INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 30. SEPTEMBER 2025)
BERLIN: Start Ring-Zyklus unter Christian Thielemann
Berlin/ StaatsoperDas Rheingold/Ring-Zyklus Berlin, Thielemann . 27. September 2025, 1. Zyklus.
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Copyright: Monika Rittershaus
Wann Christian Thielemann wo auch immer Wagner dirigiert, ist der Andrang auf die Karten riesengroß. Und so sind die wiederaufgelegten beiden Ring-Zyklen an der Berliner Staatsoper bis auf einige wenige sehr teure Restkarten über 200 Euro seit langem ausverkauft.
Zur Premiere im Oktober 2022, als Thielemann kurzfristig für Daniel Barenboim einsprang, war die Probenzeit knapp bemessen, dennoch wurde schon damals großartig musiziert.
Aber natürlich wächst jede Produktion mit jeder zusätzlichen Probe. Noch dazu manifestiert sich mit jeder Aufführung der Eindruck, dass die Berliner Staatskapelle seit 30 Jahren nicht so gut geklungen hat wie nun unter Thielemanns Leitung.
Oftmals eher klotzig und klobig tönte das Orchester vielfach vor seiner Zeit bei Wagner-Aufführungen an lauten Stellen, dass man schon dazu neigte, die Probleme auf die Akustik des Hauses zu schieben.
Nun aber wird mehr und mehr zur Gewissheit, dass die Akustik trotz kleinerem Raum gar nicht schlechter ist als die in der Deutschen Oper. Sie muss nur ideal genutzt werden und verträgt offenbar nicht die Härten, die Barenboim vielfach im Forte und Fortissimo an den Tag legte…
Zum Bericht von Kirsten Liese
BERLIN / Staatsoper: DIE WALKÜRE mit Volle, Kampe, Miknevičiūtė und Cutler 28.9.2025
Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin: Ein Ereignis

Foto: Monika Rittershaus
Normalerweise werden Vorstellungen, die weit über den Durchschnitt hinausragen und aus einer besonderen Konstellation heraus einzigartig sind, als Sternstunden bezeichnet. Bei der ersten Vorstellung von Die Walküre als Teil von zwei kompletten Ring-Zyklen an der Staatsoper Unter den Linden diesen Herbst wäre das natürlich im Sinne des Erfinders, aber vielleicht zu einfach gegriffen.
Denn nach hörbar intensiven Proben konnte Christian Thielemann die Klangwunder der Partitur sorgsam gestalten als auch spontan dem eigenen Instinkt folgen. Mit der ihm eigenen Variabilität in der Exzellenz seiner Wagner-Interpretationen war gestern wirklich ein musikalisch erstklassiger und von der Spannung her extrem mitreißender Abend zu erleben. Bis ins kleinste Detail durchhörbar, gerieten sowohl das entlang der Sprache entwickelte Parlando als auch die großen romantischen Orchesterpassagen exemplarisch…
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
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Wien/Staatsoper: DIE VERKAUFTE BRAUT. Premiere

Sie können sich selbst ein Bild machen, ich möchte Sie keinesfalls beeinflussen!
28.9.25 „Die verkaufte Braut“, Staatsoper, „Vergebene Chance“ Jetzt hat auch die Staatsoper ihre erste Premiere in der neuen Saison hinter sich gebracht: Friedrich Smetanas „Verkaufte Braut“ langweilte mit schäbiger Optik und penetrantem Rummelplatzhumor das Publikum.
Zugegeben, der Tanz der lebensgroßen „Gummibärchen“ am Ende des ersten Aktes ist hübsch anzuschauen, aber er wirkt wie ein Marketinggag ohne Bezug zum Ganzen – und das Konzept von Regisseur Dirk Schmeding, „Die verkaufte Braut“ auf einem Jahrmarkt anzusiedeln, dem alles dörfliche abhanden gekommen ist, entwurzelt die Charaktere, nimmt ihnen ihren Liebreiz und ihren Charme.
