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DIE FREITAG-PRESSE (27. MÄRZ 2026)

27.03.2026 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE FREITAG-PRESSE  (27. MÄRZ 2026)

Aus für Salzburger Festspiel-Intendant Hinterhäuser: Ein unverdienter Abgang
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (3,04 Minuten)
deutschlandfunk.de.salzburgerfinale

Salzburger Festspiele: Paukenschlag: Nach Konflikt: Hinterhäuser verlässt Salzburger Festspiele sofort
Wie die „Krone“ erfahren hat, soll Hinterhäuser die Festspiele sofort verlassen. Das ist das Ergebnis von vertraulichen Gesprächen zwischen den Anwälten des Kuratoriums und des langjährigen Intendanten. Über die Hintergründe und die Details und die Höhe einer etwaigen Abfertigung ist zwischen den Konfliktparteien absolutes Stillschweigen vereinbart worden.

https://www.krone.at/4089854

Des Rätsels Lösung?
»Was grinst du mich so verächtlich an?«
Der Intendant der Salzburger Festspiele steht vor der Ablösung, weil er gegen eine »Wohlverhaltensklausel« verstoßen haben soll. Dem SPIEGEL liegen Aussagen vor, laut denen er Mitarbeiterinnen schikaniert habe. In der Lobby des Hamburger Hotels Vier Jahreszeiten sitzt Mitte März ein Mann in einem dunklen Jackett. Es hat kein Revers, sondern einen Stehkragen. Eine jener Jacken, mit denen man zeigt, dass man nicht ganz dazugehört zur Liga der Anzugträger. Eine Jacke, mit der man seine Individualität auf dezente Weise betont. Der Mann ist in sich zusammengesunken, als sich schräg hinter ihm eine Frau an den Hotelflügel setzt. Sie spielt »Memory«, den Hit aus dem Musical »Cats«. Barpianist, das wäre vielleicht auch noch etwas für ihn, meint der Mann trocken: »Das kann ich auch.« Wahrscheinlich braucht er tatsächlich bald einen neuen Job.‘
DerSpiegel.de

Beurlaubung: Salzburger Festspiele: Markus Hinterhäuser geht mit sofortiger Wirkung
Der Intendant sah sich einer monatelangen Debatte um seinen Führungsstil und Vertrauensverlust konfrontiert. Nun zieht er sich mit sofortiger Wirkung zurück
DerStandard.at.story.hinterhaeusergeht

Hinterhäuser „ab sofort beurlaubt“‘
Das kam nun wirklich unerwartet: Die Anwälte von Festspielkuratorium und Intendant Markus Hinterhäuser haben sich besprochen – und Hinterhäuser ist „ab sofort beurlaubt“.‘
DrehpunktKultur.at.beurlaubung

Baden-Baden/Festspiele
28.3. – 6.4.26 Osterfestspiele Baden-Baden
Die Osterfestspiele Baden-Baden heißen 2026 das Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam, das Mahler Chamber Orchestra und das Bundesjugendorchester sehr herzlich willkommen. Baden-Baden steht in langer Tradition für „Musik von Welt“ und für die immer wissbegierige Pflege des kulturellen Erbes. Mit Richard Wagners „Lohengrin“, Bachs „Matthäus-Passion“ und Brittens „War Requiem“ interpretiert eine neue Generation von bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern Meisterwerke der europäischen Musikgeschichte. Freuen Sie sich auf die Dirgentin Joana Mallwitz, den Dirigenten Klaus Mäkelä sowie auf die Solisten Hélène Grimaud (Klavier), Sopranistin Asmik Grigorian, Piotr Beczała als Lohengrin, Rachel Willis-Sørensen als Elsa und den jungen Violin-Virtuosen Daniel Lozakovich. Wenn der Frühling in Baden-Baden erwacht und die Ostertage Festlichkeit und Genuss versprechen, trifft sich die Musikwelt zwischen heißen Quellen und Festspielhaus bei Oper, Oratorium, bei erlesener Kammermusik und vor Monumenten der Sinfonik. Seien Sie uns willkommen! Wir setzen wieder auf Weltklasse und die Zukunft der Klassik!“
https://www.festspielhaus.de/festivals/osterfestspiele/

