Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 8. MAI 2022)

08.05.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 8. MAI 2022)

HEUTE AN DER WIENER STAATSOPER: DIE WALKÜRE

walk

MEHR INFO

Nur wenige Karten noch verfügbar

_______________________________________________________________________

WIEN/ Staatsoper: Michael Güttler dirigiert am 11. Mai die Vorstellung von Boris Godunow.

Heute „Zuschauerkunst: Boris Godunow“ im Gustav Mahler-Saal – 11 h bis 12,30 h.  Verfügbare Karten

Alexander Tsymbalyuk singt statt Ildar Abdrazakov die Titelpartie in Boris Godunow.

__________________________________________________________

Opéra de Lyon: „SHIRINE“ – Opéra  2.5.2022

shirine1┬®jeanlouisfernandez 099
Copyright: Jean Louis Fernandez

 „Wir bemühen uns jedes Jahr ein neues Werk herauszubringen …  Man kann nicht nur von der Vergangenheit leben. Man muss die Vergangenheit nutzen und gleichzeitig die Tore für die Zukunft öffnen. Man kann also nicht nur die Opern der Vergangenheit spielen sondern muss auch Aufträge für neue Werke erteilen. Seit Monteverdis „L’Orfeo“ wurden ca. 50.000 bis 60.000 Opern geschrieben. Einen Großteil dieser Opern verdanken wir dem Mut, den einige Personen hatten um diese Opern in Auftrag zu geben. Wenn die Menschen der Zukunft in unsere Zeit zurückblicken werden, dann sollen sie feststellen, dass auch 2014 oder 2015 eine interessante Zeit war, in der große Werke hervorgebracht wurden. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen in der Vergangenheit ein größeres Bewusstsein hatten für nachhaltige Entwicklungen als heute, dass man an die Zukunft gedacht hat. Und ich habe den Eindruck, dass wir diese Zukunftsorientierung verloren haben. Ich glaube, dass wir so egoistisch geworden sind und nicht mehr an zukünftige Generationen denken. Man muss etwas zurückgeben, nicht nur nehmen. Es wird einen Moment geben, wo man nicht mehr nehmen kann, weil wir schon alles genommen haben. Das ist jedoch das Phantastische an der Kunst, man kann immer mehr geben als man nimmt.“…

Das hat Serge Dorny, der ehemalige Intendant der Opéra de Lyon und nunmehrige Generalintendant der Bayerischen Staatsoper München, in einem Interview im Dezember 2014 zu mir gesagt. Und tatsächlich: kaum ein anderes Opernhaus in Europa bringt so viele neue Opern heraus, sei es als Uraufführung oder auch nachgespielt nach der Uraufführung in einem anderen Opernhaus…

Weiterlesen im Bericht von Walter Nowotny

_____________________________________________________________________________________

TTT Vinylschätze 29 – Lux Aeterna (Ewiges Licht) – György Ligeti  1966 für sechzehnstimmigen gemischten Chor

lihg
youtube – Lux Aeterna

Der … Atheist Ligeti schrieb Lux Aeterna im Jahr 1966. … gemischter Chor in 16 unabhängige Stimmen … … Partitur Anweisungen „Sostenuto, molto calmo [sehr ruhig], Wie aus der Ferne‘“ und „Stets vollkommen akzentlos singen:… “ Die meisten Einsätze „unhörbar“ oder „sehr weich“ ; Konsonanten vor einer Pause werden weggelassen (zum Beispiel „lucea“ statt „luceat“). … beruht auf einer tonalen Partitur, … , Mikrotonalität, weil die Töne bei der hohen Anzahl an Einzelstimmen zu Clustern verschmelzen und der Hörer nur noch Klangfarben wahrnimmt.
Bei näherem Hinsehen beruht das Stück jedoch auf detailgenau ausgearbeiteter Mikropolyphonie: Für jede der 16 Stimmen gibt es eine präzise festgelegte Tonabfolge mit genau notierten Einsätzen. … – damit der Zuhörer keinen Rhythmus wahrnehmen kann, singen einige Stimmen stets „übliche“ 1:4-Teilungen, während andere triolische Teilungen und wiederum andere quintolisch geteilte Rhythmen singen. … ein statischer und gleichzeitig fluktuierender, nicht greifbarer Klang mit sich stets neu mischenden Obertönen.
Text folgt letztem Teil lateinischer Totenmesse, für Zuhörer sind durch akzentlosen, unbetonten Gesang keine Worte erkennbar … https://dewiki.de/Lexikon/Lux_Aeterna_(Ligeti)

Erläuterungen: WDR 3 Meisterstücke: György Ligeti – Lux Aeterna | WDR 3

https://www.youtube.com/watch?v=Mb8MgbZzOUA 12.59 Min.

