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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 30. JUNI 2026)

30.06.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 30. JUNI 2026)

Three Tenors auch in Pittsburgh,  nicht nur an der Donau

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Zürich: Das erste dreitägige «Opernhaus für alle» begeistert trotz Sommerhitze rund 15’000 Besucherinnen und Besucher

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 Erstmals präsentierte das Opernhaus Zürich gemeinsam mit der Zurich Versicherung «Opernhaus für alle» als dreitägiges Open-Air-Festival. Ziel war es die ganze künstlerische Vielfalt des Opernhauses mit den Live-Übertragungen einer Opern- und einer Ballettaufführung sowie einem Open-Air-Konzert des Orchesters der Oper Zürich und einem Auftritt des Kinderopernorchesters kostenlos erlebbar zu machen.

Trotz der Hitzewelle am Wochenende und Regen vor Konzertbeginn besuchten insgesamt 15’000 Menschen die drei Veranstaltungen zwischen Freitagabend und Sonntagabend. Dank verschiedener Schutzmassnahmen konnten alle Veranstaltungen planmässig und sicher durchgeführt werden.

Matthias Schulz, Intendant des Opernhauses Zürich:
«Mit der erstmaligen Erweiterung von ‹Opernhaus für alle› auf drei Tage möchten wir noch mehr Menschen in der Stadt und im Kanton Zürich die Vielfalt unseres Hauses näherbringen. Das grosse Interesse zeigt, dass das Vorhaben auf breite Resonanz stösst. ‹Oper für alle› hat sich seit seiner Einführung als eines der grössten kostenlosen Kulturangebote der Schweiz etabliert. Mit der Ausweitung auf drei Abende unter dem Titel ‹Opernhaus für alle› gehen wir den nächsten Schritt und machen Oper, Ballett und Konzert einem breiten Publikum im öffentlichen Raum zugänglich. Mein Dank gilt allen Besucher:innen, unseren Künstler:innen, den Orchestern, den Mitarbeitenden, den Behörden sowie unserer Partnerin Zurich Versicherung, die dieses besondere Wochenende trotz der aussergewöhnlich hohen Temperaturen möglich gemacht haben».

Den Auftakt machte am Freitag die Live-Übertragung von Ballettdirektorin Cathy Marstons Ballett «Romeo und Julia», gefolgt von Richard Wagners «Tannhäuser» in der Inszenierung von Thorleifur Örn Arnarsson am Samstag. Den Abschluss bildete am Sonntag das Open-Air-Konzert des Orchesters der Oper Zürich unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda mit Antonín Dvořáks Sinfonie «Aus der neuen Welt» sowie Opernarien mit Star-Tenor Benjamin Bernheim. Bereits im Vorprogramm begeisterte das neu gegründete Kinderopernorchester mit über 80 jungen Musiker:innen zwischen 8 und 15 Jahren das Publikum.

Gülsha Adilji und Tama Vakeesan führten durch mit Gesprächen, Hintergrundinformationen und Blicken hinter die Kulissen durch das Programm.

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Steinbach/ Attersee: Volles Haus und Standing Ovations: Ein glanzvoller Abschluss für das 10. Gustav Mahler Festival!

Ein unvergesslicher Konzertabend im Rahmen des diesjährigen Mahlerfestivals liegt hinter uns. Vor ausverkauftem Haus begeisterte das Bruckner Orchester Linz das Publikum mit einer tiefgreifenden und emotionalen Interpretation von Gustav Mahlers Werk.

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Bildcredits: © Viktoria Hofauer Fotografie / Mahlerfestival 

Mehr Gäste als Einwohner: Ein historischer Abend

Mit über 1.000 Konzertgästen in der restlos ausverkauften Steinbach-Halle – und damit mehr Menschen, als Steinbach am Attersee Einwohner zählt – fand das 10. Gustav Mahler Festival einen glanzvollen Abschluss.