Baden-Baden: Richard Wagner: Lohengrin
Neuinszenierung – Joana Mallwitz, Mahler Chamber Orchestra. Richard Wagners Erlösungsopern laden immer wieder zu neuen Lesarten ein. Joana Mallwitz beschäftigte sich bereits in ihrer Zeit als Generalmusikdirektorin in Nürnberg intensiv mit dem Werk des Komponisten. Johannes Erath, ein Regisseur und Musiker, wird den Baden-Badener „Lohengrin“ inszenieren. Er begann seine Regie-Laufbahn als Assistent von Willy Decker, arbeitete unter anderem an der Semperoper in Dresden und wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis und dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet.‘
https://www.festspielhaus.de/veranstaltungen/richard-wagner-lohengrin/

Wien/ Konzerthaus‘
Wie etwas Flugzeuglärm über dem Klangforum aufsteigt
Im Konzerthaus präsentiert das Moderneensemble mit Dirigent Vimbayi Kaziboni Werke von Laure M. Hiendl, Gerhard Stäbler, Bernhard Lang und Luxa M. Schüttler
DerStandard.at.story.fluglärm

Konzerthaus: Wenn das Klangforum den Müll rausbringt (Bezahlartikel)‘
Neues, oft aus alten Mitteln: Das Klangforum Wien spielt unter Vimbayi Kaziboni Musik über Musik – und über die Abfallbeseitigung von San Francisco.
DiePresse.com.konzerthaus

Wien/ Musikverein‘
Die Bamberger im Musikverein: Mehr Bohuslav Martinů, bitte! (Bezahlartikel)
Jakub Hrůša mit den Bamberger Symphonikern und der Cellistin Julia Hagen: Beliebtes und wertvolles Rares aus dem tschechischen Repertoire – etwa von der früh verstorbenen Vítězslava Kaprálová.‘
DiePresse.com.bamberger

Salzburg/ Osterfestspiele
Kirill Serebrennikov: „Wir fahren direkt in die Hölle“

Herbert von Karajan gründete 1967 die Osterfestspiele, um mit den Berliner Philharmonikern Wagners „Ring“ aufzuführen. Das Jahrhundertereignis könnte sich bereits 60 Jahre danach wiederholen: Das Gründungsorchester ist zurück. Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov inszeniert die Tetralogie und verspricht ein Gesamtkunstwerk. Ein Gespräch über das Salzburger Intendantenchaos, Boykotte und Opernhooligans.
https://www.news.at/menschen/osterfestspiele-salzburg-kirill-serebrennikov-2026

Osterfestspiele Salzburg mit einem „Rheingold“ auf „weißem Blatt“‚
Intendant Bachler: „Wenn wir könnten, würden wir die Oper sechs Mal spielen“ – Gerhahers Aufstieg vom „Wolfram“ zum „Wotan“‚ Mit der Rückkehr der Berliner Philharmoniker und ihres Chefdirigenten Kirill Petrenko sowie einer Neuauflage von Richard Wagners Ring des Nibelungen öffnet sich ab Freitag in Salzburg ein neues Kapitel der Osterfestspiele. Entsprechend der Chronologie wird heuer mit Das Rheingold begonnen, und die Nachfrage ist groß: „Wenn wir könnten, würden wir es sechs Mal spielen“…
DerStandard.at.story.dasrheingold

Berlin/ Komische Oper‘
Regisseur Herbert Fritsch: „Ich bin eher fürs Unanständige zuständig“ (Bezahlartikel)
Regisseur Herbert Fritsch will Händels Oratorium „Belshazzar“ an der Komischen Oper in eine fantasievolle Traumwelt verlegen. Ein Treffen.“
BerlinerMorgenpost.de