Marie im werkfraulichen Hosenanzug ist von Beginn an sehr selbstbestimmt unterwegs, offenbar arbeitet sie bei einem der Schausteller. Dass sie sich von ihren Eltern einen Heiratsvermittler aufs Auge drücken lässt, scheint unglaubwürdig. Jenik selbst wird im dritten Akt in ein Glitzersakko gesteckt und zu einer Art Showstar gemacht. Arbeitet er beim Zirkus? Die dramaturgische Funktion des Heiratsvermittlers bleibt in Schwebe und seitens der Regie wird die Figur zu einer sehr bemüht ausgespielten Komödiantik gedrängt. Die Regie rettet sich oft genug in Statistenaktionismus und verliert im dritten Akt endgültig den Faden, wenn die Leerstellen im Erzählzusammenhang so offensichtlich sind, dass sie plötzlich mit Live-Video (!) aufgefüllt werden müssen. Die Handlung wurde offenbar in die 1970er-Jahre verlegt, aber zumindest die Artisten geben sich in Gehabe und Kostüm sehr heutig…

Foto: Zdenek Kratochwil
http://www.operinwien.at/werkverz/smetana/abraut3.htm
am 28.9. Dominik Troger/ www.operinwien.at
Staatsoper: Die „Verkaufte Braut“ zwischen Zirkus, Jahrmarkt, Tingeltangel (Bezahlartikel)
https://www.diepresse.com/kultur/feuilleton
„Verkaufte Braut“ in der Staatsoper: Plüschbärenballett mit Riesenbratwurst (und Kren) (Bezahlartikel)
Smetanas Oper ganz ohne Tschechien-Idylle, mit toller Musik und starken Gesangsmomenten, aber einigen Fragezeichen.‘
Kurier.at
Pavol Breslik brilliert in Smetana-Zirkus
Die Wiener Staatsoper spielt nach 34 Jahren wieder Friedrich Smetanas „Verkaufte Braut“. Regisseur Dirk Schmeding macht den laut Libretto erst im dritten Akt auftretenden Zirkus zur Grundlage des allzu bunten Abends. Musikalisch gibt es dabei Grund zur Freude.‘
…Ein realistisch gezeichneter, ungeschönter Zirkus also, gemischt allerdings mit Jahrmarkt und Tingeltangel. Dabei wird weniger mit Keulen, Messern und Äxten jongliert als vielmehr mit Pleiten, Pech und Pannen – denn auch das kunstvolle Scheitern beherrscht die im dritten Akt herumtollende Artistik-Truppe Ape Connection wie im Schlaf. Vor ihrem Auftritt in der Manege aber werden auf Robert Schweers Bühne transportable Klos herangekarrt sowie eine Riesenbratwurst und eine Monsterkrentube von Muskelmännern umhergeschleppt. Cowgirls reiten auf dem mechanischen Bullen und wissen sich gegen zudringliche Burschen zu wehren, rund um den Brauereiwagen mit den zwei als Reklame goldgelb leuchtenden Glaskrügen obenauf liegen reichlich Bierleichen herum, als wär’s die Wiesn, alles Elektrische produziert irgendwann unweigerlich einen Funken sprühenden Kurzschluss, und im Hintergrund grinst ein riesiges Herz-Smiley etwas hämisch auf alles herab…
BR-Klassik.de
Smetanas „Verkaufte Braut“ wird an der Staatsoper zum Kirtag der Kuscheltiere
Die Neuinszenierung von Dirk Schmeding beschert der Wiener Staatsoper Spitzenleistungen in den beiden Hauptrollen – ansonsten aber einen eher durchwachsenen Abend. Trigger-Warnung: Wer deftige Hausmannskost schätzt, sollte die erste Neuproduktion der Staatsoper in diesem Herbst nicht mit leerem Magen aufsuchen. Bratwurst, Kukuruz, scharfer Kren und Bierkrüge prangen in Übergröße auf der Bühne, das Fleisch brutzelt gar auf einem Riesengrill. Der Anlass für die zünftigen Schauwerte? Nach 34 Jahren Absenz ist Bedřich Smetanas Die verkaufte Braut ans Haus zurückgekehrt. Dass sich die Handlung des tschechischen Opernhits auf einem Kirtag zuträgt, hat Bühnenbildner Robert Schweer offenbar zur Darstellung der nämlichen Gaumenfreuden im Kingsize-Format ermutigt.
