Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MONTAG-PRESSE (4. MAI 2026)
Wien/ Musikverein
Pathys Stehplatz 62: Thielemann macht den Unterschied
Christian Thielemann ist der Game Changer. Sein Beethoven steht nicht bei allen hoch im Kurs. Die Einspielung mit den Wiener Philharmonikern hat polarisiert. Während die einen zu viel Sumpf verorten, sehnen sich die anderen danach, was man als Synonym dafür nennen kann. Fleisch mit Sauce, nennt Thielemann es selbst. Mit der Staatskapelle Berlin hatte er in Wien lange danach gesucht.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Wien/Musikverein
Nelsons führt den Musikverein in den siebten Mahler-Himmel
Frühlingszeit ist Mahler-Zeit: Mit einer spektakulären Aufführung der Dritten ließen Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker ihren einzigartigen Mahler-Klang im Musikverein aufsteigen. Besonders der liebevoll und ganz ohne Handystörgeräusche verklingende Schlusssatz sorgte für Gänsehautstimmung. Auf diesen Nachmittag wäre auch Mahler stolz gewesen!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Wiesbaden
Wiesbaden: „Tristan und Isolde“, Richard Wagner. Schild(bürg)erstreich
Das Luzerner Komiker-Duo OHNE ROLF spricht in seinen Programmen kein Wort und kommuniziert stattdessen über das Aufblättern von Plakaten, auf denen kurze Sätze aufgedruckt sind. Das ist ein intelligenter Spaß, der über einen ganzen Kleinkunst-Abend tragen kann. Tiago Rodrigues hat diese Idee für sein Regiekonzept zu einer Tristan-Inszenierung übernommen. Hier zeigt das Bühnenbild von Fernando Ribeiro auf drei Ebenen die Regale eines Archivs, in deren Fächern lange, rechteckige Schilder aufbewahrt werden. Noch ehe die Ouvertüre beginnt, betreten zwei Tänzer die untere Ebene, ziehen ein bedrucktes Schild nach dem anderen aus den Regalen und präsentieren dem Publikum, was es im Folgenden zu erwarten hat. Zunächst wird die Funktion der Tänzer und der Schilder erläutert, dann in die Thematik des Stückes eingeführt. Es gibt kleinere Gags, etwa den, dass es viele Worte geben werde und alle „auf Deutsch“. Das mag im französischen Original beim Publikum noch unmittelbarer angekommen sein, denn die Produktion ist an der Opéra national de Nancy-Lorraine entstanden, und man kann sich das Seufzen eines francophonen Publikums über vier Stunden mit Wagners Wortschwall lebhaft vorstellen. Aber wo ist die Pointe, wenn man eine deutsche Oper vor einem deutschsprachigen Publikum spielt? Hier genügt eine schlichte Übersetzung der französischsprachigen Schilder der Originalproduktion nicht. Da hätten Regie und Dramaturgie nacharbeiten müssen.
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.tristanundisolde
Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Diese Salome setzt sich mit Tönen wie aus Elfenbein durch
Die charaktervolle Lidia Fridman glänzt in der Titelrolle, Tomasz Konieczny strotzt vor Kraft als Joachanaan, Sebastian Weigle gibt souverän Halt: Jubel!