Köln
Kölner Oper feiert nach Sanierung mit dem «Rosenkavalier»
Nach einer jahrelangen Sanierung mit hohen Kosten soll der Kölner Oper im September mit einem Mix aus Premieren, Wiederaufnahmen und internationale Kooperationen der Neustart gelingen. Als erstes großes Stück wird «Der Rosenkavalier» von Richard Strauss zu sehen sein. Das kündigte die Oper nun rund sechs Monate vor der geplanten Wiedereröffnung an
HallerKreisblatt.de

München‘
Mach mal kein Theater: Gianandrea Noseda mit Verdis Requiem in München
So flott und flüssig wie beim Gastspiel der Oper Zürich unter Gianandrea Nodesa hat man Verdis Messa da Requiem selten erlebt. Das überzeugt – das Solo-Quartett allerdings weniger.
MuenchnerMerkur.de.noseda

Pianist Kirill Gerstein beim BRSO: Uraufführung im Farbenrausch
Zusammen mit dem BRSO wird der Pianist Kirill Gerstein das Klavierkonzert des Synästhetikers Francisco Coll uraufführen. Unsere Autorin hat Gerstein während der Proben getroffen. Ein Gespräch über Musik in Krisenzeiten – und die Magie echter Begegnungen im Konzert.
BR.Klasssik.de.aktuell.gerstein

Düsseldorf
Rheinoper für alle: Was die künftige Chefin Ina Karr will
Warum eine erfolgreiche Theaterchefin das bilderbuchschöne Luzern und den Schweizer Franken hinter sich lässt, um eine Zukunftsbaustelle im Rheinland zu übernehmen – das weiß nur sie selbst genau. Auf jeden Fall spielt der Ehrgeiz eine Rolle, und da ist noch ein „sehr begeistertes Publikum“, das sie hierzulande ausgemacht hat. Ina Karr (58), designierte Generalintendantin der Deutschen Oper am Rhein, reist zurzeit viel hin und her zwischen der Schweiz und Düsseldorf, wo sie sich jetzt in der Zentralbibliothek-Reihe „Musik im Gespräch“ interviewen ließ.
ddorf.aktuell.rheinoper

Dortmund
Theater Dortmund: „Märchen im Grand-Hotel“, Paul Abraham
Von den NRW-Opernhäusern besitz das Dortmunder Theater die größte Expertise zu Paul Abraham: 2014 gab es hier Roxy und ihr Wunderteam, 2017 folgte Die Blume von Hawaii. Das 1934 in Wien uraufgeführte Märchen im Grand-Hotel erlebte erst 2017 seine semi-konzertante Wiederaufführung an der Komischen Oper in Berlin und kam 2018 inszeniert auf die Bühne des Mainzer Staatstheaters. Mittlerweile hat das Stück eine ganze Reihe Inszenierungen, aber noch nicht den großen Durchbruch erlebt.
Von Rudolf Hermes
DerOpernfreund.de.Maerchen

Leipzig
Künstlerische Vielfalt trotz Sparmodus
Oper Leipzig präsentiert die Spielzeit 2026/27
life.pr.de.leipzig

Wuppertal
Sinfonieorchester Wuppertal: „Götterdämmerung“ in der historischen Stadthalle Wuppertal gefeiert ‚
Patrick Hahn triumphierte mit der semi-konzertanten Aufführung der „Götterdämmerung“ als Dirigent, der einen kompletten „Ring“ mit seinem Sinfonieorchester Wuppertal in einem halben Jahr aus dem Boden stampfte. Mit einem Ensemble aus Weltstars wie Catherine Foster und bewährten Wagner-Spezialisten wie Joachim Goltz und Ain Anger sowie einem sensationellen Rollendebut von Benjamin Bruns als Siegfried brachte Patrick Hahn die „Götterdämmerung“ in bemerkenswerter Qualität auf das Podium der beeindruckenden Historischen Stadthalle
opernmagazin.de.sinfonieorchester

