INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 28. JULI 2026)
Bayreuth: „DAS RHEINGOLD (Ring 10010110)“ – Premiere im Festspielhaus Bayreuth, 27. 07.2026
Oper in einem Akt von Richard Wagner

Copyright: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele
Die Bühnenfotos entsprechen NICHT den von uns in der Aufführung gesehenen, da diese von einer Probe stammen und daher anders berechnet wurden.
Digitalauskenner werden die Ziffernkette hinter „Ring“ natürlich sofort als „150“ lesen – weil 150 Jahre „Ring“, 150 Jahre Bayreuther Festspiele, und (fast) 150 Jahre nach Uraufführung von „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ – knapp drei Wochen fehlen noch auf letztere Jubiläen. Der Vorabend und die „Walküre“ waren ja schon vor der Eröffnung des Bayreuther Festspielhauses 1869 und 1870 in München erstmals gegeben worden.
Die angekündigte Idee war für dieses Jubiläum, Text, möglichst viele Bilder und andere Archivalien über die 15 bisherigen Ring-Produktionen (1876, 1896, 1933, 1951, 1960, 1965, 1970, 1976, 1983, 1988, 1994, 2000, 2006, 2013 und 2020/22) zusammenzukratzen und diese einer „künstlichen Intelligenz“ zu überantworten. Diese soll dann – jeden Abend neu und in „real time“!! – aus diesen Informationen abgeleitete oder neu „gedachte“ Bilder und Bewegungsmuster erstellen, die auf einen Gazevorhang, der in einem weiten Bogen die Bühnenöffnung ausfüllt, projiziert werden. Sängerinnen und Sänger sind dahinter angeordnet, nach ca. drei weiteren Metern dürfte eine solide Wand den hinteren Abschluß des Klangraumes bilden (Bühne: Wolf Gutjahr).

Copyright: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele
Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber
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Das Rheingold in Bayreuth 27.7.2026

Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele
Die Premiere von Richard Wagners „Das Rheingold“ am 27. Juli 2026 im Festspielhaus Bayreuth markierte den Auftakt des Jubiläumsjahrs zum 150. Bestehen der Bayreuther Festspiele. Die umstrittene Neuinszenierung setzte erstmals Künstliche Intelligenz als bildgebende Kraft auf der Bühne ein und wurde unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann mit gemischten Reaktionen bis hin zu Buhrufen aufgenommen.
Inszenierung und Konzept
Die Produktion mit dem Titel „DER ‚RING‘ IN BEWEGUNG — EIN EXPERIMENT. EINE EINLADUNG“ versteht sich als Reflexion über die Rezeptionsgeschichte des Werks. Kurator Marcus Lobbes und der Künstlerisch-technische Konzeptionist Nils Corte ließen eine KI aus unzähligen Dokumenten und früheren Inszenierungen lernen, um ständig wechselnde visuelle Projektionen zu generieren.
Während die Sänger in fast skulpturaler Ruhe agierten, entstand im Hintergrund ein „visuell brodelnder Kosmos“ aus Licht und Assoziationen. Ziel war es, nicht eine einzige Interpretation zu zeigen, sondern den nationalen Mythos, gesellschaftspolitische Umbrüche und künstlerische Sprengkraft simultan erfahrbar zu machen. Jede Vorstellung ist durch die dynamische KI-Ebene einzigartig…
Zur Meinung von Tim Theo Tinn
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BAYREUTH: Fotos von der Premiere RIENZI (26. Juli 2026)
Der Schreihals Rienzi hat in Bayreuth keine Zukunft
Dem Aschenbrödel unter Wagners Opern war eine Aufführung auf dem Grünen Hügel bislang verwehrt geblieben. Zum 150er machte man eine Ausnahme für „Rienzi“. Warum es dabei bleiben wird.
Von Jens F. Laurson
DiePresse,com.schreihals.rienzi

Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele
Kritikerrunde zur Premiere von Wagners „Rienzi“ in Bayreuth (Podcast)
BR-Klassik.de.audio

Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele
„Rienzi“ bei den Bayreuther Festspielen: Künstlerisch schwer verdaulich (Bezahlartikel)
Hitlers angebliche Lieblingsoper, ein schwerer Brocken: „Rienzi“ war noch nie im Festspielhaus zu hören. Die Premiere zeigt: zu Recht.
Tagesspiegel.de,schwer.verdaulich
Michael Nagy in Bayreuths „Rienzi“: Zwischen Wagner und Weltgeschichte
Für Michael Nagy, der im neuen Bayreuther „Rienzi“ als Paolo Orsini auf der Bühne steht, ist die Aufführung weit mehr als eine selten gespielte Opern-Rarität. Im Gespräch mit BR Klassik spricht der Bariton über die historische Last des Werks, die Auseinandersetzung mit Wagner, machtgierige Figuren und seine ganz persönliche Bayreuth-Geschichte, die bereits als Knabensopran begann.
BR-Klassik.de.michael.nagy
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Erfolgreiche Sommersaison 2026 der Tiroler Festspiele Erl mit 13.500 Besucherinnen/Besuchern
• Umjubelte Musiktheaterproduktionen zu 92 Prozent ausgelastet
• Gesamtauslastung steigert sich auf 85 Prozent
Erl, am 27. Juli 2026
Die zweite Sommersaison der Tiroler Festspiele Erl unter Intendant Jonas Kaufmann lässt sich als sehr großer Erfolg bilanzieren. 13.500 Besucher:innen konnten bei Opernproduktionen,
Orchesterkonzerten, Klavierabenden, einer Lesung mit Musik, einem Filmabend mit Livemusik und einem musikalisch-akrobatischen Projekt willkommen geheißen werden. Die Gesamtauslastung aller Veranstaltungen konnte auf 85 Prozent (von 79 Prozent im Vorjahr) gesteigert werden. Etwas mehr als die Hälfte der Besucher:innen kamen aus Österreich, gefolgt vom Nachbarland Deutschland und weiteren Nationen.
Besonders die Musiktheaterproduktionen fanden begeisterte Resonanz bei den internationalen Medien und beim Publikum; sie waren zu 92 Prozent ausgelastet. Die mit Spannung erwartete
erstmalige szenische Umsetzung der Kantate Cléopâtre in Kombination mit Puccinis Suor Angelica berührte und begeisterte durch die sensible Personenführung von Star-Regisseurin Deborah Warner und die intensiven sängerisch-darstellerischen Verkörperungen der beiden Titelfiguren durch Véronique Gens und Corinne Winters.
Josef E. Köpplingers Inszenierung von Wagners Der fliegende Holländer im Passionsspielhaus geriet durch die Einbeziehung des gesamten Raumes und die Bühnengestaltung mit aufwändigen Projektionen zum immersiven Erlebnis. Christopher Maltman in der Titelfigur wurde von Presse und Publikum besonders gefeiert. 4.500 Personen gesamt sahen diese Erfolgsproduktion in drei ausverkauften Vorstellungen.
Wie spannend und emotional ergreifend zeitgenössisches Musiktheater sein kann, stellte die österreichische Erstaufführung von Philip Venables’ We Are The Lucky Ones in der Regie von Ted
Huffman unter Beweis. Die Generation der in den 1940er-Jahren Geborenen, auf deren Geschichten die Szenen der Oper basierten, konnte sich darin ebenso wiederfinden deren Kinder und die nachfolgende Generation. Die Festivalorganisatoren sind überzeugt, dass dieses Bekenntnis zur zeitgenössischen Oper von zentraler Bedeutung für die Positionierung der Tiroler Festspiele Erl ist. Im Jahr 2027 wird mit Accabadora von Francesco Filidei schon die nächste österreichische Erstaufführung präsentiert.
Konzertante Oper gehört mittlerweile auch zur „Erler Programm-DNA“: Bizets Meisterwerk Carmen geriet zum ausverkauften Sängerfest mit Aigul Akhmetshina, Michael Fabiano, Alexander
Vinogradov und Pretty Yende in den Hauptpartien.
Vielbeschäftigt wie stets waren Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl in Opern und Konzertprojekten. Chefdirigent Asher Fisch leitete mit souveräner Hand den Fliegenden Holländer,
Carmen und die Orchesterkonzerte. Als gefeierte Gastdirigenten standen Edward Gardner bei Cléopâtre/Suor Angelica und Bassem Akiki bei We Are The Lucky Ones am Pult.
Ausverkauft waren die beiden Vorstellungen von Urlicht Primal Light, in der die Musicbanda Franui gemeinsam mit der Gruppe Circa generationenübergreifend für Jubel sorgte – zumal, dank der Mitwirkung von Kindern der Tiroler Ballettschule, tatsächlich mehrere Genrerationen gemeinsam auf der Bühne standen.
Sehr erfolgreich war auch die heurige Wiederauflage der Reihe Film mit Musik in Kooperation mit den Musikfilmtagen Oberaudorf: Das Festspielhaus Erl wurde erneut zum Kinosaal, diesmal mit dem von The Dodge Brothers und Neil Brand live begleiteten Stummfilm Beggars of Life.
Großen Zuspruch ernteten weitere Projekte, für die hochkarätige künstlerische Gäste nach Erl kamen: das Kammerorchester Basel, die Pianisten Sophia Liu und Federico Colli sowie Waltraud Meier, Samuel Hasselhorn und Joseph Breinl mit einer von ihnen gestalteten Lesung mit Musik.
Intendant Jonas Kaufmann: „Mit großer Freude und Dankbarkeit kann ich nach meiner zweiten Spielzeit Bilanz ziehen. Insbesondere die zweite Sommersaison zeigte, dass die ausgewogene Mischung in unserem Angebot vom Publikum sehr gut angenommen wird. Wir setzen nicht nur große Namen von Werken und Interpreten auf das Programm, sondern zeigen auch bewusst Musiktheater der Gegenwart und bieten jüngeren Stimmen und Musiker:innen die Bühne in Erl, die sie verdienen. Großer Dank an alle, die zum Gelingen unserer Saison beigetragen haben und an unser Publikum, das so zahlreich zu uns kommt. Wir freuen uns auf die Fortsetzung 2026/27.“
Die nächste Spielzeit der Tiroler Festspiele Erl beginnt mit dem Herbstfestival Ausklang (1. bis 3. Oktober 2026
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Salzburg: Schlussapplaus für Teodor Currentzis nach „Carmen“

