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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. FEBRUAR 2026?

12.02.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. FEBRUAR 2026)

Milano: Proben zur wieder gefundenen Giordano Oper MARINA Eleonora Buratto, Freddie De Tommaso

“Marina” di Umberto Giordano, l’opera prima d’un «ingegno brillantissimo»…
Le prove, al @teatrodalverme di Milano, con l’Orchestra I Pomeriggi Musicali diretta da @vmilletari, le voci di @eleonora_buratto, @freddiedetommaso, @mihaidamian.baritone, @nickmogg e il Coro della @fondazioneteatropetruzzelli preparato da Marco Medved.
Aspettando la prima esecuzione mondiale di domani, giovedì 12 febbraio (ore 20).

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OPERA CARLO FELICE GENOVA

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2 giorni alla prima

Gentile amica, gentile amico

Manca poco al quinto appuntamento in programma nella stagione artistica 2025-2026 della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova: Tristan und Isolde azione in tre atti di Richard Wagner, andrà in scena da venerdì 13 febbraio alle ore 18.30 (repliche domenica 15 alle ore 15.00, venerdì 20 alle ore 18.30 e domenica 22 alle ore 15.00).

Sul podio ci sarà Donato Renzetti alla guida dell’Orchestra e del Coro (diretto da Claudio Marino Moretti) del Teatro Carlo Felice. Personaggi e interpreti: Tilmann Unger (Tristan); Evgeny Stavinsky (König Marke); Marjorie Owens (Isolde); Nicolò Ceriani (Kurwenal); Saverio Fiore (Melot), Daniela Barcellona (Brangäne); Andrea Schifaudo (Ein Seemann/Ein Hirt); Matteo Peirone (Ein Steuermann).

Capolavoro che inaugura una nuova concezione del dramma musicale, Tristan und Isolde andrà in scena in una nuova produzione con la regia di Laurence Dale, le scene e i costumi di Gary McCann, le luci di John Bishop e i video di Leandro Summo.

Ti ricordiamo che i titolari di abbonamento o biglietto per le opere 2025-2026, 45 minuti prima di ciascuna recita, possono accedere in Sala Paganini e partecipare a una conferenza di presentazione a cura degli allievi del Conservatorio “Niccolò Paganini”.
 PRIMA
RAPPRESENTAZIONE
Venerdì 13 febbraio 2026
ore 18.30
Teatro Carlo Felice

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Szenen einer Probe (Nabucco  in der Staatsoper Stara Zagora/ Bulgarien)

Wenn während einer Orchesterprobe von Verdis „Nabucco“ der Dirigent zu singen beginnt, dabei ausser Atem gerät und nur durch das plötzliche und unerwartete Eintreffen des Baritons gerettet wird, bevor der Sopran die Szene mit einem gewaltigen dreigestrichenen Es beendet… Mit Peter Reichl, Sasha Krunev, Marena Balinova und dem Orchester der Staatsoper Stara Zagora (Bulgarien) während einer Probe am 10. Februar 2026.

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ZUM VIDEO

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Mitschnitt der Pariser Eugen Onegin-Produktion, der bis Februar 2027 abrufbar ist – man muß sich nur „anmelden“:

www.france.tv/spectacles-et-culture/opera-musique-classique/8170161-eugene-oneguine-au-palais-garnier.html

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Die Sopranistin Anastasia Lerman gibt ihr Ilia-Debut in der Neuinszenierung von Mozarts Idomeneo am Tiroler Landestheater in Innsbruck:

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Anastasia Lerman. Foto: Daria Valetova

Mozart: Idomeneo Ilia
Dirigent: Gerrit Prießnitz
Regie: Henry Mason
Tiroler Landestheater, Innsbruck

Premiere: 14. Februar 2026
Folgevorstellungen: 22., 28. Februar 2026
11., 15., 26. März 2026
17., 19., 22., 24. April 2026

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Anastasia Lerman als „Ilia“. Foto: Tiroler Landestheater/ Barbara Palffy

www.landestheater.at/produktionen/idomeneo

www.artistainternational.com/sopran/anastasia-lerman
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Oper Frankfurt: „Friedmann in der Oper“ mit Anna Rabe

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Anna Rabe. Foto: Annette Hauschild

Im Dialog mit renommierten Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft befragt der Publizist Michel Friedman Opernstoffe auf ihren Bezug zu unserer Lebensrealität.

Seit ihrem Bestehen 2023/24 stand bzw. steht die Reihe Friedman in der Oper auch in dieser Saison auf dem Programm und knüpft jeweils an ein Werk aus dem Spielplan der Oper Frankfurt an.