Prag
Böhmischer Klang für Wagner – „Parsifal“ in der Prager Staatsoper
An diesem Donnerstag hat in der Prager Staatsoper eine Neuproduktion von Richard Wagners „Parsifal“ Premiere. Regisseur des Stücks ist Andreas Homoki, der jahrelang das Zürcher Opernhaus leitete. Und Markus Poschner dirigiert das Orchester der Staatsoper. Martina Schneibergová hat mit den beiden Deutschen gesprochen.‘
deutschradio.cz.parsifal

London
Elegie für Germanenheld und Chipstüte – „Siegfried“-Premiere am Royal Ballet and Opera
Mutter Natur geht schaukeln. Gut, Kleider hat sie dabei keine an, aber mein Gott, man muss ja nicht immer so pingelig sein.
opernmagazin.de.germanenheld

Feuilleton
Warum Kunst und Kultur fördern?
Den Kommunen fehlen Gelder für Kultur. Weil diese keine Pflichtaufgabe ist. Dabei ist Kultur der Grund, warum eine Gesellschaft überhaupt Gründe hat – für alles! Ein kleiner Argumentationstanz von Steven Walter.‘
https://backstageclassical.com/warum-kunst-und-kultur-foerdern/

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Anna Netrebko, Elīna Garanča, Benjamin Bernheim, Derek Welton, Gerald Finley, Freddie de Tommaso, Rachel Willis-Sørensen, & Piotr Beczała Lead Wiener Konzerthaus’ 2026-27 Season
operawire.com.annaNetrebko

München
Revelatory ‘Resurrection’ Symphony from Simon Rattle and the Bavarian Radio Symphony Orchestra
seenandheard.international.com.rattle

Magdeburg
Magdeburg Telemann Festival 2026 Review: Festmusik & Otto Gold, Shadows, and the European Bridge:
A Tale of Two Telemanns at the Magdeburg Festival
https://operawire.com/magdeburg-telemann-festival-2026-review-festmusik-otto/

Modena
Teatro Comunale Di Modena 2025-26 Review: La Carnaval Lully’s Court
Opera Receives Its First Italian Production Under The Masterful Direction Of Sardelli
https://operawire.com/teatro-comunale-di-modena-2025-26-review-la-carnaval/

Venedig
Vivaldi’s Provocative First Opera Given a Sober Interpretation at Venice
operatoday.com.vivaldi

Lille
Magnifying Glass: a magnificent Les Enfants terribles in Lille‘
bachtrack.com.de

London‘
‚Rigoletto‘ review — Oliver Mears‘ elemental production is Verdi’s opera at its very best
Read our review of Rigoletto, starring Daniel Luis De Vicente, now in performances at the Royal Opera House to 23 April.‘
https://www.londontheatre.co.uk/reviews/rigoletto-review-royal-opera-house

Royal Opera’s Siegfried is magnificent (Subscription required)
Barrie Kosky’s Ring cycle moves up a gear
https://spectator.com/article/royal-operas-siegfried-is-magnificent/

The Passion of Mary Magdalene review –
Tansy Davies’s score is taut and intriguing Barbican Hall, London John Butt’s Dunedin Consort premiered Davies’s new Passion: a startlingly sensual meditation with a sense of ritual – and an electric guitar hidden amid the baroque instrumentation
TheGurdian.com.music.marymagdalene

Cambridge‘
Imeneo review – Handel in mischievous mood handled with wit and care
TheGuardian.com.music.cambridge

Manchester‘
The Cunning Little Vixen, Royal Northern College of Music review
keeping it simple in the countryside Janáček’s protagonist is a pure soul, a socialist and a survivor
TheArtsdesk.com.opera.cunning

New York‘
Gild the Lily‘
Lisette Oropesa, Piotr Buszewski, and Luca Salsi feature in a rote revival of Michael Mayer‘s cloying production of La traviata.‘
https://parterre.com/2026/03/26/gild-the-lily/