DiePresse.com.salome
Wien/Musikverein
Andris Nelsons in Wien: Im Herzen der Mammutsymphonie
Der Stardirigent und die Wiener Philharmoniker berührten im Musikverein vor allem mit den intimen Schlüsselmomenten von Mahlers Dritter. Extravagantes Blickfutter bietet Andris Nelsons bei der Arbeit nicht: Weder neigt der Star-Dirigent aus Lettland zu Ausdruckstänzen noch Headbanging am Pult. Dafür teilt er sich seinen Bühnenpartnern durch eine klare Körpersprache mit. Aufschlussreich, dies im Musikverein einmal aus der Seitenperspektive beobachten zu können: Tiefe Dezibelpegel zeigt Nelsons mit buckeligem Rücken an, steigende Intensität mit fliegenden Fäusten, nahende Lautstärken-Explosionen mit zackigen Wurfgesten und Jubelmelodien mit Weltumarmungsgebärden
DerStandard.at.story.mammutsymphonie
Eisenstadt/ Schloss Esterhazy
Kirill Petrenko und sein hervorragendes Orchester begeistern mit dem Europakonzert 2026
Im Rahmen des Europakonzertes der Berliner Philharmoniker spielten die Damen und Herren Orchestermusiker, ein singulärer Instrumentalsolist und ein ebensolcher Dirigent mit aller Selbstverständlichkeit viele ihrer Kollegen mühelos an die Wand. Man wird noch lange davon zehren können, was hier an dem geschichtsträchtigen Ort zu hören war.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Eisenstadt
Berliner Philharmoniker in Eisenstadt:
Haydn-Freude am Tag der Arbeit Das Spitzenorchester beehrte Schloss Esterházy mit Chefdirigent Kirill Petrenko. Während das rote Wien am Freitag traditionell in Freundschaft, Nostalgie und Nelken schwelgte, stand 42 Kilometer südlich eine Veranstaltung ganz anderer Art im Zentrum: Die Berliner Philharmoniker waren nach Eisenstadt gekommen, um hier ihr alljährliches Europakonzert zu bestreiten: ein Event im Geiste der kontinentalen Verständigung, seit 1991 in etlichen Metropolen abgehalten.
DerStandard.at.story.eisenstadt
Leipzig
Reform gegen Revolution: Wie uns Opernkomponist Albert Lortzing die politischen Konflikte unserer Zeit erklärt
Er will sich mit Gewalt nehmen, was ihm das Leben versagt: Freischärler Stephan (Mathias Hausmann) bringt Fabrikantentochter Regina (Jacquelyn Wagner) in seine Gewalt. Er war lange vergessen: Albert Lortzing ist wieder da. Die Oper Leipzig feiert sein Jubiläumsjahr mit einem Festival. Der Komponist und Bühnenkünstler erweist sich dabei als verblüffend gegenwärtig.
noz.de.lortzing
Aachen
Mühsal der Reflektion
Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann bringt das Theater Aachen eine Oper nach ihrem einzigen vollendeten Roman „Malina“ auf die Bühne. Die Musik von Karola Obermüller und Peter Gilbert, die Inszenierung von Franziska Angerer und das ausgezeichnete Ensemble machen die Produktion zu einem Erfolg.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/aachen-obermueller-gilbert-malina/
Duisburg
Deutsche Oper am Rhein Duisburg: „On the Town“, Leonard Bernstein (zweite Besprechung)
Mit aufwändigen Neuinszenierungen so denkbar unterschiedlicher Werke wie Richard Strauss‘ Tragödie „Elektra“ und Leonard Bernsteins Musical-Erstling „On the Town“ bewältigte die Deutsche Oper am Rhein im Abstand von nur zwei Wochen einen Kraftakt, der unabhängig vom künstlerischen Ertrag der Produktionen beeindruckt.
Von Pedro Obiera
DerOpernfreund.de.duisburg
Dortmund/Konzerthaus
Antonio Pappano: Wie ein Gourmet, der Köstliches zu sich nimmt
Benjamin Brittens War Requiem war erst vor einem Monat in Baden-Baden zu erleben. Seine Sinfonia da Requiem hat auf den ersten Blick nichts damit zu tun, zumal sie ein reines Orchesterwerk ist, aber wie sein groß angelegtes Requiem ist es eine Trauermusik eines zutiefst pazifistisch eingestellten Komponisten. Und genau aufgrund dieser klagenden Grundstimmung sowie der Bezüge zur katholischen Totenmesse wurde die Sinfonia, ein Auftragswerk zum 2600. Jahrestag der Gründung der japanischen Kaiserdynastie, von der dortigen Regierung abgelehnt.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de
Bonn
Beethovenfest Bonn stellt Programm 2026 vor
Unter dem Motto „Nach Hause/Daheim“ will das Festival die Menschen aus der Einsamkeit in die Gemeinschaft locken. 80 Konzerte in vier Wochen vom 4. September bis zum 4. Oktober 2026, namhafte internationale Orchester und Dirigenten, wie das London Symphony Orchestra unter der Leitung von Antonio Pappano oder das Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi, Solisten der Top-Liga (wie etwa Weltklassepianist Daniil Trifonov), spannende Newcomer – wie die junge koreanische Geigerin Bomsori Kim oder das gerade mal 17-jährige georgische Ausnahmetalent Tsotne Zedginidze: all das ist dasBeethovenfest Bonn 2026.
