 19 C-Dur KV 465 „Dissonanzenquartett“
- September 2026, 19:30 Uhr
Wiener Konzerthaus, Großer Saal
ECHO DES UNERHÖRTEN
Katharina Wincor, Dirigentin
Mitra Kotte, Klavier
Wiener Symphoniker
WILHELM GROSZ
„Española“, Spanische Rhapsodie für Klavier und Orchester op. 41 (Uraufführung)
Serenade op. 5 aus „Zwei phantastische Stücke“ für großes Orchester
Tanz op. 7 aus
„Zwei phantastische Stücke“ für großes Orchester
HANS WINTERBERG
Symphonie Nr. 2 für Orchester (Österreichische Erstaufführung)
- September 2026, 19:30 Uhr
1. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal
MAHLER 9. SYMPHONIE
Petr Popelka, Dirigent
Wiener Symphoniker
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TTT Musiktheater: „Revolvierende Autogamie“ – Selbstbestätigungskreislauf, Selbstreferenz, Akteure bestätigen sich selbst in intellektueller Isolation, Abkoppelung vom Publikum

Der Begriff revolvierende Autogamie ist metaphorische Kritik an geschlossenen Systemen, insbesondere im deutschen Theater- und Musiktheaterbetrieb, bei dem sich Akteure gegenseitig bestätigen, ohne inhaltliche Tiefe, kritische Distanz oder externe Realitätsbezüge zu entwickeln.
In Texten künstlerischer / gesellschaftskritischer Transformation von Theater, Kultur, öffentlicher Wahrnehmung wurde „revolvierende Autogamie“ zentrale Metapher, kritischer Begriff für geschlossene, selbstreferenzielle Systeme in Kultur- u. Medienlandschaft, weist auf strukturelle Defizite im Kulturbetrieb.
Politiker, Intendanten, Regisseure und Medien legitimieren sich gegenseitig, wobei zu oft unkundige Entscheider aus dem System kommen und sich gegenseitig bestätigen.
Die Metapher wird zunehmend geflügeltes Wort, besonders im Kontext deutschsprachiger Musiktheater, öffentlicher Kulturbetriebe, beschreibt System, in dem Akteure sich gegenseitig bestätigen, legitimieren, ohne echte Innovation oder externe Kritik zuzulassen.
Weiterlesen unter onlinemerker.com
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Stadttheater Gießen: Umbesetzung bei „The Addams Family

Copyright: Christian Schuller
für die Vorstellung von „The Addams Family“ am 5.9. kommt es zu einer Umbesetzung: Izabella Radić spielt Wednesday, die Tochter der Familie Addams, im Musical über diese schaurig-schräge Familie. Sie können sich vorstellen, dass wir uns freuen, dass wir eine solche Partie aus den eigenen Reihen umbesetzen können. Wir wünschen Izabella und dem Publikum eine fantastische Vorstellung.
Verwenden Sie gerne das Foto von Izabella vom Afterwork Jazz (Copyright: Nils Heck) oder ein Szenenfoto von „The Addams Family“ (Copyright: Christian Schuller)
Ferner probt Izabella Radić gerade für die Schauspielpremiere „Jakob der Lügner“ (12.9.) und wird ihre nächste große Rolle im Musical „Cabaret“ als Sally Bowles haben. In zahlreichen Rollen haben Sie sie bereits singend und spielend erlebt. Ich vermittele gerne ein Gespräch, wenn Sie Interesse an dieser Künstlerin haben.
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