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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. JULI 2026)

16.07.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. JULI 2026)

Der Herbst an der Bayerischen Staatsoper

bayern
 
während die Eindrücke von Oper für alle auf dem Max-Joseph-Platz noch nachklingen, laufen die Vorbereitungen für das kommende Oper für alle BMW Classics Konzert bereits auf Hochtouren, und die Vorfreude auf den September steigt.
 Nach den Theaterferien startet die Bayerische Staatsoper mit Oper für alle und dem UniCredit Eröffnungsfest in die neue Spielzeit. Im Anschluss erwartet Sie im September und Oktober ein abwechslungsreiches Programm: zahlreiche Opern-, Konzert- und Ballettvorstellungen laden dazu ein, sich auf einen inspirierenden Herbst einzustimmen. Der Vorverkauf für Oper für alle startet am Donnerstag, 16. Juli 2026. Alle weiteren Vorstellungen im September und Oktober sind ab Samstag, 18. Juli 2026, 10 Uhr online, telefonisch oder an der Theaterkasse buchbar.
 
Noch vor der Sommerpause wird die Isarphilharmonie im Gasteig HP8 mit Kisoboka zum Ort einer musikalischen Begegnung. Anlässlich der Neuproduktion von Georg Friedrich Händels Alcina finden Sie auf Staatsoper.tv zudem eine Audioaufzeichnung der Premiere.
 
Herzliche Grüße
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper
 
 Vorverkauf September und Oktober
 
Am Samstag, 18. Juli 2026, beginnt der Vorverkauf online, telefonisch und am Schalter für alle Vorstellungen im September und Oktober.
 
Neben der Premiere von Richard Wagners Siegfried stehen unter anderem Georg Friedrich Händels Semele, Brett Deans Of One Blood und Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos auf dem Spielplan. Das Bayerische Staatsballett präsentiert John Neumeiers Die Kameliendame sowie den dreiteiligen Ballettabend Common Ground mit Choreographien von Alexander Ekman, Johan Inger und Jiří Kylián.
 Das Bayerische Staatsorchester beginnt die Spielzeit mit dem 1. Akademiekonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski. Zu hören sind Johannes Brahms’ dritte Symphonie und Ludwig van Beethovens viertes Klavierkonzert mit Mitsuko Uchida. Darüber hinaus bietet das 1. Kammerkonzert ein eigens konzipiertes Programm für Mallets und Streicher.
 
ZUM SPIELPLAN

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IPG/ Internationale Ignaz Joseph Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal: Gründer Prof Adolf Ehrentraud gestorben: 

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Pleyel-Bewahrer Adolf Ehrentraud gestorben

Der Gründer und Präsident der Internationalen Ignaz Josef Pleyel Gesellschaft, Adolf Ehrentraud, ist tot. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Ruppersthaler Komponisten und Instrumentenbauer Pleyel nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Dass Ignaz Joseph Pleyel heute auch in seinem Geburtsort Ruppersthal wieder hör- und sichtbar ist – etwa mit einem Museum in seinem Geburtshaus und einem eigens gebauten Kulturzentrum – geht maßgeblich auf Adolf Ehrentraud zurück. So hat er etwa zweieinhalb Jahre darum gekämpft, ein besonderes Klavier aus Paris ins Weinviertel zu bekommen.

https://noe.orf.at/stories/3362106/

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München/ Gärtnerplatztheater: Hohe Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für Staatsintendant Josef E. Köpplinger

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Kunstminister Markus Blume ehrte am Dienstagabend, 14. Juli im Rahmen der Kultursommerlounge in München Staatsintendant Josef E. Köpplinger mit der Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM, der höchsten Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst um außergewöhnliche Verdienste um den Kulturstaat Bayern.