Houston‘
Angel Blue, Ailyn Pérez, Jonathan Tetelman, Pretty Yende, Isabel Leonard & Tamara Wilson Lead Houston Grand Opera’s 2026-27 Season
operawire.com.angelblue

San Diego‘
San Diego Opera announces its next season with ‘Fellow Travelers,’ ‘Rigoletto’‘
Timesofsandiego.arts

Ballett / Tanz

Wien/ „Nest“
„Mein erster Nussknacker“ im NEST: Ballett für die Kleinsten
(Bezahlartikel)
Von jungen Tänzerinnen und Tänzern für ein Nachwuchspublikum: „Mein erster Nussknacker“ von Eno Peci im NEST.‘
https://kurier.at/kultur/mein-erster-nussknacker-nest-ballett-kinder/403144321

Hamburg-Ballett: Nur ein Interim für Lloyd Riggins? (Bezahlartikel)
Lloyd Riggins bleibt vorerst Direktor des Hamburg Ballett. Er ist nicht nur die erste, sondern eine schlechthin konkurrenzlose Wahl. Warum also bietet man ihm nur ein Interim an?FrankfurterAllgemeine.net.hamburg

Ballet / Dance‘
Ballet for cowboys and soldiers at Kansas City Ballet“
bachtrack.com.de.kansas.city

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Barbara Petritsch wird neue Burgtheater-Doyenne
Barbara Petritsch wird am 16. April zur neuen Doyenne des Wiener Burgtheaters ernannt. Sie folgt der im Mai des Vorjahres verstorbenen Elisabeth Orth nach. Die 81-Jährige ist seit 1999 Mitglied des Burgtheater-Ensembles und wirkte seitdem in rund 60 Produktionen mit. 2022 wurde ihr der Berufstitel Kammerschauspielerin verliehen. Nun erhält sie im Rahmen einer feierlichen Verleihung zudem auch die Ehrenmitgliedschaft des Burgtheaters.
SalzburgerNachrichten.at.Kultur

Burgtheater-Enttäuschung: Und wieder kein Schlag ins Gesicht unserer Gegenwart
Die Burgtheater-Premiere von „Wir sind noch einmal davongekommen“ ist eine herbe Enttäuschung. Stefan Bachmanns Inszenierung bleibt trotz Starensemble und monumentalem Bühnenbild eine leere Hoffnung.‘
FrankfurterAllgemeine.net.aktuell

Ausstellungen/ Kunst

Wien/KHM
Kunsthistorisches Museum: Mobbingvorwurf und Streit um Ablöse
Nach einer Ermahnung soll Ambras-Direktorin Sandbichler eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses anstreben. Streit über Höhe der Abfertigung.
Kurier.at.Museen

Film

Autor, Filmemacher und Polyhistor Alexander Kluge 94-jährig gestorben
In den 1960er-Jahren war Kluge maßgeblich an der Durchsetzung des „Neuen Deutschen Films“ beteiligt, als öffentlicher Intellektueller prägte er viele Debatten mit DerStandard.at.story.kluge

Medien

Österreich/ ORF
Die „Inzucht-Partie“ am Küniglberg: Muchas scharfe Abrechnung mit dem ORF
In gewohnt scharfzüngiger Manier rechnet Verleger Christian Mucha mit der „Inzucht-Partie“ am Küniglberg ab und kritisiert die beharrliche Tendenz des ORF, seine prominentesten Sendeplätze bevorzugt mit dem immergleichen hauseigenen Personal zu besetzen. „Wir sind nicht so“, lautete das staatstragende Diktum des Bundespräsidenten nach dem Ibiza-Skandal. Eine Selbstreinigungsklausel, die Ingrid Thurnher später auch für den ORF reklamierte. Doch für Verleger und Medienexperten Christian Mucha greift diese Selbsteinschätzung zu kurz. Seine sarkastische Replik: „Wir sind nicht so – wir sind leider noch schlimmer.“ In einer aktuellen Analyse seziert Mucha das, was er als „Inzucht-Attitüde“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bezeichnet.
oe24.at.mucha

