INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. APRIL 2026)
Das Staatstheater am Gärtnerplatz stellte gestern das Programm der Saison 2026/2027 vor.

SPIELZEITPRÄSENTATION 26/27: Rubén Dubrovsky (Chefdirigent), Josef E. Köpplinger (Staatsintendant), Inka Albrecht (Geschäftsführende Direktorin), Karl Alfred Schreiner (Ballettdirektor)
© Anna Schnauss
Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner präsentierten neun Neuproduktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Ballett. Als besonderes Highlight wurde für den 15. Mai 2027 der erste Münchner Opernball im Gärtnerplatztheater angekündigt – ein Fest für die Musik, die Kunst und das Leben unter dem Motto »Vive la Belle Époque!«.
Erstmalig wurde das Programm der Spielzeit zudem digital aufbereitet und soll so noch mehr Menschen für einen Theaterbesuch im Gärtnerplatztheater inspirieren, aufzufinden unter 2627.gaertnerplatztheater.de
Am 4. Juli beginnt der Vorverkauf für alle Termine von 20. September bis 30. November, darunter Vorstellungen von »La traviata«, »Les Misérables« oder »Drei Männer im Schnee«.
Die Premieren der Spielzeit 2026/2027
DIE REISE NACH REIMS
Oper
Musik von Gioachino Rossini
Libretto von Luigi Balocchi
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Enrico Lombardi
Regie: Dirk Schmeding
Premiere 16. Oktober 2026
DIE LANDSTREICHER
Operette
Musik von Carl Michael Ziehrer
Libretto von Leopold Krenn und Karl Lindau
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Regie: Christiane Lutz
Premiere 20. November 2026
ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL
Musical
Nach dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr
Musik von Thomas Zaufke
Buch und Liedtexte von Henry Mason
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Andreas Partilla
Regie: Tristan Braun
Uraufführung 09. Dezember 2026
FAR WEST
Western-Ballett
von Mattia Russo, Antonio De Rosa / KOR’SIA
Musikalische Leitung: Eduardo Browne
Choreografie: Mattia Russo, Antonio De Rosa
Uraufführung 29. Januar 2027
ROMEO UND JULIA
Oper
Musik von Charles Gounod
Libretto von Jules Barbier und Michael Carré
Nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Regie: Herbert Föttinger
Premiere 5. März 2027
LAKMÉ
Oper
Musik von Léo Delibes
Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille
Nach dem Roman »Rarahu ou Le Mariage de Loti« von Pierre Loti
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Halbszenische Aufführung
Musikalische Leitung: Sébastien Rouland
Staging: Alexander Kreuselberg
Premiere 27. März 2027
FINDING NEVERLAND
Musical
Buch von James Graham
Musik und Gesangstexte von Gary Barlow und Eliot Kennedy
Nach dem Miramax-Film (Drehbuch von David Magee) und dem Schauspiel »The Man Who Was Peter Pan« von Allan Knee
Deutsch von Michael Alexander Rinz (Dialoge) und Wolfgang Adenberg (Songtexte)
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Andreas Partilla
Regie: Josef E. Köpplinger
Europäische Erstaufführung 16. April 2027
ARIADNE AUF NAXOS
Oper
Musik von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Michael Balke
Regie: Josef E. Köpplinger
Premiere 18. Juni 2027
BUENOS AIRES 1940
Ballett
von Karl Alfred Schreiner
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Uraufführung 16. Juli 2027
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operklosterneuburg: Bühne frei für die Stars von morgen
Junge Gesangstalente und ein Ballett-Nachwuchs: Die operklosterneuburg setzt 2026 wieder ein klares Zeichen für die Förderung der nächsten Künstlergeneration.

Peter Edelmann. Foto: Lukas Beck
(Klosterneuburg, am 15. April 2026) Namen wie Markus Werba, Florian Boesch, Daniela Fally und Günther Groissböck verbindet mehr als ihre internationale Karriere – sie alle standen in frühen Jahren auf der Bühne der operklosterneuburg. Die Förderung junger Gesangstalente ist kein Zufall, sondern Programm: Auch 2026 gibt das Festival wieder vielversprechenden Stimmen die Möglichkeit, sich in einer professionellen Produktion zu beweisen – Seite an Seite mit internationalen Stars im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg.