Markus Blume sagte in seiner Würdigung: »Josef E. Köpplinger ist ein Theatermacher mit Leib und Seele. Seit mehr als einem Jahrzehnt prägt er das Staatstheater am Gärtnerplatz mit
künstlerischem Mut, großer Leidenschaft und einem feinen Gespür für sein Publikum. Unter seiner Leitung ist das Haus zu einer der erfolgreichsten und beliebtesten Musiktheaterbühnen
Deutschlands geworden. Josef E. Köpplinger beweist: Große Volksoper begeistert, wenn sie Tradition und Mut zum Neuen verbindet. Mit dieser Haltung, höchster künstlerischer Qualität und
echter Nähe zu den Menschen hat er das Gärtnerplatztheater wie kaum ein anderer nachhaltig geprägt.«

Die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht seit dem Jahr 2000 die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM an herausragende Persönlichkeiten
für deren Verdienste um Wissenschaft und Kunst, seit 2008 in Form eines Bronze-Reliefs. Ziel derEhrung ist es, Wissenschaft und Kunst als Einheit zu begreifen und ihre Bedeutung für
Gesellschaft und Zukunft sichtbar zu machen.

Über Josef E. Köpplinger
Josef E. Köpplinger wurde in Niederösterreich geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und besuchte Seminare in New York und London.
Ein erstes Festengagement erhielt er durch Marietheres List an die Städtischen Bühnen Regensburg. Seine Regiekarriere führte ihn von Wien über Deutschland in die Schweiz, nach Frankreich, Italien, England, Amerika und Japan. Sein Repertoire umfasst alle Sparten von Schauspiel über Oper bis zu Operette und Musical. Für das Musicalfestival Schloss Prugg/NÖ wurde er zum jüngsten Intendanten Österreichs berufen. 2004–2007 war er Schauspieldirektor am mTheater in St. Gallen, 2007–2012 war Josef E. Köpplinger Intendant des Theaters Klagenfurt.
Mit der Spielzeit 2012/2013 hat Josef E. Köpplinger die Intendanz des Gärtnerplatztheaters übernommen und inszenierte hier seitdem u. a. »Im weißen Rössl«, »Anything Goes«, die
Kontinentale Erstaufführung von »Tschitti Tschitti Bäng Bäng«, »Die Zirkusprinzessin«, »Das Lächeln einer Sommernacht«, »Viktoria und ihr Husar«, die Uraufführung von Johanna Doderers
Oper »Liliom«, »Die lustige Witwe«, »My Fair Lady«, »Der Barbier von Sevilla«, »Die Fledermaus«, »Die Großherzogin von Gerolstein«, »Figaros Hochzeit«, »Les Misérables«, »La
Cage aux Folles«, »Waldmeister« sowie »Die Zauberflöte«.
2019 wurde Josef E. Köpplinger für seine Inszenierung der Uraufführung »Drei Männer im Schnee« mit dem »Deutschen Musical Theater Preis« ausgezeichnet, 2020 erhielt er die
»Orpheus-Nadel für besondere Verdienste um das Genre Operette«. Im Jahr 2024 wurde ihm der Bayerische Verfassungsorden sowie das Österreichische Ehrenkreuz I. Klasse verliehen.
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„Donka Dynamite“: WIENER-Cover zeigt Donka Angatscheva als Österreichs neue First Lady der Klassik in hautenger „Epic Couture“.

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Fotocredit: Sorin und Sandu Cucui / www.stylearts.eu für WIENER

Coverstory statt Klischees: Donka Angatscheva präsentiert sich vor ihrem ersten Chopin Festival als Präsidentin der Internationalen Chopin-Gesellschaft Wien so strahlend und selbstbewusst wie nie zuvor.
Kein Brokat. Keine romantisch-verklärte Konzertdiva. Stattdessen Couture, Kraft und Selbstbewusstsein: Die international gefeierte Pianistin Donka Angatscheva überrascht als Coverstar der aktuellen Sommerausgabe des Lifestylemagazins WIENER mit einer Fotostrecke, die bewusst mit den traditionellen Rollenbildern der Hochkultur bricht. Fotografiert wurde für „Freigespielt“ (so der Titel) im traditionsreichen Bösendorfer Salon in Wien, wo zwischen edlen Konzertflügeln eine Bildserie entstand, die ebenso eindrucksvoll ist wie die Protagonistin selbst.