https://amp.dw.com/de/das-beethovenfest-bonn-stellt-sein-programm-2026-vor/a-77018595
Kopenhagen
Monteverdi in Kopenhagen: Urmutter des Faschismus? (Bezahlartikel)
An der Oper Kopenhagen verlegt Christoph Marthaler Claudio Monteverdis Oper „L’incoronazione di Poppea“ in Mussolinis Italien. Da hört man lieber auf die Meisterschaft des Dirigenten Lars Ulrik Mortensen mit Concerto Copenhagen.
FrankfurterAllgemeine.net
Modena
Luciano Pavarotti Museum: Was es über das Leben des Opernstars verrät.
Wie lebte Luciano Pavarotti? Sein Wohnhaus auf dem Land bei Modena gibt Einblick in das Privatleben des legendären Tenors. Heute ist das Haus ein Museum, in dem es mehr zu entdecken gibt als Pavarottis Bühnenkostüme.
BR-Klassik.de.museum
New York
Eugen Onegin: Bewegende lyrische Szenen „mit Überlänge“
Bei Tschaikowskis als „lyrische Szenen“ bezeichneten Oper Eugen Onegin rechnet man in der Regel mit einer Spielzeit von knapp drei Stunden, die gegebenenfalls bei zwei Pausen auch leicht überschritten werden können. Aber bei einem Live-Stream aus der Metropolitan Opera kann der Abend mit interessanten Einblicken hinter die Bühne, Interviews mit den Sängerinnen und Sängern und einer Vorschau auf kommende Produktionen auch eine Stunde länger dauern, die man gerne in Kauf nimmt, zumal mit Joyce DiDonato eine charismatische Persönlichkeit das Publikum auf dem Weg hinter die Kulissen begleitet. So kommt man den großen Stars wesentlich näher, als wenn man live im Saal der Met sitzen würde, und das zu einem Preis, zu dem man in New York wahrscheinlich noch nicht einmal einen Platz mit Sichteinschränkung ergattern könnte. Seit der Saison 2007/2008 erfolgen diese Übertragungen aus dem berühmten Haus in New York in ausgewählte Kinosäle in zahlreiche Städte Europas und haben sich mittlerweile ein treues Publikum erobert, so dass es zum Auftakt der kommenden Saison eine große Geburtstagsgala am 19. September 2026 zum 20-jährigen Jubiläum geben wird, bei dem an zahlreiche vergangene Produktionen erinnert wird. Bereits am 5. Oktober 2013 erfolgte eine Kinoübertragung von Eugen Onegin in dieser Inszenierung, damals mit Anna Netrebko als Tatiana, Mariusz Kwiecień in der Titelpartie und Piotr Beczała als Lenski unter der Leitung von Valery Gergiev. Das war ein paar Jahre vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine, und auch heute muss sich Direktor Peter Gelb von DiDonato die Frage stellen lassen, ob man das Stück zum jetzigen Zeitpunkt in russischer Sprache überhaupt spielen könne. Doch die Met steht auf dem Standpunkt, dass weder Puschkin noch Tschaikowski für Putins Handeln abgestraft werden dürften, und drückt die Solidarität mit der Ukraine aus, indem das Haus mit der ukrainischen Landesflagge angestrahlt wird.
https://www.omm.de/veranstaltungen/musiktheater20252026/NEW-YORK-MET-eugen-onegin.html
Lüttich/Opera de Wallonie
Macht und Begierde prägen den Spielplan
Ein umfangreiches und ambitioniertes Programm erwartet die Besucher der Kgl. Oper der Wallonie zu Lüttich in der Saison 2026-2027. Unter dem Motto „Macht und Begierde“ präsentiert das Opernhaus an der Maas große Klassiker, seltene Werke und zeitgenössische Kompositionen. Ende November ist sogar eine Weltpremiere angesagt.
