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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. APRIL 2026)

02.04.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. APRIL 2026)

Mailand/ Teatro alla Scala. Eine neue „Turandot“ hat Premiere

Questa sera Turandot torna alla Scala in occasione del centenario della sua prima esecuzione, avvenuta alla Scala nel 1926. @nicolaluisotti_conductor dirige l’Orchestra e il Coro della Scala nella produzione firmata da @davidelivermore.
In scena @anna_pirozzi_soprano, @robertoalagna.tenor, @mariangelasicilia e @riccardozanellatobasso, protagonisti dell’ultima opera di Puccini completata da Franco Alfano.

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ZU INSTAGRAM/ Trailer

Teatro alla Scala Mailand • 1. bis 29. April 2026

Die Oper Turandot von Giacomo Puccini kehrt im April 2026 triumphal an ihren Uraufführungsort, das Teatro alla Scala in Mailand, zurück.

 
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Staatsoper Unter den Linden Berlin: Wir gratulieren unserem Generalmusikdirektor Christian Thielemann zu seinem Geburtstag.

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Chistian Thielemann. Copyright: Staatsoper Unter den Linden Berlin

Dieser fällt in diesem Jahr mitten in die Festtage: Er dirigiert morgen beim Konzert zum Karfreitag Johannes Brahms Ein deutsches Requiem und zu Ostern Der Rosenkavalier von Richard Strauss. 

Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin begeistern regelmäßig das Publikum – ihre künstlerische Zusammenarbeit wurde im Februar bei den OPER! AWARDS 2026 mit der Auszeichnung „Bestes Orchester“ gewürdigt.

Feiern Sie den Ehrentag unseres Generalmusikdirektors und erleben Sie die Staatskapelle unter seiner Leitung im Mai mit der gefeierten Inszenierung von Strauss‘ Oper Die schweigsame Frau und bei den beiden Konzerten Symphoniekonzert VI mit Julia Kleiter und Konstantin Krimmel sowie Symphoniekonzert VII gemeinsam mit Ausnahme-Pianist Igor Levit.
Mit dem Aktionscode ThielemannGeburtstag2026 schenken wir Ihnen 20 % Ermäßigung* auf Karten für Die schweigsame Frau und die beiden kommenden Symphoniekonzerte, die bis Ostermontag gebucht werden. Die Anzahl an Karten für diese Aktion ist begrenzt.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen!

Herzliche Grüße 

Ihre Staatsoper Unter den Linden
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Wiener Staatsoper: Gestern, Mittwoch, 1. April,  startete der Verkauf für alle Vorstellungen im Juni 2026. Sie können die Karten → online, aber auch in all unseren → Verkaufsstellen erwerben. 

RICHARD WAGNER: DER »RING DES NIBELUNGEN«  ZUM SAISONENDE

Der Ring des Nibelungen - Sep/Okt 2025 | Staatsoper Berlin

Dirigiert wird der Ring erstmals in der Wiener Staatsoper von Pablo Heras-Casado. Zu erleben sind große Namen wie Camilla Nylund, Michael Volle, Michael Spyres, Georg Nigl, Simone Schneider, Günther Groissböck und Andreas Schager. 

Termine → Das Rheingold
19. Mai (ausverkauft) & 
6. Juni 2026 

Termine → Die Walküre
25. Mai (ausverkauft) & 
7. Juni 2026

Termine → Siegfried

30. Mai 2026 (noch Restkarten verfügbar) & 
10. Juni 2026 

Termine → Götterdämmerung
4. & 14. Juni 2026

  Weiters 

GEORGES BIZET:
CARMEN
In der Titelrolle erstmals im Haus am Ring zu hören: Mezzosopranistin Elmina Hasan. Freddie De Tommaso ist Don José, Christian van Horn Escamillo. Es dirigiert Asher Fisch.
Termine → Carmen 

1. / 3. / 5. & 8. Juni 2026
TICKETS »Carmen«
 
 
 WOLFGANG AMADEUS MOZART: COSÌ FAN TUTTE
In Barrie Koskys Inszenierung des dritten Da-Ponte-Stücks können Sie sich – wie in der Premierenserie – auf Peter Kellner, Filipe Manu und Christopher Maltman freuen. Als Fiordiligi und Dorabella hingegen sind erstmals Olga Kulchynska und Angela Brower an der Staatsoper zu erleben. In der Partie der Despina gibt es ein Wiedersehen mit Maria Nazarova. Es dirigiert Louis Langrée.
Termine → Così fan tutte 
13. / 15. / 17. & 19. Juni 2026
TICKETS »Così fan tutte «
 
