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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 25. AUGUST 2026)

25.08.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 25. AUGUST 2026)

85 Prozent Auslastung, Standing Ovations und ein gefeiertes Dalila-Debüt: Die operklosterneuburg blickt auf einen triumphalen Sommer zurück.

Ioperklosterneuburg 2026 – Jubel für „Samson und Dalila“ 

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Margarita Gritskova, Kristian Benedikt. Foto: Schark

85 Prozent Auslastung, Standing Ovations und ein gefeiertes Dalila-Debüt: Die operklosterneuburg blickt auf einen triumphalen Sommer zurück

Klosterneuburg, 24. August 2026 – Leidenschaft, große Stimmen, mitreißende Musik und ein Publikum, das sich von der ersten bis zur letzten Minute begeistern ließ: Die diesjährige Produktion der operklosterneuburg, Camille Saint-Saëns’ „Samson und Dalila“, ist zu einem herausragenden Publikumserfolg geworden. Rund 9.000 Besucherinnen und Besucher wollten das französische Meisterwerk im einzigartigen Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg erleben – das entspricht einer Auslastung von rund 85 Prozent.

Damit hat die operklosterneuburg eindrucksvoll bewiesen, dass das Publikum auch für weniger häufig gespielte Werke zu begeistern ist, wenn sie mit künstlerischer Qualität, Leidenschaft und Mut zum Besonderen präsentiert werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit ‚Samson und Dalila‘ zeigen konnten, dass unser Publikum auch bei weniger bekannten Stücken Feuer fängt. Wir haben bewiesen: Oper lebt! Und sie lebt vor allem auch dann, wenn man neue Wege geht und seinem Publikum etwas Besonderes zutraut“, zeigt sich Intendant Peter Edelmann über den hohen Zuspruch begeistert.

Margarita Gritskova: Triumph als Dalila

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Margarita Gritskova, Kristian Benedikt. Foto: Mark Glassner

Im Mittelpunkt des Erfolgs stand eine Künstlerin, die in Klosterneuburg längst Publikumsliebling ist: Margarita Gritskova gab als Dalila ihr Debüt in dieser anspruchsvollen Partie – und wurde dafür von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert.

Mit ihrem warmen, dunkel leuchtenden Mezzosopran, ihrer enormen Bühnenpräsenz und einer faszinierenden Mischung aus Verführung, Verletzlichkeit und Macht gestaltete Gritskova Dalila zu einer Figur von großer emotionaler Tiefe. Vom ersten Auftritt bis zum berühmten „Mon coeur s’ouvre à ta voix“ entwickelte sie eine magnetische Sogwirkung, der sich das Publikum kaum entziehen konnte.

Nach ihren gefeierten Auftritten als Adalgisa, Eboli, Preziosilla, Muse und Isolier verbucht Margarita Gritskova damit einen weiteren großen Erfolg in Klosterneuburg. Ihr Dalila-Debüt war einer der Höhepunkte der diesjährigen Festspielsaison.

Weltklasse auch bei Samson und Grand Prêtre

An ihrer Seite brillierte Kristian Benedikt als Samson. Der international gefragte litauische Tenor brachte die für die Partie notwendige Präsenz und Durchschlagskraft ebenso mit wie große musikalische Sensibilität. Seine Interpretation des hebräischen Helden verband stimmliche Weltklasse mit einer intensiven Bühnenpersönlichkeit.

Auch Serban Vasile als Grand Prêtre setzte einen starken Akzent und fügte sich mit seiner kraftvollen, souveränen Interpretation nahtlos in das hochkarätige Sängerensemble ein. Überhaupt überzeugte die gesamte Besetzung nicht nur mit außergewöhnlicher vokaler Qualität, sondern auch mit jener Spielfreude und Unmittelbarkeit, die einen großen Opernabend zum eigentlichen Erlebnis werden lässt.

Kaiserhof als spektakuläre Opernbühne

Die Inszenierung von Mario Pavle del Monaco verband intensive Personenführung mit einer klaren dramatischen Architektur und ließ das Publikum die Geschichte von Leidenschaft, Macht, Verrat und Untergang unmittelbar erfahren. Gemeinsam mit dem Bühnenbild von Hans Kudlich und erstmals bei der operklosterneuburg verwendeten Projektionen entstand ein faszinierender visueller Kosmos, der den historischen Kaiserhof in eine ganz andere Welt verwandelte.

