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NEUSS/ Schloß Reuschenberg: Petra Ellert und Kollegen „Papier Partout“ Schloss Reuschenberg.

Bis 23. Juli 2018

03.03.2018 | Allgemein, Ausstellungen

Petra Ellert und Kollegen „Papier Partout“ Schloss Reuschenberg . Bis 23. Juli 2018

Von Dr. Egon Schlesinger


Petra Ellert. Copyright: Andrea Matzker

Die in Düsseldorf geborene und lebende Künstlerin Petra Ellert absolvierte zunächst eine solide Lehre als Goldschmiedin, bevor sie Produkt Design an der Fachhochschule Krefeld und Bildhauerei, Kunstgeschichte und Anatomie an der Akademie der Schönen Künste in Florenz studierte und ihre Studien auch jeweils erfolgreich mit Diplom abschloss. Sie arbeitete aber ebenfalls in vielen anderen künstlerischen Kategorien. Zu diesen Gebieten gehören Szenographie, Ausstellungsgestaltung, Kostüm, Bühnenbild und diverse Ausstellungen zu Themen wie Bauhaus oder Entartete Musik. Sie stellte auch in vielen Kirchen aus und hat sich ebenso als Videokünstlerin einen Namen gemacht. In letzter Zeit entstehen besonders viele beeindruckende Werke aus der Materie Papier, die sie auf ihre einzigartige Weise verarbeitet. Die zum Teil auch sehr großen Werke sind inzwischen in ganz Europa zu besichtigen.


Petra Ellert: „E + A. Foto: Andrea Matzker

Am Tag nach der Ausstellungseröffnung von „Papier Partout“ in Schloss Reuschenberg, an der auch weitere Künstler teilnehmen, reiste sie bereits nach Paris, wo sie an mehreren neuen Projekten arbeiten wird. Begleitet wird sie dabei von ihrer Tochter Paula Ellert, die bereits eine anerkannte junge Designerin ist. Die Ausstellung in der Galerie des idyllischen Schlosses Reuschenberg bei Neuss dauert noch bis zum 23. Juni 2018. Die herrlich gelegenen und lichtdurchfluteten Räumlichkeiten der Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e. V. von Beate Düsterberg lohnen in jedem Fall mindestens einen Ausflug.


Petra Ellert: Henry IV (2010). Foto: Andrea Matzker


Petra Ellert: Princess with umbrella (2017). Foto: Andrea Matzker


Petra Ellert: „Vielleicht Marlene“ (2015). Foto: Andrea Matzker


Petra Ellert: „Vielleicht Richard“ (2015). Foto: Andrea Matzker

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