Modifikationen – Lux Aeterna – Ligeti

https://www.youtube.com/watch?v=-iVYu5lyX5M 9.48 Min.

https://www.youtube.com/watch?v=Zy8SQ-LWC20 10.19 Min.

https://www.youtube.com/watch?v=OjnoHtUNuUY 7.56 Min.

https://www.youtube.com/watch?v=I4NP4VEG6Hw 9.50 Min.

Methodischer Zugang: mit geschlossenen Augen in meditativem „Fallenlassen“, „emotionaler Intelligenz“ folgend, musikalisches Erleben potenzierend: s. „Lebensnerv Rückgrat … !“ (Ist auch Quantenmechanik! Lassen Sie Ihre Lebensnerv-Quanten tanzen!)

https://onlinemerker.com/emotionale-intelligenz-lebensnerv-rueckgrat-zum-opernbesuch-aktivieren/
s. auch „Assoziationen! Quantenkeime von Moral indizieren Indikatoren zum Eliminieren aller humanen Abscheulichkeiten! “ hier im

Online-Merker Link

______________________________________________________________________

HEUTE AM „TAG DER BEFREIUNG“: BENEFIZKONZERT FÜR UKRAINE (SCHWARZENBERGPLATZ, 1030 Wien ab 13 h

Fest der Freude | Tag der Befreiung 8. Mai

ukt
Maryna Lopez

Programm

13:00-18:00 Uhr

  • Ausstellung „Labyrinth”
  • Fotoausstellung „Schmerzhaftes Gedenken. Bilder aus der Ukraine”
  • Kunstausstellung: Gemälde ukrainischer Maler*innen von der Charity-Auktion Dorotheum
  • Art Installation
  • 60-second-photo
  • Ukrainische Küche

14:30-17:30 Uhr

Vorträge von Politiker*innen und internationalen Gästen umrahmt von Auftritten ukrainischer Musiker*innen

ukr
George Reshetar ukrainische Komponist, Jazz Pianist und Songwriter, Maryna Lopez

17:30-19:15 Uhr

Benefizkonzert prominenter Musiker*innen (UKR, AUT)

18 Uhr

Heilige Messe mit Gedenken an die Kriegsgefallenen mit Dompfarrer Toni Faber und dem Ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets im Stephansdom

UKRAINE – WIEN
______________________________________________________________________

Deutsche Oper am Rhein/ Düsseldorf: Glitzer zu Staub: „Adriana Lecouvreur“ erzählt die Geschichte einer Diva –

Premiere am 14. Mai im Opernhaus Düsseldorf

adr1
 „Adriana Lecouvreur“ mit Ramona Zaharia (Die Fürstin von Bouillon) und Liana Aleksanyan (Adriana Lecouvreur). FOTO: Hans Jörg Michel

Francesco Cileas elegante, in italienischen Verismo-Klängen schwelgende Oper „Adriana Lecouvreur“ ist eine Hommage an das Theater. Sie erzählt von der Leiden­schaft einer großen Diva, aber auch von der Fragilität und Vergänglichkeit ihres Ruhms. Am Samstag, 14. Mai, 19.30 Uhr, hat die Oper in einer Kooperation mit dem Staatstheater Mainz Premiere im Opernhaus Düssel­dorf. Antonino Fogliani führt durch die melodien- wie farbenreiche Partitur, die mit ausdrucksvoll-geschmeidigen Gesangspartien stellenweise bereits die frühe Filmmusik vorwegzunehmen scheint. In der Titelpartie Liana Aleksanyan, der Ramona Zaharia als eifersüchtige Rivalin gegenüber­steht. Sergey Polyakov spielt Maurizio, der aus der Zuneigung der beiden Frauen seinen Nutzen zieht, Alexey Zelenkov den Regisseur Michonnet.

Adriana Lecouvreur lebt für die Kunst. Mit intensivem Spiel und unpathetischer Natürlichkeit fesselt die Schauspielerin Abend für Abend ihr Publikum. Auch Regisseur Michonnet verehrt sie seit langem – glücklos. Denn neben der Schauspielerei gilt ihre Liebe nur Maurizio. Für Adriana hat er sein heimliches Verhältnis mit einer einflussreichen Fürstin beendet. Rasend vor Eifersucht sinnt diese auf Rache…

Regisseur und Ausstatter Gianluca Falaschi lenkt den Blick hinter die Kulissen und in die Gefühlswelt einer großen Diva auf dem fragilen Zenit ihrer Popularität. Adriana begegnet uns in der Kunst- und Traumwelt des Theaters im Stil der Goldenen Ära Hollywoods, in der sich Realität und Illusion, Menschen und ihre Rollen durchringen: Was ist Wirklichkeit, was Kunst? Was bleibt, wenn das Rampenlicht verlischt?

