INFOS DES TAGES /DONNERSTAG, 15. OKTOBER 2026)
Jerewan. PK mit Asmik Grigorian, Placido Domingo- Konzert zum Gedenken an Vater Gegham Grigorian (1951 – 2016)

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Wiener Staatsoper: Klaus Billand zur Vorstellung „Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg am 10.10.(mit Johan Reuter anstelle von Christopher Maltman)

Zum Video Klaus Billand über die Vorstellung Florentinische Tragödie/ Blaubart
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Düsseldorf: Die Meistersinger von Nürnberg : Erste Spielzeit-Premiere im Opernhaus Düsseldorf

Am Samstag, 17. Oktober 2026, 17.00Uhr, ist Premiere im Opernhaus Düsseldorf: In einer Neuinszenierung von Daniel Kramer kommen Die Meistersinger von Nürnberg auf die Bühne – Richard Wagners vielleicht tiefgründigste Oper und seine einzige Komödie. Christoph Gedschold hat die musikalische Leitung inne.
Ursprünglich in der Mitte des 16. Jahrhunderts angesiedelt, holt Kramer „Die Meistersinger“ in unsere Zeit: Der junge Walther von Stolzing liebt Eva, die nur den Sieger eines Meistersinger-Wettstreits heiraten darf. Da Walther die strengen Regeln nicht beherrscht, scheiter ter zunächst. Doch der Schuster und Dichter Hans Sachs, humanistischer Dreh- und Lichtpunk t der reaktionären Stadtgesellschaft, erkennt Walthers Talent für die Kunst und versucht, den Konflikt zwischen Tradition und Neuerung zu lösen. Gegen alle Widerstände und Beckmessereien gewinnt Walther schließlich den Wettbewerb durch Sachs’ Hilfe, verzichtet jedoch auf den Titel und verlässt gemeinsam mit Eva das Feld.
Der amerikanische Regisseur Daniel Kramer durchleuchtet das breite Bild einer Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Tradition und Erneuerung. Sein Ausgangspunkt – die ewig nostalgische Gesellschaft der Meistersinger ,ihr romantisierender Blick auf die Vergangenheit – wandelt sich im Laufe der drei Akte und Kramer fragt: Was ist Deutschland heute? Welche Funktion übernehmen Kunst und Kultur in der heutigen Gesellschaft? Was ist das Gemeinsame in Kunst, Ästhetik und Sprache) und an welchem Kipppunkt kann es in Gewalt umschlagen?

Stolzings Probesingen. Gemälde von Michael Echter
Die musikalische Leitung übernimmt Christoph Gedschold, ein Wagner-Experte an führenden europäischen Opernhäusern und auch mit den Düsseldorfer Symphonikern bestens vertraut. Axel Kober, der langjährige Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein, konnte die Produktion aus familiären Gründen nicht zur Premiere führen, wird aber zwei der fünf Vorstellungen dirigieren.
An der Seite erfahrener Wagner-Interpreten wie Martin Gantner (als Hans Sachs, alternierend mit Simon Bailey) und Hans-Peter König (Veit Pogner) geben profilierte Gäste und Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein ihr Rollendebüt – etwa Daniel Frank (Walther von Stolzing), Anke Krabbe (Eva), Christoph Pohl (Sixtus Beckmesser), David Fischer (David), Anna Harvey (Magdalena) und Bogdan Baciu (Fritz Kothner).
Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen, die vollständige Besetzung und alle Aufführungstermine.
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Die Mezzosopranistin Małgorzata Walewska wird in der Uraufführung von Kolomiiets’ Oper “Mothers of Kherson” als Olga zu erleben sein.