Das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner brachte gemeinsam mit der wunderbaren Alt-Solistin Wiebke Lehmkuhl, dem Damenchor (Linzer Jeunesse Chor, Hard Chor) und dem Kinderchor des Landestheater Linz Mahlers monumentale 3. Symphonie direkt an deren historischem Schaffensort zur Aufführung. Die spürbare Magie dieses Ortes und die musikalische Exzellenz auf der Bühne sorgten für anhaltende Standing Ovations und tiefen Eindruck bei allen Anwesenden.

Logistische Meisterleistung trotz Hitzewelle

Während andernorts Veranstaltungen aufgrund der extremen Hitzewelle abgesagt werden mussten, stellte sich die Gemeinde Steinbach erfolgreich einer großen Herausforderung: Um Publikum sowie den über 200 Mitwirkenden auf und hinter der Bühne ein angenehmes Klima zu bieten, wurde im Vorfeld ein enormer Aufwand betrieben, um die Steinbach-Halle umfassend zu kühlen. Dank dieser logistischen Meisterleistung wurde der Abend trotz der tropischen Temperaturen ein gelungenes Erlebnis.

Wir blicken mit Stolz und Freude auf diesen Konzertabend zurück und freuen uns auf ein Wiedersehen beim 11. Gustav Mahler Festival von 30. Juni bis 4. Juli 2027 unter dem Motto „Mahlers Beethoven“.

office@mahlerkonzert.at
T: 0670 6060484

www.mahlerkonzert.at

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Wien/ Musikverein/Konzerte/Abos

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WIEN/ Musikverein
Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

nach der Saison ist vor der Saison: Wir blicken auf viele spannende Konzerte zurück und freuen uns auf die kommende Spielzeit im Herbst mit hochkarätigen Künstler:innen und Orchestern aus aller Welt. 
Neben unseren Abonnements möchten wir Ihnen bereits jetzt einige exklusive Konzerte ans Herz legen, die bereits im Vorverkauf erhältlich sind.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen und schönen Sommer und freuen uns darauf, Sie in der kommenden Spielzeit wieder im Musikverein begrüßen zu dürfen.

Zum vorgezogenen Vorverkauf
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Jetzt im Vorverkauf:
Saison-Highlights 2026/27
 
Wiener Philharmoniker
Rudolf Buchbinder, Klavier und Leitung
Dienstag, 1. Dezember 2026
19:30 Uhr
Großer Saal
Joseph Haydn: Konzert für Klavier und Orchester D-Dur, Hob. XVIII:11
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll, op. 37
Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 54
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Lautten Compagney Berlin
Arnold Schoenberg Chor
Erwin Ortner, Dirigent
Soraya Mafi, Sopran
Patricia Nolz, Alt
Robert Bartneck, Tenor
Florian Boesch, Bass
Samstag, 19. Dezember 2026 19:00 Uhr Großer Saal
 Georg Friedrich Händel: Der Messias. Oratorium in 3 Teilen, HWV 56
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Wiener Philharmoniker
Klaus Mäkelä, Dirigent
Montag, 21. Dezember 2026, 19:30 Uhr
Großer Saal
 Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune. Eglogue pour Orchestre d’après Mallarmé („Der Nachmittag eines Fauns“)
Thomas Adès: „Asyla“ für Orchester, op. 17

Igor Strawinsky: Le Sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland, „Das Frühlingsopfer“
­Wiener Ring-Ensemble 30. & 31. Dezember 2026 um 19:30 Uhr
Brahms-Saal
 Wenn Mitglieder der Wiener Philharmoniker im Musikverein ein Silvesterkonzert spielen, dann ist damit nicht zwingend die traditionelle Voraufführung des berühmten Neujahrskonzert gemeint. Denn seit Jahren stimmt am 30. und 31. Dezember im Brahms-Saal unter der Führung von Philharmoniker-Legende Rainer Küchl das Wiener Ring-Ensemble zum Jahreswechsel die schönsten Melodien der Strauß-Dynastie an. Auch diesmal ist im Repertoire dabei, was Rang und Namen unter den Walzern und anderen Tänzen hat.
 