WOLFGANG AMADEUS MOZART: DIE ZAUBERFLÖTE
Mozarts Meisterwerk in der Regie von Barbora Horáková wird in der Juni-Serie von Ivor Bolton dirigiert. Pavol Breslik singt erstmals an der Wiener Staatsoper den Tamino, Jessica Pratt hier erstmals die Königin der Nacht und Florina Ilie erstmals eine Staatsopern-Pamina. Als Sarastro ist Günther Groissböck zu erleben, den Papageno gibt Michael Nagl.
Termine → Die Zauberflöte 

22. / 24. / 26. & 28. Juni 2026
TICKETS »Die Zauberflöte «
 
 
 ALEXANDER RASKATOV: »ANIMAL FARM«: 

MANCHE SIND GLEICHER: Alexander Raskatovs 2023 uraufgeführte Oper basiert auf dem bekannten Roman George Orwells, der dem Westen den brutalen sowjetischen Weg von der Revolution zur totalitären Gewalt vor Augen führen wollte. Regisseur Davide Michieletto zeichnet den Weg in die Repression nach und schafft einen eindringlichen, beklemmenden, streckenweise aber auch komisch-unterhaltsamen, in jedem Fall aber äußerst sehenswerten, Abend. Wie bei der Premiere dirigiert Alexander Soddy. Zu hören ist ein großartiges Ensemble, das schon in der Premierenserie auf der Staatsopern-Bühne stand.
Termine → Animal Farm 

 12. / 16. / 18. & 23. Juni 2026
TICKETS »Animal Farm«
 
 GIACOMO PUCCINI: »IL TRITTICO«: 
LORENZO VIOTTI ZURÜCK AM PULT
Drei unterschiedliche Geschichten, zwei Tragödien und eine abschließende Komödie – Il tabarro / Suor Angelica / Gianni Schicchi. Das ist Puccinis Il trittico, an der Staatsoper inszeniert von Tatjana Gürbaca. Nicole Car, im Haus am Ring schon in so vielen Rollen zu erleben, singt alle drei weiblichen Hauptrollen. Dazu kommen u.a. Michael Volle als Michele, Ambrogio Maestri als Schlitzohr Gianni Schicchi und Kang Wang als Rinuccio. Am Pult steht Lorenzo Viotti.
Termine → Il trittico

21. / 25. / 27. & 30. Juni 2026
TICKETS »Il trittico«

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Francesco Angelico wird ab der Spielzeit 2026/27 Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover
 
Die Staatsoper Hannover freut sich sehr, bekanntzugeben, dass Francesco Angelico zum neuen Generalmusikdirektor berufen wurde. Mit ihm gewinnt das Haus eine international profilierte Künstlerpersönlichkeit, die für musikalische Präzision, stilistische Vielseitigkeit und eine inspirierende Zusammenarbeit mit Orchestern, Sängerinnen und Sängern gleichermaßen geschätzt wird.
 
Der in Caltagirone (Sizilien) geborene Dirigent ist regelmäßig an bedeutenden Opernhäusern und bei renommierten Orchestern weltweit zu Gast, darunter die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Stuttgart, die Oper Graz sowie das Théâtre du Capitole in Toulouse. Besonders seine Interpretationen des deutschen Repertoires – unter anderem Werke von Wagner, Schumann und Brahms – finden große internationale Beachtung.
 
Ab 2017 war Francesco Angelico Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Kassel und ist seit 2024 Chefdirigent des Staatsorchesters Kassel. Im Oktober 2025 übernahm er zudem eine Professur für Operndirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Deutsche Dirigentenpreis sowie der Österreichische Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder.
 
Die Staatsoper Hannover ist überzeugt, mit Francesco Angelico einen herausragenden Musiker gewonnen zu haben, der das Profil des Hauses weiter stärken und neue künstlerische Impulse setzen wird. Seine internationale Erfahrung sowie seine Leidenschaft für Musiktheater machen ihn zu einer idealen Besetzung für diese zentrale Position.
 
