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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 20. NOVEMBER 2025)

20.11.2025 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 20.NOVEMBER 2025)

ADVENTZAUBER BEI ESTERHAZY

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Adventzauber in historischen Kulissen

Erleben Sie die besondere Adventatmosphäre im prachtvollen Ambiente von Schloss Esterházy, Burg Forchtenstein und Schloss Lackenbach . Die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte begeistern mit einem vielfältigen Angebot aus erlesenem Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten, besinnlichen Adventkonzerten sowie vielseitigem Rahmenprogrammen speziell für die jüngsten Besucherinnen und Besucher. Lassen Sie sich von Weihnachtswelten verzaubern, in denen Geschichte und Gegenwart ineinander übergehen.

Advent auf der Burg Forchtenstein 
von Fr., 28. November bis So., 30. November 2025
Malerisch magisch – das erste Adventwochenende auf Burg Forchtenstein

Der traditionelle Adventmarkt auf Burg Forchtenstein zählt zu den schönsten und stimmungsvollsten Weihnachtsmärkten Österreichs. Schon der Weg über die historische Zugbrücke führt Besucher in eine märchenhafte Welt, in der das besondere Flair der Burg und die festliche Beleuchtung für unvergleichlichen Adventzauber sorgen. Aussteller aus der Region Rosalia sowie aus den angrenzenden Nachbarländern präsentieren traditionelles Kunsthandwerk und einzigartige Unikate. Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken: die Weihnachtsbäckerei, ein riesiger Lebkuchenmann und die spannende Suche nach Weihnachtswichteln machen den Adventmarkt zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.

Das vielfältige Rahmenprogramm, Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie unter: www.esterhazy.at/veranstaltungen/adventmarkt-auf-burg-forchtenstein

Advent im Schloss Lackenbach
von Sa., 6. Dezember bis Mo., 8. Dezember 2025
Im Herzen des Burgenlandes – Charme der Natur und Zauber der Renaissance

Am zweiten Adventwochenende heißt das Renaissance-Schloss Lackenbach Besucher willkommen, die der vorweihnachtlichen Hektik entfliehen möchten. Festlich geschmückt, lädt das historische Schloss zum Entdecken und Genießen ein: Im Hof und Besuchertrakt präsentieren über 40 Aussteller traditionelles Handwerk und kunstvolle Unikate, während regionale Spezialitäten für kulinarische Höhepunkte sorgen. Für Groß und Klein gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Krampuslauf, Ponyreiten, Kasperltheater und musikalischen Darbietungen – ein Adventerlebnis für die ganze Familie.

Das vielfältige Rahmenprogramm, Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie unter: www.esterhazy.at/veranstaltungen/adventmarkt-im-schloss-lackenbach

Advent im Schloss Esterházy
von Fr., 12. Dezember bis So., 14. Dezember 2025
Adventmarkt im Schloss – stimmungsvolle Zeit in barockem Ambiente

Schloss Esterházy bietet mit dem barocken Innenhof, seinen prunkvollen Räumen und dem Haydnsaal eine elegante Kulisse für einen Adventmarkt der besonderen Art. Zahlreiche Aussteller präsentieren exklusives Kunsthandwerk, liebevoll gestaltete Geschenkideen und eine große Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten, die zum Stöbern und Genießen einladen. Zusätzlich haben Besucher die Möglichkeit, die aktuellen Ausstellungen im Schloss zu entdecken. Für die jüngsten Gäste sorgt ein buntes Kinderprogramm mit Rätselrallye, Weihnachtsbackstube, Feuer- und Zaubershow sowie einem Treffen mit der Fürstin für spannende und unterhaltsame Momente.

Das vielfältige Rahmenprogramm, Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie unter: 
https://esterhazy.at/veranstaltungen/adventmarkt-im-schloss-esterhazy

TIPP

Winterliche Highlights und Festtagsmomente bei Esterhazy

Neben den stimmungsvollen Adventmärkten bieten die Esterhazy-Locations ein vielfältiges Programm für besondere Wintermomente.