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Berlin/ Staatsoper Unter den Linden: Aus der Sommerpause* heraus melden wir uns mit einer guten Nachricht bei Ihnen: Unser Sommer-Sale ist da!

Sichern Sie sich schon jetzt Ihre Plätze für den Herbst in der Spielzeit 2026/27 zu attraktiven Konditionen. Freuen Sie sich auf eindrucksvolle Opernabende, hochkarätige Konzerte sowie einmalige Begegnungen mit internationalen Künstler:innen. Unsere digitale Saisonvorschau finden Sie hier.
Während der Sommerpause erhalten Sie 20 % Ermäßigung auf alle großen Opernvorstellungen der Staatsoper Unter den Linden bis Ende Oktober ausgenommen der Premiere zu La Vestale.
Unser Sommer-Sale ist für vier Tickets pro Buchung im Rahmen eines begrenzten Kontingents gültig. Geben Sie nach der Auswahl Ihrer gewünschten Tickets auf der Zahlungsseite im Feld „Aktionscode“ den Code 26summer-surprise ein. Der Rabatt wird anschließend automatisch berücksichtigt.
Ob große Klassiker, spannende Neuproduktionen oder musikalische Entdeckungen – auch in der kommende Saison glänzt die Staatsoper Unter den Linden mit einigen Höhepunkten. Nutzen Sie den Sommer, um Ihre Opern- und Konzertabende der neuen Spielzeit schon heute zu planen.
Wir freuen uns darauf, Sie bald in der Staatsoper Unter den Linden begrüßen zu dürfen.
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Staatsoper Unter den Linden
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Nach der Sommerpause sind wir wieder ab dem 24. August 2026 für Sie da. Die folgenden Termine können Sie sich gerne jetzt schon in Ihrem Kalender vormerken: 5. September 2026: Saisonauftakt Rigoletto |
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