Malgorzata Walewska. Foto: Bogdan Jablonski
Die Mezzosopranistin Małgorzata Walewska wird in der Uraufführung von Kolomiiets’ Oper “Mothers of Kherson” als Olga zu erleben sein. Diese Co-Produktion mit der Metropolitan Opera in New York hat am 16. Oktober 2026 an der Polnischen Nationaloper in Warschau Premiere. Unter der musikalischen Leitung von Dirigentin Keri-Lynn Wilson finden weitere Aufführungen am 18., 23., 25. und 27. Oktober 2026 an der Teatr Wielki – Opera Narodowa in Warschau statt.
„Gewöhnt euch nicht an unser Leid“, flehte Olena Selenska 2024 und erinnerte die Welt an den andauernden Krieg in der Ukraine. „Die Mütter von Cherson“ ist eine Antwort auf diesen Appell. Die Oper entstand in Koproduktion des Teatr Wielki – Polnische Nationaloper und der Metropolitan Opera in New York, zwei Institutionen, die das bedrängte Land seit Beginn des russischen Einmarsches 2022 aktiv unterstützen. Zu ihren gemeinsamen Projekten gehört das Ukrainian Freedom Orchestra unter der Leitung von Dirigentin Keri-Lynn Wilson, die auch an der Entwicklung der neuen Oper beteiligt war.
Die Schöpfer, der amerikanische Dramatiker George Brant und der ukrainische Komponist Maxim Kolomiiets, beide mit langjähriger Opernerfahrung, suchten nach einer Geschichte, die das Ausmaß des ukrainischen Leids verdeutlicht und ein Publikum auf universeller Ebene berührt. Die Oper thematisiert eine Praxis, die seit Beginn des russischen Einmarsches angewendet wird: Massenentführungen und Deportationen ukrainischer Kinder. Das Libretto ist jedoch nur lose von Fakten inspiriert. Das Stück begleitet verschiedene Frauen im Kampf um die Rückkehr ihrer entführten Kinder und hebt deren Gemeinsamkeit hervor: Sie alle verloren ihre Töchter, nachdem diese unter einem Vorwand auf die Krim verschleppt wurden. Obwohl die Entfernung zwischen Cherson und der Halbinsel gering ist, müssen die Mütter aufgrund des tobenden Krieges Tausende von Kilometern zurücklegen und einen Umweg in Kauf nehmen, um das Lager zu erreichen, in dem die Kinder festgehalten werden. Werden sie ihre vermissten Kinder zurückgewinnen können?
Die Inszenierung stammt von Barbara Wysocka, die ihr Operndebut am Teatr Wielki gab und heute eine erfolgreiche Karriere in Europa verfolgt. Sie interpretiert „Die Mütter von Cherson“ als politisch engagierte Dokumentaroper, die grundlegende Themen wie Leid, Unterdrückung, Elternliebe und die Kraft der Gemeinschaft behandelt.
Diese Oper setzt sich mit den Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Sie thematisiert ein zutiefst schmerzhaftes Thema, gibt gequälten Frauen eine Stimme und rückt das Leid der Kinder in den Vordergrund. Das Werk betont die tragischen Auswirkungen der Geschichte auf den Einzelnen und spricht gleichzeitig von menschlicher Entschlossenheit und der Fähigkeit, sich für höhere Werte aufzuopfern.
https://teatrwielki.pl/en/calendar/2026-2027/matki-chersonia/
https://malgorzatawalewska.com/
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Martina Arroyo dies at 90. In Wien sang sie 25 Vorstellungen
RIP/ norman lebrecht
https://archiv.wiener-staatsoper.at/search/person/189

Das Video ist im nachstehenden Link eingearbeitet
https://slippedisc.com/2026/10/martina-arroyo-dies-at-90/
October 14, 2026
The American soprano, a star of the Met in the 1960s and 70s, died yesterday at her home in Manhattan. Raised in Harlem, she worked for the social welfare department before winning a contract at Zurich Opera. A call from the Metropolitan Opera in 1965 earned her a jump-in as Aida, replacing Birgit Nilsson. Arroyo captured the house and became an overnight sensation. Although Verdi and Mozart were her bedrock roles she ventured often into modern and contemporary opera. Alongside Leontyne Price, Grace Bumbry and Shirley Verrett, she shattered the longstanding colour bar at the Met. Three times, she was chosen to open a Met season.
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Globe Theater: Österreichischer Kabarettpreis 2026 – und wirklich „Blöd für 3“?

