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WIEN/ Volksoper: BALLETTABEND „CARMINA BURANA“

29.09.2012 | Ballett/Tanz, KRITIKEN

Wiener Volksoper: Ballettabend „CARMINA BURANA“ – 28.9.2012

Ausverkauft! Ein guter Start für das Wiener Staatsballett für dessen neue Saison in der Volksoper. Das dreiteilige Programm, welches Choreographen anvertraut wurde, die im Ensemble arbeiten oder getanzt haben, hat sich seit der Premiere in der vorigen Spielzeit als erfreulicher Publikumserfolg erwiesen. Allein das Musik-Highlight-Progamm mit Claude Debussys „Nachmittag eines Fauns“ (Choreographie Boris Nebyla), Maurice Ravels „Bolero“ (András Lukács) und als Hauptwerk Carl Orffs „Carmina Burana“ (Vesna Orlic) kann das Publikum in Bann ziehen.

Die Kraft dieser exzeptionellen Musikstücke reißt mit (Orchester und Chor unter Führung von Guido Mancusi), und die drei Choreographen haben den in der Volksoper-Dependance engagierten Mitgliedern des Staatsballetts handwerklich perfekte Arbeiten abgeliefert. Herausfordernd für die Tänzer, von diesen mit Können und Verve und exerziert. Dazu wird noch ganz schön der heute so gängige Touch an Tänzerkörper-Voyeurismus geboten: Das recht gemischte Publikum, Jung wie Alt, kann zufrieden gestellt gestimmt das Haus verlassen.

Meinhard Rüdenauer

 

 

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