INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 24. MÄRZ 2026)
Wiener Staatsoper: Für »LE GRAND MACABRE« am *Mittwoch, 25.03.2026* steht ein Kontingent von 80 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.
Dieses Angebot kann ab Dienstag, 24.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
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Tiroler Festspiele Erl: Am Gründonnerstag lüften wir den Vorhang für die Spielzeit 2026/27 –
Am Gründonnerstag lüften wir den Vorhang für die Spielzeit 2026/27 – und erlauben uns schon jetzt ein leichtes Knistern der Vorfreude: viel Verdi, ein wichtiger (viele meinen: der schönste) Wagner, ein selten gespieltes Meisterwerk von Schreker, Mozart, Bruckner und viel mehr warten darauf, entdeckt zu werden. Wer sich überraschen lassen möchte, ist herzlich eingeladen, unserem Live-Stream zu folgen: Unsere Pressekonferenz wird am 02.04. um 11.00 Uhr auf YouTube übertragen. Seien Sie dabei, wenn wir Stück um Stück die nächste Spielzeit vorstellen. Nächste Woche schicken wir Ihnen einen Link zu. Den Termin können Sie sich jetzt schon einmal vormerken!
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Osterfestspiele Salzburg: Gewinner des Herbert-von-Karajan-Preises 2026 / Kostenfreie Konzerte der Berliner Philharmoniker
Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Herbert-von-Karajan-Preises stehen fest. Die Auszeichnung geht an Jasmin White, Le Bu und Konstantin Krimmel. Jasmin White, die bereits 2025 in einem Chorkonzert zu erleben war, singt in Richard Wagners »Das Rheingold« die Figur der Erda. Der chinesische Bass-Bariton Le Bu gestaltet den Fasolt in derselben Produktion und tritt zudem im Chorkonzert II auf. Bariton Konstantin Krimmel ist schließlich im Chorkonzert I in Joseph Haydns »Die Schöpfung« zu erleben.
Der von der Familie Karajan gestiftete Preis wird jährlich im Rahmen der Osterfestpiele an aufstrebende Künsterinnen und Künstler vergeben und ist in diesem Jahr mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Schirmherrin Arabel Karajan und Intendant Nikolaus Bachler werden den Preis am Samstag, 28. März, im Anschluss an das Chorkonzert überreichen.

©Vincent Forstenlechner
BPhil in Town – kostenfreie Konzerte der Berliner Philharmoniker
Mit dem Format BPhil in Town machen die Berliner Philharmoniker Musik an Orten des täglichen Lebens: mitten in Salzburg. In einer Reihe von kammermusikalischen Kurzkonzerten treten Musikerinnen und Musiker des weltberühmten Orchesters in sozialen Einrichtungen, an Bildungsorten und im öffentlichen Raum auf und schenken Augenblicke des Innehalten und der Freude.
Vom 31. März bis 6. April finden insgesamt zehn Auftritte in Salzburg statt. Spielorte sind unter anderem eine Gemeinschaftsunterkunft, ein Seniorenwohnhaus, ein Hospiz und ein Museum. BPhil in Town wird unterstützt von der Volkswagen Group, die nicht nur die Osterfestspiele Salzburg fördert, sondern sich auch als neuer Mobilitätspartner der Berliner Philharmoniker engagiert. Verankert sind die Konzerte vom Education & Outreach-Programm der Berliner Philharmoniker, das seit seiner Gründung im Jahr 2002 von der Deutschen Bank ermöglicht wird.

©Monika Rittershaus
BPhil in Town-Konzerte in Salzburgs Innenstadt
Eine mobile Fahrradbühne, die VeloStage, ermöglicht kurze Konzerte im öffentlichen Raum. Auf den Plätzen der Altstadt entstehen so spontane musikalische Begegnungen zwischen Musikerinnen und Musikern der Berliner Philharmoniker und der Salzburger Stadtgesellschaft. Mit diesem Projekt unterstreichen die Berliner Philharmoniker ihren Anspruch, Musik über den Konzertsaal hinaus zu den Menschen zu bringen und ihre Rückkehr nach Salzburg zu einem Erlebnis für die gesamte Stadt zu machen.