Schon am Montag, 9. Mai, um 17.00 Uhr geben Gianluca Falaschi (Regisseur und Ausstatter) und Marco Ali­brando (Assistent des Musikalischen Leiters) im Gespräch mit Chefdramaturgin Anna Melcher in der Opern­werkstatt im Rangfoyer des Opernhauses Einblicke in die Produktion. Im Anschluss hat das Publikum die Gelegenheit, die erste Hälfte (1 ½ Stunden) der Bühnenorchesterprobe zu verfolgen. Der Eintritt ist frei.

Aufführungen im Opernhaus Düsseldorf:

Sa 14.05.2022 – 19:30 Uhr (Premiere)  /  So 22.05.2022 – 18:30 Uhr  /  Do 26.05.2022 – 18:30 Uhr  /  
So 29.05.2022 – 18:30 Uhr  /  So 05.06.2022 – 18:30 Uhr

Weitere Informationen zum Stück

______________________________________________________________________

THOMAS WEINHAPPEL SINGT AM 25. MAI RICHARD WAGNER  IN SEINEM „HEIMATBUNDESLAND“ NIEDERÖSTERREICH

Dass Thomas Weinhappel auf einem guten Weg ist, sich den gigantischen Rollen von Richard Wagner mehr und mehr zu nähern, bestätigte ihm schon im September 2021 die Kritik (Merker-Kritik von Dr.Billand), als er beim Donaufestival »Götterklang trifft Donaugold« in Tulln für den erkrankten Bayreuther Wotan Günther Groissböck in allerletzter Minute einspringen musste. Ein buchstäblicher Sprung ins kalte Wasser, der hoch honoriert wurde, da die Kritik tatsächlich von einem „neuen Wotan“ und „der großen Überraschung des Abends“ sprach.
Ermuntert von dem überaus großen Lob, gab er Ende März 2022 einen Arienabend im Barocksaal der Bank Austria, der ebenfalls sehr gelobt wurde (Merker-Kritik von Gregor Schima).

Nun gibt der Niederösterreicher zweieinhalb Jahre nach dem Fachwechsel vom lyrischen zum dramatischen Bariton (mehr dazu hier) am 25.Mai 2022 um 20 Uhr auch in seinem Heimatbundesland einen Wagner-Solo-Abend, für den das symphonische Orchester der Camerata Carnuntum unter seinem Chefdirigenten Leo Wittner eigens den musikalischen Klangteppich vollkommen neu einstudiert und sich in das Œuvre Wagners monatelang eingearbeitet hat.
 
Wer nicht selbst die 30 km von Wien nach Gramatneusiedl, Oberortsstraße 21 (Wittnerhof) zurücklegen möchte, kann auf einen eigenen Bus ab Wien Hauptbahnhof zurückgreifen.
Das Programm verspricht – als Vorbote auf das Wagnerjahr 2023 – nicht mehr und nicht weniger als zahlreiche Höhepunkte aus dem Wagner’schen Schaffen (u.a. Monolog des fliegenden Holländers, Wotans Abschied / Walküre, Donners Gewitterzauber / Rheingold, Amfortas Klage / Parsifal, Vorspiel zu Tannhäuser und Einzug der Gäste, Vorspiel zum 3.Akt / Lohengrin).

Restkarten: Tickets bei Frau Marion Jindra 0680 30 586 79 (auch per whatsapp) und über office@thomasweinhappel.com.

weinco
______________________________________________________________________

BERLIN/ Deutsche Oper: DER SCHATZGRÄBER – 2. Aufführung seit der Premiere am 1.5.; 6.5.

Marc Albrechts und Christof Loys düstere Albtraumvision von Glück und Erlösung

Franz Schreker, Der Schatzgräber, Deutsche Oper Berlin, 1. Mai 2022  PREMIERE - Klassik begeistert
Pauwels, Pursio, Laurenz. Foto: Monika Rittershaus

Die letzte Berliner Aufführung von Franz Schrekers märchensymbolistischer Oper „Der Schatzgräber“ fand 1922 an der Staatsoper statt. Genau 100 Jahre später reanimiert Christof Loy in einer vierteiligen Serie von Opern des frühen 20. Jahrhunderts „Die Schatzgräber“ in seiner gewohnt hyperästhetischen Optik (Bühne Johannes Leiacker, Kostüme Barbara Drosihn). Dieser  dritten Inszenierung nach Erich Wolfgang Korngolds „Das Wunder der Heliane“ und Riccardo Zandonais „Francesca da Rimini“ soll in zwei Jahren noch Ottorino Respighis „La Fiamma“ folgen.

