Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE SONNTAG-PRESSE (15. FEBRUAR 2026)
Graz/ Oper
„Wozzeck“: Der arme Teufel und die Dämonen
Kritik. Evgeny Titov entkleidet Alban Bergs „Wozzeck“ seines sozialen Kontextes und erzählt eine anti-realistische Passionsgeschichte in 15 Bildern. Der Saisonhöhepunkt der Grazer Oper. Am Anfang sind alle seine Quälgeister versammelt: Der Doktor, der Hauptmann, der Tambourmajor und natürlich auch Marie. Von einem kleinen Hügel aus schauen sie auf den völlig nackten Franz Wozzeck herab. Zwei Engelsfiguren rahmen die erste der 15 Stationen auf dem Passionsweg des „armen Teufels“, der immer tiefer in Verzweiflung und Schmerz versinkt. Beim Regisseur Evgeny Titov geht es grundsätzlich ans Eingemachte, das war bei seiner Grazer „Tannhäuser“-Inszenierung so, auch bei „Iolanta“ an der Wiener Staatsoper, den „Drei Schwestern“ bei den Salzburger Festspielen und nicht zuletzt bei der exzessiven, kopflosen „Salome“ in der Komischen Oper Berlin…
KleineZeitung.at.wozzeck
Graz
Im Kampf um die nackte Existenz gescheitert
Mit Alban Bergs „Wozzeck“ schenkt Regisseur Evgeny Titov der Grazer Oper ein Ereignis. Auch das Orchester unter Dirigent Vassilis Christopoulos und das fantastische Ensemble sorgen für einen verstörenden und tief berührenden Abend, der nicht nur hiesige Maßstäbe sprengt.
https://www.krone.at/4046417
Wien/ Konzerthaus
Sitkovetsky Trio im Konzerthaus: Es müssen nicht immer nur Stars sein (Bezahlartikel)
Mit dem Sitkovetsky Trio war am Freitag ein Kammermusikensemble zu Besuch in Wien, das ausnahmsweise mal nicht aus zusammengewürfelten Stars bestand und überzeugte besonders mit Cécile Chaminade.
DiePresse.com.sitkovetsky
Gelsenkirchen
Uraufführung: „Fußnoten aus dem späten 21. Jahrhundert“ von Svealena Kutsche –
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Premiere Sonntag, 15. Februar 2026, 18.00 Uhr. Es sind ganz alltägliche Konflikte, die in Svealena Kutschkes Stück Fußnoten aus dem späten 21. Jahrhundert das Salz in der faden Suppe des Büroalltages zwischen Abheften, Tackern und Kopieren darstellen. Gruber, Noll, Weber, Kessler und „Das paranormale Phänomen“ arbeiten im Großraumbüro einer Behörde. Den Zweck ihres Tuns beschreiben sie so: „Aber unsere Aufgabe ist ja nicht das Lösen der, ähm, Probleme. Wir sind dafür zuständig, die, ähm, Probleme zu verwalten.“
Theaterkompass.de
Hamburg/Elbphilharmonie
„und ich steh’ da und seh’ dich endlich sterben!“ – Strauss’ „Elektra“ bestürzt in Hamburg
Wozu braucht man eine Inszenierung mit durchdachtem Bühnenbild und einfallsreichen Kostümen, wenn man antiken Familien-Horror so unmittelbar und erschütternd erleben kann, wie die „Elektra“ von Richard Strauss im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie? Die halbkonzertante Aufführung in der szenischen Einrichtung von Charlotte Schetelich am 13. Februar 2026 ließ einem mehrfach das Blut in den Adern gefrieren.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Hamburg/ Elbphilharmonie
Erst mit dem Auftritt von Karita Mattila als Klytämnestra erreicht die Spannung ihren Höhepunkt