Termine:
Samstag, 4. April: 14 Uhr beim Haus der Natur, Museumsplatz 5
Samstag, 4. April: 15:30 Uhr am Grünmarkt am Universitätsplatz vor der Kollegienkirche
Sonntag, 5. April: 13 Uhr vor der Johanneskirche beim Salzburger Landeskrankenhaus, Müllner Hauptstraße 48
Bei schlechtem Wetter finden die Konzerte in alternativen Spielstätten statt. Die Osterfestspiele informieren hierüber kurzfristig. Kostenfreie Eintrittskarten sind in diesem Fall, solange der Vorrat reicht, im Kartenbüro der Osterfestspiele Salzburg, Wiener-Philharmoniker-Gasse 3, erhältlich.
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Preisermäßigte Karten für Wiener Staatsballett über „Verbund“ für Premierenproduktion „Visionary Dances“
Zum Selbstbestellen
Einheitspreis von 79 € (alle Kategorien) für die Premierenproduktion VISIONARY DANCES.
Erleben Sie mit Visionary Dances, die zweite Premierenproduktion des Wiener Staatsballetts unter der Direktion von Alessandra Ferri. Drei Werke international gefragter Choreografinnen und Choreografen treffen auf eindrucksvolle Musik von Bohuslav Martinů, Leonard Bernstein und Philip Glass.
KARTENANGEBOT auf einen Blick:
- 79 € Einheitspreis – gültig für alle Kategorien (Achtung limitiert!)
- Maximal 4 Tickets pro Person
- Gültig für folgende Termine: 1. April, 6. April & 7. April 2026
So funktioniert’s:
- Besuchen Sie den Ticketshop
- Wählen Sie Ihre gewünschten Plätze für die Vorstellungen (1. / 6. oder 7. April) aus
- Geben Sie im Feld „Kundenkarte/Aktionscode“ den Code VISIONARYDANCES ein
- Klicken Sie auf „einlösen“ – der ermäßigte Preis wird automatisch angezeigt
Freundliche Grüße
Anneliese Blauensteiner
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Pressekonferenz zum Programm der Spielzeit 2026/27 der Tiroler Festspiele Erl
mit Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol
Hans Peter Haselsteiner, Präsident der Tiroler Festspiele Erl
Jonas Kaufmann, Intendant der Tiroler Festspiele Erl
Asher Fisch, Chefdirigent der Tiroler Festspiele Erl
Ilias Tzempetonidis, Artistic Advisor der Tiroler Festspiele Erl
Gründonnerstag, 2. April 2026 um 11.00 Uhr
Premierenhaus der Tiroler Festspiele Erl
Mühlgraben 65, 6343 Erl, Österreich
Parkmöglichkeit im darunter befindlichen Parkhaus
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Wien/ Volksoper: DIE PIRATEN VON PENZANCE stehen zur Premiere an!
DIE PIRATEN VON PENZANCE (Operette von Arthur Sullivan und WS.Gilbert; Rooke; Spymonkey Aitor Basauri & Toby Park . 26.öffentl.GP/ 27.Premiere)

https://www.volksoper.at/ mit eingebettetem Einführungsvideo
5 gute Gründe für die „Piraten von Penzance“
Die Clowns sind zurück!
Erinnern Sie sich noch an die herrlich komische Inszenierung der Offenbach-Operette Orpheus in der Unterwelt an unserem Haus? Tausende Zuseherinnen und Zuseher haben über die Inszenierung der britischen Komikertruppe Spymonkey Tränen gelacht. Für die Neuproduktion von Die Piraten von Penzance dachten wir uns deshalb: Never change a winning team! Darum gilt: Die Clowns aus dem Vereinigten Königreich sind zurück! Die Regisseure Toby Park und Aitor Basauri garantieren Physical Comedy auf höchstem Niveau. Höherer Unsinn, Slapstick und auch sonst jede mögliche und unmögliche Form von Humor werden wieder ihre Lachmuskeln trainieren.
