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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026)

20.08.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026)

Daniel Behles Schmetterling wirft liebevoll-ironischen Blick auf Bayreuther Festspiele
Uraufführung der Operette am 10. Oktober 2026 in Annaberg-Buchholz
Rollendebüt als Bacchus an der Wiener Staatsoper am 22. November

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 Sänger und Komponist Daniel Behle setzt seine Arbeit fürs Musiktheater fort: Nach dem Erfolg seiner 2023 uraufgeführten Operette Hopfen und Malz bringt er mit Schmetterling nun sein zweites abendfüllendes Bühnenwerk heraus. Eine Oper/Operette in drei Akten, zu der Daniel Behle wieder gemeinsam mit dem Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer das Libretto verfasst hat, wird am 10. Oktober 2026 am Theater Annaberg-Buchholz uraufgeführt – erneut an jenem Haus, an dem bereits Hopfen und Malz aus der Taufe gehoben wurde. Die musikalische Leitung übernimmt Bruno Borralhinho, Jasmin Solfaghari, die bereits bei Hopfen und Malz Regie führte, inszeniert und Walter Schütz wird das Bühnenbild entwerfen. Wenige Wochen später ist Daniel Behle dann selbst wieder auf der Opernbühne zu erleben: Am 22. November 2026 gibt er an der Wiener Staatsoper in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos sein Rollendebüt als Bacchus.

 Der Schmetterling führt durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und kreist um eine Opernpartitur, an deren mörderischen Anforderungen Generationen von Tenören scheitern. Was als skurrile Gruselgeschichte beginnt, führt schließlich in eine dystopische Welt, in der Kunst und Kultur nahezu verschwunden sind. Behle und Sulzer verbinden Opernklischees und Zukunftsvisionen mit einem liebevoll-ironischen Blick auf den Musikbetrieb. Hinter der „heiteren, überdrehten und satirischen Geschichte“ steht dabei eine durchaus ernsthafte Frage: welchen Wert Kunst und Kultur für eine Gesellschaft besitzen oder besitzen sollten.

 Daniel Behle ist regelmäßig an den führenden Opernhäusern Europas zu Gast, darunter die Wiener Staatsoper, die Scala di Milano, das Royal Opera House Covent Garden London, die Bayerische Staatsoper München, das Opernhaus Zürich, die Staatsoper Stuttgart, die Semperoper Dresden sowie die Dutch National Opera Amsterdam. Engagements führten ihn außerdem zu den Salzburger Festspielen, den Salzburger Pfingstfestspielen und den Bayreuther Festspielen. Sein Opernrepertoire reicht von zentralen Mozart-Partien über die großen Strauss-Rollen bis hin zu anspruchsvollen Aufgaben des Wagner-Fachs, wo er als Lohengrin, Loge (Rheingold), Erik (Der fliegende Holländer), David und Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) bereits große Erfolge feierte.

 Neben seiner internationalen Karriere als Sänger fanden WinterreiseN (Sony 2014), Mein Hamburg (Berlin Classics 2016), Meine schönsten Weihnachtslieder (Sony 2018) als Behles Kompositionen und Arrangements für Tenor und Klaviertrio bereits sehr positive internationale Beachtung. Seine erste Operette Hopfen und Malz wurde 2023 an mehreren deutschen Opernhäusern aufgeführt. Für sein Mozart-Album MoZart erhielt Behle 2020 den OPUS KLASSIK als „Sänger des Jahres“, 2024 wurde ihm der Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik verliehen.

 Mehr zu Daniel Behle finden Sie auf Instagram, Facebook oder unter https://www.danielbehle.de
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»Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«  starten am 30. August mit Zeller-Serenade in Carl Zellers Geburtsort St. Peter/Au

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Fotos (v.l.): Schloss St. Peter/Au©Johannes Zinner; Valer Sabadus©schneiderphotography; Schloss Atzenbrugg/Konzert©Richard Marschik; Camilla Nylund©Shirley Suarez; Annely Peebo©zVg; Rafael Fingerlos©Theresa Pewal; Clemens Unterreiner©Ulrik Hoelzel; Hagar Sharvit©Andrej Grilc; Ehem. Synagoge St. Pölten©Pfoser ZT/Herfert.

Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 2026 starten am 30. August mit der Carl-Zeller-Serenade in St .Peter/Au, dem Mostviertler Geburtsort des bekannten Vertreters der Goldenen Operettenära.
Die heurige Zeller-Serenade begeistert mit einem ganz dem Genius Loci gewidmeten Programm: Sopranistin Alexandra Reinprecht, Staatsoperntenor Jörg Schneider und Pianist Manfred Schiebel interpretieren Arien und Duette aus den populärsten Operetten Zellers wie „Vogelhändler“, „Obersteiger“ und „Fornarina“ sowie eine exquisite Auswahl seiner Kunstlieder.