Besonders spektakulär kam die visuelle Konzeption in der Bacchanal-Szene des dritten Aktes zur Geltung. Erstmals integrierte die operklosterneuburg ein großes Ballett in ihre Produktion. Die Choreografie von Desi Bonato und die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Dance Factory Klosterneuburg sorgten für einen furiosen, modernen Höhepunkt. Im Zusammenspiel von Musik, Tanz, Projektionen und Licht wurde das Bacchanal zu einem berauschenden Fest der Sinne.

Das neue Orchester ist angekommen

Einen besonderen Triumph durfte auch das neue Orchester der operklosterneuburg feiern. Hervorgegangen aus dem Ensemble Neue Streicher, präsentierte sich der Klangkörper erstmals in dieser neuen Konstellation – und machte unmissverständlich klar: Das neue Orchester der operklosterneuburg ist angekommen.

Unter der Leitung von Thomas Rösner entwickelte sich Saint-Saëns’ Partitur zu einem musikalischen Kraftfeld voller Farben, Spannung und französischer Eleganz. Rösner führte das Orchester durch die großen dramatischen Steigerungen ebenso souverän wie durch die lyrischen Momente und fand dabei stets die Balance zwischen opulenter Klangpracht und kammermusikalischer Transparenz.

Chor und die Chorakademie begeistern

Großen Anteil am Erfolg hatte zudem der Chor und die Chorakademie der operklosterneuburg, die nicht nur stimmlich überzeugten, sondern mit sichtbarer Spielfreude und großer Bühnenenergie zum Gesamterlebnis beitrugen. Gerade in den großen Massenszenen entwickelte sich eine beeindruckende Dynamik, die das Publikum unmittelbar mitriss.

Oper für alle Generationen

Dass die Begeisterung für „Samson und Dalila“ keine Frage des Alters ist, bewies die erfolgreiche Familienvorstellung „Samson und Dalila für kids und Familie“. Die kindgerecht aufbereitete Fassung verband große Opernmusik mit Humor, Mitmachaktionen und einer unterhaltsamen Vermittlung.

Für ausgelassene Stimmung sorgte Georg Wacks, der als schräger Friseur und charmanter Moderator durch die Geschichte führte. Beim Bacchanal wurde kurzerhand der gesamte Zuschauerraum zur Festgesellschaft – inklusive Bauchtanz und Zaubereinlage gemeinsam mit den Kindern auf der Bühne. Der junge italienische Dirigent Raimondo Mazzon leitete diese Vorstellung musikalisch mit Schwung und Feingefühl.

Ein Sommer voller Opernbegeisterung

Mit „Samson und Dalila“ hat die operklosterneuburg 2026 einen eindrucksvollen Beweis für die ungebrochene Kraft des Musiktheaters geliefert. „Gute Auslastung, begeisterter Applaus und ein Ensemble auf internationalem Spitzenniveau: Die Bilanz kann sich sehen lassen“, zeigt sich Festivalleiter Franz Brenner zufrieden. „Vor allem aber hat die Produktion gezeigt, was die besondere Stärke der operklosterneuburg ausmacht: große Kunst in einem einzigartigen Ambiente, internationale Künstlerinnen und Künstler, junge Talente, mutige Regieideen bekommen auch ein Publikum, das sich mit Leidenschaft auf außergewöhnliche Opernabende einlässt“, hebt Brenner hervor.

Der nächste Sommer darf kommen: 2027 wartet mit Johann Strauss’ „Die Fledermaus“ ein ganz großer Klassiker des Musiktheaters auf das Publikum der operklosterneuburg. 