Very british: Eine Liebeserklärung an die britische Operette
Sie kennen die Wiener Operette und vielleicht auch die Berliner Variante? Vielleicht haben Sie sogar schon von der spanischen Operettenform Zarzuela gehört? Dann wird es höchste Zeit, auch die britische Version zu entdecken! Der Komponist Arthur Sullivan und der Librettist W. S. Gilbert gelten als deren absolute Meister. Satire, Sozialkritik und dazu eingängige, brillant komponierte Musik, das macht die Mischung und die Faszination der Werke aus. Mit ihren Stücken treten die beiden in die Tradition der berühmten britischen Komik: Very british indeed!
Ein Schauvergnügen erster Güte
Wie schon bei Orpheus in der Unterwelt stammen das Bühnenbild und die Kostüme von Julian Crouch. Und das verspricht ein Schauvergnügen erster Güte! Bühnenbilder wie aus dem Barocktheater, farbenfrohe Kulissen und opulente Kostüme schaffen eine wunderschön anzusehende Bühnenwelt – die von unserem Ensemble als Spielwiese benutzt werden kann. Freuen Sie sich auf ein Piratenschiff, auf die Wellen des Weltmeeres und Meeresgetier in allen Farben und Formen!
Ein großartiges Ensemble aus Komikerinnen und Komikern
Unter der Musikalischen Leitung der britischen Dirigentin Chloe Rooke steht ein großartiges Ensemble auf der Bühne, das Gesangskunst ebenso beherrscht wie Komik. Neben Piratenkönig Katia Ledoux erleben Sie Timothy Fallon als Piratenlehrling, Johanna Arrouas als seine Ziehmutter, Stefan Cerny als Polizeisergeant, Jakob Semotan als Generalmajor, Nicole Chévalier als seine Tochter Mabel, und dazu noch viele Publikumslieblinge mehr. Dieses Sänger:innenfest sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Weil wir auch Ihre Welt auf den Kopf stellen
Manchmal hilft es, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. „Topsy-Turvy“ nennt sich das bei Gilbert und Sullivan. Was der Begriff bedeutet? Das Auf-den-Kopf-Stellen scheinbarer Normalität und die Behauptung, völlig absurde Situationen seien komplett normal. Und siehe da: Manchmal hilft es, über die Absurdität unserer Welt zu lachen. Was braucht es in Zeiten wie unseren dringender?
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Ehrbar Saal: Ein Wiener Operetten-Salon? Ja, es gibt ihn noch (22.3.2026)

Copyright: Ehrbar-Saal
Vorbei ist in Wien ist die Zeit beglückender traditioneller Operetten-Inszenierungen. Der letzte Rest: Otto Schenks legendäre „Fledermaus“ in der Staatsoper. Neue Produktionen, neue Denkungsarten? Gescheitert ist die Stadt Wien im vorjährigen Johann Strauss-Jahr mit ihrer „In Strauss und Braus“-Initiative. Da fehlt so einiges an Liebe und Witz in der Stadt. Und vor allem auch bei den sehr unterschiedlichen Theatermachern, welche als eher scheiternde Kreativhilfe hierher geholt werden.
Da fällt schon auf: Zu einem Operetten-Salon mit Künstlergesprächen wird gebeten. Im Ehrbar Saal. Die Internationale Franz Lehár Gesellschaft und Wolfgang Dosch, Operetten-Coach der Musikuniversität im Reinhardt-Seminar, machen sich die Mühe. Studierende sind mit dabei (nicht nur aus Asien …). Doch unterhaltsam berichten Diva Ildikó Raimondi und die vielseitige Soubrette Helga Papouschek von ihren Bundestheater-Tagen und ihren Karrieren. Und dazwischen erfreuen Schlager aus den Jahren der Goldenen wie Blechernen Operette: Am Programm stehen neben Strauss und Lehár etwa die Nachzügler Robert Stolz, Carl Lafite. Mit weit einfallsreicherer, kunstvollerer Musik als zur Zeit im so aufwendig beworbenen „Maria Theresia“-Musical zu hören ist – doch kein Platz ist mehr für sie auf den Wiener Bühnen reserviert.
Meinhard Rüdenauer
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