Damit hat es sich aber auch schon mit Folklore. Während die Vorgänger-Regie von Otto Schenk auf ein Großaufgebot an Trachten und Tänzen setzte, verzichtet Dirk Schmeding in seiner Inszenierung auf derlei.
DerStandard.at.story
„Die verkaufte Braut“ an der Wiener Staatsoper: Manege frei für die Jagd nach Dukaten (Bezahlartikel)
„Die verkaufte Braut“: Die Wiener Staatsoper eröffnet die Saison mit einer eher missglückten Smetana-Premiere.‘
SalzburgerNachrichten.at
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KERZENLICHT-KONZERTE : 18. Oktober 2025 – Klavierabend Robert Pobitschka
„Kerzenlicht-Konzerte“ gastieren erstmals auf Schloss Drösiedl bei Raabs

Ständig auf der Suche nach neuen Spielstätten entdeckte „Kerzenlicht-Konzerte“- Intendant Robert Pobitschka ein Baujuwel des nördlichen Waldviertels: Schloss Drösiedl bei Raabs an der Thaya. Die Anlage wurde 1283 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1600 erfogte der Umbau im Renaissancestil. Ab 1974 wurde das Schloss von seinen jetzigen Besitzern, der Familie Zlabinger, sorgfältig restauriert und präsentiert sich in beeindruckender Schönheit.
Am 18. Oktober 2025 bestreitet Robert Pobitschka den ersten Abend der „Kerzenlicht-Konzerte“ auf Schloss Drösiedl. Am Programm stehen die Sonaten KV 279 und KV 282 von Wolfgang A. Mozart, die Sonate Hob. XVI:25 („Esterházy-Sonate“) von Joseph Haydn und die Intermezzi op. 117 von Johannes Brahms. Ebenso zu hören sein wird eine Komposition aus Pobitschkas eigener Feder.
Robert Pobitschka konzertiert seit 2003 im Rahmen der „Kerzenlicht-Konzerte“ und ist seit 2011 deren organisatorischer Leiter. Er tritt auch als Komponist in Erscheinunug. Im Rahmen des Festivals Carinthischer Sommer spielte er die Uraufführung seines 1. Klavierkonzertes, bei der ersten Aufführung seines 2. Klavierkonzertes war er Solist des Mozarteum Orchesters Salzburg.
Der Hörgenuss wird durch das stimmungsvolle Ambiente der Anlage und – wie bei allen Konzerten der Serie – durch Kerzenbeleuchtung unterstützt.
Samstag, 18. Oktober 2025 – 19.00 Uhr
„Soirée bei Kerzenlicht“
Schloss Drösiedl – Festsaal
Drösiedl 1, A-3762 Ludweis
ANFAHRT: B4 bis Horn – weiter Richtung Raabs an der Thaya – vor Tröbings: Abzweigung nach Drösiedl – im Ort rechts: Allee zum Schloss
ROBERT POBITSCHKA Klavier
Eine Pause – Buffet
KARTEN zu € 27.- (Studenten und Schüler € 15.-) ab 18.30 an der Abendkassa.
VORVERKAUF 0650 – 53 29 909 oder info@kerzenlicht-konzerte.at
Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte
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Preisermässigte Eintrittskarten über „Verbund: VOLKSOPER
MEINE EMPFEHLUNG: LASS UNS DIE WELT VERGESSEN!