Ihre Abo-Vorteile im Überblick
Mit einem Abonnement genießen Sie diese Konzerte nicht nur als Zyklus – sondern auch zu besonders vorteilhaften Konditionen.
·         sparen Sie als Mitglied bis zu 35 % gegenüber Einzelkarten
·         fixe Konzerttermine mit Ihrem Lieblingsplatz
·         Musikgenuss bei ausverkauften Konzerten
·         kein Ticketstress, kein Anstehen, absolute Planungssicherheit
Unsere Empfehlungen:
 Musikverein entdecken
 Vier Konzerte, vier Höhepunkte. Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker, Yuja Wang mit beiden Brahms-Klavierkonzerten, Christian Thielemann mit Camilla Nylund und der Staatskapelle Berlin sowie Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Concentus Musicus Wien.
 
Franz-Welser-Möst-Zyklus
 Der Meastro im Mittelpunkt. In der Saison 2026/27 widmet die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ihrem Ehrenmitglied Franz Welser-Möst einen eigenen Konzertzyklus. Er wird, unter anderem, das Cleveland Orchestra ein letztes Mal als Chefdirigent in den Musikverein führen und dirigiert an Beethovens 200. Todestag dessen „Missa solemnis“.

Wiener-Symphoniker-Zyklus
 Die große Bandbreite. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Petr Popelka sowie namhafter Gäste spannt sich ein weiter musikalischer Bogen von der Klassik bis ins 20. Jahrhundert. Solistinnen und Solisten von internationalem Rang – darunter Yuja Wang und Anastasia Kobekina – sowie der Wiener Singverein verleihen den Programmen besondere Strahlkraft. Den Höhepunkt bildet Mendelssohns Oratorium „Elias“, das in hochkarätiger Besetzung zur Aufführung gelangt. Der Zyklus umfasst 5 Konzerte.

Soirée Musicale
Die großen Persönlichkeiten. Martha Argerich, Daniil Trifonov, Igor Levit und Rudolf Buchbinder widmen sich mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern und den Berliner Barock Solisten zentralen Werken des Klavierrepertoires. Im Zentrum steht dabei immer wieder Ludwig van Beethoven, dessen Klavierwerke in verschiedenen Kontexten erklingen und so neue Perspektiven eröffnen.
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Die Große Symphonie
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Die großen Werke. Erleben Sie das eindrucksvolle Programm dieses Zyklus‘. Unter der Leitung von Petr Popelka sowie Dirigent:innen wie Maxim Emelyanychev, Elim Chan, Dima Slobodeniouk, Eva Ollikainen und Philippe Jordan erklingen facettenreiche Werke der symphonischen Literatur von Beethoven, Mahler, Tschaikowskij und Strauss-Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Hochkarätige Solistinnen und Solisten – darunter Patricia Kopatchinskaja, Leonidas Kavakos und Kian Soltani – setzen dabei markante künstlerische Akzente.
 
Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gründet auf Teilhabe, Engagement und Identifikation. Als Mitglied genießen Sie zahlreiche Vorteile wie 10 % Ermäßigung auf Ihre Abonnements sowie ein exklusives Kartenvorkaufsrecht für Gesellschaftskonzerte. Sie erhalten unser monatliches Musikfreunde-Magazin und andere Publikationen postalisch zugeschickt. Darüber hinaus erwartet Sie ein jährliches Geschenk der Gesellschaft der Musikfreunde.

Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Zukunft des Musikvereins! Ob als ordentliches Mitglied, Unterstützer:in, Fördererin und Förderer, Mäzenin und Mäzen, Donatorin und Donator oder Patron:in – Sie unterstützen die einzigartige Tradition des Hauses lebendig zu halten.

Gemeinsam schaffen wir außergewöhnliche musikalische Erlebnisse höchster künstlerischer Exzellenz – jetzt und für kommende Generationen. Wir freuen uns Sie willkommen zu heißen!
 