Nachwuchs als künstlerischer Auftrag
Intendant Peter Edelmann, selbst Professor für Sologesang an der mdw, verfolgt dieses Ziel mit besonderem Engagement. „Wien zählt mit seinen bedeutenden Musikuniversitäten zu den weltweit führenden Ausbildungszentren – und genau diese Qualität möchte die operklosterneuburg sichtbar machen und aktiv fördern, indem sie jungen Sängerinnen und Sängern erste Auftrittsmöglichkeiten ermöglicht“, so Edelmann. Mit „Samson und Dalila“ bietet die Produktion 2026 gleich fünf Nachwuchskünstlern eine solche Bühne.
Die jungen Stimmen im Porträt
Ivo Kovrigar, gebürtiger Wiener und lyrischer Bariton mit einem Repertoire vom Barock bis zur Moderne, war bereits Ensemblemitglied der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Weitere Engagements führten ihn an die Volksoper Wien, zum Lehár Festival Bad Ischl und zu den Landesbühnen Sachsen, wo er als Zar Peter I. in „Zar und Zimmermann“ debütierte. Sein Auftritt bei der operklosterneuburg wird durch ein Stipendium des Rotary Club Klosterneuburg unterstützt.

Felix Pacher. Copyright: Katharina Novcic
Felix Pacher, ebenfalls in Wien geboren und aus einer Musikerfamilie stammend, begann seine Laufbahn als Trompeter und Knabensolist der Opernschule der Wiener Staatsoper, bevor er Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studierte. Als Titeldarsteller der Jugendoper „Tschick“ sowie als Falstaff in „Die lustigen Weiber von Windsor“ sammelte er wichtige Bühnenerfahrung. Als Preisträger der „Zukunftsstimmen“ von Elīna Garanča zählt er zu den spannendsten jungen österreichischen Stimmen seines Fachs.
Das Ensemble wird durch Maximilian Müller und Magnus Gudmundsson ergänzt – beide noch im Studium, beide bereits auf wichtigen Bühnen präsent. Gudmundsson stand zuletzt in der „Tosca“-Produktion der operklosterneuburg im Vorjahr auf der Bühne und kehrt nun erneut nach Klosterneuburg zurück. Der junge chinesische Tenor Jiayu Li, Student an der mdw und gefördert durch die Vienna Music School, komplettiert das Nachwuchsensemble und verleiht ihm eine zusätzliche internationale Dimension.
Auch im Tanz: Nachwuchs auf der großen Bühne
Das Prinzip der Nachwuchsförderung endet bei der operklosterneuburg 2026 nicht auf der Sängerseite: Das gesamte Ballett wird aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Masterclass der Dance Factory Klosterneuburg zusammengestellt. Die berühmte Bacchanal-Szene von Saint-Saëns wird so vielleicht zum Karrieresprungbrett für junge Tänzerinnen und Tänzer, die erstmals auf einer großen Opernbühne zu erleben sein werden.
Karten & Spieltermine 2026
Premiere: 4. Juli 2026, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 7. (Rotary), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25., 28. Juli sowie 1. August 2026, jeweils 20:00 Uhr
„Samson und Dalila“ für Kinder & Familie: 19. Juli 2026, 18:00 Uhr
Tickets für „Samson und Dalila“ erhältlich unter: Online: shop.eventjet.at/klosterneuburg
E-Mail: karten@operklosterneuburg.at
Telefon: 02243 444 – 424
Details zu den Aufführungen sowie zum Ensemble finden Interessierte unter: www.operklosterneuburg.at
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Oper Graz. Neues vo den Bühnen Graz
Wenn sich der Vorhang hebt, beginnt mehr als eine Vorstellung: Es entsteht ein Moment, der berührt, überrascht und lange nachklingt. Gerade jetzt, wo der Frühling Einzug hält, ist die Lust auf neue Eindrücke, neue Perspektiven und gemeinsame Erlebnisse besonders spürbar. Auch diese Woche laden wir Sie ein zu großen Gefühlen, starken Geschichten und jenen Augenblicken, in denen alles zusammenfindet – manchmal klassisch, manchmal überraschend neu.
Lassen Sie sich inspirieren, entdecken Sie unser aktuelles Angebot und finden Sie Ihren einen Moment, der den Funken überspringen lässt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen inspirierenden Kultur-Frühling!
Herzlichst
Ihr Team der Bühnen Graz

»Oper für alle – Alle für Oper«
Chance, Öffnung und Veränderung durch inklusives Musiktheater
Wie offen kann Oper heute sein? Die Diskursveranstaltung Oper für alle – Alle für Oper widmet sich den Chancen, Bedingungen und Herausforderungen inklusiven Musiktheaters. Im Austausch mit Gästen aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis geht es um Verantwortung, Teilhabe und neue Räume des Zusammenarbeitens.