Grenzecho.de
Tonträger
Von Fauré bis Franck: Timothy Ridouts gefühlvolles Bratschen-Album
Der Bratschist Timothy Ridout ist einer der charismatischsten Musiker seiner Generation. Sein neues Album „Alto appassionato“ ist eine Mischung aus Original-Kompositionen und Bearbeitungen.
NDR.de.Kultur.fauzrebisfranck
Berlin
Arbeiten für die Kunst: Das Opernhaus der Zukunft
Die Chefin der Deutschen Oper am Rhein Alexandra Stampler-Brown spricht mit Philipp Quiring über den neu geplanten Operncampus – und wie gemeinsames Arbeiten dort besser gelingen kann.
https://share.google/PjPJYcYXjKlycvles
Links zu englischsprachigen Artikeln
Madrid
Teatro Real 2025-26 Review: The Bartered Bride
https://operawire.com/teatro-real-2025-26-review-the-bartered-bride/
London
Alastair Macaulay: Song Competitions can be the Death of Art
https://slippedisc.com/2026/05/alastair-macaulay-song-competitions-can-be-the-deah-of-art/
New York
Victor Herbert’s light concert music lives again in high-energy retrospective
NewYorkClassical.review.com
Boston
Batiashvili closes Vivo season in style with impassioned sonatas
boston.classical.review.com
Cleveland
Jörg Widmann demonstrates vitality in his own music and also in a Mendelssohn symphony in Cleveland
seenandheard.international.com.cleveland
Dallas
DSO and Luisi revisit Stravinsky visit with Russian program
texasclassical.de.dallas
Buenos Aires
Teatro Colón de Buenos Aires 2026 Review: Pagliacci & Cavalleria Rusticana
Hugo De Ana’s Neorealist Vision Brings Verismo Passion—and AI—to Buenos Aires
https://operawire.com/teatro-colon-de-buenos-aires-2026-review-pagliacci-cavalleria-rusticana/
Feuilleton
We Bought an Orchestra: The rise of pay-to-play in classical music
https://thebaffler.com/latest/we-bought-an-orchestra-brown
Ballett / Tanz
Nürnberg
„Les Ballets Actuels“ in Nürnberg: Euphorie und Abgrund
Die letzte Premiere des Nürnberger Staatsballetts spannt einen weiten Bogen: von Justin Pecks leuchtender Bewegungsfreude über Kerstin Wicklunds beklemmende Beziehungsstudie bis zu Richard Siegals elektrisierendem Generationenporträt.
BR-Klassik.de.nürnberg
Ballet Nights 011 at Cadogan Hall was the usual wide-ranging and informative assortment of dance
seenandheard.international.com.balletnights
Interview: The Royal Ballet’s William Bracewell on his journey to Mayerling
https://www.gramilano.com/2026/04/interview-william-bracewell-royal-ballet/
Sprechtheater
Zuschauerverhalten: Warum buht eigentlich niemand mehr im Theater?
Im Theater wird kaum noch Widerspruch laut, obwohl unsere Gesellschaft überall anderswo doch ständig empört ist. „Wer heute öffentlich lautstark geäußerten Dissens hören will, der muss schon in die Oper gehen, den letzten Rückzugsort bürgerlicher Empörungskultur.“
https://www.ksta.de/kultur-medien/
Medien
Ex-Kollegin über Rudi Carrell: „Ich habe Todesangst, wenn ich an ihn denke, er war ein Diktator“
Rudi Carrell war bekannt dafür, kein einfacher Kollege gewesen zu sein, das haben ehemalige Weggefährten immer wieder im Laufe der Jahre bestätigt. Schauspielerin Beatrice Richter drückt ihre Erfahrungen mit dem Multitalent vor Kurzem sogar sehr drastisch aus.