Der Neue Strand Neusiedler See lädt jeden Adventsonntag zum „Winterzauber“ ein – ein stimmungsvolles Refugium mit wärmendem Punsch und köstlichen Spezialitäten mit Blick auf den stillen See. Im Restaurant Libelle erwartet die Gäste das festlich dekorierte Adventfenster, das mit vorweihnachtlicher Atmosphäre begeistert, zusätzlich sorgt ein spannendes Krimidinner für Nervenkitzel. In der Greißlerei entdecken Besucher hochwertige Produkte für zuhause, liebevoll ausgewählte Geschenkideen und erlesene Weine – perfekt für alle, die etwas Besonderes für die Festtage suchen. Das Hotel Galántha lockt mit einer Christmas Warm-Up Party sowie einem festlichen Weihnachts-Gala-Menü. Die Selektion Burgenland rundet das Angebot mit einem exklusiven X-Mas Special inklusive Frühstück sowie besten burgenländischen Weinen und Sekt ab.

Informationen zu den geplanten Veranstaltungen finden Sie unter:
www.neuerstrand.at/events
www.selektion-burgenland.at/event/
www.hotelgalantha.at/unsere-events

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Bühne Baden: Roald Dahls : Matilda. Das Musical – ab 12.12.2025
Buch von  Dennis Kelly , Musik und Gesangstexte von  Tim Minchin
Deutsch von Sabine Ruflair
Orchestrierung und zusätzliche Musik  Chris Nightingale

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 Mia-Leigh Botha © Lalo Jodlbauer/YAY Creative

Die Übertragung des Aufführungsrechtes erfolgt in Übereinkunft  mit MUSIC THEATRE INTERNATIONAL (www.mtishows.eu) durch die  MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden.

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Rebellion im Schulhof

Das Musical MATILDA nach dem gleichnamigen erfolgreichen Kinderbuch von Roald Dahl bezaubert mit Witz, Charme, rebellischem Geist und einer außergewöhnlichen Geschichte: Die Titelheldin ist ein kluges und empathisches Mädchen, das in einem tristen Umfeld aufwachsen muss. Ihr Vater wollte immer lieber einen Sohn haben und macht krumme Geschäfte, ihre oberflächliche Mutter hat ihre Tochter von der Schwangerschaft an abgelehnt, und die tyrannische Direktorin Knüppelkuh macht den Kindern in der  Schule das Leben zur Hölle. Trotz alledem – oder vielleicht gerade deshalb – hat Matilda  den Mut, aufzubegehren. Da kommt es ihr natürlich sehr gelegen, dass sie über die magische Fähigkeit der Telekinese verfügt, was für allerhand Verwirrung und heiter komische Momente sorgt.

„Matilda ist eine Hommage an Intelligenz, Widerstandsfähigkeit und den Mut, sich  gegen Ungerechtigkeit zu wehren.“ (Andreas Gergen)

Für den künstlerischen Leiter Andreas Gergen, der bei dieser Produktion auch selbst Regie führen wird, ist MATILDA ein Höhepunkt der Spielzeit. „Dieses Stück hat die Menschen im West End, am Broadway und auf der ganzen Welt begeistert, es spricht
Kinder und Erwachsene gleichermaßen an – und wir fühlen uns geehrt, dieses außergewöhnliche Musical dem deutschsprachigen Publikum vorstellen zu dürfen Die Übersetzung wurde extra für Baden angefertigt“, so Gergen, der in seiner Inszenierung auf
ein talentiertes Ensemble aus jungen und erwachsenen Darstellern, ein vollbesetztes Orchester und ein dynamisches Bühnenbild setzt: Ein düsterer, alptraumhafter Grundraum, der sich mittels überdimensionaler Buchstaben M, A, T, I, L, D und A in all die
Räume verwandelt, in denen sich das Leben des begabten Mädchens abspielt. Das Publikum darf sich auf fantasievolle und bunte Kostüme freuen, aber auch auf sehr abwechslungsreiche Musik. „MATILDA für ein Musical ungewöhnlich orchestriert. Die
Musik geht sofort ins Ohr, ist aber sehr anspruchsvoll und vielschichtig, es werden viele Genres vermischt“, so Gergen. „Mal klingt es filmmusikalisch, dann wieder sehr orchestral,  Big Band Sound gibt es genauso wie Rockelemente und cartoonartige Nummern.“