Tickets für „Die Fledermaus

Der Ticketverkauf startet am 2. Dezember. Tickets erhältlich unter:
Kulturamt der Stadtgemeinde Klosterneuburg, Leopoldstraße 21
Tel.: 02243 444 – 351
E-Mail: karten@operklosterneuburg.at
Online: www.operklosterneuburg.at

Weitere Informationen unter: www.operklosterneuburg.at
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Kerzenlicht-Konzerte: Pianist Robert Pobitschka am 19. September 2026 in der Schlosskirche von Schrattenthal bei Retz
„Soirée bei Kerzenlicht“

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Schloss Schrattenthal. Copyright: Schloss Schrattenthal
 
Seit der Saison 2018 erfreut sich Schloss Schrattenthal  als Austragungsort der „Kerzenlicht-Konzerte“ großer Beliebtheit. Zahlreiche Male war Robert Pobitschka – auch Intendant der Konzertreihe – in der Schlosskirche zu hören – mit Kollegen oder solistisch, an der Orgel, am Cembalo oder am Klavier. Am 19. September gestaltet er einen Klavierabend mit Werken von Franz Liszt, Edvard Grieg und Johann Sebastian Bach.
 
Zur Aufführung  gelangen „Invocation“, „Pensée des morts“ und weitere Titel aus Franz Liszts großem Klavierzykluss „Harmonies poétiques et religieuses“. Dieser Zyklus ist musikalischer Ausdruck seiner religiösen Grundhaltung und seiner Begeisterung für die christliche Soziallehre des Abbé Lamennais – einer Kultfigur im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Weiters am Programm die „Peer Gynt“ Suite op. 46 von Edvard Grieg mit der bekannten „Morgenstimmung“. Präludium und Fuge C-Dur BWV 846 von Johann Sebastian Bach eröffnet die Programmfolge.

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Robert Pobitschka. Copyright: Kerzenlicht-Konzerte
 
Robert Pobitschka hat Liszts Kompositionen in den vergangenen Jahren mehrfach mit großem Erfolg aufgeführt. Neben seinen Auftritten im In- und Ausland bildet Komposition einen weiteren Schwerpunkt seines Wirkens. Die Uraufführung seines 1. Klavierkonzertes („Deep blue“) gab Robert Pobitschka im Rahmen des Festivals „Carinthischer Sommer“. Als Solist des Mozarteum-Orchesters Salzburg spielte er die Uraufführung seines 2. Klavierkonzertes.
 
Kerzenbeleuchtung – das Markenzeichen der „Kerzenlicht-Konzerte“ – und natürlich das ganz besondere Ambiente von Schloss Schrattenthal garantieren darüber hinaus für den ganz besonderen Zauber.
 
Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit von der Schlossherrnfamilie Dr. Schubert in die Geschichte der Anlage eingeführt zu werden. Beginn: 18.00 Uhr. Der Vortrag ist im Kartenpreis inkludiert.
 
Kleines Buffet im Schlosshof
 
 Schloss Schrattenthal
Samstag, 19. September 2026 
18.00 Uhr  Schlosshof – Vortrag Schloss Schrattenthal
19.00 Uhr Schlosskirche
„Soirée bei Kerzenlicht“
ROBERT POBITSCHKA – Klavier
 
KARTEN zu € 35.- (Studenten und Schüler  € 20.-) ab 18.30 an der Konzertkassa
RESERVIERUNGEN:  0650 – 53 29 909 oder info@kerzenlicht-konzerte.at
Zusendung der Karten und Zahlung per Überweisung spesenfrei!
Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte 
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Oper Frankfurt: KS Anny Schlemm ist am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Graz gestorben.

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Anny Schlemm. Foto: privat

In memoriam Anny Schlemm (1929–2026)

Die Oper Frankfurt trauert um ihr Ehrenmitglied, Kammersängerin Anny Schlemm, die die Geschichte des Hauses mehr als ein halbes Jahrhundert lang geprägt hat. Sie starb am 20. August im Alter von 97 Jahren in Graz.

Anny Schlemm konnte auf eine außergewöhnlich lange, nahezu sechzigjährige Bühnenkarriere zurückblicken. Dabei entwickelte sich ihre Stimme vom lyrischen und jugendlich-dramatischen Sopran- über das Mezzo- bis hin zum dramatischen Alt-Fach. Ihr Repertoire umspannte die gesamte Opernliteratur: Von ihren 135 Partien gestaltete sie 58 verschiedene Charaktere an der Oper Frankfurt.

Geboren in Neu-Isenburg, erhielt Anny Schlemm ihre Gesangsausbildung in Halle an der Saale. Bereits mit 17 Jahren wurde sie an das dortige Landestheater engagiert und debütierte 1946 als Bastien in Mozarts Bastien und Bastienne.

