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„MAXIMILIAN SCHMITT“ – Wie freundlich strahlt der Tag … – romantische Arien

21.02.2016 | cd, CD/DVD/BUCH/Apps

oc1836 „MAXIMILIAN SCHMITT“ – Wie freundlich strahlt der Tag … – CD OEHMS CLASSICS OC 1836 

Der lyrische Tenor Maximilian Schmitt dürfte zumindest in diesem Fachbereich, als Fixstern am deutschen Tenor-Firmament gelten. Nach seinem leider viel zu kurzen Engagement am NT MA zog es den aufstrebenden Sympathieträger freischaffend in die Welt. Nun folgte nach diversen Lieder-CD´s seine erste Silberscheibe mit Arien aus romantischen Opern.

Einschmeichelnd entfaltet Schmitt sein herrliches Timbre bei Ach so fromm aus „Martha“ sowie Wie freundlich strahlt der Tag  des „Alessandro Stradella“ (Flotow), befreit Horch, die Lerche (Nicolai) schmelzreich von jeglichem Sentiment. In hervorragender Diktion, kernig im Ton, emphatisch im Aufschwung gewinnen „Fierrabras“ (Schubert),  „Der Freischütz“ sowie Unter blühenden Mandelbäumen  aus „Euryanthe“ (Weber) herbe Züge, ohne den lyrischen Unterton zu verlieren.

Geprägt von hoher Musikalität erklingt hell-maskulin Wie ein schöner Frühlingsmorgen aus „Der Vampyr“ (Marschner). Jugendlich frisch, schwärmerisch hell strahlend kommt der Steuermann Mit Gewitter und Sturm daher. Klangsicher in Höhe und Tiefe, legatoreich, kultiviert phrasiert krönt Maximilian Schmitt sein Recital mit Rienzi´s Gebet Allmächt´ger Vater (Wagner). 

Begleitet wird der exzellente Sänger in bestechend instrumentaler Formation vom WDR Sinfonieorchester Köln unter der umsichtig-einfühlsamen Leitung des Dirigenten Patrick Lange. 

Beim Hören dieser herrlichen Stimme denkt man unwillkürlich an die Worte Richard Wagners: Ich kann den Geist der Musik nicht anders fassen als in Liebe. 

Gerhard Hoffmann

 http://www.maximilianschmitt.com/

Dazu fällt mir eine Geschichte ein: Als ich Maximilian Schmitt erstmals in einem Musikhochschulkonzert hörte, kam nach Beendigung seines Vortrages aus seinem Jungkollegenkreis die Spontanreaktion: „Schön hat er‘s gmacht, der Maxi.“ – Seither ist Herr Schmitt hier der Maxi….. (D. Zweipfennig)

 

 

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