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LUDWIGSBURG/ Forum Schlosspark: TANZENSEMBLE ALLA DUHOVA – „Szenen voller Dynamik“

09.12.2014 | Ballett/Tanz

LUDWIGSBURG/ Forum Schlosspark: ENSEMBLE ALLA DUHOVA – SZENEN VOLLER DYNAMIK – 8.12.2014

Unbenannt

Jubiläumstournee des Ensembles von Alla Duhova am 8. Dezember 2014 im Forum am Schlosspark/LUDWIGSBURG Was russischer Showtanz vermag, davon konnte man sich am Montag abend ausgiebig im Forum am Schlosspark überzeugen. Die künstlerische Leiterin und Choreografin Alla Duhova stellte das Repertoire der 25jährigen Geschichte des Show Balletts „Todes“ vor. Mit Titeln wie „Nur für dich“, „Die Gefährlichste“ und „Tanzen wir die Liebe“ eroberte sie mit ihrem rasant agierenden Ensemble im Nu das Publikum. Das Show Ballett „Todes“ wurde 1986 von Alla Duhova gegründet. Ein überaus prächtiges Schauspiel aus Klängen, Farben, Kostümen und Szenen voller Dynamik fesselte das Publikum. Originelle Spezialeffekte und Tricks sowie raffinierte Choreografien erinnerten an Broadwaymusicals. Die Ballettgruppe „Todes“ arbeitet vor allem mit russischen Künstlern zusammen. Im Forum konnte man rasant-glänzende Militärauftritte, akrobatisches Seilhüpfen und einen choreografischen Zauber-Strauß aus Schwanenfedern miterleben. Außerdem erklang „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß. Da war man dann im beschaulichen Wien angekommen. Obwohl das überaus rasante Ensemble immer wieder mit höchst knalligen Effekten aufwartete, kamen aber auch leise Zwischentöne und inspirierende Pas-de-deux-Momente nicht zu kurz. Zu bewundern waren vor allem die bewegungstechnisch glänzenden Spezialeffekte, deren beklemmende Intensität im Laufe der Show immer mehr zunahm. „Todes“ geht übrigens regelmäßig auf Auslandstournee – darunter USA, Israel, Frankreich, China und Australien. Unerschöpfliche Dynamik, beeindruckende Energie und überwältigende Lebenskraft beherrschten das nicht voll besetzte Forum am Schlosspark in bemerkenswerter Weise. Angesichts des sich immer mehr erweiternden Sternenhimmels ließ man sich von nostalgische Erinnerungen verführen. Andererseits hatten die Herren beim atemberaubend-ungestümen „Teufelstanz“ die Damen fest im Griff. Da schien die Luft immer dünner zu werden – und die rhythmischen Finessen peitschten den Zuhörern nur so um die Ohren. Selbst Kosakentanz-Effekte wurden hier wiederholt bis zum Zerbersten ausgereizt. Deswegen ging auch keinen Augenblick Spannung verloren. Man kam aus dem visuellen Staunen nicht mehr heraus. Riesenapplaus und Ovationen!

„Das Ballett trat auch bei Michael Jacksons Benefizkonzerten in Seoul und München auf, außerdem feierte es Erfolge mit Weltstars wie Ricky Martin und Mariah Carey.“

Alexander Walther

 

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