Bodo Busse, Intendant der Staatsoper Hannover:
Ich freue mich außerordentlich, dass wir Francesco Angelico als Generalmusikdirektor für Hannover gewinnen konnten. Mit seiner herausragenden Expertise im Opern- und Konzertwesen, seiner künstlerischen Exzellenz und seiner inspirierenden Persönlichkeit wird er die Staatsoper Hannover in besonderer Weise bereichern. Unsere bisherige Zusammenarbeit habe ich als äußerst gewinnbringend erlebt, umso größer ist meine Freude über diese Entscheidung.
Dass es uns im Rahmen eines sorgfältig geplanten, termingerecht und transparent durchgeführten Findungsverfahrens gelungen ist, einen derart hochkarätigen Künstler für unser Haus zu gewinnen, erfüllt mich mit großem Stolz.“
 
Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur:
„Mit Francesco Angelico gewinnen wir für die Staatsoper eine herausragende künstlerische Persönlichkeit, die mit großer Erfahrung, musikalischer Sensibilität und internationaler Strahlkraft überzeugt. Er dirigiert mit einer einzigartigen Mischung aus dramaturgischer Klarheit und klanglicher Eleganz. Ich freue mich außerordentlich, ihn als neuen Generalmusikdirektor in Hannover willkommen zu heißen und gratulieren ihm herzlich zu seiner neuen Aufgabe.“
 
Die offizielle Vertragsunterzeichnung fand am Mittwoch, um 12:00 Uhr im Rahmen eines Pressetermins statt. 

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31.03.2026: L’ELISIR D’AMORE (Stadttheater Klagenfurt)

Mit einem augenzwinkernden Bezug zurück zum Beginn der Saison, als man am Stadttheater Klagenfurt mit Wagners „Tristan“ einen respektablen Erfolg eingefahren hat, schließt diese nun zumindest in der Sparte Musiktheater mit der leichtfüßigen Version des Liebestrank-Motivs von Donizetti, in der ja bekanntlich Anspielungen auf die traurige Geschichte von „tristano e la regina isotta“ eingeflochten sind.

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Weibliche Hotelgäste des „Villaggio“, die den via Liebestrank unwiderstehlichen Pagen (Gould, Mitte) bedrängen © Stadttheater Klagenfurt – Helge Bauer

Was es dabei erwartet, erfährt das Publikum schon vom ersten Takt der Ouvertüre an, wenn es von Regisseur Nilufar K. Münzing in das turbulente Treiben eines Wellness-Hotels „Il villaggio“ entführt wird, wohin man, natürlich ein wenig dem Zeitgeschmack huldigend, die Original-Handlung verlegt hat. Wobei, das sei hier ausdrücklich angemerkt, im Unterschied zu zahllosen anderen Projekten, wo diese örtlichen und zeitlichen Translationen schlimm schiefgegangen sind, im konkreten Fall ein schlüssiges, flottes und unterhaltsames Ergebnis herausgekommen ist. Was einerseits daran liegen mag, dass Donizettis Vorlage etwas erzählt (eine Liebesgeschichte angesichts von Standesunterschieden), was es zu allen Zeiten und an allen Orten gegeben hat und gibt. Aber auch, so zumindest der Eindruck des Rezensenten, weil man insbesondere bei den höchst originellen und farbenfrohen Kostümen (Dietlind Konold) und der einfallsreichen Personenführung des fast omnipräsenten Chors in die Vollen gegriffen hat. „Liebevoll“ nennt man so eine Art zu arbeiten vermutlich, wenn, um nur ein Beispiel zu nennen, während der gesamte Chor aufmerksam Gianettas Bericht von Nemorinos Erbschaft lauscht, zusätzlich ein einzelner Statist/Chorist aufgeboten wird, der vor der solcherart verwaisten Rezeption auf und ab geht und verzweifelt nach jemandem Ausschau hält, der ihn bedienen würde. Auch die Idee, die Begleitung der Rezitative einer Pianistin anzuvertrauen, die auf der Bühne an der Hotelbar sitzt und in ihre Phrasen immer wieder (passende) Fetzen zeitgenössischer Barmusik (und an einer Stelle sogar den berühmten Tristan-Akkord) einflicht, kann originell überzeugen. Da ist dann Dulcamara in diesem Wellness-Universum einer jener Gesundheitsgurus, die es in diesem Ambiente ja tatsächlich gibt, der den erholungssuchenden Gästen seine Salben und Säftchen um teures Geld aufschwatzt. Ja, und das Liebespaar, um das sich die Geschichte eigentlich dreht: das sind die Hoteldirektorin Adina und der hoffnungslos in sie verliebte Page … auch dies nicht ganz unwahrscheinlich. Wenn man sich auch, zumindest bis Dulcamara ins Geschehen eingreift, zunächst fragt, ob man in einer italienischen Fassung des „Weißen Rössl“ gelandet ist. Eine gewollte Anspielung oder eine unbeabsichtigte Preisgabe der den Grundgedanken der Inszenierung inspirierenden Vorlage? Es gibt jedenfalls viel zu schauen, viel zu schmunzeln, und tatsächlich sehr wenig, worüber man der Plausibilität halber hinwegsehen muss: so wird die Geschichte von „tristano e isotta“, die Adina bei ihrem ersten Auftritt zitiert, kaum in einer Modeillustrierten abgedruckt sein, aus der sie hier aber vorgelesen wird. Und auch die Positionierung des Chors als „Hotelgäste“ macht diese zu Zeugen und Mitwirkenden von privaten Geschehnissen der Hauptfiguren, wie man es sich in der Wirklichkeit weniger denken wird. Aber wer weiß, in Italien …?

