INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 12. MAI 2026)
München/ Staatstheater am Gärtnerplatz: Premiere der Oper „La Traviata“ am 22. Mai 2026

Premiere der Oper »La traviata« im Staatstheater am Gärtnerplatz
Mai 2026; Am Freitag, 22. Mai um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz die Premiere der Oper »La traviata« von Giuseppe Verdi in der Regie von Isabel Ostermann statt.
Alle Partien werden auch in dieser Produktion wieder fast ausschließlich mit dem Ensemble des Hauses doppelt besetzt. Die Sopranistin Jennifer O’Loughlin (als Violetta Valéry) und der
Tenor Matteo Ivan Rašić (als Alfredo Germont) geben zudem in der Premiere ihr Rollendebut.
Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird dirigiert von seinem Chefdirigenten Rubén Dubrovsky.
um Inhalt
Frei wie ein Vogel ging die Pariser Kurtisane Violetta Valéry bisher ihrem Geschäft nach, ließ sich dafür heute mit dem und morgen mit jenem ein. In Alfredo Germont hat sie nun den Mann
gefunden, mit dem sie sesshaft werden möchte. Doch Alfredo stammt aus einer angesehenen Familie, und an Violetta haftet ihre höchst zweifelhafte Vergangenheit. Da ist es nicht
verwunderlich, dass sich Alfredos Vater Sorgen um die Reputation seiner Familie macht und damit – ohne es zu wollen – das junge Liebespaar in tiefes Unglück stürzt.
Mit »La traviata« schrieben Giuseppe Verdi und sein Librettist Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas’ Drama »La Dame aux camélias« (»Die Kameliendame«) eine der berührendsten italienischen Opern, die 1853 bei der Uraufführung zunächst durchfiel. Wurde hier doch, wie der Titel schon sagt, eine »vom rechten Wege Abgekommene« ins Zentrum des Geschehens gestellt – für die damalige Zeit eine unerhörte Vorstellung! Heute gehört »La traviata« zu den meistgespielten Opern überhaupt, voller Ohrwürmer und mit Paraderollen für exquisite Sängerinnen und Sänger.
Oper
Musik von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky / Anne Hinrichsen I Regie: Isabel Ostermann I Bühne: Stephan von Wedel I Kostüme: Alfred Mayerhofer I Choreografie: Alex Frei I Licht: Peter Hörtner I
Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
Besetzung
Violetta Valéry: Jennifer O’Loughlin / Sophia Theodorides
Flora Bervoix: Anna Tetruashvili / Anna-Katharina Tonauer
Annina: Anna Agathonos / Ann-Katrin Naidu
Alfredo Germont: Matteo Ivan Rašić / Lucian Krasznec
Giorgio Germont: Matija Meić / Mathias Hausmann
Gastone: Juan Carlos Falcón / Caspar Krieger
Baron Douphol: Thomas McGowan / Jeremy Boulton
Marquis d’Obigny: Juho Stén / Holger Ohlmann
Doktor Grenvil: Lukas Enoch Lemcke
Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Premiere: 22. Mai 2026
Weitere Vorstellungen: 25./28. Mai I 1./4./11./13. Juni I 10./16. Juli
Altersempfehlung ab 12 Jahren
Preise: 12 bis 105 Euro
Tickets unter 089 2185 1960 oder gaertnerplatztheater.de
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Paris: „LUCIE DE LAMMERMOOR“ von Donizetti an der Opéra-Comique – 8 5 2026 Problematische Neu-Inszenierung der französischen Fassung für Sabine Devieilhe, obwohl dort nicht Lucie sondern Edgar Ravenswood die Hauptrolle singt.

