INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. OKTOBER 2026)
SALZBURG/ Landestheater: Große Oper im Festspielhaus

Foto: Christian Krautzberger/Landestheater
große Oper im Großen Festspielhaus: Giacomo Puccinis „Tosca“ ist ab 31. Oktober in Starbesetzung zu erleben. Die Titelpartie verkörpert die international gefeierte Sopranistin Ekaterina Sannikova als Floria Tosca, der renommierte Tenor Andeka Gorrotxategi singt die Partie des Mario Cavaradossi und der international gefragte Kartal Karagedik ist als Baron Scarpia zu erleben.
Der von den Salzburger Nachrichten bekannte Karikaturist Thomas Wizany sorgt für eine besondere visuelle Ebene: Seine Zeichnungen reichern die Handlung an und bringt sie an den Ort des Geschehens: Rom. Mit seiner ausdrucksstarken Bildsprache bringt er sich in die halbszenische Inszenierung von Thomas Mika ein.
Im Großen Festspielhaus lässt Carlo Benedetto Cimento, Erster Kapellmeister des Salzburger Landestheaters, Puccinis Meisterwerk mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Opernensemble in einer halbszenischen Aufführung erklingen, die Gelegenheit gibt, sich in höchster Konzentration der musikalischen Vielfalt zu widmen.
Puccinis (1858–1924) Opernthriller wurde 1900 in Rom uraufgeführt und gilt als Paradebeispiel des Verismo, einer Stilrichtung, die zwischen 1890 und 1920 die italienische Oper revolutionierte. Puccini prägte die Musikgeschichte durch seine dramatischen und emotional tiefgehenden Werke. Seine Opern vereinen packende Handlungen mit mitreißenden Melodien und innovativen orchestralen Techniken.
Premiere: 31. Oktober 2026, um 19.00 Uhr
Ort: Großes Festspielhaus
___________________________________________________________________________________________
Netrebko wirbelt China auf

Greetings from China! 🇨🇳🎶
Tour with Anna Netrebko in China
Shanghai — October 13 & 15
Shenzhen — October 18
Hong Kong — October 20 ‼️Cancelled‼️
__________________________________________________________________________________
BERLIN/ Staatsballett: STiftungsrat verlängert den Vertrag mit Christian Spuck bis Juli 2033

Christian Spuck. Foto: Eva Radünzel
Christian Spuck verlängert als Intendant des Staatsballetts Berlin
Berlin, 19. Oktober 2026 — Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin verlängert den Vertrag mit Christian Spuck, dem Intendanten des Staatsballetts Berlin, bis Juli 2033.
Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin hat in seiner Sitzung vom 8. Oktober 2026 den Vertrag des Intendanten und Choreographen des Staatsballetts Berlin, Christian Spuck, bis zum 31. Juli 2033 verlängert. Christian Spuck leitet seit dem 1. August 2023 das Staatsballett und wurde in diesem Jahr mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum 31. Juli 2028.
Der Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Stefan Evers: «Berlin gehört zu den großen Kulturmetropolen der Welt. Dass das so bleibt, hängt vor allem von den Menschen ab, die unsere Kulturlandschaft prägen. Christian Spuck ist einer von ihnen. Er steht für künstlerische Exzellenz, Mut und den Anspruch, das Ballett immer wieder neu zu denken. Mit seiner Vertragsverlängerung sichern wir dem Staatsballett Berlin Kontinuität auf höchstem internationalem Niveau. Das ist eine hervorragende Nachricht für unsere Stadt.»
Christian Spuck zeigt sich hocherfreut: «Die weitere Zusammenarbeit mit dem Staatsballett Berlin bedeutet mir sehr viel. Ich bin dankbar für das Vertrauen und glücklich, gemeinsam mit dieser großartigen Kompanie die kommenden Jahre gestalten zu dürfen. Ich freue mich darauf, das gewachsene Miteinander weiter zu vertiefen, neue künstlerische Wege zu gehen und gemeinsam die einzigartige und vielfältige Kultur Berlins mitzugestalten.»
________________________________________________________________________________________
Online-Merker -Mitgestalter Robert von Winning gestorben
![]()
Familienwappen derer von Winnings
Dass er von uralten niederländischen Adel ist, erfuhr ich erst, als ein Biograph mit mir Kontakt aufgenommen hat, um die Familienbiographie zu schreiben. Durch den erfuhr ich auch vom Ableben?
Eigentlich hat die Ideen zur seit Jahren gültigen und noch immer bestehenden Form des Online-Merkers der Niederländer Robert von Winning geliefert und auch selbst gestaltet. Presseschau, Tageskommentar – das alles basiert auf Ideen Robert von Winnings.
Robert von Winning war freier Mitarbeiter und Redaktionsmitglied des Kulturmagazins Online Merker. Er berichtete für die Plattform als Auslandskorrespondent aus Jakarta, Indonesien. Als deklarierter Opernfreund verbrachte er auch viel Zeit in Wien, wo er für den Online-Merker entscheidende Ideen einbrachte und diese auch selbst installierte/ verwirklichte. Leider zog er sich im Laufe der Jahre ganz nach Indonesien zurück, der Kontakt brach weitestgehend ab, seine Ideen blieben aber bis zu heutigen Tag erhalten.
Der Online-Merker verdankt ihm viel , unser ehrendes Angedenken ist ihm gewiss!
___________________________________________________________________________________________
Stadttheater Klagenfurt: Così fan tutte ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten
von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
PREMIERE 29. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist,
was nicht zusammengehört. Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen.
Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch.
Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Nilufar K. Münzing. Foto: Josef Sälzle
Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen. Regie führt Nilufar K. Münzing, die in der vergangenen Saison mit Der Liebestrank – L’elisir d’amore am Stadttheater Klagenfurt begeisterte. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Hofstetter, Intendant und Geschäftsführer der Internationalen Gluck Festspiele Nürnberg, der hier zuletzt Orfeo ed Euridice dirigierte.
MUSIKALISCHE LEITUNG Michael Hofstetter
REGIE Nilufar K. Münzing
BÜHNE Britta Lammers
KOSTÜME Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner
DRAMATURGIE Markus Hänsel
FIORDILIGI Lucia Tumminelli
DORABELLA Martina Baroni
GUGLIELMO Darwin Prakash
FERRANDO Samuel Stopford
DESPINA Luisa Mordel
DON ALFONSO Nikolay Borchev
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
Weitere Vorstellungen bis 18. Dezember 2026
Einführungsmatinee 18. Oktober 2026, 11 Uhr
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr
Altersempfehlung ab 12 Jahren
MATINEE zum Nachhören auf ORF Radio Kärnten
Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt und dem ORF Kärnten
Die Aufzeichnung zur Matinee von Così fan tutte vom 18. Oktober 2026 wird am Montag, den 26. Oktober 2026 auf Radio Kärnten zum Nachhören ausgestrahlt. Die Matinee bietet Hintergründe zu Komponist und Werk, beleuchtet die künstlerischen Ideen und Konzepte hinter der Inszenierung und ermöglicht interessante Gespräche mit den beteiligten Künstlern. Die Kooperation mit ORF Kärnten bietet damit die Möglichkeit, die Matineen des Stadttheaters Klagenfurt auch über den Theaterbesuch hinaus zu erleben und nachzuhören.
__________________________________________________________________________________________