Alexandra Reinprecht, ist in der Oper wie im Operettenfach beheimatet, ihre Engagements führten sie von der Wiener Staatsoper bis zum Münchner Gärtnerplatztheater und den Operettenfestspielen in Mörbisch. Jörg Schneider ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und Professor an der „mdw“ und sorgt als Präsident des Vereins der Freunde der Operette St. Pölten für den Fortbestand der Operette in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Manfred Schiebel ist einer der profiliertesten und international tätigen Klavierbegleiter und Dozent an der „muk“.

Programmvorschau »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«
Im Rahmen der Konzertreihe sind von 30. August bis 1. November jede Menge Weltklasse-Vokalistinnen und -Vokalisten zu erleben, etwa Camilla Nylund, Annely Peebo, Rebecca Nelsen, Valer Sabadus, Rafael Fingerlos, Thomas Ebenstein und Clemens Unterreiner. Hinzu kommen exzellente Instrumentalisten sowie von Schauspiel, Film und Fernsehen bekannte Persönlichkeiten wie Gerti Drassl, Petra Morzé, Sophie Aujesky und Joseph Lorenz als Rezitatorinnen und Rezitatoren. 

Das Besondere der Konzertreihe ist die Verbindung herausragender künstlerischer Qualität mit authentischen, musikhistorischen Orten. Die Konzerte finden an Originalschauplätzen statt, die eng mit dem Leben und Wirken bedeutender Komponistinnen und Komponisten verbunden sind – an Geburts-, Wohn- und Wirkungsstätten, in Museen, Gedenkräumen und Forschungseinrichtungen oder in historisch passenden Gebäuden in unmittelbarer Nähe. 
Infos: www.serenadenkonzerte.at – sowie weiter unten in diesem Mail und im PDF-Text anbei.

Nächste Konzerte im September
06.09., 16 Uhr: Schubert-Serenade, Schloss Atzenbrugg; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/schubert-serenade-2
13.09., 19 Uhr: Schloss-Serenade, Schlosstheater Laxenburg;
https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/schloss-serenade-3
19.09., 18 Uhr: Gottfried von Einem-Serenade, Kirche zur Hl. Katharina Oberdürnbach; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/gottfried-v-einem-serenade
27.09., 16 Uhr: Beethoven-Serenade, Haus der Kunst Baden; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/beethoven-serenade-1
(BesetzungsänderungSophie Aujesky tritt am 27.09. statt Philipp Kelz als Rezitatorin auf.)
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Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme COSÌ FAN TUTTE
Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi / Alden Gatt (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. Januar 2027)
Inszenierung: Mariame Clément
Bühnenbild: Etienne Plus
Kostüme: Bianca Deigner
Licht: Joachim Klein
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

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Fiordiligi und Dorabella. Foto: Barbara Aumüller

Fiordiligi: Karolina Bengtsson
Dorabella: Kelsey Lauritano / Karolina Makuła (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027.)
Guglielmo: Taehan Kim / Finn Sagal (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Ferrando: Matteo Ivan Rašić (23., 28., 30.8.) / Andrew Kim
Despina: Elizabeth Reiter / Bianca Tognocchi (30. Dezember 2026, 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Don Alfonso: Sebastian Geyer / Liviu Holender (30.Dezember 2026, 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung der DZ-Bank

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Don Alfonso und Despina. Foto: Barbara Aumüller

Così fan tutte ist nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni die letzte der drei Opern von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), die in Zusammenarbeit mit dem Librettisten Lorenzo Da Ponte entstanden. Nach Mozarts Tod fiel das Werk bald in Ungnade: Zu frivol sei die Geschichte, zu konstruiert die Handlung. Aber vielleicht war die Lehre, die in der „Schule der Liebenden“ unterrichtet wird, für das 19. Jahrhundert einfach zu hart?
Erst Richard Strauss und Gustav Mahler gewannen die Oper wieder als Kernstück fürs Repertoire zurück. Così fan tutte – So machen’s alle, ist das nüchterne Fazit einer Wette, welche die Offiziere Guglielmo und Ferrando mit dem Philosophen Don Alfonso abschließen. Um den von diesem propagierten Wankelmut aller Frauen, dem die Freunde die unverbrüchliche Treue ihrer Bräute Fiordiligi und Dorabella entgegenhalten, auf die Probe zu stellen, fassen die Herren einen Plan: Als Türken verkleidet erscheinen die Offiziere – kurz zuvor noch tränenreich in einen fiktiven Krieg verabschiedet – bei den Geliebten und bieten alle Verführungskünste auf, um die Damen zu erobern. Nicht zuletzt durch den Einfluss der in Liebesdingen versierten Zofe Despina kann anfänglicher Widerstand der Umworbenen schließlich gebrochen werden. Bevor es jedoch zu einer Hochzeit der beiden „über Kreuz“ verbundenen Paare kommt, wird das Verwirrspiel aufgedeckt…