Am So, 19.04.2026, 13:00 Uhr auf der Studiobühne. Der Eintritt ist frei, Zählkarten sind im Ticketzentrum erhältlich. Mit Schriftdolmetschung.
INFOS UND KARTEN
»Die drei Musketiere«
In den Kampf für die Freiheit und Gerechtigkeit für alle begibt sich ein gemischtes Ensemble aus Spieler:innen der Theaterakademie LebensGroß und Sänger:innen der Oper Graz.
Premiere 16.04.2026 um 17 Uhr
—> Zum Spielplan des Schauspielhauses
–> Zum Premierenspiegel 2025/26
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Nationaltheater Mannheim: herzlich laden wir Sie zur Premiere von Giuseppe Verdis Drama lirico »Nabucco« am So, 25.04.2026 um 19.00 Uhr ins OP
Regisseur Christian von Götz, stellt sich mit dieser Inszenierung erstmalig dem Mannheimer Publikum vor. Die Produktion »Nabucco« ist zudem nach Ludwigsburg eingeladen, wo sie am 14.06.2026 in einer konzertanten Version die Schlossfestspiele eröffnen wird.
Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte.
Verdi beschloss im Alter von 27 Jahren, nie wieder eine Oper zu schreiben. Er befand sich in einer beruflichen wie auch privaten Krise: Seine komische Oper »Un giorno di regno« war ein Misserfolg, während er gleichzeitig seine beiden kleinen Kinder und schließlich auch seine Frau zu Grabe tragen musste. Erst auf Drängen seines Agenten las er das Libretto von Temistocle Solera – den »Nabucco«. Die musikalische Inszenierung von Soleras Libretto brachte dem Komponisten 1842 den langersehnten großen Durchbruch. Nicht zuletzt die emotionale Bandbreite und die starken Chorpartien, wie der berühmte Gefangenenchor »Va, pensiero«, machen »Nabucco« zu einer der beliebtesten und meistgespielten Opern weltweit.
Im Mittelpunkt der Oper steht ein historischer Epochenwechsel: Die Wertevorstellungen verändern sich und das Leben wird von anderen Zusammenhängen bestimmt als zuvor. Im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen Babyloniern und Hebräern entfaltet sich ein Familiendrama, in dem die Musik des italienischen Meisters den Zuschauer über die gesamte Bandbreite der
Gefühle hinwegführt.
Regisseur Christian von Götz schafft emotional mitreißende Opernabende, indem er den einzelnen Menschen in den Fokus nimmt, der im Räderwerk von Geschichte und Gegenwart unterzugehen droht. »Nabucco« inszeniert er als bildgewaltige Antikriegsoper und stellt das Werk auch in Bezug zur verlorenen Welt der jiddischen Kultur Osteuropas, die durch den Holocaust nahezu komplett ausgelöscht wurde.
Christian von Götz studierte Regie und Musiktheaterregie in Wien und Berlin. Er inszenierte an zahlreichen Häusern in Deutschland und Eurpoa, unter anderem an der Komischen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Oper Köln, der Hamburgischen Staatsoper, der Königlichen Oper Kopenhagen, dem Gärtnerplatztheater München, den Staatsopern in Lissabon und Odessa und beim Edinburgh International Festival. Außerdem ist Christian von Götz als Wiederentdecker verschiedenster Musiktheaterwerke bekannt. Darunter Werke von Michael Krasznay-Krausz, Hugo Hirsch oder Michael William Balfe.
Theo Magongoma/Evez Abdulla (Nabucco)
Sung Min Song (Ismaele)
Sung Ha (Zaccaria)
Csilla Boross (Abigaille)
Julia Faylenbogen/Marie-Belle Sandis (Fenena)
Bartosz Urbanowicz/Renatus Mészár (Il Gran Sacerdote)
Christopher Diffey/Dominic Lee (Abdallo)
Zinzi Frohwein (Anna)
Nationaltheater-Orchester, Opernchor des Nationaltheaters, Extrachor des Nationaltheaters, Statisterie des Nationaltheaters
Weitere Termine
Di, 28.04.2026, 19.00 Uhr
Do, 07.05.2026, 19.00 Uhr
Sa, 09.05.2026, 19.00 Uhr
Do, 14.05.2026, 18.00 Uhr
Mi, 20.05.2026, 19.00 Uhr
Sa, 23.05.2026, 19.00 Uhr
So, 31.05.2026, 15.00 Uhr
Nationaltheater Mannheim
Mozartstraße 9
68161 Mannheim
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