Sabine Devieilhe in der berühmten „Wahnsinnsarie“ von Lucie – in dieser Inszenierung mit dem Herzen ihres Mannes in der Hand (Sahy Ratia als Lord Arthur Bucklaw im Hintergrund). © Herwig Prammer
„Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti, 1835 am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt, braucht man nicht mehr vorzustellen. Die französische Fassung „Lucie de Lammermoor“ ist dagegen ein wenig bekanntes und heute selten gespieltes Juwel, zu dem es viel zu sagen gibt. Als erstes: der Star der Uraufführung war nicht die hervorragende italienische „prima donna assoluta“ Fanny Tacchinardi-Persiani, sondern der französische Tenor Gilbert Duprez, der als erster Operntenor der Welt ein hohes C nicht mit Kopf- sondern mit Bruststimme singen konnte. Bei der Wiederaufnahme 1837 in Paris, in dem durch Rossini geleiteten Théâtre des Italiens, hatte Duprez einen solchen Erfolg, dass er an die Pariser Oper engagiert wurde, um dort den „premier ténor“ Adolphe Nourrit abzulösen – der daraufhin Frankreich verließ und sich, als er sich in Neapel für eine neue Stelle bewarb, mit 37 Jahren das Leben nahm. Das sorgte für solche Schlagzeilen, dass auch in der Provinz eine gewisse Emma Bovary diesen neuen Wundertenor hören und vor allem sehen wollte, denn der Sänger „Edgar Lavardy“ war ein Frauenheld, in dem auch ein „Scharlatan“ steckte, mit einem Schuss „Friseur und Toreador“ – so Gustave Flaubert in einer ausführlichen Beschreibung einer Vorstellung von „Lucie de Lammermoor“ in Rouen in Madame Bovary (1856).
Gespielt wurde inzwischen die französische Fassung, die erst einmal aus finanziellen Gründen entstand. Denn so wie uns die Hausdramaturgin der Opéra-Comique Agnès Terrier in ihrer Einführung vor der Vorstellung erzählte, gab es in Frankreich etwas, was es noch nirgendwo auf der Welt gab: Tantieme für Komponisten. In Neapel und am italienischen Theater in Paris wurde Donizetti nur einmal bezahlt, bei der Abgabe seiner Partitur – also alle Gewinne waren für Domenico Barbaja und Gioachino Rossini. In Paris dagegen hatte Beaumarchais während der französischen Revolution das Prinzip der moralischen und finanziellen Autorenrechte durchgeboxt, das ab 1829 auch für Komponisten und Librettisten galt. Donizetti musste also ein neues Werk bei der Société des Auteurs et Compositeurs Dramatiques einreichen. Zusammen mit den Librettisten Alphonse Royer und Gustave Vaez wurde die Partitur gekürzt: ein Bühnenbild weniger und kleine Nebenrollen wie Lucias Amme Alisa wurden gestrichen (die böse Mutter aus dem Roman von Walter Scott kam in dem ersten Libretto von Salvadore Cammarano schon nicht mehr vor). Rezitative wurden neu geschrieben (kürzer und nun gesungen statt gesprochen) und viele von Sängern geforderten Änderungen bei den Aufführungen wurden widerwillig übernommen, „weil das Publikum das Werk so kennt“ (so Donizetti). Fanny Persiani hatte die Auftrittsarie der Lucia, „Regnava nel silenzio“, durch die ebenfalls für sie komponierte Arie „Perché non ho del vento“ aus „Rosmonda d’Inghilterra“ (1834) ausgetauscht. England oder Schottland, was machte es alles aus – es blieb ja Donizetti. Dieser schrieb die Auftrittsarie „Que n’avons nous des ailes“ auch gleich einen Ton höher, damit ein leichter Sopran die anspruchsvolle Rolle der Lucie auch in der Provinz singen könne, wo man sich keinen Star wie die Persiani leisten konnte. Der Erfolg war immens: „Lucie“ wurde die meist gespielte Oper von Donizetti in Frankreich, bis die Pariser Oper 1995 zum ersten Mal (!) „Lucia“ spielte.