Die Situation ist schon ein bisschen schwierig: So überwältigend unterhaltsam, so übermäßig geistreich sind sie nicht, diese Kabarettisten, welche als blödelnde Einzelgänger auf die Gunst eines breiteren Publikums hoffen. Anno dazumal, als der Qualtinger, der Bronner zu zünden und zündeln verstanden, damals hatten sie in kleinen Ensembles und im Zusammenspiel ihre Treffer erzielt. Heute: im Alleingang, ego, ego – und wenn im Video sich doch ein Partner einmischt, so ist’s ein freches kleines Hunderl-Püppchen.
Bei der Verleihung des Österreichischen Kabarettpreises 2026 im Wiener Globe Theater hat das Publikum trotzdem den Preisträgern seine Sympathie gezeigt. Die Stimmung ist gut gewesen. Trotz ziemlich viel Geplapper bei der Moderation und eher bescheidenem Funkenflug bei den kurzen Darbietungen der diversen PreisträgerInnen. Erfreulich: Alle Geehrten haben nicht im derzeit in den heimischen Theatern gepflegten deutschen Bühnenjargon ihre Witze vorgetragen, sondern sie haben locker erkennen lassen, aus welchem Bundesland sie kommen. An diesem Abend war irgendwie zu ahnen, dass es zur Zeit in der Szene an großen Kalibern fehlt. Der Hauptpreis für 2026 wurde dem durch die Jahre vielseitig beschäftigten Wiener Severin Groebner zugesprochen. Dessen aufscheinendes Motto zur umjubelten Verleihung: „Blöd für 3“.
Meinhard Rüdenauer
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Oper Frankfurt/ Premiere / Frankfurter Erstaufführung LE ROI ARTHUS
Oper in drei Akten und sechs Bildern von Ernest Chausson
Text vom Komponisten
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühnenbild: Bernhard Siegl
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Joachim Klein
Video: Judith Selenko
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Domen Krizaj. Foto: Barbara Aumüller
Arthus: Domen Križaj
Genièvre: Magdalena Hinterdobler
Lancelot: Thomas Blondelle
Mordred: Erik van Heyningen
Lyonnel: Andrew Kim
Allan / Ein Ritter: Thomas Faulkner
Merlin: Kihwan Sim / Finn Sagal (12., 16. Dez)
Ein Ackermann: Sven Hjörleifsson
Fünf Frauen aus Avalon: Younji Yi, Alina Avagyan,
Daniela Zib, Ruby Dibble, Judita Nagyová
Ein Knappe: Hyeonjoon Kwon / Olivier Brunel
1. Soldat: Otakar Souček / André Lopes
2. Soldat: Jin Soo Choi / Johannes Lehner
3. Soldat: Nicolai Klawa / Lars Rößler
4. Soldat: Isaac Tolley / Aslan Diasamidze
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
In Koproduktion mit dem Nationaltheater Prag
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Eine Vision von Gleichheit und Frieden, die an Eifersucht, Verrat und der schieren Last menschlicher Unzulänglichkeit zerbricht: Zum ersten Mal bringt die Oper Frankfurt Ernest Chaussons (1855-1899) selten gezeigtes Werk Le roi Arthus auf die Bühne. Der Komponist schuf mit seiner einzigen abendfüllenden Oper ein spätromantisches Meisterwerk, das die Harmonik Richard Wagners auf einzigartige Weise mit den Klangfarben des französischen Impressionismus vereint. Jahre lang feilte Chausson an der Partitur und dem eigenen Libretto, bevor das Werk 1903
– vier Jahre nach seinem tragischen Tod durch einen Fahrradunfall – in Brüssel uraufgeführt wurde.
Im Zentrum der Handlung steht der Mythos um König Arthus und die Tafelrunde. Was als idealistische Utopie eines Herrschers beginnt, der das Gleichheitsprinzip über die alte Machtordnung stellt, verwandelt sich rasch in eine verhängnisvolle Tragödie. Ausgerechnet Arthus’ engster Vertrauter Lancelot beginnt eine geheime Liebschaft mit Königin Genièvre. Als die verbotene Liebe aufgedeckt wird und der Machtmensch Mordred nach der Krone greift, steuert das gesamte Reich unaufhaltsam seinem Niedergang entgegen. So erzählt Chaussons Oper nicht nur eine tragische Dreiecksgeschichte, sondern spiegelt zugleich die zeitlose Fragilität demokratischer Ideale und den Zerfall einer ganzen Hochkultur wider.
Generalmusikdirektor Thomas Guggeis leitet das Frankfurter Opern- und Museumsorchester in dieser Neuinszenierung. Neben Le roi Arthus dirigiert er in dieser Spielzeit auch die Premierenserien von Un ballo in maschera und The Greek Passion an der Oper Frankfurt. Als Dirigent ist er darüber hinaus regelmäßig zu Gast bei renommierten Klangkörpern und Institutionen: So leitete er bereits Vorstellungen an der Metropolitan Opera in New York und an der Mailänder Scala. Im Sommer 2027 wird er als Dirigent bei den Bayreuther Festspielen mit Tannhäuser debütieren. Regie führt Manuel Schmitt, der dem Frankfurter Publikum bereits durch seine Arbeiten wie Gioachino Rossinis Tancredi und Benjamin Brittens Doppelabend The Prodigal Son / The Burning Fiery Furnace bekannt ist. In dieser Saison inszeniert er außerdem unter anderem Madama Butterfly in Hannover. Die Titelpartie des König Arthus übernimmt der Bariton Domen Križaj, der nach sechs erfolgreichen Jahren im Ensemble nun als Gast an das Haus zurückkehrt. In Frankfurt sang er zahlreiche Partien wie Konsul Sharpless in Madama Butterfly oder Wolfram von Eschenbach in Tannhäuser. An Križajs Seite singt Magdalena Hinterdobler die Königin Genièvre. In der Salzburger Felsenreitschule überzeugte sie in der vergangenen Spielzeit als Senta (Der fliegende Holländer), in Frankfurt als Braut (Bluthochzeit) und Ellen Orford (Peter Grimes) sowie jüngst als Marschallin (Der Rosenkavalier) an der neu eröffneten Oper Köln. Als Lancelot steht der belgische Tenor Thomas Blondelle auf der Bühne, während Ensemblemitglied Erik van Heyningen den Gegenspieler Mordred gibt. Die Besetzung komplettieren Sven Hjörleifsson als Ackermann sowie Kihwan Sim, alternierend mit Finn Sagal, als Zauberer Merlin, Andrew Kim als Lyonnel und Thomas Faulkner als Allan / Ein Ritter.
Premiere: Sonntag, 8. November 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 14., 27. (19 Uhr), 29. November, 3. (19 Uhr), 12., 16. Dezember 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18 Uhr.
Preise: € 16 bis 198 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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SONY bringt auf den CD-Markt: RAPHAELA GROMES – „WINTER“
Mit „Winter“erscheint am 6. November 2026 das neue Album der Cellistin Raphaela Gromes bei Sony Classical. Gemeinsam mit zahlreichen musikalischen Weggefährten erschafft sie eine märchenhaft klangmalerische Winterwelt mit neuen Arrangements, Variationen und neu geschaffenen Kompositionen. Zwischen Orchesterklang, Kammermusik und persönlichen Erinnerungen wird „Winter“ zu einer musikalischen Reise durch die Magie der dunklen Jahreszeit.