Konzertkassa – Öffnungszeiten
Montag – Freitag
09.00 – 19.00 Uhr
Samstag
09.00 – 13.00 Uhr
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir uns ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn ausschließlich dem betreffenden Konzert widmen können. Sonstige Anliegen und Kartenabholungen für andere Vorstellungen bearbeiten wir während unserer restlichen Geschäftszeiten gerne.
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      „Choräle bei Kerzenlicht“

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Copyright: Choralschola der Wiener Hofburgkapelle

2021 betraten die „Kerzenlicht-Konzerte“ mit einem nur aus Gregorianischen Chorälen bestehenden Programm Neuland. Das positive Echo bei Publikum und Presse gab Anlass für ein neuerliches Engagement der Choralschola der Wiener Hofburgkapelle in der Saison 2026. Neben der Begeisterung des Leiters der Serie, Robert Pobitschka, steht bei dieser Programmwahl auch der Gedanke Pate, den Konzertbesuchern spirituelle Inhalte näher zu bringen – ein Gedanke, der insbesondere in der Zeit der gegenwärtigen Krisen Relevanz besitzt.

Die Choralschola zählt zu den führenden Vokalensembles dieses Genres.

Sie verdankt ihre Gründung einer Initiative von Monsignore Josef Schmitt, der 1952 die Gründung eines Ensembles für ehemalige Mitglieder der Wiener Sängerknaben anregte. Seither singen ehemalige Sängerknaben als Choralschola der Wiener Hofburgkapelle u. a. bei der sonntäglichen Messfeier in der Wiener Hofburgkapelle. Die Gregorianischen Gesänge sind heute fixer Bestandteil der Liturgie.

Kerzenbeleuchtung – das Markenzeichen der „Kerzenlicht-Konzerte“ – und natürlich das ganz besondere Ambiente von Schloss Schrattenthal garantieren darüber hinaus für den ganz besonderen Zauber.

Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit von der Schlossherrnfamilie Dr. Schubert in die Geschichte der Anlage eingeführt zu werden. Beginn: 19.00 Uhr. Der Vortrag ist im Kartenpreis inkludiert.

Kleines Buffet im Schlosshof

KERZENLICHTKONZERTE auf  Schloss Schrattenthal, Samstag, 25. Juli 2026
19.00 Uhr Schlosshof – Vortrag Schloss Schrattenthal
Schloss Schrattenthal
Samstag, 25. Juli 2026

19.00 Uhr Schlosshof – Vortrag Schloss Schrattenthal

20.00 Uhr Schlosskirche
„Choräle bei Kerzenlicht
CHORALSCHOLA DER WIENER HOFBURGKAPELLE

Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Künstlerische Leitung: Mag. Daniel Mair
Die Choralschola der Wiener Hoĩurgkapelle, die sich ausschließlich aus ehemaligen Wiener Sängerknaben zusammensetzt, singt seit 1952 die Gregorianischen Gesänge des Propriums bei den sonntäglichen GoƩesdiensten in der Wiener Hoĩurgkapelle.
Aufgrund dieser konƟnuierlichen Aufgabe entwickelte sich die Schola zu einem international anerkannten Vokalensemble, das auf der Suche nach einer zeitgemäß ansprechenden InterpretaƟon auch den wissenschaŌlichen Erkenntnissen der Erforschung der großen Tradition der Gregorianik Rechnung trägt.
Eine 6-teilige CD-Reihe – produziert 1991-1997 mit Philips Classics unter der Leitung von Pater Hubert Dopf SJ – gibt einen Einblick in den reichen Schatz dieser  Kunst der einstimmigen Musik anhand ausgesuchter Gesänge, die dem liturgischen Kalender folgen. In vielen Konzerten respektive auf Einladung renommierter Festivals in Europa konnte – in Kombination mit einem Soloinstrument oder RezitaƟon – die meditaƟve Wirkung der Gregorianischen Gesänge dem Publikum erfolgreich vermittelt werden.
Seit 2012 liegt die künstlerische Leitung der Choralschola in Händen des Kirchenmusikers Mag. Daniel Mair, der sich an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (bei Josef Kohlhäufl) und an der Kunstuniversität Graz (bei Franz Karl Praßl) im Rahmen von Magisterstudien umfangreich mit Gregorianik befasst hat.
KARTEN zu € 35.- (Studenten und Schüler € 20.-) ab 18.30 an der Konzertkassa