Ab 1949 war Anny Schlemm Ensemblemitglied an der Komischen Oper Berlin, wo sie in den 1950er und 60er Jahren als Protagonistin mehrerer, legendärer Inszenierungen von Walter Felsensteins gefeiert wurde.

Seit 1952 gehörte sie auch dem Ensemble der Oper Frankfurt an. Nach ihrem Debüt als Tochter in Paul Hindemiths Cardillac verkörperte Anny Schlemm bis zu ihrem Bühnenabschied in der Spielzeit 2002/03 als Mamma Lucia in Mascagnis Cavalleria rusticana zentrale Partien ihres Repertoires. Ihre Ernennung zur Kammersängerin (1963) und zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt (1999) zeugten von der besonderen Verbundenheit zwischen der international gefragten Sängerin und dem Haus.

Engagements und Gastspiele verbanden Anny Schlemm mit den Staatsopern von München, Stuttgart, Hannover, Hamburg und Berlin sowie den Opernhäusern von Köln, Düsseldorf, Dresden und Wien. Ab 1963 stellte Anny Schlemm die Partie der Boulotte in Offenbachs Ritter Blaubart (Regie: Walter Felsenstein) über zwei Jahrzehnte lang, in 275 Aufführungen an der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, in Moskau, Stockholm sowie in Budapest dar. Nach ihrem Wechsel ins Mezzo-Fach gestaltete sie wichtige Charakterpartien der Opernliteratur wie Herodias in Strauss‘ Salome, die Küsterin in Janáčeks Jenůfa, Mrs. Quickly in Verdis Falstaff, die Gräfin in Tschaikowskis Pique Dame, Ulrica in Verdis Un ballo in maschera und die Mutter in Fortners Bluthochzeit. 1989 wirkte sie u.a. in der Uraufführung von John Cages Europeras 1&2 an der Oper Frankfurt mit und feierte weltweit in über 175 Vorstellungen große Erfolge als Klytämnestra in Strauss’ Elektra.

Ab 1978 trug Anny Schlemm mit ihrer eindringlichen Charakterstudie der Mary in Wagners Der fliegende Holländer dem Welterfolg von Harry Kupfers legendären Inszenierung maßstäblich bei.

Nach dem Ende ihrer aktiven Bühnenkarriere zog Anny Schlemm 2007 nach Graz, wo sie fortan lebte und nur noch selten öffentlich auftrat. Bis zuletzt hielt sie jedoch engen Kontakt zu ihrem Stammhaus, der Oper Frankfurt.

2009, zehn Jahre nach ihrer Ernennung zur Ehrenbürgerin von Neu-Isenburg, stiftete ihre Heimatstadt den Anny-Schlemm-Preis. Er wurde bis 2021 dreimal an Mitglieder des Opernstudios der Oper Frankfurt vergeben.

Das Ensemble der Oper Frankfurt dankt Anny Schlemm für ihre Treue, ihre herausragenden künstlerischen Leistungen, ihre Menschlichkeit und ihren wunderbaren Humor.

Wir vermissen sie. 

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SITTOPERA/ SÜDAFRIKA

Liebe Leser des  “Online Merker”!

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Photo: Sinesipho Funo, lyrischer Koloratursopran.

Suedafrika ist bekannt fuer Bodenschaetze, Safariparks , schoene Landschaften, der Tafelberg in Kapstadt und auch mehr und mehr fuer international erfolgreiche Opernsaenger. Aber wie schaut die lokale klassische Musikszene aus ? Was gibt es da ? Dieser Artikel will nur einen kurzen Ueberblick ueber Konzerte und Veranstaltungen seit Augustbeginn bis November  – ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit – geben. Am Schluss finden sie weiterfuehrende weblinks. Also- beim naechasten Suedafrikaurlaub nicht nur an  die “big five ‘Afrikas, safaris, Naturschoenheiten und Bademoeglichkeiten denken sondern auch an klassische Musikveranstaltungen. 

Anfragen beantworte ich gerne per mail : harald@sittopera.co.za

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/sittopera-suedafrika-vorschau-august-bis-november-2026/

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