Besetzung:
Musikalische Leitung Christian Frank
Inszenierung Andreas Gergen
Bühne Stephan Prattes
Kostüme Aleksandra Kica
Choreografie Francesc Abós
Choreinstudierung Victor Petrov
Lichtdesign Stephanie Affleck
Sounddesign Florian Carau
Maskendesign Edu von Gomes

Matilda Wurmwald Mia-Leigh Botha, Tamaki Uchida, Liv Perman
Frau Wurmwald Ann Mandrella
Herr Wurmwald Boris Pfeifer
Fräulein Honig Anna Rosa Döller
Agathe Knüppelkuh Andreas Lichtenberger
Frau Schilf Tertia Botha, Angela Hercules-Joseph
Michael Wurmwald Konstantin Pichler, Daniel Greabu
Arzt / Rudolpho Timotheus Hollweg
Zlatko Beppo Binder
Bruce Benjamin Ruzek, Luis Tatzber
Amanda Victoria Schnut, Antonia Hacker, Mia Kodym
Nigel Steven Ashton Ablog, Lion Tatzber-Poms
Lavendel Elli Theml, Tamaki Uchida, Antonia Hacker
Tommy Jens Emmert
Eric Jan-Eike Majert
Alice Mariella Hofbauer
Akrobatin / Hortensia Liviana Degen

Orchester, Chor, Tanzensemble und Young Artists der Bühne Baden

Nähere Infos: www.buehnebaden.at

Premiere ist am 12.12.2025

Weitere Vorstellungstermine:13., 19., 20., 26. & 27. Dezember 2025
10., 16., 17., 23., 24., 30. & 31. Jänner 2026, 13. & 14. Februar 2026

 

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IPG. Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft in Ruppersthal: Die nächsten Veranstaltungen

Herzlich willkommen zur 639. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG

Matinee
am Sonntag, dem 23.11.2025 um 11:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
 
KÜNSTLERINNEN:
Brigitte Guggenbichler im Quintett mit Schlagern aus den 50er, 60er und 70er -Jahren

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Brigitte Guggenbichler, Gesang
Heribert Kohlich, Pf
Thomas Kugi, sax
Christoph Petschina, bass
Lukas Knöfler, drums
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Herzlich willkommen zur 640. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG

Konzert am Sonntag, dem 30.11.2025 um 17:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
 
KÜNSTLERINNEN:
Traditionelles Adventkonzert

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Armin Egger, Gitarre
Werner Karlinger, Harfe
Martina Rifessser, Harfe
Cornelia Löscher, Violine
 
PROGRAMM:
 Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris) 3 Rondos, zusammengestellt von J. F. Bohlius
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris) aus Six Sonatines pour la guitarre avec de accompagnement de violon, 1802, Ben 6205 – Sonatine II Menuetto grazioso-Rondo – Sonatine VI Adagio-Andante
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris) Sonate in B-Dur Ben 6218, arrange pour la Harpe avec accompagnement de violon par Francois Petrini – Allegro, – Andante cantabile, – Rondo Allegro
 
PAUSE
 
Fernando Sor (1778 – 1839) Variationen über ein Thema von Mozart, op. 9 für Gitarre Solo
 Victor Magnien (1802 – 1885) Duo Concertant pour le violon et le guitarre – Allegro, – Adagio, – Polonaise 
 Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris) 3 Rondos, zusammengestellt von J. F. Bohlius
 
Zugabe und Änderungen sind der IPG vorbehalten!