Wir waren seit längerem nicht mehr in der Elbphilharmonie. Die Optik des große Saals fasziniert immer noch. Und als der Dirigent Alan Gilbert das NDR-Elbphilharmonie Orchester von den Ketten ließ, wohnten wir einem grandiosen Konzertereignis bei. Aber wo blieben die Sänger? Hinter dem Orchester war Raum für deren Auftritt. Zunächst überzeugten die fünf Mägde (Marie Henriette Reinhold, Ida Aldrian, Marie-Luise Dressen, Olivia Boehn, Chelsea Zurflüh) und die Aufseherin (Layla Claire) mit überraschend strahlkräftigen, sicher über dem Orchester liegenden Stimmen (jedenfalls von unserem Platz aus im Block D), die klanglich allerdings merkwürdig steril blieben. Das galt auch für die wie beiläufig auftretende Ingela Brimberg, der es zufiel (ohne schützendes Bühnenbild) das Zuschauerinteresse weg vom Orchester zu Elektra zu lenken. Anfangs ließ Brimberg, vermutlich der Nervosität geschuldet, ein stärkeres Vibrato vernehmen. Nachdem sie sich frei gesungen hatte, beeindruckten ihre große Strahlkraft und die im Forte aufblühende Stimme. Das war ihre Domäne und ihr Erfolg beim Publikum: Über das Orchester hinweg ihren Sopran zum Leuchten zu bringen.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Wien/ Volksoper
Sa., 14. Februar 2026: Richard Strauss, Der Rosenkavalier
Aller guten Dinge sind bekanntlich drei, und so war der heutige Volksopern-„Rosenkavalier“ klar die beste der drei von mir besuchten Aufführungen der aktuellen Serie, alle schienen mir heute noch besser aufeinander eingespielt und zueinander gefunden: In besonderem Maße gilt das für das (heute nochmals bessere) Volksopernorchester unter Alexander Joel, das heute eine ganz wunderbare Leistung brachte und – man höre und staune – in der heutigen Verfassung mit dem Staatsopernorchester mithalten kann; und auch die Sängerleistungen waren überwiegend sehr erfreulich…
forumconbrio.com
Berlin
„Selemo“ an der Neuköllner Oper: Eine gewaltige Beschwörung des Frühlings
Das Opernfestival „Schall & Rausch“, erstmals in der Neuköllner Oper zu Gast, startet mit der Frühlingsoper „Selemo“. Nicht nur der dekoloniale Ansatz bekommt stehenden Applaus.
Tagesspiegel.de.selemo
Lang Lang und die Berliner Philharmoniker: Musik von einem anderen Stern
Unter Parvo Järvi zelebrieren die Berliner Philharmoniker und der Pianist Lang Lang Musik wie man sie so noch nie gehört hat.
BerlinerZeitung.de.kultur.järvi
Die Ehrfurcht eines Weltstars: Lang Lang bei den Berliner Philharmonikern (Bezahlartikel)
Gerade noch bei Olympia, jetzt in der Philharmonie: Lang Lang spielt Ravels Klavierkonzert – und verzaubert seine Fans mit einer hingehauchten Zugabe.
Tagesspiegel.de.ehrfucht
Klage gegen Berliner Kultursenatorin wegen Theater-Sparplänen
Beschäftigte der landeseigenen Theater sorgen sich um ihre Arbeitsbedingungen. Warum der Personalrat des Landes nun den Rechtsweg wählt.
NeueMusikzeitun/nmz-de.sparplaene
Hamburg/Elbphilharmonie
Zwei Stunden am Rande des Wahnsinns
Chefdirigent Alan Gilbert, das NDR Elbphilharmonie Orchester und das NDR Vokalensemble präsentieren mit starken Solisten die Oper „Elektra“ von Richard Strauss konzertant in der Elbphilharmonie
DieWelt.de.regionales.hamburg
München
Opernprogramm in München: Wenn Männer leiden auf den Opernbühnen
Ist „Fürst Igor“ noch zu retten am Gärtnerplatz? Keiner stirbt schöner als „Faust“ Jonathan Tetelman an der Bayerischen Staatsoper, wo erste Infos zur neuen Spielzeit durchsickern.