Die beiden besten Sänger-Darsteller des Abends: Etienne Dupuis als böser Bruder Henri Ashton und Yoann Le Lan als intriganter Gilbert. © Herwig Prammer
2002 kam „Lucie“ nach Paris zurück, in der ursprünglichen Fassung (Dank sei Ricordi), erst mit Natalie Dessay und Roberto Alagna in Lyon (wovon eine sehr schöne CD) und gleich danach in derselben Inszenierung am Châtelet in Paris mit Patricia Ciofi und Marcelo Alvarez (wovon eine wunderbare DVD). Die Erwartungen waren also sehr hoch für die erste „Lucie“ in Paris seit 24 Jahren, anscheinend auf Wunsch des französischen Stars Sabine Devieilhe. Doch ohne dass diese Ausnahmesängerin etwas dafür kann, ist diese neue „Lucie“ gelinde gesagt „problematisch“. Das liegt in erster Linie an dem Regisseur Evgeny Titov, ursprünglich Schauspieler und Theaterregisseur aus Kasachstan, der gut vernetzt zu sein scheint. Denn er inszenierte letztes Jahr „Iolanta“ an der Wiener Staatsoper, „Drei Schwestern“ von Peter Eötvös bei den Salzburger Festspielen und auch „Salome“ an der Komischen Oper in Berlin. Wir lesen, dass seine Arbeit im deutschsprachigen Raum als „faszinierend, wenn auch irritierend“ empfunden wird. In Paris empfindet man ihn nur als irritierend und wurde er – höchst selten an der der Opéra-Comique – bei der Premiere ausgebuht und bekam vernichtende Kritiken. Wie fanden seine Regieeinfälle erst gut gemeint, aber ungeschickt umgesetzt, geschmacklos und total unmusikalisch (Humor in dieser Geschichte?) bis hin zu vulgär und bodenlos schlecht. Er hat uns, seinen nicht unverdienstlichen Bühnen- und Kostümbildnerinnen (Lizzie Clachan und Emma Ryott) und natürlich den Sängern den Abend im wahrsten Sinne des Wortes „versaut“.

Schachspiel statt Duell-Forderung: Etienne Dupuis (Henri Ashton) und Léo Vermot-Desroches (Edgar Ravenswood), hinter ihnen Yoann Le Lan (Gilbert) © Herwig Prammer
Sabine Devieilhe, die wir ursprünglich aus dem Barock und als unvergessliche Königin der Nacht kennen, hat an der Opéra-Comique schon in mehreren neuen Rollen debütiert und wir nannten sie „uneingeschränkt eine Idealbesetzung“ als Ophélie 2022 in „Hamlet“ von Ambroise Thomas. Sie kam natürlich mit ihrer stupenden Technik über die vielen gesangstechnischen Hürden dieser anspruchsvollen Rolle, aber sie hat uns als Darstellerin nie berührt. Das lag natürlich an der abstrusen Regie – auch wenn sie als einzige Solisten den ganzen Abend ihr schönes Kostüm anbehalten durfte, nicht in Unterhose auftreten und auch nicht nackt an einer Hundeleine über die Bühne kriechen musste (das tat eine Tänzerin für Sie). Sie trieb die höhere Lage der Rolle (fast zwei Töne über der Fassung die wir mit Maria Callas kennen) noch weiter hinauf (obwohl ihre Stimme dabei öfters schrill und scharf wurde), indem sie schon in ihrer Auftrittsarie eine unnötige Koloratur einschob und das Ende ihres Liebesduett mit Edgar oktavierte – was beides nicht in der Partitur steht. Sie bekam dafür einen riesigen Applaus, aber sie ließ uns seltsam kalt – vielleicht war sie einfach nur erschöpft bei der vierten Vorstellung in neun Tagen. Bei ihrer großen Liebe Edgar Ravenswood war es genau umgekehrt: der junge Léo Vermot-Desroches wurde bei seinem Debüt 2024 an der Opéra-Comique als Comte Juliano in „Le domino noir“ gleich für die „Victoires de la musique“ nominiert und ihm werden seitdem Hauptrollen angeboten (schon nächstes Jahr Werther an der Pariser Oper). Er singt mit einer berührenden Ehrlichkeit, doch seine Technik ist für unsere Ohren problematisch: er sang anfangs alles „in der Maske“, wobei die Stimme öfters in die Nase rutschte. Da hätte ihm John Osborn technischen Rat geben können, denn dieser kam mit seiner „voix mixte“ als Einspringer mit Partitur in der Hand mühelos über die Höhen der Rolle 2023 in Aix-en-Provence. Doch das Duo von Edgar mit seinem Gegenspieler Henri Ashton war perfekt und in seiner berühmte Schlussarie (auf Italienisch „Tu che a Dio spiegasti l’ali“) schwang die Stimme endlich frei durch den Raum – vielleicht hatte er sie bis dann nur geschont? Dann wäre es eigentlich logisch gewesen, die Rolle des Edgar an den brillanten Tenor Sahy Ratia zu geben, vor wenigen Monaten ein wunderbarer Robinson in Offenbachs „Robinson Crusoé“, der hier als stark gestutzter, erst nicht gewollten und dann in der Hochzeitsnacht ermordeter Lord Arthur Bucklaw deutlich unterbesetzt war.