Kostenlose Abholung! Seit unserem Konzert am So, dem 2.4.2023 bieten wir unseren Pleyel Verehrerinnen und Verehrern bei KONZERTEN & MATINEEN eine kostenlose Abholung/Rückführung vom/zum Bahnhof in Großweikersdorf an. Sie rufen 0664/8338330, und wir zahlen. Siehe www.pleyel.at, Ihre IPG

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Bayerische Staatsoper:  Auszeichnung von Emily Sierra und Granit Musliu mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2025
 
Am Dienstag, 18. November 2025, fand die Verleihung der Bayerischen Kunstförderpreise 2025 im Bergson Kunstkraftwerk in München statt. In der Sparte Darstellende Kunst wurden in diesem Jahr unter anderem zwei Ensemblemitglieder der Bayerischen Staatsoper, Emily Sierra und Granit Musliu, ausgezeichnet. Bis zu 17 Künstlerinnen und Künstler zeichnet der Freistaat Bayern jedes Jahr mit den Bayerischen Kunstförderpreisen aus. Sie werden in den vier Sparten Musik, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Tanz sowie Literatur verliehen. Die Auswahl trifft jeweils eine unabhängige Fachjury. Wir freuen uns sehr über diese doppelte Auszeichnung und gratulieren herzlich!

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Fotos: Bayerische Staatsoper
 
Emily Sierra und Granit Musliu waren beide Mitglieder im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper – dessen derzeitige Mitglieder können Sie am Sonntag, 7. Dezember 2025, im Cuvilliés-Theater erleben. Mit seiner Verbindung von individueller Ausbildung, Bühnenerfahrung und enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble gilt das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper unter der Künstlerischen Leitung von Tobias Truniger als eines der führenden Ausbildungsprogramme für junge Sängerinnen und Sänger weltweit. Seit seiner Gründung in der Spielzeit 2006–07 haben zahlreiche Alumni internationale Karrieren gestartet – ein Beleg für die nachhaltige Wirkung dieser gezielten Nachwuchsförderung.
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OPER GRAZ: »Diesen neuen Rigoletto muss man gehört haben« Die Presse

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Copyright: Oper Graz

»Jubelstürme erntete vor allem der Sänger der Titelpartie.«
Die Presse

»Ein Haus- und ein Rollendebüt sowie ein agiles, spannungsreiches Orchester sorgten auch musikalisch für eine beeindruckende Premiere.«
Das Opernmagazin

Chefdirigent Vassilis Christopoulos leitet die Grazer Philharmoniker mit federnder Italianità. Einzelne Soli, etwa von Flöte oder Cello, verzaubern.
Der Standard

»Daeho Kim als Monterone und Wilfried Zelinka stechen bei den Nebenrollen hervor.«
Kleine Zeitung
 
 Außerdem:

Uraufführung »Ring«
21. November 2025, 20:00 Uhr
Infos & Tickets: »Ring«

Premiere »Schneewittchen &
die 77 Zwerge«
29. November 2025, 17:00 Uhr
Infos & Tickets: »Schneewittchen«
 
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 TTT:  Texte zur Premiere „Alice in Wonderland“

alice

 Pflichtbewusst, zum Nachweis eigener hoher Klugheit, verlieren sich nahezu alle Rezensionen in überhöhte Versuche der Ansiedlung intellektueller Sphären, versteigen sich einige sogar dazu, hier die Zukunft des Musiktheaters  identifizieren zu wollen:

 Also dissonante, nervende Geräuschkulisse mit Harmonie – Entwertung, die an Musik erinnern will, mit wenigen harmonischen Phrasen, Musik, die stellenweise  Nerven schwer beansprucht, ein zäher Abend mit enervierendem Lärm, weder erkennbarem Wesen einer Geschichte noch irgend einem schlüssigen Sinn (Rezension – Zitate). !!!???

