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MÜNCHEN/ Bayerische Staatsoper im Tierpark Hellabrunn:TÖRÖÖÖÖ -Montagsstück für Kinder

05.04.2021 | Konzert/Liederabende

MÜNCHEN/ Bayerische Staatsoper: Montagsstück für Kinder – „Töröööö“: Die Bayerische Staatsoper im Tierpark Hellabrunn am 5.4.2021

Ein tierischer Ausflug


Foto:Bayerische Staatsoper

 

Dieses Konzert als Rundgang durch den Tierpark Hellabrunn hatte es in sich. Die Gesangssolisten Mirjam Mesak, Yajie Zhang, Michael Nagy und Milan Siljanov begaben sich auf eine 25minütige Reise in den Tierpark, um dort vor den Tieren zu singen. Im Affenhaus, der Vogelvoliere und bei den Elefanten ging immer wieder die Post ab. Star des Tierparks war hier der kleine Baby-Elefant Otto, der mit seinem kraftvollen „Töröööö“ für Aufsehen sorgte. Lieder wie „Alle Vögel sind schon da“ und „Der kleine Pinguin“ wurden ausgesprochen lebendig vorgetragen. Weitere Nummern wie „Kommt ein Vogel geflogen“ „Wenn ich ein Vöglein wär“, „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“, „Was müssen das für Bäume sein“, „Die Affen rasen durch den Wald“ und „Der Kuckuck und der Esel“ sorgten für ausgesprochen rasante Unterhaltung.

Da kam im Tierpark keine Langeweile auf. Und als dann noch die ganze Affenbande „Wo ist die Kokosnuss?“ brüllte, gab es kein Halten mehr. Gedichte von Joachim Ringelnatz („Pinguine“), „Am fließenden Wasser“ (Gottfried Keller), „Von dem großen Elefanten“ (Christian Morgenstern) und „Wer kommt gekro-“ (Josef Guggenmos) als Reverenz vor dem bissigen Krokodil sorgten für ein kurzweiliges Vergnügen. Als Erzähler fesselte Michael Nagy das Publikum, von Daniela Huber in elektrisierender Weise am Akkordeon begleitet. Ganz zu Beginn erwiesen die Gesangssolisten der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart ihre besondere Hingabe. Tamino konnte seine Angst vor der listigen Schlange nicht verbergen.

Alexander Walther

 

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