Musikalisch war man nicht ganz auf der Höhe des szenischen Niveaus, es zeigte sich wieder einmal, wie schwer es doch ist, das Leichte so zu machen, dass die Brillanz in Technik und Ausdruck zur wortwörtlichen Verkörperung dessen wird, was „belcanto“ bedeutet. So verfügte die Adina der italienischen Sopranistin Alice Rossi wohl über die nötige Höhe, um in den entscheidenden Momenten ihre Akzente zu setzen, hatte insgesamt aber Mühe, in der geforderten Geläufigkeit einen runden Klang beizubehalten, sodass eine Tendenz zur Schärfe nicht zu überhören war. Aaron-Casey Gould aus dem Ensemble der Volksoper gab an ihrer Seite einen liebenswert-tolpatschigen Nemorino, stimmlich ließ er immer wieder (etwa im Finale des ersten Aktes) durchklingen, dass da ein angenehmer, weicher lyrischer Tenor steckt, der aber technisch irgendwie nicht ganz fertig zu sein scheint: passagenweise war die Stimmführung unruhig, und in der Kadenz der „furtima lacrima“ stand überhaupt kurz ein Schmiss im Raum. Umso überzeugender agierten die beiden ukrainischen Sänger Oleh Lebedyev als herrlich selbstgefälliger Gockel Belcore mit kraftvollem, gut fokusiertem Bariton und die quirlige Maria Tkach als glockenhelle Gianetta, die man sich fürs nächste Mal vielleicht dann in der Rolle der Adina vorstellen möchte.

Mit der Partie des Quacksalbers und „medicus ex machina“ Dulcamara versuchte sich Markus Marquardt, den man zuletzt in Klagenfurt als wuchtigen Wotan und schaurigen Alberich mit abgehackter Hand erlebt hat, einmal im heiteren, italienischen Fach. Man wird ihm die dazu erforderliche Beweglichkeit bescheinigen, wenn er auch seinen schweren Bassbariton streckenweise bewusst „auf Leicht“ trimmen musste und man dem Italienisch des im deutschen Fach beheimateten deutschen Sängers die Herkunft deutlich anmerkte: beides ging ein wenig auf Kosten der Klangfarbe. Die Gelegenheit, sich einmal von der humorvollen Seite zu zeigen, genoss Marquart sichtlich.

Die musikalische Leitung über das Kärntner Symphonieorchester und den wie erwähnt äußerst spielfreudigen und in den Kostümen zur Selbstironie bereiten Chor oblag dem Hausherrn Chin-Chao Lin, der die metallischen Klangelemente der Partitur hervorhob und insgesamt auf Schwung und Energie setzte, was den Sängern nicht immer entgegenkam.

Insgesamt ein vergnüglicher Abend, vor allem – das ist ja, egal wo man hinschaut, so unglaublich selten geworden – ein Abend, den man sich mit Kindern anschauen kann. Sie werden ohne große Erklärungen ihre Freude haben. Vorstellungen noch bis Mitte Mai.

Valentino Hribernig-Körber

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