Der stärkste Sänger des Abends war für uns der Baryton Etienne Dupuis als böser Bruder von Lucie, Henri Ashton. Er war im Januar ein erstklassiger Renato in „Un ballo in maschera“ an der Opéra Bastille, mit Anna Netrebko als Amelia und macht jetzt eine internationale Karriere. Er hat eine so starke Autorität, darstellerisch und gesanglich, dass alle Peinlichkeiten der Regie ihm nichts anhaben konnten: auch singend in Unterhose oder an einem total überflüssigen Body-Training-Apparat, blieb er in der Figur und zog jedes Mal seine Kollegen und die Aufführung wieder nach oben. Yoann Le Lan konnte ihm als zweiter Bösewicht in der aufgewerteten Rolle des Gilbert (Normanno in „Lucia“) das Wasser reichen. Worüber und wir uns sehr freuen, denn Le Lan gehört zu der 2023 gegründeten Académie de l’Opéra-Comique für junge Sänger und war uns schon blutjung 2022 in „Aida“ aufgefallen, als einer der szenisch meist beeindruckenden Boten, den ich je gesehen und gehört habe. Als dritter im Bunde der Bösen: Edwin Crossley-Mercer, wie immer perfekt, auch mit Clownsnase als Raymond (leider viel kürzer als Raimondo in „Lucia“). Bravo für die Sänger, mitgerechnet der Choeur accentus unter der Leitung von Christophe Grapperon.

Unglückliche Heirat, von links nach rechts: Léo Vermot-Desroches (Edgar Ravenswood), Sabine Devieilhe (Lucie Ashton), Etienne Dupuis (Henri Ashton), Sahy Ratia (Lord Arthur Bucklaw), Yoann Le Lan (Gilbert), Edwin Crossley-Mercer (Raymond Bidebent), mit dem Choeur accentus. © Herwig Prammer
Was aus dem Graben kam, war leider für unsere Ohren genauso problematisch wie die Regie. Viele schoben die Schuld auf Speranza Scappucci, die jedoch „Lucia“ schon zweimal an größeren Häusern dirigiert hat und es nächstes Jahr wieder an der Scala tun wird. Sie war noch im Januar die hochgelobte Dirigentin von „Un ballo in maschera“ mit dem Orchester der Pariser Oper, das vielen ihrer Kollegen das Leben schwer machen kann. Aber mit den Musikern des Insula orchestra hat sie sich hörbar und sichtbar nicht einigen können. Sie digerierte mit viel Autorität und hatte das Orchester rhythmisch im Griff, aber man konnte aus dem Saal fühlen, dass das was auf ihre Anweisungen zurückkam, nicht ihren Vorstellungen entsprach. Wenn es an einer Premiere ein paar Patzer und verrutschte Einsätze gibt, ist dies verständlich. Aber wenn an einer vierten Vorstellung noch so viel schiefgeht, dann gibt es ein grundsätzliches Problem. So haben in den ersten beiden Akten beinahe alle Bläser quasi durchgehend zu tief gespielt – extrem störend, da sie in diesem schottischen Jagd- und Dudelsack-Ambiente oft melodietragend sind und auch noch die Partie der in „Lucia“ so präsenten Harfe übernehmen, also direkt die Sänger begleiten. Lag das vielleicht an ihren historischen Instrumenten? Warum hat man dann nicht neuere genommen? Es gab ja einen guten Grund, weswegen Berlioz in den 1840er Jahren so viele neue Blasinstrumente konzipieren ließ, damit diese leichter die immer komplexeren Partituren bewältigen konnten. Die Querflöten spielten zum Glück sauber, auch wenn mit einer Glasharmonika die bekannte Wahnsinnsarie sicher weniger metallisch geklungen hätte. So gab es musikalisch viele Ungereimtheiten und es wirkte so, alsob man zu A-Sängern und einer A-Dirigentin ein billiges B-Orchester bestellt hätte. Das war oft richtig peinlich und man kann sich nur wundern, dass das sonst so anspruchsvolle Palazzetto Bru Zane, das uns mit seinen oft an Perfektion grenzenden Einspielungen so verwöhnt hat, sich an diesem Misch-Masch beteiligt. Die gewohnte Akribie, Stilsicherheit (z.B. in der Phrasierung und Ornamentierung), die französische Eleganz und das „raffinement“ blieben leider diesem Abend fern. Schade!