„Glücklich liiert“! Neue Liebe für Thomas Stipsits
Nach seiner „lustigen“ Scheidung hat Thomas Stipsits erneut sein Glück gefunden – jetzt spricht er erstmals über die neue Frau an seiner Seite.
Heute.at.neueliebe fuerstipsits

Politik

Dänemark
Da half auch Trump nicht: Dänemark straft Regierung ab
Das Experiment der Koalition der Mitte steht vor dem Ende. Will Sozialdemokratin Mette Frederiksen als dänische Premierministerin weitermachen, wird sie sich weiter links umschauen müssen. Rechts wurde gewonnen und verloren, die Regierungsfindung im Folketinget wird kompliziert.
DiePresse.com.daenemark

Iran-Krieg: Das will Teherans Regime bei Verhandlungen mit Trump für sich rausholen
Die US-Verhandler sollen dem Iran einen 15-Punkte-Plan für Frieden übermittelt haben, gleichzeitig will Präsident Trump Fallschirmjäger in die Region schicken. Der Iran reagiert darauf – laut einem US-Informanten – mit „lächerlichen“ Forderungen.
DiePresse.com.teheran.will

Österreich
Zur politischen Lage: Trotz Atemlosigkeit kann die Regierung Luft holen
Ja, natürlich ist sie großartig, die österreichische Dreier-Regierung. Kanzler, Vizekanzler, die Minister und Staatssekretäre – allesamt loben sie einander und vor allem sich selbst. Aber wir kennen den millionenfach bewahrheiteten Spruch: „Eigenlob stinkt.“ Je mehr sich jemand selbst lobt, umso stutziger muss man reagieren.
Was andererseits auch alle wissen sollten: Regieren war schon einmal leichter als dieser Tage. Das darf man der ÖVP-SPÖ-Neos-Koalition zu einem gewissen Grad mildernd anrechnen. Wenn man ihr fehlende Weitsicht vorwirft, so mag das schon stimmen. Aber wie weit soll sie auch blicken, wenn in Washington ein Präsident nicht zu wissen scheint, was er gestern getan hat und was er morgen tun wird.
https://www.krone.at/4090459

Wirtschaft

Frank Thelen: „Die nächsten 5 Jahre werden verrückter, als wir denken“
Wo steht Europa in einer Welt, die sich durch Künstliche Intelligenz, Robotik und Datenökonomie rasant neu ordnet? Diese Frage stand nicht explizit auf dem Programm des Open-i-Kongresses in Zürich. Und doch bestimmte sie die Debatten. Die Antworten sind vielschichtig – und ernüchternd.
News.at.thelen

Iran
„Die Straße von Hormus ist die Trumpfkarte des Iran für die Nachkriegsordnung“

In mögliche Verhandlungen mit den USA geht der Iran mit Maximalforderungen. Als „Verlierer“ sieht sich die Mullah-Republik nicht.
DiePresse.at.hormus

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Unter’m Strich

Was 6000 Jahre altes Eis aus den Alpen über Klima und Mensch verrät
Jetzt anhören: Hoch oben in den Ötztaler Alpen liegt ein Archiv, das älter ist als viele Zivilisationen – und gerade verschwindet. In den Ötztaler Alpen, an der Grenze zwischen Tirol und Südtirol, liegt ein Gletscher, der für die Forschung besonders wertvoll ist. Auf der Weißseespitze, einem Berg auf knapp 3500 Metern Höhe, haben Wissenschafterinnen und Wissenschafter einen Eisbohrkern untersucht, der rund 6000 Jahre Umweltgeschichte enthält. Die Spuren im Eis öffnen aber nicht nur ein Fenster in die Vergangenheit, sie erlauben auch einen Blick in die Zukunft. Noch. Denn wie bei allen Gletschern der Alpen schwindet auch das Eis der Weißseespitze rapide dahin.
DerStandard.at.story.oetztal

 

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