RESERVIERUNGEN: 0650 – 53 29 909 oder info@kerzenlicht-konzerte.at Zusendung der Karten und Zahlung per Überweisung spesenfrei!

Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte www.kerzenlicht-konzerte.at | www.schloss-schrattenthal.at | www.choralschola.at
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Carinthischer Sommer: Bachmann-Preisträgerin 2026 Lena Schätte erhält auch Preis Festivalschreiberin des Carinthischen Sommers 2027
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V. l.n. r.: Nadja Kayali, Intendantin des Carinthischen Sommers, mit Bachmannn-Preisträgerin und Festivalschreiberin Lena Schätte: Copyright: Carinthischer Sommer

Das Festival Carinthischer Sommer freut sich über seine nächste Preisträgerin, die beim diesjährigen Bachmann-Preis – den 50. Tagen der Deutschsprachigen Literatur – auserkoren wurde: Es ist die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2026, Lena Schätte, die zusätzlich den Preis der Festivalschreiberin des Carinthischen Sommers zuerkannt bekommen hat. Dieser Preis wurde
heuer vom Publikum vergeben. Nadja Kayali, Intendantin des Carinthischen Sommers, überreichte ihn am 28. Juni 2026 an die Gewinnerin.
Seit 2025 vergibt das Festival Carinthischer Sommer den mit EUR 3.000 in bar und einem Aufenthalt während des Carinthischen Sommers dotierten Preis bzw. die Position der/des Festivalschreiber:in im Rahmen des alljährlichen Bachmann-Wettlesens. Nach Tara Meister ist Lena Schätte nun die zweite Inhaberin dieser Position. Die/der Festivalschreiber:in wird während
der Dauer der jeweiligen Folgesaison im nächsten Sommer zu einem Aufenthalt in Kärnten eingeladen. Lena Schätte wird sich folglich im Juli 2027 beim Carinthischen Sommer einfinden, um
während dieser Zeit literarisch zu arbeiten.
Lena Schette, Jahrgang 1993, stammt aus Nordrhein-Westfalen. Sie überzeugte mit ihrem Text Was wir tragen, den sie auf Einladung von Jurymitglied Thomas Strässle vortrug, nicht nur die Jury,
sondern auch das Publikum. Die Autorin arbeitete als Psychiatriekrankenschwester im Ruhrgebiet, ehe sie 2020 ein Studium am deutschen Literaturinstitut Leipzig aufnahm. Ihr literarisches Debüt
erfolgte 2014 mit dem Coming-of-Age-Roman Ruhrpottliebe. In ihrem Siegertext erzählt eine Ich-Erzählerin von ihrer engen Freundschaft mit der einzigen anderen übergewichtigen Mitschülerin.
Gemeinsam ziehen sie sich von den anderen zurück, werden gemobbt, entwickeln eigene Rituale.
Zugleich schildert die Erzählerin das gewaltvolle Verhältnis zu ihrer Mutter, die selbst von Essstörungen geprägt. Mit zunehmender körperlicher Stärke beginnt die Erzählerin, sich zu widersetzen.

Festivalintendantin Nadja Kayali: „Ich freue mich, dass wir die Preisträgerin des Jubiläums- Bachmannpreises als Festivalschreiberin begrüßen dürfen – eine Frau, die in Text und Vortrag eine
unglaublich suggestive literarische Kraft entfalten konnte, die tief unter die Haut geht

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