Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 17. MÄRZ 2026)

17.03.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES  (DIENSTAG, 17. MÄRZ 2026)

München/ Gärtnerplatztheater: Premiere der Operette »Der Graf von Luxemburg« im Staatstheater am Gärtnerplatz


Copyright: Staatstheater am Gärtnerplatz

März 2026; Am Freitag, 27. März um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz in München die Premiere der Operette »Der Graf von Luxemburg« von Franz Lehár statt. Die
erste Neuinszenierung nach über 70 Jahren übernimmt Regisseur Peter Lund, der das Werk durch behutsame Anpassungen in einer schwungvollen Fassung auf die Bühne bringt. Die Musikalische Leitung hat Michael Brandstätter, Erste Kapellmeister des Staatstheaters am Gärtnerplatz, inne.

Zum Inhalt
In Paris regiert der Karneval, und auch für zwei Neuankömmlinge geht es hoch her: DasCDienstmädchen Angèle möchte auf den Champs Élysées als Varietéstar groß herauskommen. René, Kammerdiener der Gräfin von Luxemburg, gibt sich kurzerhand als Graf aus, um rasch zu Geld zu kommen. Der Maler Armand und seine Liebste beschließen, arm aber glücklich zu sein. René dagegen lässt sich von Angèles »Mäzen« Basil zu einer Scheinehe mit ihr anheuern, um sie durch einen Adelstitel aufzuwerten. Schwelgerische Duette, heftige Kräche und ein zauberhaftes
Happy End sind unvermeidlich!

»Bist du’s, lachendes Glück?« Diese Frage warfen Franz Lehár und seine Librettisten anno 1909 dem dankbaren Publikum zu und mahnten: »Lieber Freund, man greift nicht nach den Sternen …«.
Der Komponist, seit dem Welterfolg der »Lustigen Witwe« wenige Jahre zuvor der neue Stern am Operettenhimmel, schuf mit seinem »Luxemburg« ein nicht minder melodienreiches und mitreißendes Meisterwerk.

Operette
Musik von Franz Lehár
Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Peter Lund, musikalisch eingerichtet von Kai Tietje
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter I Regie: Peter Lund I Choreografie: Alex Frei I Bühne: Jürgen Franz Kirner I Kostüme: Daria Kornysheva I Licht: Michael Heidinger I Dramaturgie:
Christoph Wagner-Trenkwitz

Besetzung
René Graf von Luxemburg: Daniel Prohaska
Angèle Didier: Andreja Zidaric
Armand Brissard: Peter Neustifter
Juliette Vermont: Sophia Keiler
Fürst Basil Basilowitsch: Erwin Windegger
Gräfin Mathilde von Luxemburg: Dagmar Hellberg
Sergej Mentschikoff / Portier des Grandhotels: Jeremy Boulton / Juho Stén
Pawel von Pawlowitsch / Portier des Hotel Pain / Regieassistent: Gregor Reinhold
Pélegrin / Schaffner / Theaterdirektor: Alexander Franzen
Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Premiere: 27. März 2026
Weitere Vorstellungen: 29. März I 1./4./5./11./18. April I 20./28. Juni I 2. Juli
Altersempfehlung ab 12 Jahren
Preise: 12 bis 105 Euro
Tickets unter 089 2185 1960 oder gaertnerplatztheater.de.
________________________________________________________

Festakt zur feierlichen Eröffnung des Rudolf Buchbinder Saals in Grafenegg am 29. Mai 2026 ab 17.30 Uhr.

(Grafenegg, 16. März 2026) Mit der feierlichen Eröffnung des Rudolf Buchbinder Saals in der sanierten Reitschule erhält Grafenegg einen neuen Konzertsaal, der die kulturelle Infrastruktur des Standortes entscheidend erweitert. Als weitere Spielstätte neben Wolkenturm und Auditorium bietet der Saal künftig zusätzliche Möglichkeiten für Konzerte, künstlerische Projekte und musikalische Begegnungen – und setzt zugleich einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung Grafeneggs als internationaler Musikstandort.

Am Freitag, den 29. Mai 2026, wird dieser neue Saal feierlich eröffnet.

Der Abend startet ab 17.30 Uhr mit dem Empfang der Gäste. Der Festakt im Saal mit einer Festansprache von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beginnt um 19.30 Uhr und wird von Barbara Rett moderiert. 

Den musikalischen Auftakt gestalten Mitglieder des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich mit einer Fanfare. Im Anschluss spielt Rudolf Buchbinder Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 8 c-Moll op. 13, die «Pathétique». Gemeinsam mit der Sopranistin Camilla Nylund folgen zwei Lieder von Richard Strauss, «Morgen» und «Zueignung». Den Abschluss des musikalischen Programms bildet Antonín Dvořáks Klavierquintett Nr. 2 A-Dur op. 81, dessen erster Satz von Rudolf Buchbinder gemeinsam mit dem Steude Quartett musiziert wird.