DeutscheBuehne.de.muenchen
Wuppertal
„Griselda“ im Wuppertaler Opernhaus
Musik: oha! Regie: na ja … Drum präsentiert sich die Wuppertaler „Griselda“, die Mathilda du Tillieul McNicol (fast nur mit Gästen) fürs Opernhaus inszeniert hat, in Sachen Kostüme und Ausstattung ganz modern. König Gualtiero beispielsweise ist hier der Chef eines Tech-Unternehmens, Griselda keine Schäferin, sondern ein früheres Nachtclub-Tanzgirl. Und so weiter.
wuppertalerRundschau.de
Feuilleton
„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
https://www.concerti.de/interviews/blind-gehoert/elsa-dreisig-2026/
Wie Wagners Walkürenritt zum Soundtrack des Krieges wurde
Die Walküren reiten ein – und es klingt nach Angriff. Was hat sich Richard Wagner dabei gedacht? Teil 9 der Reihe „Taktlos to go“ über die großen Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.
DiePesse.com.soundtack
Tonträger
CD-Bsprechung: Bedřich Smetana: „Zwei Witwen“
Wie seltsam. Da ist der Opernkomponist Bedřich Smetana weltweit für seine „Verkaufte Braut“ als eines der Musterstücke einer herzwärmenden komischen Oper mit dem im 19. Jahrhundert so beliebten nationalfolkloristischen Kolorit berühmt. Doch die beiden anderen Titel unter seinen immerhin acht Bühnenwerken, welchen man ab und an begegnet, das sind schwerblütige historische Stücke mit blutigem Ausgang, nämlich „Libuše“ und „Dalibor“. Wer aber hat schon mal von den zugegeben harmlos-leichten „Zwei Witwen“ („Dvě vdovy“) gehört?
rondomagazin.de.rezensionen
Hamburg/Elbphilharmonie
Ein musikalischer Hochgenuss auf allerhöchstem Niveau macht demütig und süchtig
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) – Giulio Cesare in Egitto. Konzertante Aufführung in italienischer Sprache. Was für ein Abend! Das Publikum in der ausverkauften Elbphilharmonie habe ich selten so mucksmäuschenstill erlebt. Am Ende gab es tosenden Applaus und Bravorufe. Die Gelegenheit, mit der reinen Musik zu verschmelzen ist in dieser konzertanten Form ohne Bühnenbild, Kostüme und Regie und vor allem in diesem Raum sensationell.
Von Iris Röckrath
Klassik-begeistert.de
CD/ Blu-ray-Besprechung
Die CD „Eisnacht“ versammelt Lieder von ins Exil getriebenen Komponisten
Die sechs hier vertretenen Komponisten und Komponistinnen haben Eines gemeinsam: nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, in Österreich 1938, mussten sie wegen ihrer jüdischen Abstammung ihre Heimat verlassen, und ihre künstlerische Tätigkeit, bzw. ihr Studium unterbrechen. Im Fall von Viktor Ullmann gab es kein Entrinnen, er wurde deportiert, später ermordet. Auffällig ist, dass ein Teil der Kompositionen erst relativ spät im Leben der Komponisten entstanden, so der „Wildunger Liederzyklus“ von Ruth Schonthal in den 1990er Jahren, Walter Arlens „Five Songs of Love and Yearning“ 1986. Auch Felix Wolfes’ drei Lieder, darunter das der CD den Titel gebende „Eisnacht“ wurden erst in den 1950ern komponiert.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Milano, Teatro Dal Verme – Marina di Umberto Giordano (prima assoluta) – Connessi all’Opera
Kann auch in deutsche Spache überetzt werden
milano.teatrodalverme.Marinagiordano
Teatro Dal Verme
https://de.wikipedia.org/wiki/Teatro_Dal_Verme
Links zu englischsprachigen Artikeln
Wien
Gender? I hardly know her!