Die dritte Veranstaltung in dieser Spielzeit am
Dienstag, dem 17. Februar 2026, um 19 Uhr im Opernhaus

widmet sich anlässlich der zweiten Wiederaufnahme des Werkes Mieczysław Weinbergs Die Passagierin unter dem Motto VERDRÄNGUNG. Als Gesprächspartner Friedmans konnte die deutsche Dramatikerin, Lyrikerin, Drehbuchautorin und Essayistin Anna Rabe gewonnen werden.

Karten zum Preis von € 20 / ermäßigt € 10 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Weitere Abende der Reihe in dieser Saison im Opernhaus:
Dann werden neben weiteren Gästen Andreas Voßkuhle (19. Mai 2026), seit 1999 Professor und Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und von 2008 bis 2020 Richter am Bundesverfassungsgericht sowie die Journalistin Melanie Amann (23. Juni 2026), von Oktober 2023 bis August 2025 stellvertretende Chefredakteurin des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, bei Michel Friedman zu Gast sein.
Karten zum Preis von € 20 / ermäßigt € 10 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de
oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich

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AUSSTELLUNG: CEZANNE • Fondation Beyeler, Riehen BS • 25.01.2026 – 25.05.2026

«Ein Plädoyer dafür, sich auf Cezannes Bilder zu konzentrieren und darauf, wie sie gemacht wurden»

In der ersten Ausstellung des Jahres 2026 widmet sich die Fondation Beyeler, eines der renommiertesten Kunstmuseen der Schweiz, in einer überzeugenden Schau mit Paul Cezanne (1839-1906) einem der Grundpfeiler ihrer Sammlung.

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Paul Cezanne, Groupe de baigneuses, (Gruppe von Badenden), um 1895 Öl auf Leinwand, 47 x 77 cm, Ordrupgaard, Kopenhagen. Foto © Anders Sune Berg

Die Schau zeigt in sieben Säälen 79 sorgfältig ausgewählte Gemälde und Aquarelle aus dem Spätwerk Cezannes, dem Höhepunkt des Schaffens des Künstlers, mit Themen, mit denen sich der Künstler lebenslang befasst hat: Portraits und Figurenbilder, Stillleben und Landschaften. Damit nimmt die Schau Cezannes erklärtes Ziel auf, den Vorgang des Malens, die Struktur der Bilder sichtbar zu machen («réalisation») und dabei zu zeigen, wie Cezanne die Malerei von den traditionellen Konventionen löste und das Sehen revolutionierte. Damit wird sie zu einem «Plädoyer dafür, sich auf Cezannes Bilder zu konzentrieren und darauf, wie sie gemacht wurden».

Entscheidend für Cezannes Malen, die «réalisation», war, dass er die Natur nicht mehr als unverrückbare Erscheinung sah, die es nachzuahmen galt. Für ihn war das, was der Maler (wie später der Betrachter) sieht, eine Erscheinung eines hören Ganzen: «Die Natur ist immer dieselbe, aber von ihrer sichtbaren Erscheinung bleibt nichts bestehen. Unsere Kunst muss ihr die Spannung der Dauer geben, mit den Elementen und der Erscheinung all ihrer Veränderungen» (Zitat Paul Cezanne). Für Cezanne galt es die farbigen Sinneseindrücke, die vom Motiv ausgehen, die «sensations colorantes» aufzunehmen und zu verarbeiten. Diese über den konkreten Moment hinausgehende Beschäftigung mit dem Motiv, seien es zum Beispiel der Mont Ventoux oder die Gruppen badender Personen, bringt es mit sich, dass das einzelne Bild ohne weiteres im traditionellen Sinn «unvollendet» sein kann und die in den einzelnen Säälen der Ausstellung versammelten Werkgruppen, eben der Mont Ventoux oder die Badenden, als ein Kunstwerk gelesen werden können. Cezanne erfasst als Erster die Natur in ihrer Vielheit: der Mont Ventoux liefert beim winterlichen Sonnenuntergang von Süden ganz andere Eindrücke als beim sommerlichen Sonnenaufgang von Westen und bleibt trotzdem immer der Gleiche. Mit nur einem Sinneseindruck, zum Beispiel dem winterlichen Sonnenuntergang von Süden, würde er dem Motiv nicht gerecht. Und die zahlreichen Sinneseindruck, die die Natur liefert, so zum Beispiel das wogende Schilf bei den Badenden, erfordern es nicht die ganze Leinwand mit Farbe zu füllen. Cezanne lässt dem Betrachter damit Raum die Leinwand mit eigenen, vielleicht gerade von seinen «sensations» angeregten Sinneseindrücken zu ergänzen. Im Rahmen dieses (auf einzelne «Details») konzentrierten und damit fragmentierten Sehens werden die «taches» als Umsetzung der Seheindrücke sichtbar.

Mit der Konzentration auf diese wenigen Motive (Portraits, Figurenbilder, Stillleben und Landschaften) illustriert die Schau ganz hervorragend, was das Neue, das Aufregende an Cezanne ist.

10.02.2026, Jan Krobot/Zürich

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