gentside.de.rudicarrell
Ausstellungen/ Kunst
Das Spiel auf der Blutorgel: Über die Schönheit des Abgründigen
Skandalös, radikal und sinnlich: Hermann Nitsch. 1960–1965 zeigt den Künstler in einer entscheidenden Phase – als er sich vom technisch versierten Grafiker zum kompromisslosen Erfinder einer eigenen Bild- und Handlungssprache entwickelt. Die Einzelausstellung gliedert sich in drei zentrale Werkgruppen: Frühwerk, Schüttbilder und Rinnbilder sowie Reliktcollagen. „Nitsch beschüttet und bespritzt Leinwände und nennt die Arbeiten ‚Schüttbilder‘. Er lässt Farbe vertikal herabrinnen und bezeichnet seine Resultate als ‚Rinnbilder‘“, erklärt Klaus Albrecht Schröder, Direktor des WIENER AKTIONISMUS MUSEUMS. „Für Nitsch eröffnet sich ein Weg zur Verwirklichung seines eigenen Anspruchs: Durch den Malprozess sollen physische und psychische Extremerfahrungen durchlebt, verdrängte Impulse freigelegt und überwunden werden, um so zu einer gesteigerten Daseinserfahrung zu gelangen.“
Kurier.at.Hermann.nitsch
Film
Los Angeles
Große Veränderungen bei den Oscars: Neue Regeln bei nächster Verleihung
Bei der 99. Oscar-Verleihung im kommenden Jahr wird es große Veränderungen geben.
Kurier.at.oscar-verleihung
Österreich
553.000€ Steuergeld und Mega-Flop: Babler-Doku lockte nicht einmal 900 Zuschauer ins Kino
Mit großen Ambitionen gestartet, ist die Dokumentation „Wahlkampf“ über SPÖ-Chef Andreas Babler beim Publikum krachend durchgefallen. Laut den offiziellen österreichischen Kinocharts kamen bislang gerade einmal 895 Besucher, um den Film auf der Leinwand zu sehen. Das berichtet der Exxpress. Damit bestätigen sich die Eindrücke der vergangenen Tage endgültig: Das Interesse an der Produktion bleibt äußerst gering.
Oe24.at.babler-Doku
Technik
Material 2.0 stark wie Alu, aber 100 Mal leichter
Materialwissenschaftler der Seoul National University – 79 Prozent Gewichtseinsparung bei Drohne. Drohne mit ultraleichtem Rahmen: Fluggerät ist deutlich leichter. Mit einem neuen Strukturmaterial, das so fest ist wie Aluminium, aber 100 Mal leichter, wollen Ingenieure der Seoul National University den Leichtbau revolutionieren. Das Material könnte in Drohnen und anderen Luftfahrzeugen eingesetzt werden, um deren Nutzlast sowie Reichweite zu erhöhen.
Material 2.0 stark wie Alu, aber 100 Mal leichter
Politik
Wien
Millionen für LGBTIQ-Verein – samt Fetischfesten. 350.000 für Personal
Seit 2021 hat der LGBTIQ-Verein Qwien aus dem 5. Bezirk in Wien fast drei Millionen Euro an Förderungen vom Kultur- und Bildungsressort erhalten. Dieser beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der Verfolgung von Homosexuellen in der Zeit des Nationalsozialismus, feiert aber auch Fetischfeste.
https://www.krone.at/4125074
Österreich / Kasperl der Woche
Ein Klick, und schon ist man vermeintlich Held
ORF-Journalisten teilen auf ihren Social-Media-Kanälen aktuell ein stets gleich aussehendes Posting, in dem sie sich gegen Machtmissbrauch in ihrer Firma auflehnen – erst jetzt.
https://www.krone.at/4126667
Sport
Miami/USA/Formel 1
Neues F1-Endergebnis: Verstappen und Leclerc nachträglich bestraft
Max Verstappen und Charles Leclerc sind beim Grand Prix von Miami am Sonntag nachträglich bestraft worden. Während die Sanktion für den Red-Bull-Star keine Auswirkungen hat, fällt der Ferrari-Pilot im Endergebnis zurück.
