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MATT HAIMOVITZ + OXINGALE + PENTATONE = Spielwiese für Neues

10.09.2015 | cd, CD/DVD/BUCH/Apps

Matt-Haimovitzs-oxingalerecords.com MATT HAIMOVITZ + OXINGALE + PENTATONE = Spielwiese für Neues 

15 Jahre nach Gründung sind MATT HAIMOVITZ’ Grammy-prämierte OXINGALE Records als Kooperation mit dem niederländischen Label PENTATONE nun auch in Europa vertreten.Am 19. August erscheint Orbit, ein Zusammenschnitt aus rund 70 Jahren zeitgenössischer Musikgeschichte für Solo-­Cello, darunter zehn Weltersteinspielungen.

Anfang 2016 folgt eine CD mit Neukompositionen zu J.S. Bachs Cello Suiten. Das niederländische Label PENTATONE und das amerikanische OXINGALE Records stehen seit langem für Innovation und höchsten Qualitätsanspruch. Nun beginnen beide Labels eine Kooperation und starten die PENTATONE OXINGALE SERIES unter künstlerischer Gestaltung des amerikanischen Cellisten Matt Haimovitz. Haimovitz wurde in den 90er Jahren als jüngster Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon bekannt, bevor er seinen „Wunderkind-­Status“ an den Nagel hängte und beschloss, eine 50 Städte-Tour durch die USA zu unternehmen und den Konzertsaal gegen Pubs, Punkclubs und Pizza Palours auszutauschen. Im Anschluss gründete er als einer der Pioniere der Klassikszene sein eigenes Label, OXINGALE Records, welches seither mit diversen Grammy’s ausgezeichnet wurde.

Neben dem Kernrepertoire der Cello-­Literatur präsentiert Haimovitz auf OXINGALE Records zeitgenössische Komponisten und mutige Konzeptalben. Er überschreitet in seiner Kunst die Grenzen der in der klassischen Musik üblichen Aufführungspraxis, tritt mit Vehemenz für zeitgenössische Musik ein und stellt außergewöhnliche Programme zusammen. Eine Anthologie dieser Alben legt Haimovitz nun mit der aktuellen CD-­Veröffentlichung Orbit vor, die Werke aus den Alben Anthem (2003), Goulash! (2005), After Reading Shakespeare (2007), Figment (2009) und Matteo (2011) beinhaltet, ergänzt um Philip Glass’ Werk Orbit und ein Arrangement des Beatles-­Klassikers Helter Skelter durch Luna Pearl Woolf. Orbit umfasst damit die Musik von mehr als 20 Komponisten -­ 15 davon noch lebend – und bietet ein Kaleidoskop an Werken für Solo-­Cello der vergangenen 70 Jahre, darunter zehn Ersteinspielungen. Die Dreier-­CD‐Box erscheint am 19. August 2015.

Im Rahmen der begonnenen Kooperation werden bei PENTATONE ferner nach und nach Aufnahmen aus dem Bestand von OXINGALE auch in Europa veröffentlicht, zudem sind langfristig mehrere Neuerscheinungen pro Jahr geplant.

Bereits im April 2015 erschien als Auftakt der transatlantischen Kooperation mit dem Album BEETHOVEN, period. ein Quergang durch die Sonaten und Variationen für Fortepiano und Violoncello von Ludwig van Beethoven, gespielt von Matt Haimovitz und Christopher O’Riley auf Originalklang-­Instrumenten. In Planung für die nächsten Monate sind J. S. Bachs The Cello Suites According to Anna Magdalena Anfang 2016 sowie das Projekt Shuffle mit Werken von Igor Stravinsky und Leos Janácek.

Bereits 1984 gab Matt Haimovitz im Alter von dreizehn Jahren sein Solo-­Debüt mit dem Israel Philharmonic unter Leitung von Zubin Mehta. Sein Debüt in der Carnegie Hall folgte als Einspringer für seinen Lehrer, den legendären Leonard Rose, in Schuberts Streichquintett an der Seite von Isaac Stern, Mstislav Rostropovich, Pinchas Zukerman und Shlomo Mintz. Über seine eigenen Erfolge hinaus fungiert er auch als Mentor einer preisgekrönten Klasse junger Cellisten an der McGill University’s Schulich School of Music in Montreal.

haimovitz ORBIT – Music for solo cello (1945 – 2014)

A 3-disc compilation

Matt Haimovitz, Cello

VÖ: 19. August 2015

CD 1

Philip Glass Orbit (2014)

David Sanford Seventh Avenue Kaddish* (2002), Original album: Anthem

Osvaldo Golijov Omaramor* (1991), Original album: Anthem

Luciano Berio Sequenza XIV (2002), Original album: Matteo

Adrian Pop Gordun* (2005), Original album: Goulash!

Ana Sokolovic Vez (2006), Original album: Figment

György Ligeti Sonata for Violoncello Solo (1948-1953), Original album: Goulash!  I
& II

Du Yun  San (2004), Original album: Figment

Toby Twining  9:11 Blues* (2003), Original album: Anthem

Hendrix/Haimovitz Anthem* (2002), Original album: Anthem

CD 2

Lennon-McCartney/ Woolf Helter Skelter* (1968)

Elliott Carter Figment (1994), Original album: Figment

Salvatore Sciarrino Ai Limiti Della Notte* (1979), Original album: Matteo

Luigi Dallapiccola Ciaccona, Intermezzo e Adagio (1945), Original album: Matteo

Steven Mackey Rhondo Variations (1983), Original album: Anthem

Luna Pearl Woolf  Sarabande* (2009), Original album: Figmen

Elliott Carter Figment No. 2: Remembering Mr. Ives (2001), Original album: Figment

Tod Machover With Dadaji in Paradise* (1983), Original album: Anthem

Gilles Tremblay Cèdres en Voile: Thrène Pour le Liban (1989), Original album: Figment

CD 3

Ned Rorem After reading Shakespeare (1980), Original album: After Reading Shakespeare

Lear

Katherine

Titania and Oberon

Caliban

Portia

Why hearst thou music sadly?

Our minutes hasten to their end

Remembrance of things past

Iago and Othello

Paul Moravec  Mark Twain Sez:* (2008) Original album: After Reading Shakespeare

  1. Growth
11
  2. Humor

III. Butterfly/Kangaroo

  1. Procrastination

I V. The Heart

  1. Night

VII. We Are All Mad

VIII. Day-dreaming

Lewis Spratlan Shadow* (2006) Original album: After Reading Shakespeare Shadows

Rambo/Rimbaud

Variation and Sarabande

Shadows II

 

(Info  OXINGALE + PENTATONE/ red. DZ)

 

 

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