Obwohl „Der Schatzgräber“ bis in die Dreißiger Jahre ein enorm erfolgreiches Stück auf vielen Bühne der Welt war, blieb es um diese Oper im Gegensatz zu Schrekers „Die Gezeichneten“ oder „Der ferne Klang“ bis heute erstaunlich ruhig. Nach 1945 sind insgesamt weltweit nur sieben szenische Produktionen zu verzeichnen. Auf CD stellt sich die Sache ähnlich dar. Neben dem Amsterdamer Live-Übertrag unter der musikalischen Leitung von Marc Albrecht gibt es nur noch einen weiteren live Mitschnitt aus der Hamburger Staatsoper aus dem Jahr 1989 (Gerd Albrecht; Capriccio)…

Weiterlesen/ Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
_______________________________________________________________

 ORF : Tobias Pötzelsberger und Julia Schmuck führen die „Sommergespräche“ 2022

Erstmals ORF-TV und -Radio vereint im Gespräch mit den Parteichefinnen und Parteichefs der Parlamentsparteien

Wien (OTS) – Premiere bei den ORF-„Sommergesprächen“ 2022: Erstmals in der mittlerweile 41-jährigen Geschichte der Sendung führen mit Tobias Pötzelsberger und Julia Schmuck ein ORF-TV-Journalist und eine ORF-Radio-Journalistin gemeinsam durch die Gespräche. Pötzelsberger war bereits 2019 höchst erfolgreich „Sommergespräche“-Gastgeber, für die Radio-Innenpolitik-Journalistin Julia Schmuck, bekannt u. a. für ihre „Im Journal zu Gast“-Interviews, ist es das TV-Debüt.

ORF-2-Chefredakteur Matthias Schrom: „Dass heuer ein preisgekrönter und ‚Sommergespräche‘-bewährter TV-Journalist und eine der profiliertesten Radio-Innenpolitik-Journalistinnen des Landes gemeinsam durch das meistbeachtete politische Gesprächsformat führen, ist auch Abbild gelebter Multimedialität. Die beiden werden einander hervorragend ergänzen, die Seherinnen und Seher dürfen sich über geballte Kompetenz freuen.“

ORF-Radio-Chefredakteur Hannes Aigelsreiter: „Die ORF-Radio-Journalistinnen und -Journalisten gehören zu den besten des Landes. Im Sinne des ‚Sommergespräche‘-Publikums ist es daher nur zu begrüßen, dass diese heuer in kollegialer Zusammenarbeit geführt werden. Und das von zwei Persönlichkeiten, die ebenfalls zu den besten ihres Fachs gehören.“

Tobias Pötzelsberger: „Ich freue mich sehr, nach der aufregenden Erfahrung im Jahr 2019 neuerlich die ‚Sommergespräche‘ führen zu dürfen. Julia Schmuck ist eine großartige Journalistin, gemeinsam werden wir uns bestens vorbereiten, um spannende Gespräche liefern zu können. Stoff dafür gibt es genug, denn die politische Lage zwischen Kriegsfolgen und Pandemie ist unglaublich vielschichtig.“

Julia Schmuck: „Ein politisches Live-Interview zu führen gehört zum Spannendsten, was der Journalismus zu bieten hat – ganz gleich ob im Radio oder im Fernsehen. Dass ich nach 14 Jahren Radio die ‚Sommergespräche‘ nun gemeinsam mit Tobias Pötzelsberger führen darf, ist Freude, Ehre und Herausforderung gleichermaßen.“

Die 35-jährige Julia Schmuck startete ihre ORF-Karriere 2007 beim ORF Niederösterreich. 2008 erfolgte der Wechsel zu Ö3, wo sie das Radiohandwerk von Grund auf lernte und dabei ein breites Themenfeld abdeckte: Vom Society-Großereignis (etwa dem Royal Wedding 2011 aus London) über den Terroranschlag in Norwegen (Berichte für alle ORF-Radios aus Oslo) bis hin zu innenpolitischen Wahlabenden. Seit 2015 ist die gebürtige St. Pöltenerin Teil der ORF-Radio-Innenpolitik-Redaktion. Für Ö1 hat sie seither u. a. zahlreiche Live-Strecken und Analysen etwa aus dem „Ibiza U-Ausschuss“ gestaltet und Wahlkämpfe beobachtet und eingeordnet. Seit 2020 ist sie auch Interviewerin der „Journal zu Gast“-Reihe in Ö1. Ebenfalls seit 2015 gestaltet die Absolventin des Lehrgangs TV-Journalismus an der Donau Universität Krems und Mutter einer Tochter regelmäßig politische Reportagen für das „Journal-Panorama“.