Christof Loy’s production of Pablo Luna’s gender-bending Orientalist farce Benamor proves to be irresistible.
https://parterre.com/2026/02/13/gender-i-hardly-know-her/
Berlin
Christof Loy Brings Modernity and Simplicity to Schreker’s Mediaeval Folktale Der Schatzgräber
operatoday.com.schreker
Uncovered gems
Despite some complications, the Deutsche Oper exhumes buried treasure in Franz Schreker’s Der Schatzgräber.
https://parterre.com/2026/02/12/uncovered-gems/
Hamburg
Reincarnation of Baroque ecstasy: Giulio Cesare at the Elbphilharmonie
bachtrack.com.de.hamburg
Rom
Michele Mariotti Named Principal Conductor of Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai
operawire.com.mariotti
London
Seong-Jin Cho is the undoubted star of the show with the LSO and conductor Gianandrea Noseda
seenandheard.international.com
Glasgow
The Great Wave review – Hokusai opera sounds and looks beautiful but skimps on drama
TheGuardian.com.music.glasgow
East meets West in Dai Fujikura’s The Great Wave at Scottish Opera
bachtrack.com.de.scottish.opera
Chicago
A mixed bag of musical results as van Zweden returns to CSO
chicagoclassical.review.com
Washington
Washington National Cathedral 2026 Review: Angels & Demons
The King’s Singers, a celebrated a cappella ensemble, were a singular factor in the revival of unaccompanied vocal music.
https://operawire.com/washington-national-cathedral-2026-review-angels-demons/
The King’s Singers: Angels and Demons at Washington National Cathedral
operatoday.com.kings.singers
Recordings
Christopher Tin, Christine Goerke, Clay Hilley, Julie Roset & Gunther Groissboeck Lead new CD/DVD Releases
operawire.com.chistopher
Handel: Sosarme album review – Marco Angioloni makes the case for this little-known work
TheGuardian.com.music.handel
Ensemble Intercontemporain: Unsuk Chin album review – rich and strange music of kaleidoscopic colours
TheGuardian.com.music
Ballett / Tanz
Frida
Ballett von Annabelle Lopez Ochoa, Musik von Peter Salem
https://www.omm.de/veranstaltungen/musiktheater20252026/DO-frida.html
Dutch National Ballet’s mixed programme brings some much needed heat to this winter season
bachtrack.com.de
Sprechtheater
Wien/ Volkstheater
Volkstheater Bezirke: Szenen einer Ehe mit hohem Wiedererkennungswert
Im Volkstheater sind die Bezirke wieder Chefsache. Direktor Jan Philipp Gloger schickt seine kurzweilig-pointierte Inszenierung des Beziehungsstückes „State of the Union“ mit Johanna Wokalek und Tjark Bernau auf Wien-Tournee. Die bejubelte Premiere fand am Freitag in der Brigittenau statt.
https://www.krone.at/4046493
Hornbys feine Eheberatungskomödie tingelt durch die Wiener Außenbezirke
DerStandard.at.aussenbezirke
Ein „Reigen“ (fast) ohne Sex: „State of the Union“ im Volkstheater (Bezahlartikel)
DiePresse.com.einreigen
Verbale Schläge unter die Gürtellinie, um die Ehe zu retten
Volkstheater: Jan Philipp Gloger inszenierte „State of the Union“ hinreißend für die Tournee durch die Bezirke
Kurier.at.volkstheater.gloger
Wien/ Theater Scala
„Die Katze auf dem heißen Blechdach“ und die Hölle auf Erden (Bezahlartikel) Wie Tennessee Williams Abgründe freilegt, zeigt Felix Metzner im Theater Scala in seiner auf den Text fokussierten Inszenierung
Kurier.at.kultur.scalatheater
Rock/ Pop/Song-Contest
Paukenschlag: Song Contest Show muss abgesagt werden!
Neues Song Contest Drama. Im Mai rockt der 70. Song Contest die Wiener Stadthalle. Doch jetzt fällt eine der größten Feiern zum 70. ESC-Geburtstag aus. Neuer Song Contest Wirbel. Nachdem wegen Israel ja schon fünf Länder, u.a. auch der Big Five Fixstarter Spanien, ihre Teilnahme beim 70. Song Contest in Wien abgesagt haben, gibt’s jetzt das nächsten ESC-Beben. Den nächsten Tiefschlag. Wie die Schweizer Zeitschrift „Blick“ berichtet fällt nämlich nun wohl die größte Jubiläumsfeier zum 70er des Wettsingens aus: Die allererste Song Contest Tournee.