 Da schreiben also all die gescheiten Leute, dass sind sie alle – ehrenwert  – äähhh, gescheit, (doch kein Shakespeares, Julius Caesar)

„Der Kopf rast den gesamten Abend; er will etwas entschlüsseln und zusammenbringen.“  BR

„Kurz und gut ich hab es satt“, (Biedermann …) und gehe seit bald 2 Jahren in kein etabliertes Musiktheater. Selbst im Gärtnerplatztheater wurde ich aufgrund unerwünschter Themen sehr „wurschtig“ angemacht.

 Ich beachte täglich ab 7 Uhr einige Male TV- und Internet – Nachrichten verschiedener Anbieter. Abends, wenn TV: Politik-, Sozial-, Wirschafts- Magazine, Politiktalks, die Meinungsvielfalt überschaubar, i.d.R. nachvollziehbar bieten, keine Serien, kaum Filme!

 Wenn ich im sogenannten „Feier“ – Abend, dem Feier- Anspruch genügen will, wäre es hinrissig noch in aktuelle Musiktheateraufführungen zu gehen. Da wird nervend,  Gegenwart verhöhnend, eine Konsenswelt erfunden, die häufig  intellekuellen Standard von Inszenierung und Beteiligten selbstdemontierend demonstrieren. Und begleitende Medientexte habe ich mal als „revolvierende Autogamie“ bezeichnet (s. Anhang).

 In meinen „Feier“ – Abend – Vergnügungen will ich intellektuell angeregt, kulinarisch beflügelt, auf hohem Niveau unterhalten werden.

 Dem verweigern sich nahezu alle Musiktheater mit unbeholfener unwahr behaupteter Zeitorientierung, Es könnte und soll sogar mit Bildung, Erweiterung des Horizonts und Anregung gesellschaftlicher Veränderungen (früher Theater-Charakter) funktionieren. Das muss dann allerdings stringent, wahr und wirklich, sowie schlüssig und lebensnah sein. Dazu müsste man allerdings auch lernwillg (-fähig?) sein und dem Tages- und Zeitgeschehen Aufmerksamkeit statt Bauchgefühl widmen.

 Tim Theo Tinn 19.11.2025

 Anhang: Der Begriff „revolvierende Autogamie“ wird hier als metaphorischer Ausdruck zur Kritik an geschlossenen, sich selbst reproduzierenden Systemen, insbesondere in der Kultur- und Finanzindustrie verwendet. Er beschreibt ein System, in dem Akteure sich gegenseitig bestätigen und legitimieren, ohne echte Innovation oder externe Kritik, was zu einer Art „rückdrehender Selbstbefruchtung“ führt. Dieser Begriff wird in Texten von Tim Theo Tinn verwendet, um kritisch auf die Selbstbestätigung innerhalb von Institutionen wie Theater, Politik und Medien hinzuweisen, wo unkundige Politiker Intendanten ernennen, die wiederum gleichgeschaltete Regisseure und systemimmanente Presseleute engagieren, was einen Kreislauf der Selbstbestätigung schafft. Die Metapher verweist auf die Geschichte vom „Kaiser neuen Kleider“ und kritisiert, dass viele Teilnehmer dieses Systems in  Deutungswut belasten, während die Masse nur noch mit den Schultern zuckt. In der Botanik bezeichnet „Autogamie“ hingegen die Selbstbefruchtung bei Pflanzen, bei der ein einzelnes Individuum sich selbst befruchtet, was zu genetisch eng verwandten Nachkommen führt, aber nicht mit dem von Tinn verwendeten metaphorischen Sinn verbunden ist.
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Künstlernachricht: Der Bass Friedrich Hamel gibt sein Debut als Pistola in Verdis „Falstaff“ am 20.11. an der Staatsoper Berlin:

bas
Friedrich Hamel. Foto: Karpati & Zarewicz

Verdi: Falstaff Pistola
Staatsoper Unter den Linden Berlin
Dirigent: Giuseppe Mentuccia
20., 22., 27., 29. November 2025
7. Dezember 2025

www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/falstaff.88/#event-123963

 

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