Nur wenige Wochen später steht genau diese Frau im Mittelpunkt einer weiteren Premiere: Als neue Präsidentin der Internationalen Chopin-Gesellschaft Wien verantwortet Donka Angatscheva von 13. bis 16. August 2026 erstmals das traditionsreiche 42. Chopin Festival in Gaming, Scheibbs und Lunz am See. Damit führt sie das Lebenswerk des kürzlich 100 Jahre alt gewordenen Festivalgründers Prof. Dr. Theodor Kanitzer in eine neue Generation und schlägt zugleich ein neues Kapitel in der Geschichte des Festivals auf. 

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Fotocredit: Sorin und Sandu Cucui / www.stylearts.eu für WIENER

Angatscheva: „Freier als je zuvor – weil ich bei mir selbst angekommen bin.“
Im großen WIENER-Titelinterview spricht die renommierte Pianistin offen über die oftmals widersprüchlichen Erwartungen an Frauen in der klassischen Musik. „Ich wollte schon lange meine Gefühle dazu auch optisch ausdrücken. Denn Freiheitsdrang, Mut und Vielseitigkeit gehören zu meinem künstlerischen Wesen.“  Auch gegenüber traditionellen Rollenbildern findet sie klare Worte: „In der Klassik besteht bis heute eine gewisse Vorstellung davon, wie eine „seriöse“ Künstlerin auszusehen hat. Manchmal wirkt es fast so, als müsse man bewusst auf Attraktivität verzichten, um als besonders tiefgründig wahrgenommen zu werden. Das halte ich für absurd.“ Nachsatz: „Glücklicherweise ändert sich das zunehmend: Künstlerinnen müssen sich nicht länger zwischen Kompetenz und ihrer Weiblichkeit entscheiden. Heute bin ich jedenfalls freier als je zuvor – weil ich bei mir selbst angekommen bin.“

Das internationale Kreativteam hinter dem Shooting
Für die Coverstory versammelte sich ein hochkarätiges Kreativteam im Bösendorfer Salon. Die eindrucksvollen Bilder stammen von den international tätigen Zwillingsbrüdern Sorin und Sandu Cucu (Style Arts), die seit Jahren Konzerte, Opern, Festivals und internationale Kulturereignisse in ganz Europa dokumentieren. Während Sandu als Regisseur und kreativer Kopf hinter der Kamera arbeitet, hält Sorin als Fotograf jene Momente fest, die Künstlerinnen und Künstler von ihrer persönlichsten Seite zeigen. Für die außergewöhnlichen Outfits zeichnen Katrin Vavra und Tina Ferguson vom Wiener Label Epic Couture verantwortlich. Hairstyling übernahm Kateryna Raykova, das Make-up stammt von Meline Gulian.

Eine besondere Verbindung zwischen Magazin und Festival: Das spektakuläre rote Rüschenkleid von Epic Couture, das Donka Angatscheva in der Fotostrecke trägt, wird sie auch bei einem ihrer Konzerte in der Kartause Gaming schmücken – allerding ins sonnengelb statt rot. Gleichzeitig ziert dieses Motiv das offizielle Pressefoto des 42. Chopin Festivals und verbindet die außergewöhnliche Fotostrecke unmittelbar mit dem Festival. 