Waldemar Kamer
Opéra Comique: www.opera-comique.com
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Theater Magdeburg: Wilder Westen auf dem Domplatz: „Rodgers & Hammerstein’s Oklahoma!“, Musical

Premiere: Fr., 19.6.26, 21.00 Uhr, Domplatz
Mit dem Musical „Oklahoma!“ zieht das DomplatzOpenAir 2026 in den Wilden Westen! Für die Produktion kehrt der gebürtige Magdeburger Regisseur Erik Petersen zurück in seine Heimatstadt. Zuletzt inszenierte er auf dem Domplatz „Rebecca“ in der Spielzeit 21/22. Die Premiere ist am Freitag, 19. Juni, um 21 Uhr auf dem Magdeburger Domplatz.
„Oklahoma!“ ist ein Meilenstein der Musicalgeschichte und noch heute ein sehr populäres Stück in den USA. Das Erfolgsgeheimnis des legendären Duos des klassischen US-amerikanischen Musicals – Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II – sind ein populäres Setting, Songs, Tanznummern und Melodien, die im Ohr bleiben. Im ländlichen Oklahoma naht das wichtigste gesellschaftliche Ereignis des Jahres: das Tanzfest. Dabei gerät ein junges Liebespaar in den Konflikt zwischen Farmern und Cowboys. Die Liebe zwischen der sesshaften Farmerstochter Laurey und dem herumziehenden Cowboy Curly steht nichts im Wege, wenn da nicht der düstere Farmarbeiter Jud Fry wäre. In der Hauptrolle der Laurey Williams debütiert die bekannte Musicaldarstellerin Sabrina Weckerlin und in der Rolle des charmanten Cowboys Curly McLain ist Nicky Wuchinger erneut in Magdeburg zu erleben.
Für die Produktion kehren Regisseur Erik Petersen und Bühnenbildner Dirk Hofacker nach Magdeburg zurück, an deren „Rebecca“-Inszenierung sich das Domplatz-Musical-Publikum aus nah und fern gern erinnert. Petersen verspricht eine new-fashioned Inszenierung des Klassikers mit Feuer-, Licht- und Pyroeffekten, actionreichen Kämpfen und großen Ballettnummern. Den Konflikt im Wilden Westen spiegelt Hofacker im zweigeteilten Bühnenbild wider. Für die realistischen Kostüme im Stile des beginnenden 20. Jahrhunderts ist Lukas Pirmin Wassmann verantwortlich. Unter der Leitung des Kapellmeisters Paweł Popławski zeigt sich die Magdeburgische Philharmonie von ihrer besten Musicalseite in der bisher größten Domplatz-Besetzung.
Rodgers & Hammerstein’s Oklahoma!