Label:Sony
Aufnahmejahr ca.:2025
Artikelnummer:12917291
UPC/EAN:0199584710426
Erscheinungstermin:6.11.2026
Mit »Winter« erschafft die Cellistin Raphaela Gromes eine märchenhaft-klangmalerische Winterwelt voller neuer Arrangements, Variationen und eigens für dieses Projekt geschaffener Kompositionen. Gemeinsam mit ihren musikalischen Weggefährten wie dem Pianisten Julian Riem, dem Goldmund Quartett, dem Signum Saxophone Quartet, der Geigerin Eldbjørg Hemsing und der Komponistin und Pianistin Olivia Belli wird »Winter« zu einer musikalischen Reise durch die stille Magie der dunkelsten Jahreszeit.
Für Raphaela Gromes war der Winter lange Zeit die Jahreszeit, die sie am liebsten übersprungen hätte. Erst die besondere Atmosphäre der Weihnachtszeit veränderte ihren Blick: die Wärme des Familienkreises, gemeinsam gesungene Weihnachtslieder, Kerzenschein im Kontrast zur winterlichen Dunkelheit und nicht zuletzt jenes Weihnachtsfest, an dem die vierjährige Raphaela ihr erstes Cello geschenkt bekam. Aus diesen Erinnerungen und der heute empfundenen Faszination für die stille Kraft des Winters entstand die Idee zu »Winter«.
Das Album erzählt von Dunkelheit und Licht, von Einkehr und Hoffnung, von Erinnerungen und neuen Begegnungen. Es ist eine Einladung, innezuhalten und die besondere Schönheit einer Jahreszeit neu zu entdecken. Musikalisch spannt »Winter« einen weiten Bogen über Jahrhunderte, Stilwelten und Traditionen und vereint musikalische Einflüsse aus Europa und Nordamerika. Doch statt bekannte Werke in ihrer ursprünglichen Gestalt zu präsentieren, umfasst das Album ausschließlich neue Arrangements, Variationen und Neukompositionen. Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Richard Strauss, Camille Saint-Saëns, Edward Elgar und John Rutter erscheinen in völlig neuen Klanggewändern, geschaffen von Julian Riem, Jan-Peter Klöpfel, Max Knoth, Gordon Hamilton und Ben Palmer. Auch Komponistinnen nehmen auf dem Album einen besonderen Platz ein. Zu hören sind neue Interpretationen von Florence Prices Song for Snow, Amy Beachs Peace I Leave with You, Fredrikke Egebergs Julemorgen sowie Hildegard von Bingens O eterne Deus. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Thema Licht. Exemplarisch dafür steht Olivia Bellis In Luce Gratiae, ein Werk über das innere Licht, das gerade in Zeiten der Dunkelheit entsteht und wächst. Ebenso steht das ukrainische Volkslied Shchedryk für Hoffnung und Zusammenhalt.
Gemeinsam mit dem City of Prague Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gordon Hamilton eingespielt, ist »Winter« weit mehr als ein klassisches Weihnachtsalbum. Es ist eine poetische Klangreise durch verschneite Landschaften, stille Nächte und festliche Momente. Ein Album voller Wärme, Trost und Schönheit, das durch die dunkle Jahreszeit begleitet und immer wieder daran erinnert, dass das Licht oft genau dort beginnt, wo es am dunkelsten ist.
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