Studienleiter Takeshi Moriuchi übernimmt das Dirigat der Wiederaufnahmeserie von Così fan tutte alternierend mit Kapellmeister Alden Gatt. Moriuchi ist der Oper Frankfurt seit 2018 verbunden, als Dirigent und Liedbegleiter tritt er seither immer wieder auch für das Publikum in Erscheinung. Gatt dirigierte in Frankfurt bereits von Mozart Die Zauberflöte, Ascanio in Alba und Le nozze di Figaro. Die Partie der Fiordiligi singt Karolina Bengtsson. Die Sopranistin ist seit der Spielzeit 2023/24 ein Teil des Ensembles und überzeugte am Haus schon in diversen Partien. 2025 sang sie beim Festival d’Aix-en-Provence Camille (Louise) und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Dori (Iphigénie en Tauride). Kelsey Lauritano und Karolina Makuła alternieren als Dorabella. Neben ihrer Partie in Così fan tutte wird Lauritano in dieser Spielzeit u.a. auch in Händels Flavio auftreten und einen Liederabend gestalten. Auch Makuła ist an zahlreichen Produktionen beteiligt, unter anderem auch bei den Wiederaufnahmen von Richard Wagners Das Rheingold und Die Walküre. Taehan Kim und das neue Opernstudio-Mitglied Finn Sagal alternieren in der Partie des Guglielmo. Kim wurde zur Spielzeit 2025/26 in das Ensemble der Oper Frankfurt aufgenommen und gab mit der Partie des Guglielmo seinen Einstand. Sagal ist seit dieser Spielzeit Mitglied des Frankfurter Opernstudios und wird nun ebenfalls seinen Einstand hier am Haus als Guglielmo feiern. Matteo Ivan Rašić als Gast und das neue Ensemble-Mitglied Andrew Kim alternieren in der Partie des Ferrando. Als Despina wechseln sich, wie auch schon in der Premierenserie, die Ensemblesängerinnen Elizabeth Reiter und Bianca Tognocchi ab. Liviu Holender und Sebastian Geyer verkörpern alternierend die Partie des Don Alfonso. So zeigt auch die zweite Wiederaufnahme der Saison die Bandbreite des Ensembles der Oper Frankfurt.

Wiederaufnahme: Sonntag, 23. August 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 28., 30. August (18 Uhr), 5. (18 Uhr), 9. September, 30. Dezember 2026,
2. (18 Uhr), 8., 10. (15.30 Uhr), 16. (18 Uhr), 21. Januar 2027
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 127 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
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Rekordsaison: Musikfestival Steyr 2026 begeisterte über 10.000 Besucher 

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Foto: Musikfestival Steyr

Das Musikfestival Steyr überschritt in dieser Saison erstmals die Marke von 10.000 Besuchern. Nach dem Publikumstriumph von „Hair“ darf mit Spannung der Welturaufführung von „EPOS“ im Jahr 2027 entgegensehen werden.

Steyr (LCG) – Das Musikfestival Steyr blickt auf eine mehr als erfolgreiche Saison 2026 zurück: Mit elf Open-Air-Vorstellungen des Kultmusicals „Hair“ brachte das Festival von 23. Juli bis 8. August 2026 die legendäre Rockmusik der 1960er-Jahre in den Schlossgraben von Schloss Lamberg und begeisterte mit einem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Kulinarik und Kultur insgesamt mehr als 10.000 Besucher. Dabei spielte auch das Wetter mit: Lediglich eine Aufführung der restlos ausverkauften Veranstaltungen musste witterungsbedingt ins Innere verlegt werden. Der „A Jump to the Brunch“ verband an zwei Sonntagen Kulinarik und Musik in den Lambergsälen, während die Ö3 Silent Disco den Schlosspark an zwei Abenden zur Tanzfläche machte. Mit „Lesesinn“ setzte das Festival zudem einen Schwerpunkt auf kulturelle Vermittlung für Kinder und Jugendliche.

Vorfreude auf „EPOS“
Neben kulinarischen Genüssen boten die Festivalbrunches einen ersten Vorgeschmack auf die kommende Festivalproduktion: „EPOS“, eine Rockoper nach dem Nibelungenlied, wird 2027 beim Musikfestival Steyr ihre Welturaufführung feiern und das Nibelungenlied aus einer neuen Perspektive erzählen. Im Mittelpunkt der Eigenproduktion stehen nicht die bekannten Heldenfiguren, sondern die Frauen der Sage, deren Schicksale, Wünsche und Entscheidungen die Geschichte entscheidend prägen.

„Wir bedanken uns ganz ‚hair‘zlich für diese grandiose Festivalsaison! Mehr als 10.000 Besucher, restlos ausverkaufte Veranstaltungen und die große Begeisterung des Publikums sind für uns ein wunderbarer Ansporn, 2027 mit ‚EPOS‘ das nächste Kapitel aufzuschlagen“, kündigt Intendant Karl-Michael Ebner an.

Die erfolgreiche Durchführung des Musikfestival Steyr wurde auch 2026 durch langjährige Partner wie BMD, BMW Group Werk Steyr, Magenta Telekom, SKF Österreich AG, Sparkasse OÖ und Wiener Städtische Versicherung ermöglicht.

Weitere Informationen auf musikfestivalsteyr.at
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