Musik von Richard Rodgers
Buch und Gesangstexte von Oscar Hammerstein II
Nach dem Schauspiel Green Grow the Lilacs von Lynn Riggs
Originalchoreografie von Agnes de Mille
Deutsch von Jens Luckwaldt
DomplatzOpenAir
Ab 10 Jahren
Musikalische Leitung: Paweł Popławski/Justus Tennie
Regie: Erik Petersen
Bühne: Dirk Hofacker
Kostüm: Lukas Pirmin Wassmann
Video: Ronny Wagner
Choreografie: Sabine Arthold
Dramaturgie: Ulrike Schröder
Choreinstudierung: Martin Wagner
Tante Eller Murphy: Kerstin Ibald
Laurey Williams: Sabrina Weckerlin
Curly McLain: Nicky Wuchinger
Jud Fry : Alexander Auler
Ado Annie Carnes: Kara Kemeny/Belén Edelmann
Ali Hakim : Jan Ungar
Will Parker: Andrew Chadwick
Gertie Cummings : Jeanett Neumeister
Andrew Carnes: Sascha Laue
Ensemble: Belén Edelmann, Rhys George, Dominik Wojtasik
Opernchor des Theaters Magdeburg
Ballett Theater Magdeburg
Statisterie des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie
Premiere: Sa., 19.6.26, 21.00 Uhr, Domplatz
weitere Vorstellungen
20./21./24./25./26./27./28.6.26
1./2./3./4./5./8./9./10./11./12.7.26
Preise und Reservierung
Kartenpreise: 41 € bis 79 € / ermäßigt 36 € bis 69 €
Theaterkasse
Online-Shop: www.theater-magdeburg.de
E- Mail: kasse@theater-magdeburg.de
Telefon: (0391) 40 490 490
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First Week of the 2026 Prague Spring Festival
Prague, 11 May 2026 | During its first week, the Prague Spring International Music Festival will offer a grand opening concert in the Smetana Hall of the Municipal House, the Prague Spring Open Air supported by the ČEZ Group, two concerts by the Bavarian Radio Symphony Orchestra featuring Magdalena Kožená and Sir Simon Rattle, and the first festival appearance of the Dutch piano duo Lucas and Arthur Jussen. The 77th edition of the Prague Spring Competition will reach its conclusion, while young artists will also take centre stage in the Music School Salon concert and during the first two of the six masterclasses featured in this year’s festival programme.

Petr Popelka. Copyright: Michal Fanta
The opening chords of Vyšehrad will launch the 81st edition of the Prague Spring International Music Festival on Tuesday 12 May in the Smetana Hall of the Municipal House. The Opening Concert will be broadcast live on the ČT art channel, via Czech Television’s iVysílání streaming platform, on Czech Radio Vltava, outdoors in Prague’s Rieger Gardens, on the Facebook profiles of the Prague Spring International Music Festival, Czech Television and the Prague Radio Symphony Orchestra, as well as throughout the international network of Czech Centres. Audiences in London, Vienna, Bratislava and Belgrade will also be able to enjoy the concert live in cinemas, while a recorded screening will take place in Tokyo on 14 May. Smetana’s My Country will be performed by the Prague Radio Symphony Orchestra under the baton of its Chief Conductor and Artistic Director Petr Popelka.
To mark the festival opening on 12 May, the festival has prepared the Prague Spring Open Air event in Prague’s Rieger Gardens in cooperation with the festival’s General Partner and Opening Concert Partner, ČEZ Group. From 15.00, children and adults alike can look forward to a lively interactive programme full of workshops, concerts and the popular AZ Quiz featuring well-known personalities from the Czech classical music scene. From 20.00, classical music lovers will be able to enjoy a live screening of the opening concert at sunset with a view over the Prague skyline. Admission to all Prague Spring Open Air events is free of charge.
