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WIEN/ Akademie der Wissenschaften: DAS LEBEN IST NICHT ZU KURZ, NUR UNSERE TAGE SIND GEZÄHLT – Malak Jan Nematis

25.02.2012 | Allgemein

WIEN/ AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN: Am 22.2.2012 lud die GESELLSCHAFT FÜR ETHIK zu einer Festveranstaltung mit Podiumsgespräch in die Österreichische Akademie der Wissenschaften

DAS LEBEN IST NICHT KURZ, NUR UNSERE TAGE SIND GEZÄHLT“ -Malak Jan Nematis Beitrag zu den Frauenrechten im 21. Jahrhundert


Malak Jan Nematis

Die Gesellschaft  für Ethik konnte drei prominente Damen für dieses Gespräch gewinnen, die da waren:

Frau Dipl.Ing. Pascale VAYER,  Obfrau von „kleine Herzen“, einem Verein zur Unterstützung von Kindern aus wirtschaftlich benachteiligten Ländern,
Frau Dr. Lilly SUCHARIPA, Präsidentin der Österreichischen Nationalkomitees für UN Women,
Frau Brigitte STROBELE, Verlegerin des Buches über Malak Jan Nematis und
Frau Mag. Hannelore VEIT, die Moderatorin des Abends.

Was die Vortragenden verbindet ist ihre große Verehrung für Malak Jan Nematis, die eine große Philosophin, Philanthropin, Dichterin und spirituelle Führungsperson war.
Die drei Damen berichteten über Einfluss und Wirkung dieser außergewöhnlichen Frau auf ihr eigenes Tun. Malak Jan Nematis (1906 – 1993) hat sich ihr Leben lang für die Rechte von Frauen und Kindern eingesetzt.

Schließlich war der Zeitpunkt für den musikalischen Abschluß der Veranstaltung gekommen;
Mit freundlichem Applaus wurden YULIA SAVRASOVA, Sopran, und VASILIS TSIATSIANIS, Pianist, empfangen.

Frau Savrasova, groß, schlank, brünett, aus Russland, Murmansk, stammend, und mit einem schönen Sopran gesegnet, ist auf dem besten Weg in Österreich bekannt zu werden.
In Russland absolvierte sie eine gediegene Ausbildung. Im Mariinskytheater in Petersburg sang sie bereits große Opernpartien. Seit 2011 lebt Yulia Savrasova  in Wien.

Der erste Beitrag von Frau Savrasova war die eindrucksvolle Arie „Pace, pace mio Dio“, der Leonora aus „La forza del destino“ von Giuseppe Verdi.  Applaus.

Es folgte die Arie der Tosca „Vissi d’arte“ von Giacomo Puccini. Yulia Savrasova unterstrich ihre stimmlich mit reinem Sopran vorgetragene Arie mit großen dramatischen Gesten. Dies scheint ihre ganz persönliche Art des Gesangsvortrages zu sein.

Dritter und letzter Gesangsbeitrag war das „Ave Maria“ von Schubert, Ellens dritter Gesang (D839, op. 52 Nr.6) aus dem Liederzyklus „Das Fräulein am See“. Stimmlich schön und rein, vorgetragen.

Begleitet wurde Frau Sarasova sehr einfühlsam, und auf ihre Art der Interpretation eingehend,  von VASILIS TSIATSIANIS am Klavier.

Herr Tsiatsianis, geboren in Griechenland,Athen, lebt schon viele Jahre in Wien. In Griechenland absolvierte er sein Musikstudium mit Auszeichnung. In Wien belegte er an der Universität für Musik Wien die Fächer Dirigieren und Komposition. Zahlreiche seiner Kompositionen wurden bereits vom ORF aufgenommen, und waren im Radio zu hören.

Ansonsten ist Her Tsiatsianis in verschiedenen musikalischen Disziplinen zu erleben. Die Gesangsbegleitung am Klavier ist eine davon.

Beide Künstler verabschiedeten sich unter großem Applaus.                     

Charlotte Pohl

 

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