oe24.at.contestbeben
Politik
Österreich
Kehrt jetzt Ruhe ein? Babler bleibt einziger Vorschlag für SPÖ-Vorsitz
Seit Mittwoch ist klar, dass SPÖ-Chef Andreas Babler beim Parteitag am 7. März wohl keinen ernst zu nehmenden Gegenkandidaten bekommen wird. Nachdem neben Alt-Kanzler Christian Kern auch einige Landesvorsitzende kundgetan hatten, am Parteitag nicht mehr für Spitzengremien zu kandidieren, gab SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim am Freitagnachmittag nach Sitzungen der Parteigremien bekannt, dass Babler der einzige Wahlvorschlag als für den Parteivorsitz bleibt.
https://www.krone.at/4045383
Weltpolitik
Schluss mit „Daddy Trump“: Der Strategie-Wechsel der Europäer ist überfällig
Schmeicheleien ziehen beim US-Präsidenten nur bedingt. Er nutzt vermeintliche Schwäche immer aus. Das haben Teile von Europas Politik anscheinend endlich begriffen. Die vergangenen Wochen brachten für „Bulldozer“ Donald Trump einige harte Rückschläge. Ein paar republikanische US-Kongressabgeordnete haben ausnahmsweise Besonnenheit walten lassen und gegen die irrsinnigen Zölle gegen Kanada gestimmt. In Minnesota hat der Straßenprotest nach den Tötungen auf offener Straße zum Abzug der ICE-Beamten geführt. Nach seinen rassistischen Verunglimpfungen der Obamas musste er rasch zurückrudern. Mittelmächte aus aller Welt schließen fast wöchentlich neue Handelsabkommen. Und nicht zuletzt haben die Europäer klargemacht, dass die USA mit den Annexionsfantasien bezüglich Grönland den Bogen mehr als überspannen.
DerStandard.at.story.trumpstrategiewechsel
Trump-Minister warnt Europa: USA wollen keine schwachen Verbündeten
US-Außenminister Marco Rubio hat sich zu einer engen Partnerschaft seines Landes mit Europa bekannt.
oe24.at.rubio
Sport
Olympische Winterspiele
Braathen holt 1. Winter-Olympia-Gold für Brasilien. Pleite für ÖSV
Auch im Riesentorlauf gibt es für unsere Ski-Herren nichts zu jubeln. Stefan Brennsteiner landet als unser Bester auf Platz 8. Gold geht sensationell an Lucas Pinheiro Braathen, der damit zum ersten Mal eine olympische Medaille für Südamerika bei Winterspielen holt.
oe24.at.olympiagold für brasilien
Kein Pariasek, kein Braathen – Olympia-Sieger ignoriert den ORF
Gold-Sensation für Lucas Pinheiro Braathen! Der Brasilianer sorgte nach seinem Olympiasieg für einen Aufreger beim ORF. Kein Pariasek, kein Braathen! Nach dem historischen Gold im Riesentorlauf stapfte der Brasilianer einfach beim ORF vorbei.
oe24.at.kein.brathen
Skeleton: Flock krönt Karriere mit Olympia-Gold
Viertes Olympia-Gold in Milano/Cortina für Österreich: Janine Flock triumphiert im Skeleton.
Kurier.at.goldmedaille
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Unter’m Strich
Wien/ Opernball
Wirbel in Österreich: Dorothee Bär unterläuft Fauxpas beim Wiener Opernball
…Für mächtig Wirbel sorgt im Nachhinein nämlich der Auftritt von Dorothee Bär. Die CSU-Politikerin und Forschungsministerin im Kabinett von Friedrich Merz war als Gast von Alexander Pröll, Staatssekretär im Bundeskanzleramt der aktuellen österreichischen Regierung beim Event zugegen. Der Blick einiger Österreicherinnen und Österreicher fiel aber auf ein kleines Accessoire, das Bär vor ihrem Besuch nicht ablegte: ihre Uhr. Die CSU-Ministerin trug eine auffällige Smartwatch am Handgelenk, mutmaßlich von Apple, mit einem weißen Band. Und das ist ein echter Fauxpas. Denn Tradition ist in Wien beim Opernball heilig. Und für den Opernball gelten strenge Regeln. Und mit der Uhr am Handgelenk hat Dorothee Bär eine solche offenbar gebrochen. Neben einem strengen Dresscode – Frack für die Herren, Abendkleid für die Damen – gelten auch an derartigen Bällen strenge Regeln für den Schmuck, über den viele österreichische Medien berichten. Bei derart eleganten Anlässen seien etwa „nur Schmuckuhren erlaubt“, schreibt etwa Vienna.at. Dies seien entweder Uhren mit verstecktem Ziffernblatt, die nicht als Gegenstand zum Ablesen der Zeit zu erkennen sind oder edelsteinbesetzte Uhren. Beides traf bei Bärs Smartwatch nicht zu. Auch für Männer gilt aus alter Tradition, eine Armbanduhr zum Frack ist ein No-Go.