On Wednesday 13 May and Thursday 14 May, the 77th edition of the Prague Spring International Music Competition will culminate in the final rounds in the Dvořák Hall of the Rudolfinum. The names of the flute competition finalists have already been announced. On 13 May, accompanied by the Hradec Králové Philharmonic Orchestra and conductor Kaspar Zehnder, Mathilde Alvin Besson, Iris Daverio and Maël Metzger from France will perform. The names of the three best pianists of this year’s competition will be announced on the evening of 11 May. Both final concerts will be streamed LIVE on the @PragueSpringFestival YouTube channel. For the first time in the history of the competition, the final streams will also be carried by the website of the British magazine Gramophone. Partners of the Prague Spring Competition 2026 are the Ministry of Culture of the Czech Republic, the City of Prague and the ČEZ Foundation.
The Prague Spring orchestral series will welcome one of the world’s leading orchestras on 14 and 15 May – the Bavarian Radio Symphony Orchestra (BRSO) together with its Chief Conductor Sir Simon Rattle. At the festival, the orchestra will present two programmes featuring works by Joseph Haydn, Johannes Brahms, Robert Schumann and Igor Stravinsky, as well as the Czech premiere of Where are You? by Ondřej Adámek, featuring Magdalena Kožená as soloist on 14 May.
The first festival weekend will also be rich in musical highlights. On Saturday 16 May, the Smetana Trio will return to the Prague Spring after eight years, while on the evening of 17 May the world-renowned piano duo Lucas and Arthur Jussen will appear together at two pianos in the Dvořák Hall of the Rudolfinum for the first time, performing works by Johann Christian Bach, Johann Sebastian Bach and Wolfgang Amadeus Mozart accompanied by the period-instrument orchestra Academy of St Martin in the Fields.
Sunday’s Music School Salon organised in cooperation with MenART Academy will present the future of music, featuring world premieres of works by Nikol Bóková, Pavel Samiec and Matteo Hager, whom MenART has long supported in his studies at the Royal Academy of Music in London through the Comenium Musicum scholarship programme. The first two masterclasses, in flute and piano, will also take place on Wednesday 13 May and Thursday 14 May, led by outstanding performers and teachers Barthold Kuijken and Joonas Ahonen. Both artists are members of the jury of this year’s Prague Spring Competition.
Tickets for individual festival concerts and masterclasses are available online at festival.cz and at the festival box offices in the Rudolfinum and the Municipal House.
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Große Gefühle unter freiem Himmel beim Musikfestival Steyr 2026

Von Kultmusical bis Silent Disco: Das abwechslungsreiche Programm des Musikfestival Steyr 2026 verwandelt Schloss Lamberg in einen vibrierenden Treffpunkt für Musik, Genuss und unvergessliche Open-Air-Momente.
Steyr (LCG) – Wenn laue Sommerabende auf große Gefühle, mitreißende Musik und eine einzigartige Kulisse treffen, dann ist es wieder Zeit für das Musikfestival Steyr. Von 23. Juli bis 8. August 2026 verwandelt sich der Schlossgraben von Schloss Lamberg bereits zum 32. Mal in eine der stimmungsvollsten Open-Air-Bühnen des Landes – und wird zum Treffpunkt für all jene, die Kultur unter freiem Himmel in ihrer schönsten Form erleben möchten.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals steht das legendäre American Tribal Love-Rock Musical „Hair“ – ein Werk, das seit Jahrzehnten Generationen begeistert und mit seiner Botschaft von Freiheit, Liebe und Aufbruch bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Die energiegeladene Inszenierung, getragen von einer mitreißenden Live-Band und einem hochkarätig besetzten Ensemble, wurde aufgrund der hohen Resonanz um zwei Zusatzvorstellungen am Mittwoch, 29. Juli, und Mittwoch, 5. August 2026, erweitert und ist nun insgesamt elf Mal im Schlossgraben zu erleben.
„Dass ‚Hair‘ auch heute noch ein so breites Publikum anspricht, zeigt, wie zeitlos seine Themen sind und wie stark die Verbindung aus Musik, Emotion und gesellschaftlicher Relevanz wirkt. Die anhaltend große Nachfrage unterstreicht zugleich den hohen künstlerischen Anspruch des Musikfestival Steyr und würdigt das Engagement des gesamten Teams hinter der Produktion!“, betont Initiator Karl-Michael Ebner.