_______________________________________________________________________________________

15.3.2026 Oper Graz WOZZECK

Das Menschsein als Alptraum

wou

Regiestar Evegny Titov, der kürzlich mit seiner Wiener Iolanta einen großen Erfolg feierte, kreiert für Alban Bergs 100 Jahre alten Wozzeck ein eigenes Universum: Erdhügel, Gestrüpp, vorbeiziehende Wälder (Bühne: Gideon Davey), dort tummeln sich allerlei Gestalten: Wozzeck selbst am Anfang nackt, später nur mehr seiner (Über-)hose beraubt, einfach, die anderen Protagonisten aus einer gothic-fantasy-Welt, in karikaturhaften schwarzen Latex-Kostümen (Kostüme: Klaus Bruns), der Chor und die Statisten zumeist von Pieter Breughel-Bildern inspiriert. Ein düsteres, beklemmendes, aber auch fratzenhaftes Setting – wie ein nicht enden wollender Alptraum. Die 15 Bilder des in 3 Akte gegliederten Werks werden durch schwarze Zwischenvorhänge voneinander abgegrenzt, so wird der Zuseher immer wieder in ein neues, aber doch ähnliches Setting geworfen. More of the same. Das Zusammenspiel zwischen den Charakteren ist ausgefeilt, vor allem die Arroganz von Doktor (als sein eigener potenzieller Patient offenkundig schwer adipös), Hauptmann und Tambourmajor (in silberner Glitzerrüstung) sind greifbar. Eine optische Wandlung macht nur Marie durch: Anfänglich als schwarz-goldene Latex-Queen mit Glatze Gewalt gegen Margret übend trägt sie in der Bibelszene ein einfaches Kleid – Läuterung? Teil von Wozzecks Welt? Wird sie „Mensch“ kurz vor ihrem Tod? Titov stellt Fragen und überlasst die Antworten seinem Publikum und dessen Phantasie – ein spannendes Miteinander…

Sabine Längle. Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/gaz-opernhaus-wozzeck-das-menschsein-als-alptraum/

________________________________________________________________________________________________

Feiert Premiere am Theater Pforzheim: Die Opera buffa „Il barbiere di Siviglia“

pforz

 Pforzheim. Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ zählt auf allen Theaterbühnen der Welt zu den temporeichsten und komischsten Opern. Graf Almaviva ist in die Waise Rosina verliebt und will sie aus dem Haus ihres Ziehvaters Don Bartolo entführen. Figaro, der Barbier von Sevilla, soll ihm dabei helfen. Schaffen es die beiden jungen Männer, den ältlichen Doktor und seine Angestellten zu überlisten? Premiere feiert die Opera buffa am Theater Pforzheim am Samstag, 28. März um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Die Neuinszenierung von Urs Häberli am Theater Pforzheim setzt auf eine temporeiche Interpretation, in welcher Querverweise zu den zwei weiteren Komödien um Figaro eingebaut sind. In ihnen übte am Ende des 18. Jahrhunderts Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais auf humorvoll-überzeichnete Weise offene Kritik am Adel des Ancien Regime. Ausstatterin Esther Bätschmann zitiert im Theater Pforzheim mit freigestehenden Portalen und einer Loggia mit Balkon Elemente der Shakespeare-Bühne. Bei den Kostümen spielt sie auf frech-fantasievolle Weise mit Formen des 18. Jahrhundert. So werden auch visuell die Stegreif-Komödien-Elemente in der Geschichte um den schlagfertigen Figaro, die quirlige Rosina und den verliebten Grafen Almaviva betont.

Am Theater Pforzheim kann man sowohl die Fassung für Sopran als auch jene für Mezzosopran erleben. Denn Lou Denès wird die Rolle der Rosina in der Sopranlage, Cecilia Pastawski jene in der Mezzosopranlage singen. Der junge, aufstrebende Tenor Leopold Bier feiert als Graf Almaviva sein Rollendebut. Ebenfalls debütiert Daniel Nicholson in der Titelpartie des Figaros. Die Badische Philharmonie Pforzheim spielt unter der Leitung des stellvertretenden Generalmusikdirektors Michael Pichler. Für die Leitung des Männerchores ist Johannes Berndt verantwortlich.

Öffentliche Probe am Samstag, 21. März um 10.30 Uhr im Foyer und Großen Haus

Premiere am Samstag, 28. März um 19.30 Uhr im Großen Haus mit Einführung um 19.10 Uhr im Foyer

Weitere Vorstellungen am Fr., 10., So., 12., Mi., 15., Di., 21. und Do., 30.4. sowie weitere Termine im Mai, Juni und Juli, jeweils mit Einführung 20 Min. vor Beginn im Foyer

Karten gibt es ab 22,60 € (erm. 11,30 €) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und auf www.theater-pforzheim.de

__________________________________________________________________________________________________________

 

Diese Seite drucken