muenchner.merkur.de
Das große Interview: Was haben Sie bloß mit Sharon Stone gemacht?
Tränen, Flucht und Champagner: Sein Stargast aus Hollywood hielt Karl Guschlbauer (62) beim 68. Wiener Opernball ganz schön auf Trab. Mit Conny Bischofberger spricht der „Schaumrollenkönig“ aus dem Innviertel über Sharon Stones Emotionen, Ähnlichkeiten mit Richard Lugner und seine zuckerlrosa Welt.
https://www.krone.at/4046411
Frauen attackiert: Bauer wollte Amtstierärztinnen mit Kabelbinder fesseln
Eine Überprüfung der Katzenhaltung auf einem Bauernhof endete am Donnerstag in einem handfesten Zwischenfall: Zwei Amtstierärztinnen wurden attackiert.Wie das Büro von Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) gegenüber dem ORF erklärte, sollte kontrolliert werden, ob die Tiere ordnungsgemäß gehalten werden und ob die vorgeschriebene Kastrationspflicht eingehalten wird.Doch dazu kam es nicht: Wie die Polizei berichtet, verweigerte eine 83-jährige Bäuerin den Beamtinnen den Zutritt zu den Stallungen. Zwischen den drei Frauen entwickelte sich daraufhin eine hitzige Diskussion. In der Folge mischte sich der 52-jährige Sohn der Bäuerin ein – und die Situation eskalierte. Er soll die beiden Amtstierärztinnen attackiert und versucht haben, sie mit Kabelbindern zu fesseln. Später erklärte er gegenüber der Polizei, er habe die Frauen lediglich vom Grundstück verweisen wollen.
Heute.at.attacke auf Amtstieraerztinnen
Rampenschau: Gil Ofarim entschuldigt sich doch noch, Ralf Schumacher heiratet seinen Partner
Promis der Woche: Prinz Marcus von Anhalt versetzt Simone Lugner, Steffi Graf wirbt für Discounter, Olivia Colman fühlt sich mehr wie ein Mann, Bill Kaulitz macht Lärm…Läuft da was? Diese Frage wurde auch Simone Lugner, der Witwe des legendären, 2024 verstorbenen Baumeisters Richard „Mörtel“ Lugner in den vergangenen Wochen immer wieder gestellt. Lugner nämlich hat den deutschen (adoptierten) Prinzen Marcus von Anhalt kennengelernt und fand ihn offensichtlich nicht unsympathisch. Der 59-Jährige legte sich dabei schwer ins Zeug und überreichte der sechsten Ehefrau von Richard Lugner am Wiener Stephansplatz einen großen Strauß roter Rosen. Man verabredete sich dann auch zum IAEA Staff Association Ball in der Hofburg, Lugner buchte einen Friseurtermin und suchte ein Kleid aus. Doch dann folgte keine rauschende Ballnacht, denn der Prinz meldete sich nicht mehr. „Ist wohl der falsche Zeitpunkt“, sagte Lugner zu oe24 und meinte auch noch: “Es kommt, wie es kommen soll und wenn der Zeitpunkt der richtige ist. Und wenn nicht, dann eben nicht.“Aber wohin war Marcus von Anhalt verschwunden? Die Bild-Zeitung kannte die Antwort: In Dubai. Denn, so der Prinz: „Meine Tochter hatte Geburtstag. Die ist wichtiger.“
DerStandard.at.diverses