Eine neue Ära für das Chopin Festival: Jetzt Tickets sichern!
Mit ihrer neuen Funktion als Präsidentin der Internationalen Chopin-Gesellschaft Wien prägt Donka Angatscheva auch das Programm des traditionsreichen Festivals im Mostviertel. Vom 13. bis 16. August 2026 verwandeln sich die Kartause Gaming, die Pfarrkirche Scheibbs und die Seebühne Lunz am See erneut in internationale Treffpunkte der klassischen Musik. Das Programm vereint Weltstars und vielversprechende Nachwuchstalente aus Europa und Asien. Mit dabei sind Weltklasse-Bass Günther Groissböck, Kammersängerin Ildikó Raimondi, Geigerin Lidia Baich, Schauspielerin Julia Stemberger, Sängerin Sandra Pires, Dirigent Jimmy Chiang, Pianistin Anna Malikova, Violinvirtuose Ferry Janoska, die Pianistinnen Rachel Cheung, Yinqi Wang, Kamila Sacharzewska, Maria Simeonova, Natalia Rehling, Clara Biermasz und Manfred Wagner-Artzt sowie der polnische Chor Resonans con tutti, das 1. Frauen-Kammerorchester von Österreich, das Motus Quartett und das Bullybursti Quartett. Zu den Höhepunkten zählen das festliche Präludium in der Pfarrkirche Scheibbs, die offizielle Festivaleröffnung in der Kartausenkirche Gaming, das traditionsreiche Nocturno bei Kerzenlicht in der Barockbibliothek sowie das stimmungsvolle Abschlusskonzert auf der Seebühne Lunz am See. 

WIENER – Magazin für Zeitgeist und Lebensstil
Mit hochwertigen Reportagen, außergewöhnlichen Fotostrecken und starken Persönlichkeiten im Gespräch zählt der WIENER seit Jahrzehnten zu den renommiertesten österreichischen Magazinen für Zeitgeist und Lebensstil. Herausgeber Franz J. Sauer setzt dabei bewusst auf überraschende und manchmal provokative Zugänge zu Kultur, Gesellschaft und Lifestyle. Die aktuelle Sommerausgabe mit Donka Angatscheva als Coverstar erscheint ab heute in ausgewählten Trafiken und ist außerdem bequem im Abonnement unter www.wienerabo.at erhältlich. 

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14.07.2026   Oper Klosterneuburg   „Samson und Dalila“

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Foto: Oper Klosterneuburg/Mark Glassner

Intendant Peter Edelmann versucht mit seinen Opernproduktionen in Klosterneuburg dem Zeit-Ungeist „Neuinterpretationen“ erfolgreich Widerstand zu leisten. Camille Saint-Saens berühmteste Oper wird nicht ins 21. Jahrhundert transferiert, keine Handys bereichern das Geschehen, keine Video-Einspielungen lenken vom Geschehen ab, das blutige Drama darf unverändert seinen Lauf nehmen. Regisseur Mario Pavle del Monaco schildert auf der kleinen Bühne (Hans Kudlich) die grausame Realität der Vergangenheit. Wie spontan man auf Wetterereignisse reagieren kann, wurde an diesem Abend bewiesen. Nach 30 Minuten Nieselregen musste das Spektakel aus Sicherheitsgründen (vor allem für das Ballett) in die Babenbergerhalle verlegt werden. Reibungslos und zügig nahm das Drama seinen weiteren Verlauf. Das Orchester, im Freien unter einem Vordach platziert, kam in der Halle wesentlich besser zur Geltung. Der sehr kompetente Leiter Thomas Rösner hatte die Musiker bestens im Griff. Das Ballett Dance Factory Klosterneuburg konnte auch auf engstem Raum seine hohen Qualitäten beweisen. Auch der Chor der operklosterneuburg war in sehr guter Form. In der Titelrolle glänzte vor allem Margarita Gritskova als Dalila. Ihr kräftiger Mezzo hatte genau die Stimmfarbe und das Temperament, das diese Rolle verlangt. Sichere Höhe und gute Mittellage waren ihre Stärken. Kristian Benedikt konnte als Samson mit mächtigem Volumen aufwarten, seine Spitzentöne gelangen allerdings nicht immer makellos. Auch Serban Vasile legte sich als Oberpriester mächtig ins Zeug, mit rauem Timbre war er genau der richtige Interpret für den Bösewicht im wilden Kampfgeschehen.

Ein ausgezeichneter Opernabend wurde vom Publikum entsprechend heftig gewürdigt.

Johannes Marksteiner
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