Zum Selbstbestellen
die Kartenbuchung direkt aus dem jeweiligen Saalplan vornehmen oder mit dem Link direkt im Spielplan
https://tickets.volksoper.at/webshop/webticket/shop?eventlist
der Aktionscode ist: Herbst
Bitte Ihre Wunschsitze (maximal 4 Karten) im Saalplan buchen
(www.volksoper.at – Spielplan oder Webshop)!
Volksoper – á 25.-
- Oktober : Carmen
- Oktober : Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938
- Oktober : Carmen
Besetzung, Beginnzeit und Inhalt über unsere Homepage – www.volksoper.at
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Preisermäßigte Eintrittskarten über „Verbund“: Neue Staatsoper im Künstlerhaus
Strauss 2225: Dances for the Future
Premiere
Ballett NEST
Um Selbstbestellen
KARTENANGEBOT
- 18€ Flatrate – für alle Plätze, für alle Altersstufen (Kindertickets – bis zum 16. Geburtstag – sind günstiger, die dann bitte als Kinderkarten buchen!)
- Max 4 Tickets pro Person
Gültig für folgende Vorstellungen:
Termine:
10.10. – 19.00 (Fr) – Premiere
12.10. – 11.00 (So)
18.10 – 11.00 (Sa)
18.10 – 17.00 (Sa)
25.10. – 11.00 (Sa)
25.10. – 17.00 (Sa)
26.10. – 11.00 (So)
So funktioniert’s:
è Hier geht es zum Ticketshop
Bitte geben Sie beim Online-Buchungsvorgang nach Auswahl Ihrer Plätze im Feld „Kundenkarte/Aktionscode“ den Code STRAUSS200 ein und klicken Sie auf „einlösen“. Der ermäßigte Preis wird automatisch angezeigt
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CD: DREAM LIFE. Peter Szasz (Violine), Daeun Song (Klavier)

- Künstler:: Peter Szasz (Violine), Daeun Song (Klavier)
- Label:ey!classics
- Artikelnummer:12367279
- UPC/EAN: 4251959815924
- Erscheinungstermin: 17.10.2025
Mit DREAM.LIFE präsentieren Peter Szasz (Violine) und Daeun Song (Klavier) ein einzigartiges Konzept-Album, das kurz vor seiner Veröffentlichung steht und das Debütwer der beiden Künstler markiert
DREAM.LIFE vereint populäre Meisterwerke des klassischen Geigenrepertoires mit feinfühligen Interludes, welche die einzelnen Stücke kunstvoll miteinander verbinden. Die subtile Verknüpfung der Werke lädt zu einer musikalischen Fantasieeise ein, schafft einen anhaltenden Spannungsbogen und vermag das Hörerlebnis meklich zu intensivieren. Darüber hinaus können einzelne Elemente der Interludes (aus Poesie, Film u.a.) den Hörern als zusätzliche Bezugs- oder Identifikationsflächen dienen.
Die Vision ist, einen reizvollen Zugang zum Genuss klassischer Musik mit hohem künstlerischem Anspruch zu schaffen. Alltagstauglich und für ein breites Publikum.
Das Album kann bereits als CD und Vynil-LP über den gängigen Online-Marketplace vorbestellt werden und wird auch im Einzelhandel käuflich erwerbbar sein
Release-Datum ist der 17. Oktober 2025.
Das Release wird von Live-Konzerten im klassischen „Salon-Format“ umrahmt werden.
Seit Herbst 2023 bilden Daeun und Peter ein musikalisches Duo. In einem neuartigen Performance-Konzept vereinen sie populäre, virtuos-romantische Klänge verschiedener Epochen mit poetisch-gefühlvollen Interludes und erschaffen eine höchst expressive, abwechslungsreiche Darstellung klassischer Unterhaltungsmusik. Mit ihrem „Mix“ begeistern Daeun und Peter die etablierte Fachhörerschaft und machen klassische Musik gleicherweise einem gänzlich neuen Publikum leicht zugänglich.
https://www.szasz-music.com/dreamlife
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