https://www.krone.at/4128489
Im Alter von 59 JahrenEx-Formel-1-Fahrer und Paralympics-Star Alex Zanardi ist tot
Der italienische Ex-Autorennfahrer und spätere Paralympics-Star Alex Zanardi ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie am Samstag mit. Demnach starb Zanardi am Freitagabend. „Alex ist friedlich gestorben, umgeben von der Zuneigung der ihm Nahestehenden“, heißt es in einer Erklärung der Angehörigen. Angaben zur genauen Todesursache machten sie nicht. Zanardi hatte in seiner Karriere zwei schwere, lebensverändernde Unfälle erlitten. Im Jahr 2020 verunglückte er bei einem Handbike-Staffelrennen in der Toskana schwer, als er mit einem entgegenkommenden Lkw kollidierte. Dabei zog er sich schwere Gesichts- und Schädelverletzungen zu und wurde in ein künstliches Koma versetzt. Nach Beinamputation wurde Alex Zanardi zum Para-Star
Focus online
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Unter’m Strich
Hantavirus-Infektion: Drei Tote auf Kreuzfahrtschiff im Atlantik
Es wurden mindestens drei Tote gemeldet. Drei weitere Personen sollen infiziert sein. Auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) drei Menschen mutmaßlich nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben. Weitere drei Personen seien infiziert, eine von ihnen werde in Südafrika intensivmedizinisch betreut, teilte die WHO am Sonntag in Genf auf der Plattform X mit. Zwei der Toten seien Niederländer, hieß es vom niederländischen Außenministerium.
Kurier.at.chronik. tote auf kreuzfahrtschiff
Details im Hipp-Krimi
Rache! Das wirre Leben des Babybrei-Vergifters
Die neuen Details im Kriminalfall rund um vergiftete Hipp-Gläser in Supermärkten bringen mehr Klarheit zu den Hintergründen der Wahnsinnstat: Bei dem 39-jährigen mutmaßlichen Täter lief wenig rund, Krone+ kennt das Motiv und Rückschläge aus seinem wirren Leben.
https://www.krone.at/4128239
Wien
Imkerei in Wien: Erstes Bienenfest am Maria-Theresien-Platz
Von 21. bis 23. August lädt der Landesverband für Bienenzucht zum Bienenfest ein. Der Landesverband für Bienenzucht in Wien lädt vom 21. bis 23. August zum ersten Honig- und Bienenfest auf den Maria-Theresien-Platz. Der Ort der Veranstaltung wurde bewusst gewählt. Die Namensgeberin des Platzes, Kaiserin Maria Theresia, hatte die Bienenzucht in der Bundeshauptstadt revolutioniert. Die Organisatoren rund um Präsident Kurt Krottendorfer wollen mit dem Event über die Bedeutung der Bienen aufklären und informieren, aber auch die Arbeit der Imker vorstellen.
Kurier.at.chronik.imkerfest
Für KI-Werbung benutzt: Hirschhausen will „Vertrauensmissbrauch“ nicht auf sich sitzen lassen
Mit Dr. Eckart von Hirschhausens Gesicht wird im Internet für vermeintliche „Wundermittel“ geworben. In einer neuen ARD-Doku geht er auf die Suche nach den Betrügern. „Sie werden erstaunt sein, dass Sie Diabetes in nur 17 Stunden loswerden können, ohne ihr Zuhause zu verlassen“, hört man Dr. Eckart von Hirschhausen in dem Video sagen. Es handelt sich um einen Ausschnitt aus einem Interview zwischen Ingo Zamperoni und Hirschhausen in den ARD-„Tagesthemen“ – zumindest soll dies suggeriert werden.
Bunte.de.hirschausen
Schloss Neuschwanstein: Das Märchenschloss in Schwangau entdecken
Am 02.05.2026 öffnete Schloss Neuschwanstein pünktlich zur Saison seine Pforten – ideal für Frühlingsbesuche. Erfahren Sie Geschichte, Highlights und praktische Tipps für Ihren Trip nach Schwangau.
adhoc.news.de