Ein Festival für alle Sinne
Das Musikfestival Steyr versteht sich jedoch nicht nur als Bühne für hochkarätige Produktionen, sondern als ganzheitliches Sommererlebnis, das unterschiedlichste Sinne anspricht und Menschen zusammenbringt. Ein besonderes Highlight bildet dabei der beliebte Festivalbrunch „A Jump to the Brunch“, der am 26. Juli und 2. August 2026, jeweils ab 11.00 Uhr, in den Lambergsälen stattfindet. Die Festivalband sorgt für Live-Sound, während Solisten aus „Hair“ ausgewählte Stücke präsentieren und so bereits vor der Show Festivalstimmung entstehen lassen.
Für alle, die den Sommerabend im Anschluss an die Vorstellungen noch weiter auskosten möchten, verwandelt sich der Schlosspark in eine außergewöhnliche Tanzfläche: Die Ö3 Silent Disco am 25. Juli und 1. August 2026 lädt, jeweils von 23.00 bis 2.00 Uhr, dazu ein, mit kabellosen Kopfhörern durch die Nacht zu tanzen.
Und auch junge Besucher kommen beim Musikfestival Steyr auf ihre Kosten: Mit dem Vermittlungsprojekt „Lesesinn“ setzt das Festival ein starkes Zeichen für kulturelle Bildung. Von 27. bis 31. Juli 2026 entdecken Kinder im Vorschulalter bis zwölf Jahre Literatur auf spielerische Weise. Workshops, die sich an den fünf Sinnen orientieren, eröffnen kreative Zugänge zu Geschichten und fördern die Freude am Lesen auf interaktive und nachhaltige Art.
Open-Air-Erlebnis mit Schönwettertickets
Neu im Ticketangebot sind außerdem Schönwetterkarten für die Festival Lounge auf der Balkontribüne sponsored by Szigeti, die einen besonders flexiblen und spontanen Festivalbesuch ermöglichen. Bei wetterbedingter Verlegung ins Stadttheater werden diese Tickets rückerstattet.
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Schloss-Spiele Kobersdorf/ Burgenland: Probenauftakt in Wien für „Der nackte Wahnsinn“

Ensemble. Foto: Vogus.jpg
Im Wiener WEST-Reallabor Faßfabrik ist „Der nackte Wahnsinn“ ausgebrochen. Denn die Schloss-Spiele Kobersdorf haben dort ihr Probenquartier für die nächsten Wochen bezogen. Danach wandert die Truppe weiter zu den Endproben im Schloss Kobersdorf.
Es ist die 195. Regie von Claus Tröger, der in Kobersdorf 2022 sehr erfolgreich den „Bockerer“ inszenierte. Mit Michael Frayns temporeichen Bühnenhit „Der nackte Wahnsinn“ will er das Ensemble zur „pikanten Höchstform verleiten und dem Publikum unbeschwerte, unterhaltende 140 Minuten bescheren“. So frönen in der hohen Kunst der englischen Komödie an der Seite von Intendant Wolfgang Böck die SchauspielerInnen Jo Bertl, Jens Claßen, Walter Ludwig, Marie Cécile Nest, Boris Popovič, Sophie Prusa, Mirko Roggenbock und Alexandra-Maria Timmel.
Das Ergebnis der wochenlangen Proben können BesucherInnen erstmals zur Premiere am 30. Juni im Schloss Kobersdorf erleben. Weitere Vorstellungen folgen bis 26. Juli, jeweils von Donnerstag bis Sonntag. Die Tradition der Begleitfahrten wird weiterhin gepflegt, wenn Intendant Böck motorisierte TheaterbesucherInnen nach Kobersdorf geleitet: auf dem Motorrad am 12. Juli und im Oldtimer am 19. Juli.

Foto: W.Bock/ Joachim Haslinger
Kartenservice und Information
KBB – Kultur-Betriebe Burgenland GmbH c/o Büro der Schloss-Spiele Kobersdorf
Franz Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt
Telefon +43 (0)2682/719-8000
E-Mail: schloss-spiele@kobersdorf.at; www.schlossspiele.com
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