Tobias Pötzelsberger, geboren 1983, ist aufgewachsen im Innviertel. Er schreibt neben dem Studium der Politikwissenschaft (Universität Salzburg) für die „Salzburger Nachrichten“ und beginnt im Jahr 2004 für den ORF Salzburg zu arbeiten. Erst als freier Mitarbeiter, später als Reporter, Nachrichtensprecher, Chef vom Dienst und „Salzburg heute“-Moderator. Seit Oktober 2018 berichtet Pötzelsberger für die „Zeit im Bild“. Seit Jänner 2019 gehört er zum Moderatorenteam der Früh-„ZiBs“ rund um „Guten Morgen Österreich“ bzw. der „ZiB“ um 13.00 Uhr. Im Sommer 2019 begrüßte Tobias Pötzelsberger wöchentlich jeweils um 21.05 Uhr in ORF 2 zu den „Sommergesprächen“. Pötzelsberger wechselte im Mai 2020 in das Moderatorenteam der „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr, wo er gemeinsam mit Susanne Höggerl durch die erneuerte ZIB-1-Sendung führt. Tobias Pötzelsberger wurde im November 2019 mit dem renommierten Walther-Rode-Preis ausgezeichnet und ist 2019 der „Journalist des Jahres“. 2020 erhielt er bei der „Romy“ den Publikumspreis in der Kategorie „Information“.

________________________________________________________________

 ORF „IM ZENTRUM“: Die Waffen hoch, die Waffen nieder – Was bringt uns den Frieden wieder?

 Am 8. Mai um 22.10 Uhr in ORF 2

Ein Offener Brief an den Deutschen Kanzler Olaf Scholz sorgt für heftige Debatten. Eine Gruppe namhafter Intellektueller um die Frauenrechtsikone Alice Schwarzer fordert darin keine „weiteren schweren Waffen“ mehr in die Ukraine zu liefern und Anstrengungen für einen raschen Waffenstillstand. Der Brief fand digital Zehntausende Unterstützerinnen und Unterstützer, auch in Österreich, er traf aber auch auf heftige Kritik. Ein Gegenbrief war die Folge.

Eine Diskussion ist entbrannt, ob der Westen Waffen schicken soll oder ob damit die Gefahr eines Weltkrieges heraufbeschworen wird. Kann Russlands Präsident Putin tatsächlich an den Verhandlungstisch geholt werden und wie weit darf der Westen Staatsgebiete der Ukraine zur Disposition stellen? Wie lässt sich Frieden besser durchsetzen: mit militärischer Stärke oder Diplomatie? Und wiederholen sich jetzt wieder die Debatten des Kaltes Krieges?

Dazu diskutieren bei Tarek Leitner am Sonntag, dem 8. Mai 2022, um 22.10 Uhr in ORF 2 „IM ZENTRUM“:

Velina Tchakarova Direktorin des Austria Instituts für Europa- und Sicherheitspolitik Politikwissenschafterin

Reinhard Merkel, angefragt Rechtsphilosoph, Mitunterzeichner des Offenen Briefes an Kanzler Olaf Scholz

Friedrich Glasl Politologe, Konfliktforscher, Mediator

Cornelius Obonya Schauspieler

__________________________________________________________________

ORF „Sport am Sonntag“ spricht über die Welt des Ralf Rangnick mit Schöttel, Mählich und Ibertsberger

Am 8. Mai um 18.00 Uhr in ORF 1

 Alina Zellhofer präsentiert „Sport am Sonntag“ am 8. Mai 2022 um 18.00 Uhr in ORF 1 mit folgenden Themen:

Die Welt des Ralf Rangnick. Wie tickt der neue Teamchef? Peter Schöttel, Roman Mählich und Andreas Ibertsberger zu Gast im Studio.

Eisschnelllauf-Paar Vanessa und Tom Herzog – und der Kampf mit Parkinson.

Sport trotz Rollstuhl – Wie Menschen mit Querschnittlähmung in Bewegung bleiben.

___________________________________________________________________

 

Diese Seite drucken